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Montag, 1. November 2021

Wie erkenne ich Fake News in den (sozialen) Medien?

 Online-Veranstaltung am Mittwoch, 3. November um 18:00 Uhr

 

  Fake News - Ein Überblick über Fake News und ihre Verbreitung,  Erkennungsmerkmale von Fake News und Counterspeech. 

Kannst du die Glaubwürdigkeit einer Nachricht in den (sozialen) Medien beurteilen? Bist du dir sicher, dass du nicht auch schon selbst mal auf Falschinformationen hereingefallen bist, ohne es zu merken? Willst du wissen, wie du Falschinformationen erkennen kannst? Weißt du, was du tun kannst, damit sich Desinformationen nicht weiterverbreiten?

Zu diesen Fragen ist es dem ver.di Bezirk München und Region gelungen, Max Gilbert von der Redaktion BR24 #Faktenfuchs für eine Online-Veranstaltung zu gewinnen.

Wann? am Mittwoch, 03. November 2021

Beginn? 18:00 Uhr

Einwahllink? https://bit.ly/3jCtfbT

Mittwoch, 5. Februar 2020

Der marktgerechte Mensch

Dokumentarfilmprojekt zum Neoliberalismus


Bildergebnis für Der marktgerechte mensch"



Das gerade abgeschlossene Dokumentarfilmprojekt  Der marktgerechte Mensch“ des Autorenduos Herdolor Lorenz und Leslie Franke hatte kürzlich Tagen Premiere. 
Die Autoren haben dieses wie auch vergangene Filmprojekte mit Hilfe von Spenden von Einzelpersonen wie auch gesellschaftlichen Initiativen finanziert (crowd-funding). 
 Attac und ver.di haben das Projekt ebenfalls unterstützt.

Ursprünglich sollte es früher fertiggestellt werden, da die Macher aber bei ihren Recherchen auf besonders empörende Auswüchse der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens stießen, wurde das Projekt „Der markgerechte Patient“, sozusagen als erweiterter Teilaspekt der Gesamtproblematik, vorgezogen. 

Lorenz/Franke haben schon mit anderen systemkritischen Filmen (Bahn unterm Hammer, Wer rettet Wen?)  Aufsehen erregt, besonders spektakulär war der europaweit rezipierte Film „Water makes Money“ (2010) über die Privatisierung der Trinkwasserressourcen, der zu einer Klage des Wasserversorgers Veolia gegen die beiden Autoren  führte, die aber krachend abgeschmettert wurde.

Der markgerechte Mensch“ schildert, wie der Titel andeutet, etwa am Beispiel von H&M, Fahrradkurieren von Lieferando etc. die radikale Umgestaltung der modernen Arbeitswelt inkl. Wegfall sozialer Mindestsicherung, vehementem Vorgehen gegen Betriebsräte, hin zu einer globalen „gig-economy“, bei der Internet-Jobvermittler ihren Kunden den Kontakt zum bestqualifizierten aber mindestbezahlten aus einem Pool von Hunderten Millionen (!) Arbeitskräften weltweit versprechen.

Freitag, 9. Januar 2015

XX. Rosa-Luxemburg-Konferenz

10. Januar 2015, Berlin Urania

  
      Seit 1996 findet jeweils am zweiten Samstag im Januar die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin statt. Initiiert wurde sie von der sozialistischen Tageszeitung  junge Welt. Schwerpunkt der Veranstaltung sind Vorträge und Diskussionen zu Erfahrungen, Analysen und Aktivitäten linker Bewegungen und Parteien weltweit sowie der Austausch zu Entwicklungen und politischen Kämpfen in Deutschland.

Freitag, 8. August 2014

Great War, Urkatastrophe, imperialistischer Krieg ?

Infoblog-Schwerpunkt:  Erster Weltkrieg 

Wenn man in Großbritannien oder Frankreich vom Großen Krieg gesprochen hat, dann war damit immer der Erste Weltkrieg gemeint. Im öffentlichen Bewußtsein in Deutschland war der Zweite Weltkrieg in den vergangenen Jahrzehnten aus guten Gründen deutlich präsenter. Mit der hundertjährigen Wiederkehr des Epochenbruchs - manche Historiker lassen das lange 19. Jahrhundert erst 1914 enden - scheint sich dies zu ändern.

Ein Buch wie "Die Schlafwandler" des australischen Historikers Christopher Clark, das in den Mainstream-Medien gehyped wird, hätte früher nie diese Aufmerksamkeit erfahren. Clarks Schlafwandler-These wird kritisch zu hinterfragen sein wie auch der verschleiernd-mythologisierende Begriff von der "Urkatastrophe". "Der Kapi­ta­lis­mus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen« — so der fran­zö­si­sche Sozia­list Jean Jaurès, der wenige Tage vor Beginn des Ers­ten Welt­krie­ges von Natio­na­lis­ten ermor­det wurde. Es wird deshalb zu fragen sein, wem dieser imperialistische Krieg genützt hat - und für welche politischen Zwecke er heute instrumentalisiert wird.

Freitag, 16. August 2013

Hugendubel Undercover Boss (1): "Bitte lächeln!"

Erster Teil

Ein unbekannt bleiben wollender Informant aus dem Umfeld der ver.di-Betriebsgruppe von RTL in Köln spielte der Infoblog-Redaktion das Sendemanuskript der Folge der Undercover Boss-Reihe zu, die bei Hugendubel spielt und in einigen Monaten auf RTL ausgestrahlt werden soll.

Protagonisten der Sendung sind bekanntlich Führungskräfte von großen Unternehmen,die mit der Zeit den direkten Kontakt zu den Mitarbeitern und der alltäglichen Arbeit in der Praxis verloren haben. Um dies zu ändern, sollen sie ihr Unternehmen und ihre Mitarbeiter vor Ort als Berufseinsteiger oder Praktikant kennenlernen. Durch Veränderungen von Kleidung und Aussehen (teilweise auch mit Perücken oder falschen Zähnen) soll sichergestellt werden, dass niemand von den Mitarbeitern erkannt wird.

Unter dem Vorwand eine Fernsehreportage zu drehen, die einen Arbeitslosen begleitet, wird die getarnte Führungskraft dabei offen von einem Kamerateam begleitet. Über eine Woche hinweg lernt der Manager verschiedene Mitarbeiter und Unternehmensbereiche kennen und arbeitet dabei wie ein neuer Mitarbeiter aktiv mit. Die Mitarbeiter erzählen dabei neben Verbesserungsvorschlägen für ihren Arbeitsbereich und das Unternehmen meist auch von persönlichen Wünschen und Problemen. Am Ende der Sendung findet eine Aufklärung des Experiments statt, wobei speziell auf die Tätigkeiten und Perspektiven der Beteiligten eingegangen wird. Zum Abschluss erhalten die „Opfer“ vom Geschäftsführer Belohnungen wie einen Gutschein, eine Reise oder auch eine Beförderung (zit. n. Wikipedia).

Wir bringen die wichtigsten Teile des Sendemanuskript ab heute in den nächsten Wochen in einer mehrteiligen Reihe. Liebe Infoblog-LeserInnen, seid also gespannt, welche Hugendubel-Führungskraft sich in welchen Situationen und Unternehmensbereichen bewähren wird. Es wird sehr spannend werden!

Montag, 4. Februar 2013

Pressemitteilung vs. Wahrheit

Was mit der Filiale am Potsdamer Platz und den Kollegen dort WIRKLICH passiert...

Unter der Überschrift "Berliner Buchhandel: Hugendubel bleibt ein Jahr länger am Potsdamer Platz" berichtete der Tagesspiegel vergangenen Mittwoch über die Lage der Filiale in den Arcaden in Berlin. Ein Bericht, der einiger Richtigstellungen bedarf.

Wie die meisten von uns wissen, sollte die Filiale am Potsdamer Platz im März 2013 schließen. Wie bei so vielen anderen Hugendubel-Filialen war aus Sicht der Geschäftsleitung eine rentable Weiterführung dieser Filiale nicht möglich. Trotz der harten Arbeit der KollegInnen vor Ort waren die Umsatzzahlen anscheinend zu schlecht, die Miete zu hoch, der Laden zu groß und dann gibts ja auch noch den Strukturwandel im Buchhandel usw...

Wie der Tagesspiegel nun berichtet, haben sich die Damen und Herren der Verwaltung der Potsdamer Platz Arcaden mit Hugendubel an einen Tisch gesetzt und versucht, die Weiterführung der Filiale zu ermöglichen. Die Konditionen wurden verbessert, so dass Hugendubel nun ein weiteres Jahr in den Arcaden weilt. Anfang nächsten Jahres sei dann aber definitiv Schluß.
Der Tagesspiegel schreibt: "Ein Hugendubel-Sprecher bestätigte dies - und bestritt zugleich die in einem gewerkschaftsnahen Internet-Blog veröffentlichte Darstellung, in der Filiale würden nur noch Aushilfskräfte beschäftigt. „'Das Gerücht stimmt nicht, so etwas ist im Buchhandel gar nicht machbar', mit Aushilfen sei keine ausreichende Kundenberatung möglich."

Nun, der Tagesspiegel veröffentlicht diese Stellungnahme, unterschlägt dabei einige Tatsachen und ohne nachzufragen oder nachzuhaken (zum Beispiel bei uns), wird so nur die halbe Wahrheit erzählt. Wir haben dazu nun einige ergänzende Informationen:

Freitag, 22. Juni 2012

Nein zur Aktion BILD für alle !

Der Axel-Springer-Verlag plant pünktlich zu seinem 60. Geburtstag am 23. Juni alle 41 Millionen deutschen Haushalte mit einem kostenlosen Exemplar seines Boulevard-Flaggschiffs BILD-Zeitung zu beglücken. Freilich hat auch der Springer-Verlag nichts zu verschenken, die Kosten für die gigantische PR-Aktion tragen indirekt die Kunden der Werbetreibenden, die „BILD für ALLE“ finanzieren. Im Netz regt sich bereits heftiger Widerstand und auch die NachDenkSeiten rufen ihre Leser dazu auf, sich Springers durchsichtigem PR-Coup zu widersetzen.





Freitag, 1. Juli 2011

Talking Heads

Zum Start einer neuen Reihe

"Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden".
Dieser Satz stammt von Marx. Karl, nicht Reinhard. Damit dies so bleibt, gibt es Massenmedien.
Und da Meinungen nicht von selbst entstehen, wird nachgeholfen, sind Multiplikatoren notwendig. Deshalb wird es in dieser kleinen Reihe, die in unregelmäßiger Folge erscheinen wird, leider nicht um die gleichnamige New Wave Band um ihren charismatischen Sänger David Byrne gehen, sondern tatsächlich um die Talking Heads in den Polit-Talkshows, um die Sprechenden Köpfe also, die - von unseren Gebühren bezahlt - ganz zufällig als ihre "Experten"-Meinung immer die Meinung der herrschenden Klasse unter´s Volk zu bringen haben. Heute zum Auftakt kein einzelner Talking Head, sondern eine ganze Sendung: Anne Will.

Dienstag, 26. April 2011

Die Sarrazin-SPD

Ein Kommentar

Trotz der Ankündigung ihres Vorsitzenden Sigmar Gabriel ist die Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich weder willens noch imstande, ein Parteimitglied auszuschließen, das rassistische, sozialdarwinistische, antimuslimische und antisemitische Pamphlete verfaßt. "Man kann als Rassist Mitglied der SPD bleiben!", sagt Philipp Dees, Vorsitzender der bayerischen Jusos. Das ist nicht nur ein Skandal, sondern höchst beunruhigend im Hinblick auf die innere Verfassung der SPD wie auch der politischen Kultur insgesamt in diesem Land.

Freitag, 22. April 2011

Was halten Sie eigentlich von den "christlichen" Gewerkschaften, Kardinal Marx?

„Die Wirtschaft soll dem Menschen dienen, nicht umgekehrt", sagte am 1. Oktober 2010 der damalige noch nicht zum Kardinal ernannte Erzbischof von München Dr. Reinhard Marx im Münchner Gewerkschaftshaus."Doch die Tendenz in den letzten Jahren war zu fragen, wie sich die Menschen noch stärker an die Bedürfnisse der globalisierten Wirtschaft anpassen könnten.“
Marx, einer der profiliertesten katholischen Sozialethiker und Sohn eines gewerkschaftlichen organisierten Schlossermeisters, könnte sich vielleicht zuerst selbstkritisch fragen - von seiner Rolle als DBH-Miteigentümer mal ganz abgesehen - wie er es mit den sogenannten "christlichen" Gewerkschaften hält.
Anlass dafür ist ein Bericht des ZDF-Magazins Frontal21 über deren Machenschaften vom 8. März 2011.
Ein klares Wort der katholischen Kirche über diese "gekauften Pseudo-Gewerkschaften" (so das ARD-Magazin Report Mainz bereits am 4.April 2008) wäre wünschenswert.



Montag, 14. März 2011

Streiks, was sonst?

Ein Kommentar der Infoblog-Redaktion

Seit letzter Woche gibt es wieder Streiks. Während es für den öffentlichen Dienst der Länder am Donnerstag zu einem Tarifabschluß gekommen ist, stehen die Zeichen bei Bahn und Telekom auf Streik.
Immer, wenn es zu Arbeitskämpfen kommt, lassen sich in der medialen Öffentlichkeit ähnliche Reaktionen beobachten. Wir wollen uns diese Mechanismen am Beispiel der Bahn näher anschauen.

Freitag, 11. März 2011

Gegen den medialen Mainstream

Info-Links statt Trash-TV!

"Einen rechtschönen guten Abend, meine Damen und Herren. Ich begrüsse Sie rechtherzlich zu unserem heutigen Fernsehprogramm und wünsche Ihnen einen rechtguten Empfang. (...) Ich schalt' die Glotze an Happiness, Flutsch-Flutsch! Fun fun! Ich glotz' von Ost nach West, 2, 5, 4,...Ich kann mich doch gar nicht entscheiden, Ist alles so schön bunt hier!
Ich glotz' TV, Ich glotz' TV, Ich glotz' TV, Ich glotz' TV, Ich glotz' TV, TV, TV, TV, TV , TV, TV
Ich glotz' TV vau, vau, vau, vau, vau..."

Das sang Nina Hagen bereits 1978 in ihrem Song "TV-Glotzer" und es ist seitdem mit Sicherheit nicht besser geworden. Zwischen Trash-Talk, Casting-Selektions-Shows und neoliberaler Propaganda bleibt kaum Platz für kritische Information. Wir stellen im folgenden einige interessante Info-Links vor.