Samstag, 20. Dezember 2014

Gegen Pegida, Sarrazin und Neonazis!

Antirassistische Demo in München

Platz-da-Neu

Seit Monaten nimmt die Zahl der Flüchtenden aus Nordafrika und dem Nahen Osten zu. Deutschland, Bayern und die Stadt München stehen vor neuen Aufgaben. Bislang war die große Mehrheit der Menschen bereit, die Hilfsbedürftigen hier willkommen zu heißen und ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Diese positive Grundeinstellung gegenüber den Geflüchteten ist momentan in Gefahr. Ein seltsamer verschwörungstheoretischer Mob, vermischt mit echten Nazis bekommt plötzlich eine unverdiente Öffentlichkeit für ihre patriotisch-panischen Formeln und behauptet auch noch, „das Volk” zu vertreten. Statt Weltoffenheit wird Abschottung und Diffamierung propagiert. Diese Stimmungsmache darf keinen Raum gewinnen! Deshalb rufen wir, das Bündnis Bellevue di Monaco mit einem sehr breiten Bündnis zu einer großen gemeinsamen Kundgebung am 22.12.14, 18.00 Uhr  auf dem Max-Joseph-Platz vor die Staatsoper München auf.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Hugendubel-Beschäftigte solidarisch mit Amazon-Streikenden

Amazon Graben: Erfolgreicher Streikauftakt

Nach dem sehr erfolgreichen Streikauftakt am Montag tragen die Beschäftigten ihren Protest am heutigen Dienstag nach Augsburg. 500 Beschäftigte beteiligten sich am Montag an den Streikmaßnahmen in Graben. Mindestens genauso viele werden für Dienstag im Streik erwartet.


Eine Delegation von Hugendubel-Beschäftigten unterstützte die streikenden KollegInnen in Augsburg.

Samstag, 6. Dezember 2014

Was macht eigentlich...?

Der Betriebsrat (III)

Bei sogenannten „personellen Einzelmaßnahmen“ – man versteht darunter: Einstellungen, Versetzungen und Kündigungen – hat der Betriebsrat lediglich ein gebundenes Mitbestimmungsrecht bzw. ein Anhörungsrecht.


Einstellungen und Versetzungen werden grundsätzlich gleich behandelt. Der Betriebsrat kann solche Maßnahmen nicht veranlassen, sondern ist erst in der Mitbestimmung, wenn der Arbeitgeber sie plant. Er kann binnen Wochenfrist seine Zustimmung verweigern, wenn einer der im Betriebsverfassungsgesetz vorgesehenen Gründe zutrifft.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Prima Klima?

Zweiter Teil der Umfrage der Tarifkommission für Beschäftigungssicherung


Montag, 1. Dezember 2014

"Im Labor der Konzerne"

Interview mit Orhan Akman

Viele Kolleginnen und Kollegen kennen Orhan Akman als Gewerkschaftssekretär für den Fachbereich Handel im Bezirk München/Rosenheim. Seit Ende Mai arbeitet er in Peru am Aufbau von Gewerkschaftsstrukturen in der dortigen Handelsbranche. Am Rande einer gewerkschaftspolitischen Veranstaltung in Eggstätt (Chiemgau) führten zwei ver.di-Aktive bei Hugendubel ein Gespräch mit Orhan über seine aktuelle Tätigkeit. Die Infoblog-Redaktion dankt den beiden KollegInnen sehr herzlich für die Zusendung ihres Interviews zur Veröffentlichung hier.


Tú tienes derechos: Du hast Rechte!

Samstag, 29. November 2014

Was macht eigentlich...?



Der Betriebsrat (II)

Starke Rechte - Mitbestimmungsrechte im eigentlichen Sinn des Wortes - räumt das Betriebsverfassungsgesetz, soweit keine tariflichen Regelungen gelten, den Betriebsräten bei "sozialen Angelegenheiten" ein; und legt genau fest, welche das sind.

Vor allem gehören hierzu:



- Fragen der betrieblichen Ordnung,
- die Festlegung der täglichen Arbeitszeit
- die Urlaubsplanung
- die Einführung und Anwendung technischer Anlagen zur Leistungs- und  Verhaltenskontrolle
- Maßnahmen zur Unfallverhütung und zum Gesundheitsschutz
- Fragen der betrieblichen Lohngestaltung sowie
des betrieblichen Vorschlagswesens.

Freitag, 28. November 2014

Das Bundesweihnachtsgeldgesetz

...gibt es nicht!






Die Arbeit stapelt sich, das Telefon klingelt Sturm, die Kunden stehen Schlange und der Chef hat schon wieder einen schlechten Tag - etwas Süßes muss her!

Um dem Weihnachtsstress etwas souveräner zu begegnen, verteilt die Tarifkommission für Beschäftigungssicherung in den nächsten Tagen eine kleine Süßigkeit an unsere Kolleginnen und Kollegen in München.
Für Nerven wie Drahtseile im Weihnachtsgeschäft, denn mit glücklichen Geschmacksnerven arbeitet es sich einfach leichter.

Noch positiver lässt es sich natürlich mit Blick auf unser Bankkonto arbeiten. Das im Manteltarifvertrag des Buchhandels in Bayern festgelegte Weihnachtsgeld ist endlich auf dem Konto eingegangen.
Ein Bundesweihnachtsgeldgesetz gibt es nicht. Das Weihnachtsgeld sichert einzig und allein unser Tarifvertrag!

Viel Spass mit der Naschtüte und den zusätzlichen Leistungen wünscht die Infoblog Redaktion!


Dienstag, 25. November 2014

Resultate der Umfrage der Tarifkommission für Beschäftigungssicherung

Teil 1

Die Infoblog-Redaktion wurde von der Hugendubel-Tarifkommission für Beschäftigungssicherung am Standort München gebeten, die Resultate der auf der letzten Betriebsversammlung vorgestellten Umfrage hier zu präsentieren. Dem kommen wir gerne nach und veröffentlichen hier in den nächsten Wochen die wichtigsten Ergebnisse. Die Tarifkommission weist darauf hin, dass die Beteiligung der KollegInnen bei 31% lag. Statistisch repräsentativ ist eine Umfrage ab einer Beteiligungsquote von 25%.

Ausserdem stellen wir auf Bitte der Tarifkommission nach Themenschwerpunkten geordnet die auf der Betriebsversammlung von den Kolleginnen und Kollegen gemachten Vorschläge zur Sicherung unserer Arbeitsplätze unter Gewährleistung guter Bedingungen vor. Auf der nächsten Betriebsversammlung möchte die Tarifkommission diese Vorschläge ausführlicher vorstellen und mit Euch besprechen.

Bitte benutzt die Kommentarfunktion zum Austausch über die Resultate der Umfrage. Wir freuen uns auf eine anregende und konstruktive Diskussion.!



Donnerstag, 20. November 2014

Die Filiale in Stuttgart wird geschlossen!

Schlechte Neuigkeiten aus der Filialwelt von Hugendubel


Am 19. November fand in der Filiale Stuttgart eine außerordentliche Mitarbeiterrunde statt.
Dabei wurden die MitarbeiterInnen und der dortige Betriebsrat von Herrn Nitz und Frau Soltow informiert, dass die Filiale in Stuttgart geschlossen wird.

Der Schließungstermin ist voraussichtlich März / April 2015.



Quellen:




Mittwoch, 19. November 2014

Behandeln Sie die Amazon-MitarbeiterInnen fair, Jeff Bezos!

Unterstützt die Online-Petition von Christian Krähling auf change.org!





Stimmen Sie Tarifverhandlungen endlich zu!


Mein Name ist Christian Krähling aus Borken (Hessen). Ich bin 36 Jahre alt, habe zwei Kinder im Alter von 2 und 5 Jahren und arbeite seit 2009 bei Amazon in Bad Hersfeld. Ich habe dort als Weihnachtsaushilfe im Weihnachtsgeschäft in der Abteilung Stow (Wareneinlagerung) angefangen. Mittlerweile arbeite ich als Escalation Specialist (Bearbeitung von Kundenanfragen bezüglich der Qualität der Artikel und der Auslieferung). Obwohl die Arbeit manchmal stressig werden kann, arbeite ich gerne bei Amazon. Meine Kolleg/innen und ich setzen jeden Tag alles daran, die Wünsche der Kunden zu erfüllen. Auf unsere Leistung sind wir stolz!


Der Job bei Amazon ist hart. Viele KollegInnen sagen, sie fühlen sich dabei als Teil einer Maschine.

Montag, 17. November 2014

„Eigentum verpflichtet auch die „Superreichen“ im Land“

Tengelmann Beschäftigte legen Sarg nieder



München, 14.11.2014. Mit viel Wut und Verärgerung haben heute Beschäftigte und Betriebsräte von Tengelmann symbolisch einen Sarg vor der Stammfiliale in München Schwabing nieder gelegt. Hier, wo die erste Filiale in München eröffnet wurde, trugen sie die Tengelmann Geschichte und ihre Hoffnungen zu Grabe. Durch den Verkauf der Firma Tengelmann an Edeka stehen 16.000 Beschäftigte vor einer völlig ungeklärten Zukunft. Aus Sicht der Gewerkschafter drohen Tarifdumping, prekäre Beschäftigung und der Generalangriff auf die Betriebsräte als wichtigsten Schutz für die Beschäftigten.

Donnerstag, 13. November 2014

Was ist los bei Weltbild?

Neue Massenentlassungen geplant

Der Investor scheint sich immer mehr als Heuschrecke zu entpuppen: der im Juni neu bei Weltbild eingestiegene Droege-Konzern forderte den Weltbild-Betriebsrat jetzt auf, über einen Interessenausgleich für ca 200 geplante Entlassungen bei Weltbild Retail zu verhandeln, wie man in einem Flugblatt des WB-Betriebsrates vom 6. November lesen konnte: