Freitag, 11. April 2014

Jetzt geht´s los!

Initiative ergreifen

Immer wieder werden wir Mitarbeiter von Kunden angesprochen, ob es nicht eine Unterschriftenliste gibt, auf der man unterzeichnen kann, um gegen die Schließung der Filiale Marienplatz zu protestieren.
Es wurde bereits eine Facebookgruppe gegründet mit über 500 "Likes". Viele KollegInnen haben sich auch überlegt, ob nicht eine Aktion gestartet werden sollte.

Auf der gestrigen Betriebsversammlung in München wurde nun eine Initiative von Münchner Hugendubel-Beschäftigten ins Leben gerufen.

Montag, 7. April 2014

Betriebsversammlung in München

Eure Betriebsversammlung

Am Donnerstag, den 10. April ab 9:30 Uhr im Eine Welt Haus, Schwanthaler Str. 80


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die angekündigte Schließung der Filiale am Marienplatz hat uns alle schockiert.
Wir wollen diese Betriebsversammlung, die ursprünglich allein dazu gedacht war, Kandidatinnen und Kanidaten für die Betriebsratswahl vorzustellen, nutzen, um Eure Fragen (nach Möglichkeit) zu beantworten und mit Euch darüber zu diskutieren wie es weitergeht.
Für die Geschäftsleitung werden Herr Nitz und Herr Blenninger teilnehmen.


Herzliche Grüße
Euer Münchner Betriebsrat




Montag, 31. März 2014

Quo vadis, Hugendubel?

Viele Fragen - (noch) wenige Antworten

In den vergangenen Tagen nach Bekanntgabe der Schließung der Hugendubel-Filiale am Marienplatz konnte man sehr viel über Kundenreaktionen lesen, die den Verlust dieser wichtigen Buchhandlung bedauern oder auch Diskussionen verfolgen, die sich mit der Verödung der Innenstadt oder stadtplanerischen Fragen beschäftigen.

Das ist alles gut und richtig. Uns als gewerkschaftliche Infoblog-Redaktion interessiert aber vor  allem eine Frage:

Was passiert mit den Beschäftigten am Marienplatz und am Standort München?

Mittwoch, 26. März 2014

** Besiegelt: Die Filiale Marienplatz macht dicht **

Filiale Marienplatz in München - eine Legende stirbt



Gestern Abend wurde in der Filiale Marienplatz kurzfristig eine Mitarbeiterversammlung einberufen.
Dort wurde den KollegInnen dann diese traurige Nachricht überbracht:

- 2016 ist definitiv Schluß!!

Die Flaggschiff-Filiale Marienplatz wurde im Jahre 1979 eröffnet und galt als Deutschlands innovativste Buchhandlung. Mit ihrer modernen Mischung aus Warenhaus und Buchhandlung gelang Hugendubel damals der große Durchbruch.

Montag, 24. März 2014

Betriebsrat wählen!




Bald geht es los.
Macht mit und geht wählen! Eure Stimme zählt!



Freitag, 21. März 2014

++ WELTBILD: mehr als 650 Mitarbeiter verlieren ihren Job ++

Ein Drittel der Belegschaft muß gehen


Am Donnerstag fand bei Weltbild in Augsburg eine Betriebsversammlung statt.
Der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz informierte die Weltbild-KollegInnen über geplante Maßnahmen. Er teilte mit, daß mehrere hundert MitarbeiterInnen in eine Auffanggesellschaft wechseln sollen.

Mit diesem Schritt will Geiwitz die Grundlage für die Rettung des Unternehmens schaffen.
Betriebsbedingte Kündigungen müssten nicht ausgesprochen werden, wenn die MitarbeiterInnen der Bereiche Logistik und Verwaltung das Angbot zum Wechsel in eine Beschäftigungs- und Sanierungsgesellschaft annehmen.
Von den ca. 1780 MitarbeiterInnen würden 656 dieses Angebot erhalten, erklärte Geiwitz. Ver.di rechne damit, dass zukünftig nur noch ca. 1000 Beschäftigte übrigbleiben. Ca. 240  haben seit Ankündigung der Insolvenz selbst gekündigt.

In Vereinbarung mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ver.di wurde sichergestellt, dass die betroffenen Beschäftigten auf ihrem weiteren Weg möglichst viel Hilfe und Unterstützung erhalten.

Samstag, 15. März 2014

Literatur - ein Verhängnis?

Die Kinder des Sisyfos, die Gewerkschaften und das Kapital

Anläßlich der derzeit stattfindenden Leipziger Buchmesse bringt die Infoblog-Redaktion den Text eines Referates, das der Schriftsteller Erasmus Schöfer im vergangenen Jahr auf einer Tagung der Gewerkschaft ver.di vom 31.5 bis 2.6.2013 in Berlin zum Thema „Welt-Wirtschafts-Krisen und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Kultur“ gehalten hat.


"Wenn ich die „Kinder des Sisyfos“ alsTitel über diese Betrachtung gesetzt habe, dann meine ich nicht die Romane, die diesen Titel tragen, sondern weit darüber hinaus jene Menschen, welche die Gegenwart, wie sie sich uns darstellt und die Zukunft, wie sie uns drohend vor Augen steht, nicht widerstandslos hinzunehmen bereit sind. Dieser Widerstand heißt, handelnd – theoretisch und vor allem praktisch handelnd – sich gegen die Entwicklung der Gesellschaft, in die wir geboren wurden, zu stemmen, um ihr vielleicht doch noch eine andere Richtung in eine für alle lebenswerte Zukunft zu geben..

Von den Gewerkschaften geht hier die Rede, weil sie als einzige große Organisationen von der Arbeiterbewegung übrig geblieben sind, in denen sich noch merkliche Kräfte zum Beispiel gegen deutsche Kriegseinsätze oder gegen Rüstungsexporte wenden und die in hundert Jahren erkämpften Rechte und Besitzstände der arbeitenden Bevölkerungsmehrheit verteidigen können.

Vom Kapital aber ist zu sprechen, insofern es als finanzielle, produzierende und politische Macht nicht nur die aktuelle Krise verursacht hat, sondern seit zweihundert Jahren die Menschheit in mörderische Kriege verwickelt, die Reichtümer der Erde vergeudet und die Mehrheit der Menschen den ihm dienlichen Verhaltensweisen unterworfen hat.

Dienstag, 11. März 2014

Betriebsversammlung in München


 Hier seid ihr wirklich richtig: Fortsetzung unserer Betriebsversammlung


Am Donnerstag, den 13. März ab 9:30 Uhr im Eine-Welt-Haus Schwanthalerstraße 80


Wir wollen umso dringender wissen:

  • Was wird aus unseren Arbeitsplätzen nach der Realteilung zwischen Hugendubel und Weltbild?
  • Was wird aus unserem Tarifvertrag? - Mehr arbeiten für weniger Geld?
  • Wie sieht es bei Weltbild aus?

Eingeladen sind Vertreter der Geschäftsleitung (u.a. Maximilian Hugendubel), Schorsch Wäsler von ver.di und Mitglieder des BR Weltbild


Herzliche Grüße,

Euer Münchner Betriebsrat





Samstag, 8. März 2014

8. März - Internationaler Frauentag

Für ein soziales und geschlechtergerechtes Europa!

Der internationale Frauentag geht zurück auf demonstrierende Textil- und Tabakarbeiterinnen. Aber nicht nur die streikenden Textilarbeiterinnen in New York, sondern auch demonstrierende Frauen in Russland und Deutschland stärkten das klassenkämpferische Bewußtsein der Fabrikarbeiterinnen. Das führte im Jahre 1910 dazu, dass die 2. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz, die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentags beschloss.
Der erste Internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, in der Schweiz, in Österreich, in Deutschland und den USA statt. Zu Beginn stand die Forderung nach dem Wahlrecht im Mittelpunkt des Internationalen Frauentags.

Der Frauentag 2014 steht unter dem Motto:

Logo Internationaler Frauentag 2014


Montag, 3. März 2014

Wählt endlich Betriebsräte!

Offener Brief an alle Beschäftigten ohne Betriebsrat


Liebe Kolleginnen und Kollegen von Hugendubel, Weltbildplus und Jokers!

Worauf und wie lange wollt Ihr eigentlich noch warten?
60 Weltbildplus-Filialen schließen definitiv, 40 stehen auf der "Watchlist", auch bei Hugendubel wird es weitere Filialschließungen geben.
Die meisten Weltbildplus/Jokers-Filialen haben keinen Betriebsrat.
Warum kriegt Ihr Euren Hintern nicht hoch?
Was habt Ihr zu verlieren?

Handeln - oder behandelt werden

Montag, 24. Februar 2014

Ein Mitarbeiterabend ist keine Betriebsversammlung!

 Aushang des Münchner Betriebsrats


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben Frau Hugendubel und Herrn Dr. Hugendubel im Anschluss an unsere unterbrochene Betriebsversammlung Ende Januar freundlich gebeten, mit uns einen Termin für deren Fortsetzung zu suchen, um so ihre Teilnahme zu ermöglichen. Passiert ist nichts!!!

Es ist nicht zulässig, wenn die Geschäftsführung als Parallelveranstaltung stattdessen zu einem Mitarbeiterabend einlädt, wie jetzt für den 25. Februar geschehen.

Grundlegende Dinge, die unsere Firma betreffen, sind in einer Betriebsversammlung zu diskutieren. Das ist Eure Veranstaltung und dort hat der Arbeitgeber Euch zu informieren! Gerade in der augenblicklichen Situation ist dies unverzichtbar!

Samstag, 22. Februar 2014

** Presse-Infos zur Abspaltung **

Nachfolgende Mitteilung von Hugendubel hängt seit 21. Februar in den Filialen aus:


Multichannel-Konzept von Hugendubel kann erfolgreich weiterentwickelt werden

Hugendubel und Weltbild trennen das Filialgeschäft / Hugendubel wieder hundertprozentiges Familienunternehmen

München, 21.02.2014 

Hugendubel und Weltbild gehen im stationären Geschäft zukünftig getrennte Wege. Die Gesellschafter der Deutsche Buch Handels GmbH & Co. KG (DBH) haben gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter der Verlagsgruppe Weltbild (VGW), Arndt Geiwitz, beschlossen, die Weltbild-Filialen aus der DBH herauszulösen und in die Verlagsgruppe Weltbild in Augsburg einzugliedern. Die Weltbild-Filialen sind mit Marke und Unternehmenskonzept integraler Bestandteil der Verlagsgruppe Weltbild und werden es damit auch weiterhin bleiben. Durch diesen Schritt werden alle Vertriebskanäle der jeweiligen Marken unter je einem eigenen Unternehmensdach zusammengeführt: die Weltbild-Filialen bei der VGW, die Hugendubel-Filialen und die DBH Warenhaus bei der DBH und dort in Zukunft alleinverantwortlich unter Führung der Familie Hugendubel.

Hugendubel und Weltbild haben über mehrere Jahrzehnte hinweg sehr erfolgreich und partnerschaftlich zusammengearbeitet und den deutschen Buchmarkt gemeinsam entscheidend mitgeprägt. Bisher war das Filialgeschäft der Marken Hugendubel und Weltbild in der DBH gebündelt. Der beschlossene Weg ist unter den aktuellen Voraussetzungen folgerichtig und sinnvoll, da dadurch nicht nur eine stärkere Fokussierung auf die Marken mit ihren eigenen Multichannel-Konzepten möglich ist, sondern auch den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppen besser entsprochen werden kann. Für die Zukunftsfähigkeit von Weltbild spielen die Filialen eine entscheidende Rolle. Vor diesem Hintergrund leistet Hugendubel mit der Entscheidung, sie wieder aus der DBH herauszulösen, einen wichtigen Beitrag zum Konzept des Insolvenzverwalters, Weltbild in seiner Gesamtheit zu erhalten. Nach wie vor wird die DBH in einigen Geschäftsbereichen mit der VGW kooperieren.

Freitag, 21. Februar 2014

Hugendubel wird alleiniger Gesellschafter der DBH, Weltbildplus-Läden gehen an Weltbild Verlagsgruppe

Pressemitteilung: Hugendubel und Weltbild beschließen eindeutige Trennung im Filialgeschäft; Verkauf in den Filialen läuft normal weiter
Weltbild Plus-Filialen unter Schutzschirm­verfahren direkt an Verlagsgruppe angeschlossen
Augsburg, 21.02.2014 – Mit einer ersten strukturellen Veränderung werden die Chancen für eine Gesamtsanierung des Buchhandelsunternehmens Weltbild gestärkt. Im Filialgeschäft, das durch die DBH Buch Handels GmbH & Co. KG betrieben wurde, findet eine eindeutige Trennung der Gesellschafter statt. Das Weltbild-Filialgeschäft (Weltbild Plus Medienvertriebs GmbH & Co. KG) wird aus dem Vertriebsverbund DBH Buch Handels GmbH & Co. KG herausgelöst. Alleiniger Gesellschafter von Weltbild Plus wird die Verlagsgruppe Weltbild (zuvor: 50 Prozent). Alleiniger Gesellschafter der DBH Buch Handels GmbH & Co. KG mit sämtlichen weiteren darin befindlichen Gesellschaften wird Hugendubel (zuvor: 50 Prozent).

Donnerstag, 20. Februar 2014

Brüskierung Teil 2


Betriebsversammlung? - Nein, Danke!

Die letzte Betriebsversammlung in München fand am 30. Januar statt.
Um endlich einmal konkrete Informationen zu erhalten -die dem BR seit Monaten vorenthalten werden-, hatte der Betriebsrat zwei der Gesellschafter dazu eingeladen: Nina & Max Hugendubel.

Allerdings wartete der BR im Januar vergeblich auf eine Antwort. Kurz vor der Versammlung kam dann die Ansage aus der Hilblestraße, dass beide doch „wohl eher nicht“ daran teilnehmen werden. Man kann nicht bestreiten, dass die Hugendubels ziemlich beschäftigt sein dürften, allerdings sollte es doch bitte möglich sein, sich eine Stunde Zeit zu nehmen, um sich vor seinen MitarbeiterInnen zu äußern. Gerade in dieser unsicheren Situation ist dies sogar zwingend erforderlich!

Auf der Versammlung selbst, hatten die KollegInnen ihren Unmut über die Abwesenheit der beiden Gesellschafter sehr deutlich gezeigt.