Mittwoch, 16. August 2017

Schuften bis 70 ?

DGB-Schwarzbuch zur Rente mit 70

 

Auf viele Beschäftigte wirkt der Vorschlag einer Rente mit 70 wie eine Bedrohung. DGB-Bundesvorstandsmitglied Annelie Buntenbach hat gemeinsam mit Markus Hofmann und Ingo Schäfer ein Buch herausgegeben, das sich um die Belastung durch eine längere Lebensarbeitszeit dreht. Erlebbar wird dies durch Texte von Alf Mayer, der Menschen aus verschiedenen Berufen und Branchen vorstellt. Er hat sie gefragt, ob und wie sie sich vorstellen können, bis 60, 65 oder gar 70 in ihrer heutigen Tätigkeit zu arbeiten.

Mit dabei ist die Friseurin Regina Richter aus Leipzig. Nach 51 Jahren Arbeit in diesem Niedrigstlohnbereich weist ihr Rentenbescheid in ihrem Renteneintrittsalter von 65 Jahren und sechs Monaten Altersbezüge von 674 Euro brutto aus. Richter erzählt aber auch von der Arbeitsbelastung, von berufsbedingten Hautkrankheiten, von den Auswirkungen des stundenlangen Stehens auf Wirbelsäule, Nacken, Knie und Gelenke.

Montag, 14. August 2017

Neues aus der Blogosphäre

Was ist in den anderen ver.di-Blogs los: Caritas, Lidl, Obi

Caritas-Verdi  
Kürzlich feierte der caritas-verdi-blogspot.de fünfjähriges Jubiläum: Herzlichen Glückwunsch ! 

Mit über 2100 Artikeln und mittlerweile 556000 Seitenaufrufen ist der Caritas-verdi-Blog eine der wichtigsten Informations-Plattformen über gewerkschaftliche Aspekte der kirchlichen Arbeitswelt.
 Was 2100 Artikel in fünf Jahren bedeuten, kann wohl nur jemand ermessen, der selber Woche für Woche einen gewerkschaftlichen Infoblog redaktionell organisiert. Was wir den KollegInnen des Caritas-verdi-Blogs zum Jubiläum wünschen? Daß ihre engagierte und fachlich hochkompetente Arbeit ein aktiveres Feedback durch ihre Leserinnen und Leser in Form von Kommentaren bekommt.

Oder wie es Papst Franziskus unlängst auf einem internationalen Treffen der katholischen Weltbewegung der christlichen ArbeiterInnen (WBCA) formuliert hat: "Möge die Stimme der Arbeiter auch weiterhin inmitten der Kirche erklingen!"


Freitag, 11. August 2017

"Uns kann man nicht kaufen!"

KAB sagt Nein zu Amazon Smile  

 

Im ersten Augenblick klingt das neue "Smile" Programm von Amazon wie eine gute Sache: Ein halbes Prozent jedes Einkaufs können Amazons Kunden damit durch einem Klick an eine wohltätige Organisation aus einer Liste spenden lassen. Ungefragt wollte Amazon auch die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) "beglücken". Doch die KAB ließ sich nicht von Amazon kaufen:

Diakon Erwin Helmer (Amazon-Betriebsseelsorger und KAB Diözesanpräses in Augsburg) nahm im Interview mit dem Domradio zu dieser pseudo-sozialen Aktion des betriebsrats- und gewerkschaftsfeindlichen Konzerns Stellung: