Montag, 22. November 2010

„Kommen Sie doch bitte mal zu mir ins Büro!“

Ihr Chef möchte mit Ihnen sprechen – wichtige Tipps:

 
  1. Vor dem Gespräch herausfinden, worum es geht.
  2. Auf keinen Fall alleine zu dem Gespräch gehen. Sie haben das gesetzliche Recht, zu Ihrem Gespräch mit dem Arbeitgeber ein Betriebsratsmitglied, Ihres Vertrauens hinzuzuziehen. Wenn das Betriebsratsmitglied Ihres Vertrauens gerade nicht anwesend ist: Verschiebung des Gesprächs verlangen.
    (§ 82, Abs. 2, Satz 2 / § 83, Abs. 1, Satz 2 / § 84, Abs. 1, Satz 2 / § 85, Betriebsverfassungsgesetz)
  3. Im Gespräch selbst in aller Ruhe die Aussagen der Gegenseite zur Kenntnis nehmen, wenn nötig handschriftlich notieren.
  4. Bei Vorwürfen keinesfalls sofort verbindliche Erklärungen abgeben, auch wenn das vom Arbeitgeber verlangt wird; sich nicht auf lange Diskussionen einlassen; nichts zugeben, sondern in aller Ruhe erklären, dass Sie die Einschätzung des Arbeitgebers nicht teilen. Bedenkzeit verlangen! – Nichts unterschreiben!
  5. Gehen Sie danach sofort zum Betriebsrat und stellen Sie ihm den Sachverhalt aus Ihrer Sicht dar.
  6. Wenn es um die Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses geht – sofort Ihre Gewerkschaft ver.di, Fachbereich Handel, anrufen.

 

 
Ver.di – Fachbereich Handel
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

 


Kommentare:

  1. Was sind das denn für Tips? Ich komme nicht aus der Buchbranche, habe aber auch einige MA (und habe mich in diesen sehr unterhaltsamen Blog verlaufen). Wenn die jedesmal wenn ich mit ihnen reden möchte einen BR mitbringen würden, hätte ich ernste Zweifel an ihrem Geisteszustand. Aber nach durchlesen dieser Seite bin ich doch recht froh nicht im Buchhandel zu arbeiten. Da scheinen ja seltsame Zustände zu herrschen. Sehr lustig finde ich vor allem die offenbar völlige Abwesenheit von grundlegenden wirtschaftlichen Kenntnissen.

    Unbestreitbar muss man bei veränderter Wirtschaftslage seine Kosten anpassen. Und so ungerne MA das hören, Ihr seid ein "Asset" aber auch gleichzeitig eine "Liability".

    Ich verstehe aber grundsätzlich Buchhändler nicht. Eigentlich sollten die lieber ihre Läden verkaufen und das Geld anständig anlegen. Die 2% Marge die man im Buchhandel machen kann sind doch Peanuts. Ich unterstelle da bereits eine ordentliches Mass an Idealismus bei den Eigentümern, sonst könnte man ein solches Geschäft gar nicht betreiben. Dann ein paar % höhere Lohnabschlüsse bei null-Wachstum und schon sitzt man in der Grütze. Der einzige Ausweg sind Anpassungen der Prozesse und des Personals um noch vorhandene Effizienzsteigerungspotentiale zu realisieren.
    Wenn dann noch die MA im Weihnachtsgeschäft streiken, der einzigen Zeit, in der man ordentlich Umsatz reinholen kann, verabschiedet man sich sang- und klanglos aus dem Geschäft, weil man schlichtweg keinen Atem mehr hat. Große Kapitalrücklagen kann man bei einem solchen Geschäft nämlich nicht bilden.

    Aber was soll es, Hauptsache man hat mal wieder ordentlich Gewerkschafter auf die Strasse gebracht. Geholfen ist damit keinem, geschadet aber vielen und in letzter Konsequenz vor allem den MA die am Ende auf der Strasse sitzen. Die Geschäftsleitung findet wieder gute Jobs (wenn auch nicht mehr im eigenen Unternehmen), keine Sorge. Auf der Strasse sitzen die einfachen MA und dann fragt mal was verdi für Euch tut nachdem ihr keinen Job mehr habt.

    Nur ein paar Gedanken eines branchenfremden, der mit seiner Industrie auch gerade im Transformationsprozess ist und solche und ähnliche Diskussionen ständig führt. Unser BR allerdings ist auf unserer Seite und wir können daher in großem Umfang Restrukturierungen fahren, die letztendlich das Überleben des Unternehmens sichern. Das dies große Härte für einige mit sich bringt ist leider nicht vermeidbar, da sonst das große Ganze auf dem Spiel steht.
    Man muss eben immer auch einmal die Position seines Gegenüber einnehmen um den ganzen Umfang eines Vorhabens zu verstehen.

    Gruß

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  2. @Anonym

    Da Du laut eigener Aussage branchenfremd bist, hier ein paar Fakten, bevor Du weiter nach "asset" und "liability" sortierst:


    These: "Große Kapitalrücklagen kann man bei einem solchen Geschäft nämlich nicht bilden."

    Fakt: Die DBH hat unlängst ihre Eigenkapitalquote von 35% auf 50% erhöht.


    These: "Idealismus bei den Eigentümern"

    Fakt: Ein Teil der Eigentümer, nämlich die katholische Kirche, will ihren Anteil verkaufen, der andere Eigentümer, die Familie Hugendubel, dann wohl gleich mit.


    These:"Unser BR allerdings ist auf unserer Seite und wir können daher in großem Umfang Restrukturierungen fahren"

    Fakt: Bei uns werden schon seit Jahren "Restrukturierungen" ohne großen Widerstand durch BR und Belegschaft praktiziert, d.h. Personalabbau, dazu die Senkung des Lohnniveaus um eine Tarifgruppe, Outsourcing, Leiharbeit, nur noch befristete Arbeitsverträge, etc.


    These: "Das dies große Härte für einige mit sich bringt ist leider nicht vermeidbar, da sonst das große Ganze auf dem Spiel steht."

    Fakt: Diese "Härte" kennen wir schon seit Jahren zur Genüge. Einziges Ziel ist die Profitmaximierung, damit beim Verkauf der DBH ein guter Preis erzielt werden kann.


    These: "Der einzige Ausweg sind Anpassungen der Prozesse und des Personals ".

    Fakt: Der einzige Ausweg ist nicht totale Anpassung, sondern Widerstand. Und der beginnt, langsam, aber stetig zu wachsen.

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  3. @ Klares Wasser:

    Das was Du als Fakt darstellst interessiert mich sehr.

    1. Das die DBH (ist wohl die Holding von Hugendubel, oder?) ihre EK Quote von 35% auf 50% erhöht hat halte ich mit Verlaub für ausgemachten Blödsinn. Dann müsste man den CFO rauschmeissen, denn er würde bei den Margen im Buchhandel Kapital vernichten. EK ist die allerteuereste Art ein Unternehmen zu finanzieren. Kein verantwortungsbewusster Kaufmann würde jemals einer solchen EK Quote zustimmen. Es gibt auch keine Bank die eine solche Quote fordern würde. Woher hast Du denn diese Zahl, die Du hier als Fakt darstellst?

    2. "..., die Familie Hugendubel dann wohl gleich mit". Entweder ist etwas ein Fakt, dann stimmt das "wohl" nicht, oder es ist eine Vermutung, dann ist es aber kein Fakt. Was denn nun? Auch hier, woher stammt Deine Info?

    3. Das verstehe ich nicht. Bei Personalabbau muss doch ein Interessensausgleich verhandelt werden, oder? Zumindest ist es in meiner Branche so. Dann ist der Abbau ein Ergebnis einer Verhandlung. Wenn die GF einen guten Deal verhandelt hat sie wohl die besseren Leute in ihrem Team ...
    Was ist ist denn outgesourct worden? Normalerweise sind das je nur Randtätigkeiten die nicht zur Kernkompetenz eines Unternehmens zählen, wie war das dennn hier?
    Senkung des Lohniveaus verstehe ich schon gleich gar nicht. Wie geht denn so etwas? Verdienen die MA tatsächlich weniger? Wieder: Wo ist denn da der BR? Wie kann so etwas passieren?
    Leiharbeit und befristete Verträge sind Standard im Handel, da regt sich keiner mehr auf. Fragt mal Eure Kollegen von P&C, die sind das seit Jahren nicht anders gewohnt und trotzdem ist P&C der beliebteste AG im Textileinzelhandel ...

    4. Maximierung des Verkaufserlöses: Wieder etwas das Du als Fakt darstellst und wieder meine Frage: Woher das Wissen? Wenn man im Einzelhandel ein Unternehmen besitzt, ist jede Gewinnmaximierung gleich Überleben garantieren und Vorbereiten auf die nächste Krise, da eben keine Gewinnrücklagen existieren (woher auch bei 2% (Vorsteuer-)Marge. Das ist ganz anders als bei klassischen Industrieuntertnehmen, die es sich leisten können auch mal ein paar schlechte Jahre durchzumachen und trotzdem Dividende zahlen zu können. Die machen aber auch 10%+ Marge.

    5. Widerstand ist wunderbar; aber bitte konstruktiv. Sonst grabt Ihr Euer eigenes Grab, ich wäre bereit Wetten darauf einzugehen. Einfach schon zu oft gesehen und das bei Unternehmen die deutlich ertragsstärker waren.

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  4. @anonym:Tja, man kann hier sagen, was man will, es wird einem leider das Wort im Mund verdreht respektive GL-Zugehörigkeit oder Masochismus unterstellt, sofern man nicht die hier herrschende Meinung vertritt.
    Leider können oder wollen auch wirtschaftliche Tatsachen nicht akzeptiert werden, da das Jammern und Klagen und Zum-Streik-Aufrufen im Buchhandelswolkenkuckucksheim so schön verbindend-solidarisch ist.

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  5. @Anonym

    Eigenkapitalquote: FAZ vom 27. Juni 2010

    Outsourcing: Infoblog-Artikel vom 6.September

    DBH-Verkauf: www.welt.de/wirtschaft/article2187072/Bischoefe_suchen_neue_Eigentuemer_fuer_Weltbild.html
    Ein Ausstieg der Familie Hugendubel ist natürlich nirgends fixiert, liegt bei einem Verkauf an an einen Global Player aber nahe.

    Absenkung des Lohnniveaus von Tarifgruppe 3 auf TG 2 bei gleicher Tätigkeit: bei allen Neueinstellungen plus befristete Verträge.

    DBH-Gewinne: da nicht bilanzierungspflichtig im Sinne einer AG, gibt es keine genauen Zahlen zum Gewinn.

    Rationalisierung: Ziel ist die "Buchhandlung ohne Buchhändler" durch Informationsterminals und Selbstbedienungs-Scanner-Kassen.

    Interessensausgleich: problematisch, wenn im Rahmen eines Sozialplans während der Krise verhandelt werden muß (Beispiel: Massentlassung Sommer 2009), deswegen Forderung nach Sozialtarifvertrag, um soziale Mindeststandards festzusetzen.

    Kommentar: Wenn Du als Vertreter der Kapitalseite all diese Entwicklungen forcierst, ist das dein Recht als Unternehmer; wenn wir uns dagegen wehren, dann ist das unser Recht als gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer.

    Wenn Du Zustände wie bei KIK oder H&M willst, dann brauchst du dich nicht zu wundern, wenn es dagegen Widerstand gibt.

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  6. @das buch

    "Ich möchte auch noch einmal sagen, dass ich nichts gegen die Gewerkschaft habe (das mit dem Blog war auch eine gute Idee) und sie hat auch viel für die Arbeiter getan und erreicht."

    Zuerst ist der Blog für dich also lustig und amüsant,dann findest du den Blog und die Gewerkschaft plötzlich gut (vgl. Zitat oben), kurze Zeit später sollen die "Tatsachen" aber wieder widerspruchslos geschluckt werden und auf keinen Fall zum Streik aufgerufen werden.

    Kennst Du Dich bei Deinem Zickzack-Kurs eigentlich noch selber aus?

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  7. Die Tipps sind gut!
    Aber zuallererst:
    Ausatmen!
    Und erst einmal davon ausgehen, dass es um irgendwas banales wie Probleme mit der Urlaubsplanung geht.

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  8. @Acid Scout:Soviel zum Thema "das Wort im Mund verdrehen".Zum Thema "Gewerkschaften" werde ich als Nicht-Mitglied nichts mehr sagen, nur noch soviel, dass ich es durchaus schätze, was für die ARBEITER (!) dank der Gewerkschaften erreicht wurde.Dass ich aber mit Arbeitskampf/Streik nichts anfangen kann, habe ich auch gesagt.Den Nutzen eines STV habe ich auch infrage gestellt.Des weiteren habe ich die gute Idee mit dem Blog gelobt, ihn als unterhaltsam bezeichnet obwohl ich ihn ursprünglich als Plattform zum Austausch unter Kollegen verstanden hatte.
    Ich wüsste nicht, wann ich mir widersprochen habe...
    Schublade auf-Schublade zu, wer da nicht reinpasst, fährt einen Zick-Zack-Kurs.

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  9. @das buch

    "was für die ARBEITER (!) dank der Gewerkschaften erreicht wurde":

    Buchhändler sind lohnabhängig Beschäftigte wie jede Putzfrau auch; was erreicht wurde, wurde erreicht durch Arbeitskampf und Streik, nicht als Almosen vom Arbeitgeber. Dafür haben KollegInnen den Kopf hingehalten und dafür werden sie auch in Zukunft den Kopf hinhalten müssen, weil sonst nichts passiert. Und DU profitierst davon.

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  10. Ich verstehe die ganze Aufregung überhaupt nicht. Man kann wirklich alles falsch verstehen, wenn man nur will. Wie blöd stellt Ihr Euch eigentlich?

    Die Tipps sind doch ganz klar für den Fall ausgelegt, wenn man nicht nur wegen Urlaubsplanung ins Büro gerufen wird, herrgott!

    Jedem Mitarbeiter hier ist klar, daß man bei Urlaubsplanung oder Schichtwechselanfragen oder ähnlichem keinen Betriebsrat mitnimmt.

    Die ganzen Verdi-Gegner, die wirklich bei JEDEM EINZELNEN POST irgendwas zum Meckern haben, sollten eher dankbar für diesen Blog sein. Endlich haben sie eine Möglichkeit, ihren ganzen unterdrückten Frust gegen die Gewerkschaft anonym loszuwerden, weil sie zu feige sind, dies offen zu tun (z.B. mal bei einer Betriebsversammlung das Wort zu erheben)

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  11. @Acid Scout: kann ich nur zustimmen!

    Ihr glaub doch nicht, daß es tatsächlich noch Weihnachtsgeld, Lohnerhöhungen und Spätzuschläge gäbe, wenn es nicht entsprechend Kolleginnen und Kollegen in unseren Reihen (vor allem bei Weltbild) gäbe, die dafür regelmäßig die Arbeit niederlegen?

    Ich wußte nicht, daß es so viele Buchhändler bei Hugendubel gibt, die wirklich JEDE Realität verleugnen.

    Würde gerne mal von Euch wissen, ob Ihr WIRKLICH glaubt, daß die Geschäftsleitung das Weihnachtsgeld nur zahlt, weil sie es gerne machen und weil sie denken, daß wir es verdient hätten? HAHAHAHA!!!!!

    Für viele ist genau dieses Weihnachtsgeld das Geld, das sie zum ÜBERLEBEN benötigen. Nicht alle sind finanziell abgesichert und die eh schon kläglichen Löhne im Buchhandel (die ohne Gewerkschaft und Tarifvertrag GARANTIERT noch kläglicher wären) federn keine neue Waschmaschine ab, wenn diese mal kaputt geht oder wenn das Auto in die Reparatur muß.

    Aber wahrscheinlich wärt eh Ihr, die Kritiker, die ersten, die laut aufschreien würden, wenn das Gehalt gekürzt oder das Weihnachtsgeld wegfallen würde.

    Zum Thema STV und Nutzen: Du erkennst also keinen Nutzen im STV? Das ist lächerlich!

    - Bessere Abfindungsregelungen-
    - Bessere Regelungen bei Zwangsversetzung wg. Abteilungs(bzw. Filial-)Schließungen
    - Bessere Regelungen zum Thema Kurzarbeit

    Was sagst Du dazu?

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  12. @ kaltes, klares Wasser

    "Eigenkapitalquote: FAZ vom 27. Juni 2010"
    Da kann ich nichts finden, vielleicht kannst Du den Artikel einmal einstellen, oder einen Link setzen. Ich kann es aber immer noch nicht glauben. 2010 haben 80,4% der deutschen Handelunternehmen eine EK-Quote <40%.
    Quelle: http://www.derhandel.de/news/finanzen/pages/pdfs/158_org.pdf

    "Outsourcing: Infoblog-Artikel vom 6.September"
    Hmmm, da sehe ich keine Tätigkeit die ich als Kernfähigkeit eines Buchhändlers sehe. Ganz im Gegenteil eher sind das doch genau die lästigen Arbeiten, die den MA dort abgenommen werden, oder?

    "DBH-Verkauf: www.welt.de/wirtschaft/article2187072/Bischoefe_suchen_neue_Eigentuemer_fuer_Weltbild.html. Ein Ausstieg der Familie Hugendubel ist natürlich nirgends fixiert, liegt bei einem Verkauf an an einen Global Player aber nahe."
    Ein Verkauf der Familie ist nicht nur nirgends fixiert, sondern noch nicht einmal erwähnt. Noch dazu ist der Artikel von 2008, also echt auf der Höhe der Zeit. Meines Wissens ist noch kein Verkauf erfolgt. Ein ganz schön langer Prozess …

    "Absenkung des Lohnniveaus von Tarifgruppe 3 auf TG 2 bei gleicher Tätigkeit: bei allen Neueinstellungen plus befristete Verträge."
    Wie gleiche Tätigkeit? Ich lese doch hier die ganze Zeit, dass die Tätigkeit eben nicht mehr dieselbe ist. Keine Bestellungen mehr, etc. Also ist die Tätigkeit doch eine andere …

    "DBH-Gewinne: da nicht bilanzierungspflichtig im Sinne einer AG, gibt es keine genauen Zahlen zum Gewinn."
    Aber einen "educated guess" müssen insider doch haben …

    "Rationalisierung: Ziel ist die "Buchhandlung ohne Buchhändler" durch Informationsterminals und Selbstbedienungs-Scanner-Kassen."
    Das hingegen habe ich noch nirgendwo gelesen. Gibt es dazu ein Strategiepapier von irgendjemand, oder ist das wieder hören-sagen …

    "Interessensausgleich: problematisch, wenn im Rahmen eines Sozialplans während der Krise verhandelt werden muß (Beispiel: Massentlassung Sommer 2009), deswegen Forderung nach Sozialtarifvertrag, um soziale Mindeststandards festzusetzen."
    Tja, wenn sich ein Unternehmen in der Krise nicht mehr leisten kann, dann gibt es auch nicht mehr. Wenn Ihr Mindeststandards verhandelt kann es Euch passieren, dass man Euch aus der Konkursmasse quotal bedient. Ob das besser ist?

    "Kommentar: Wenn Du als Vertreter der Kapitalseite all diese Entwicklungen forcierst, ist das dein Recht als Unternehmer; wenn wir uns dagegen wehren, dann ist das unser Recht als gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer."
    Ja, und es ist das Recht des Unternehmens sein Überleben zu sichern. Streik kann nur die Ultima Ratio sein und irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass man in Eurem Unternehmen miteinander spricht. Und erzähl mir nicht, dass es nur die Schuld der GL ist. Es gibt (fast) nie nur einen schuldigen. Vielleicht kommt Ihr mit Eurer Botschaft nicht richtig rüber?

    "Wenn Du Zustände wie bei KIK oder H&M willst, dann brauchst du dich nicht zu wundern, wenn es dagegen Widerstand gibt."
    Keine Ahnung was da für Zustände herrschen, gibt es da auch so einen lustigen Blog? Deine Anspielung lässt aber darauf schliessen, dass die Zustände nicht gut sind. Glaube mir es gibt zwischen zwei Extremen immer noch eine ganze Menge Raum. Es ist nicht alles schwarz oder weiss auch wenn die Parteien gerade im Tarifstreit es gerne glauben machen wollen.

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  13. Der Artikel der FAZ war unter der Adresse
    http://www.faz.net/s/RubC9401175958F4DE28E143E68888825F6/Doc~E5D36970C9242415781999078C2ADAB41~ATpl~Ecommon~Sco
    erreichbar, ist es aber mittlerweile nicht mehr.

    Wenn Du Dich als Branchenfremder aber dafür interessierst, hilft Dir der Leserdienst der FAZ sicher gerne weiter.

    Zum DBH-Verkauf:
    tja, Weltbild ist tatsächlich noch nicht verkauft. Bestreite aber bitte nicht Tatsachen, nur weil Du die Hintergründe nicht kennst. Als außenstehender Branchenfremder ist es ganz klar, daß einem die ein oder andere Information zu diesem Thema fehlt und man sich die auch nicht einfach nur schnell mal bei Google News holen kann.

    Nur, weil der Artikel von 2008 ist, heißt das noch lange nicht, daß sich irgendwas dran geändert hätte.
    Der Verkauf ist weiterhin geplant. Das wissen Brancheninsider wie Mitarbeiter, das ist nicht mal ein offenes Geheimnis. Es ist überhaupt kein Geheimnis (hör Dich einfach mal um - achja, kannst Du als Branchenfremder Unternehmer ja nicht, oder doch?)
    Während der Krise hat man keine Möglichkeit gefunden, das Unternehmen zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. Aber: die Verkaufsabsicht ist weiter da. Und sobald jemand mit einem angemessenen Kaufpreis eine Kaufabsicht verkündet und sagt: "Ja ich will", ist die Kirche das Unternehmen los.

    Jaja, das alte Argument "Tja, wenn sich ein Unternehmen in der Krise nicht mehr leisten kann, dann gibt es auch nicht mehr." musste natürlich kommen. Wie viele tausend Jahre gibts das schon? Aus welcher alten Mottenkiste haste das denn ausgegraben?

    Das Argument gilt laut GL natürlich nicht nur bei Sozialplan sondern wird regelmäßig auch bei Lohnerhöhungen etc... ins Spiel gebracht.

    Irgendwo hier im Blog hieß es schon einmal so schön:
    in schlechten Zeiten Lohnverzicht, logisch, denn: sonst kein Aufschwung.
    in guten Zeiten keine Lohnerhöhung: sonst gefährdet man den Aufschwung.

    Wenn es also nach dem Unternehmer geht, ist NIEMALS ein guter Zeitpunkt, über bessere Sozialbedingungen (Lohnerhöhung, Sozialtarifvertrag etc...) zu verhandeln.

    Und Outsourcing in unserem Unternehmen betrifft nicht nur die Arbeiten, die man nicht gerne macht (Ware auszupacken und zu verräumen zähle ich bytheway übrigens durchaus zu den Aufgaben eines Buchhändlers)
    Wenn Bereiche in einem Unternehmen ausgegliedert werden, gehts doch nicht darum, daß man den Arbeitnehmer entlasten will. Ich bitte Dich! Das wird zwar immer wieder als Argument genannt, ist aber schlicht und einfach gelogen!

    Ziel ist es, die teuren, gelernten Buchhändler nach und nach abzuschaffen (bzw. zu reduzieren), ein Großteil der Aufgaben werden von Aushilfen und durch Fremdfirmen angeheuerte Billiglohnarbeiter erledigt.

    Und Ziel ist natürlich ein "Buchhandlung ohne Buchhändler" durch Informationsterminals und Selbstbedienungs-Scanner-Kassen. Frage nicht scheinheilig nach Strategie-Plänen, die man hier veröffentlichen könnte. Natürlich weißt Du, daß wir das nicht können.
    Es ist denke ich auch nicht die Aufgabe von Hugendubel-Mitarbeitern, Außenstehenden Branchenfremden Strategiepläne vorzulegen.

    Daß Selbstbedienungsterminals geplant sind, wird Dir natürlich niemand offen bestätigen. Aber wenn man sich mal die Neueröffnungen der Buchhandlungen ansieht, weiß man, in welche Richtung die Entwicklung geht.
    Internetterminals in den Filialen sind nicht nur dazu da, daß die Kunden in ihrer Freizeit auf Spiegel.de surfen können. Nein! Klare Absicht: bedien Dich selbst, denn Personal gibts nur noch selten zu sehen.

    Wenn Du das bezweifelst, dann besuch doch mal eine der großen, neuen Filialen (übrigens nicht nur bei Hugendubel, auch bei Thalia etc...)
    Aber vielleicht hast Du als außenstehender Branchenfremder ja nicht die Zeit, mit offenen Augen eine unserer Filialen zu besuchen (ist auch kein Vorwurf, sondern nur meine Vermutung)

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  14. ...oh Mann, wie ich es hasse, wenn man stets nur auf die Gewerkschaften schimpft und absolut verkennt, dass sie in der Vergangenheit viel für uns (Mit)arbeiter erreicht hat. Mal abgesehen davon, was würden denn die nicht gewerkschaftlich organisierten Kollegen sagen, wenn sie nicht mehr nach Tarif belohnt werden würden. Denn diesen Umstand vergessen die ewigen Kritiker gerne, dass der Tarifvertrag eigentlich nur für die organisierten Arbeitnehmer gilt und sie eigentlich keinen Anspruch darauf hätten. Der Arbeitgeber zahlt ihnen den gleichen Lohn, damit der Betriebsfrieden gewahrt bleibt. Aber meines Wissen ist der Tarifvertrag nicht für allgemeingültig erklärt worden. Vielleicht würde es nicht schaden, wenn in dieser Hinsicht mal unterschieden werden würde, denn durch meine Gewerkschaftsbeiträge werden eure Entlohnungsmaßstäbe unterstützt.

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  15. Öhm, also ich bin in der Gewerkschaft und schimpfe trotzdem ;-)
    Nur weil ich in der Gewerkschaft bin, muss ich nicht mit dem ganzen Blödsinn hier einverstanden sein.

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  16. ..aber differenzierter betrachten. Es ist nicht alles Mist was hier geschrieben wird. Das hier extreme Meinungen aufeinanderprallen ist nur demokratisch. Aber das Gros der Kommentare hier im Blog und die Verdienste der Gewerkschaft für uns Mitarbeiter ist wichtig und richtig.

    Da sollte man auch fairerweise die Grauschattierungen wahrnehmen, bevor man nur schwarz und weiss sieht ;-)

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  17. Okay, da hast Du Recht.
    Gilt aber auch für "die andere Seite" ;-)

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  18. @ Anonym 16:04

    Sorry, aber wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Lassen wir mal das mit den 50% EK-Quote. Offenbar kann es keiner beweisen oder widerlegen, aber das es extrem ungewöhnlich wäre ist im Gegensatz zu allem anderen hier behaupteten Fakt.

    DBH Verkauf: Nirgendwo, aber auch wirklich nirgendwo gibt es etwas zum DBH Verkauf. Natürlich weiss sogar ich, dass der Weltbild Verkauf durch die Kirche noch akut ist. Das aber die Familie Hugendubel ihren DBH-Anteil verkaufen will ist weiterhin völlige Spekulation. Und das behaupte ich solange wie irgendjemand eine belastbare Quelle auftreibt.

    Krise: Ja, das Argument ist alt aber deswegen nicht falsch. Wir haben in den letzten Jahren etwas zu viele Unternehmenspleiten gesehen, oder findest Du das nicht. Soweit ich weiss, haben auch ziemlich viele Buchhändler die Grätsche gemacht und wurden dann von Thalia zu einem Spottpreis eingesammelt. Wenn es das ist was Ihr wollt …

    Outsourcing: Natürlich will niemand nur den Buchhändler aus reiner Menschenfreundlichkeit entlasten. Aber das, was nicht zu seiner Kernaufgabe zählt und wofür man keine große Qualifikation benötigt, also durch andere günstiger geleistet werden kann, outsourct man besser. Denn wo soll das Geld für Lohnsteigerungen in einem im besten Fall stagnierenden Markt denn herkommen, wenn nicht durch Einsparungen. Oder kennt hier jemand die Kunst der wundersamen Geldvermehrung?

    Buchhändler abschaffen: Wo habe ich denn „scheinheilig“ geschrieben, dass ich eine Strategie Präsentation sehen will? Ich wollte wissen ob es so etwas gibt und Ihr diese kennt, oder ob es sich wieder nur sogenannte Fakten aus dem Fabelreich handelt? Was interessiert mich denn die interne Hugendubel Strategie, ich möchte einfach nur die Grundlage Eurer Diskussion verstehen. Und ich fürchte ich kenne diese Grundlage inzwischen. Gerüchte, die von wenigen gestreut und von vielen weitergetragen werden. Glückwunsch!

    Filialen großer Buchhändler: Ich denke, dass die Strategie auf einen Mix aus SB Terminals und Buchhändlern rauslaufen wird. Ein Miix, wie es in vielen anderen Branchen schon längst gang und gäbe ist. Und im Weihnachtsgeschäft werden Aushilfen eingestellt. Was auch sonst. Soll man die überzähligen MA denn das ganze Jahr mitschleppen? Das kann sich doch kein Unternehmen leisten.

    Ach ja, den Zweck eines jeden wirtschaftlich agierenden Unternehmens kennt Ihr aber schon oder? Ohne Gewinne keine Arbeitsplätze.

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  19. Und ohne "Arbeiter" keine Gewinne.
    Was habe ich heute so schön gehört: Die Mitarbeiter sind das Kapital des Unternehmens. Dem kann ich nur zustimmen.
    Nur weil andere Firmen Outsourcing im großen Stil praktizieren, bedeutet das nicht, dass ich das gut finden muß, stillschweigend hinnehmen werde und unterstütze.

    Und natürlich soll man die Mitarbeiter das ganze Jahr über "mitschleppen".
    Du hast wohl noch nie etwas von sozialer Verantwortung gehört?

    Aber wenn man den Mitarbeiter natürlich nur als Kostenfaktor sieht, der für die Erreichung der Gewinnmaximierung herhalten soll und dann schnell wieder abgestoßen werden muß, bei dem erwarte ich kein soziales Gewissen

    Und es ist immer schön, Kommentare von linientreuen Kollegen zu lesen, die von "oben" angewiesen worden sind

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  20. Du verstehst halt alles aus Deiner Sicht und bist nicht in der Lage auch vielleicht einmal die Mikro- gegen eine Makro-Brille zu tauschen. Soziale Verantwortung kann man auch anders herum verstehen. Schleppe ich die überzähligen - weil nur in der Weihnachtszeit notwendigen - MA das ganze Jahr mit, dann liegen in 11 von 12 Monaten meine Ausgaben über den Einnahmen. Hmmm, wie lange kann ich das wohl mitmachen. Da helfen auch die fabulösen 50% EK nicht lange. Dann ist ruck zuck Schluss mit lustig und alle MA sitzen auf der Strasse. Aber hier pickt sich ja eh jeder nur das aus den Postings was er gerne lesen will.

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  21. Hallo Zusammen! Ich finde es bezeichnend, daß sich selbst ein Branchenfremder (dem - Gott sei Dank - noch niemand unterstellt hat, von der GL bezahlt zu werden)an Euch die Zähne ausbeißt. Ihr wollt immer Argumente, seid aber sachlichen Argumenten gegenüber absolut taub. In diesem Blog wird die DBH mit Siemens verglichen, was schon lachhaft ist. Siemens hat vor garnicht so langer Zeit eine Menge Leute ausgestellt, das habt Ihr auch vergessen, oder? Wir können uns nicht einmal mit der Douglas Holding (Thalia) vergleichen, weil wir im Gegensatz zu denen ein reiner Buchhandelsbetrieb sind, mehr muß man dazu eigentlich nicht sagen. Und wer glaubt, es sei einfach, so ein Geschäft abzustossen, wie es unserer GL unterstellt, hat wirklich keine Ahnung.

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  22. @Anonym 14:07

    Dem kann ich nicht zustimmen. So wie diese Diskussion hier verläuft wurden im großen Teil sachliche Argumente gebracht - von beiden Seiten.

    So wie es eben bei einer guten Diskussion laufen sollte. Ich teile zwar die Meinung des Gegenüber nicht unbedingt, höre mir seine Argumente aber an. Dann muß mir auch erlaubt sein, darauf entsprechend zu antworten.
    Nur weil man sich nicht einig wird, heißt das noch lange nicht, daß einer der beiden den sachlichen Argumenten gegenüber absolut taub ist, wie Du schreibst.

    Im Gegensatz zu manchem Kommentar hier im Blog, der ein gewissen Maß an Sachlichkeit vermissen läßt (und damit meine ich Kritiker wie Befürworter des Blogs) verlief diese Diskussion zwischen dem Branchenfremden und die sachlichen Gegenargumente doch ziemlich gut.

    Und keiner hat behauptet, daß es einfach ist, ein Geschäft abzustossen. Da mußt Du Dich verlesen haben. Die Sprache war vom WUNSCH der GL, nicht von den tatsächlichen Arbeitsabläufen. Und selbst, daß sich die GL diese Entscheidung leicht gemacht hat, behauptet hier niemand.

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  23. Liebe Blume1, niemand von uns kann wissen, was sich die GL wünscht, das ist reine Kaffeesatzleserei. Und meine Kritik an der Sachlichkeit in diesem Blog bezieht sich tatsächlich nicht auf diese eine Diskussion, sondern auf den Querschnitt des Blogs. Mein liebstes Zitat der Woche ist übrigens: "Bestreite aber bitte nicht Tatsachen, nur weil Du die Hintergründe nicht kennst." Da sind doch mal jmd die Argumente augegangen ;) Schönen Abend noch...

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  24. Naja, Anonym 19:47.
    Einzelne Zitatsätze aus dem Zusammenhang zu reißen, ist aber nicht die feine Art.

    "Bestreite aber bitte nicht Tatsachen, nur weil Du die Hintergründe nicht kennst." war ja nicht der einzige Satz zum Thema "Weltbild Verkauf". Da kam davor und danach noch einiges mehr. Und im Zusammenhang finde ich die Bitte absolut nachvollziehbar.

    Und wie bei jeder Diskussion gibts eben sachliche Mitstreiter, aber auch Leute, die manchmal über das Ziel hinausschießen und ihren Gefühlen Luft machen müssen und dabei nicht immer die Form wahren können. Nicht immer werden Diskussionen rein sachlich geführt. Das geht Dir im normalen Alltag denke ich genauso, oder? Das finde ich deshalb grundsätzlich okay und dafür, daß dieser Blog hier das anonyme Bloggen erlaubt, geht es noch relativ zivilisiert zu. Bei vielen hat sich einfach so viel Frust angesammelt, daß man dankbar dafür ist, diesen eben hier loszuwerden. Das gilt sowohl für die eine Seite des Blogs, als auch die Kritiker.
    Beide schmeissen eben manchmal mit Sch... um sich. Das gehört hin und wieder einfach zu einer guten Streitkultur. Solange man nicht persönlich beleidigend wird, kann ich damit leben. Ich finds nicht immer ok, aber ich kann damit leben.

    Und da die GL nicht immer mit gutem Beispiel voran geht (siehe Betriebsversammlung), kann man das auch nicht immer von seinen Mitarbeitern verlangen. Wie jemand schon geschrieben hat: "Wie man in den Wald hineinschreit..."

    Viele Grüße!

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  25. Hallo zusammen,

    wenn ich schon explizit erwähnt werde (der branchenfremde) will ich mich doch auch noch einmal äußern.

    Zwei Dinge möchte ich gerne noch loswerden.

    1. Ich habe tatsächlich selten eine solch angenehme Diskussion im Internet erlebt. Im Normalfall wird die Anonymität dazu genutzt mal so richtig die Sau rauszulassen. Da merkt man dem gemeinen Buchhändler doch stark die überdurchschnittliche Bildung an. Sehr, sehr angenehm.

    2. Trotz alledem habe ich aber auf meine Kernfragen bis heute keine Antworten bekommen. Das liegt in meinen Augen natürlich daran, dass keine gute Faktenlage vorhanden ist. Ich würde mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen lassen. Und mit Fakten meine ich Behauptungen, die durch belastbare Quellen zu Fakten werden. Kein hörensagen, keine Gewerkschaftsstatements, die nämlich immer nur eine Zielrichtung kennen. Dort ist doch der Unternehmer immer der Feind der seinen Reichtum durch die Unterdrückung des Arbeiters erworben hat. Innovation, Mut und Risikobereitschaft werden gerne unterschlagen.

    Das ist zwar sicher eine sehr grundsätzliche Kritik, stellt aber die Sinnhaftigkeit der Gewerkschaften als gesellschaftliches Regulativ gar nicht in Frage. Aber ich wollte nicht mit Euch verhandeln müssen, die Geduld hätte ich einfach nicht ...

    Viele Grüße

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