Montag, 16. September 2019

"Ausstempeln und mitmachen!"

Klimastreik am 20. September




Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt  –  weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

Während in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York einer der wichtigsten UN Gipfel des Jahres vorbereitet wird, wollen wir den 20. September zum größten globalen Klimastreik aller Zeiten machen.
 
Um alle Erwachsene zu mobilisieren, ruft Klima-Streik.org über ein breites zivil-gesellschaftliches Bündnis (mit über 50 NGOs und Partnern) auf, sich dem Protest am 20.9. anzuschliessen! Unterstützt wird der Klimastreik ebenfalls von einem breiten Bündnis von mittlerweile über 1500 Unternehmen (Hugendubel ist nicht dabei).

Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, alle Mitarbeitenden am 20. September frei zu stellen – welche das sind oder wie Du dich anschließen kannst, erfährst Du hier. Außerdem gibt es auf Ortsebene oft Kontakt zu den Gewerkschaften – einige planen bereits gemeinsame Aktionen. 
 
Frank Bsirske rief alle Beschäftigen zur Teilnahme auf: "Ausstempeln und mitmachen!"

Die Zeit des Zuschauens ist vorbei. Am 20. September kämpfst Du für Deine Zukunft.



Montag, 9. September 2019

Sensation: Hugendubel-Schrift ist entziffert!

Bildergebnis für hugendubel-schrift


Der von der New York Times ausgelöste Hype um die Hugendubel-Tasche führte auch unweigerlich zur Frage, was denn die Schriftzeichen da auf der Tasche bedeuten mögen. Die GL und ein Berliner Germanistikprofessor kamen zum Schluß: nichts! Es seien nur zusammenmontierte graphische Zeichen ohne Sinn.

Ein von der Infoblog-Redaktion beauftragtes Investigativ-Team aus Kryptoanalytikern, Mediävisten, Historikern und Paläographen kam jedoch zu einem völlig anderen Ergebnis. Heinrich Hugendubel ließ einem von ihm in den sechziger Jahren beauftragten Designer sehr wohl eine Botschaft auf der Tasche vermitteln.

Die Infoblog-Redaktion freut sich deshalb, weltexclusiv die sensationelle Botschaft der Tasche der Öffentlichkeit mitteilen zu können:

Mittwoch, 4. September 2019

Aufladen und ausbeuten

Hinter den Kulissen der Mikromobilität

Bildergebnis für e-scooter wikipedia


In deutschen Großstädten fahren und stehen seit Mitte Juni nun auch noch tausende Elektroscooter rum. Die Arbeitsbedingungen für die Menschen, die sie nachts aufladen, sind oft ausbeuterisch. Auch sind die Gefährte nicht umweltfreundlich. Doch bei der aktuellen Aufregung gerät das zentrale verkehrspolitische Problem aus dem Blick.


Von Annette Jensen

Halb neun morgens – Rush-Hour auf der Bernauer Straße in Berlin: Viele Radler*innen strömen in Richtung Innenstadt auf dem Weg zur Arbeit, der Fahrradweg ist viel zu schmal, und seit Mitte Juni müssen sie den Platz auch noch mit Elektrorollern teilen. Niemand weiß genau, wie viele der neu zugelassenen Gefährte in der Hauptstadt rumstehen und -kurven. Schätzungen gehen von etwa 5.000 aus. Laut Gesetz sollen die bis zu 20 Stundenkilometer schnellen E-Scooter Radwege nutzen und nur dort, wo es keine gibt, auf der Straße fahren. Tatsächlich aber sind viele dieser Motorroller auch auf Bürgersteigen unterwegs. Weil bisher keine Parkplätze für sie eingerichtet wurden, stehen sie überall herum und gefährden dabei insbesondere Alte, Blinde und Sehbehinderte.

 

Überflüssiges Spielzeug

Montag, 2. September 2019

Wann fällt das Hartz-IV-Regime?


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Es ist schon erstaunlich, wie es interessierten Kreisen in Wirt­schaft, Politik und Medien immer wieder und mit vereinten Kräften gelingt, „die soziale Frage“ von der gesellschaftspolitischen Tagesordnung zu verdrängen und alle möglichen und unmöglichen anderen Themen an der Spitze zu platzieren.

Die soziale Frage: Das ist die zunehmende Verarmung von großen Teilen der Bevölkerung und der öffentlichen Hände auf kommu­naler Ebene in einem der reichsten Länder der Welt. Ursache der damit wachsenden Kluft zwischen oben und unten sind vor allem die „Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ vom Anfang des Jahrtausends, insbesondere das menschenunwürdige Hartz-IV-Regime.