Montag, 6. April 2020

Informationen zur Kurzarbeit

Betriebsrat München baut Mailing-Liste auf

 
 
Um die Information der Beschäftigten bei Hugendubel während der Kurzarbeit sicherzustellen,
baut der Betriebsrat München derzeit eine Mailing-Liste auf. Es soll zeitnah über alle Aspekte der
Kurzarbeit informiert werden, die für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wichtig sind.
Eine erste Info-Mail ging heute raus.
 
Wer in die Mailing-Liste aufgenommen werden will, gibt bitte kurz Bescheid unter:
 
 
 
 

Mittwoch, 1. April 2020

Ver.di: Absenkung der Gehälter im Einzelhandel kommt nicht in Frage

Scharfe Kritik an Vorstellungen des Handelsverbandes Deutschland


Berlin, 31.03.2020.  Mit scharfer Kritik hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf die Absage
des Handelsverbandes Deutschland (HDE) reagiert, der eine bundesweite Regelung zur Erhöhung des
Kurzarbeitergeldes im Einzelhandel auf 90 Prozent ablehnt.

"Damit lehnt der HDE die tarifpolitische Verantwortung ab und verweigert hunderttausenden Beschäftigten
den existentiellen Schutz", erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.
Die Einkommensreduzierung durch das Kurzarbeitergeld auf 60 bzw. 67 Prozent stürze viele
Einzelhandelsbeschäftigte in existenzbedrohende Notlagen.
"Der HDE kommt seiner Aufgabe als Verband in dieser Krisensituation nicht nach", so Nutzenberger.

Umso erfreulicher sei es, dass viele Unternehmen der Branche wie Primark, H&M, Zara, Walbusch oder Fielmann bereits eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 90 und 100 Prozent vereinbart haben.

Donnerstag, 26. März 2020

"Kurzarbeit darf nicht in die Sozialhilfe führen!"

ver.di fordert existenzsichernde Kurzarbeitslöhne

 ver.di Logo ohne Schriftzug



Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die Unternehmerverbände des Einzelhandel- und Versandhandels sowie des groß- und Außenhandels. HDE und BGA, dazu aufgefordert, das Kurzarbeitergeld für alle Beschäftigten der Branche per Tarifvertrag auf 90% des Nettolohns aufzustocken.

"Die aktuellen, gesetzlichen Regelungen  zum Kurzarbeitergeld von 60 bzw. 67 Prozent des Nettolohns sind völlig unzureichend. Die laufenden kosten und notwendige Lebensmitteleinkäufe lassen sich damit überhaupt nicht bestreiten. So führt Kurzarbeit massenhaft in die Sozialhilfe.
Das müssen wir verhindern.

Es geht hier um ganz existenzielle wirtschaftliche Überlebensfragen für die Beschäftigten und ihre Familien", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Sie verwies darauf, dass im Einzel- und Versandhandel nur noch 36 Prozent dder Beschäftigten tarifgebunden seien und zudem oft nur noch teilzeitverträge vergeben würden.

"Das ist schon lange eine prekäre Situation mit niedrigen Einkommen, die sich massiv verschärft, wenn das Kurzarbeitergeld nicht deutlich aufgestockt wird."




Quelle. ver.di

Mittwoch, 25. März 2020

Tarifverhandlungen im Buchhandel verschoben

München, den 25.03.2020.  Die ursprünglich für den 6. April 2020 angesetzte nächste Tarifrunde 
für den Buchhandel und die Verlage in Bayern wird verschoben.

Darauf verständigten sich heute der Arbeitgeberverband mit der zuständigen ver.di-Tarifkommission.  
"Aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Cortona-Virus erscheint der vorgesehene Termin nicht sinnvoll", so Thomas Nitz, der Sprecher der bayerischen Arbeitgeber. Sinnvoll sei die Verschiebung auf einen späteren Termin, so Nitz, "bis die Lage sich so stabilisiert hat, dass wieder realistisch geplant werden kann."

"Was wir allerdings sofort brauchen", so ein Gewerkschafter zur Infoblog-Redaktion, "ist eine Regelung der Kurzarbeitsphase mit existenzsichernden Gehältern,von denen die Beschäftigten tatsächlich leben können. Hier gibt es in vielen Unternehmen noch Klärungsbedarf."


Quelle: www.verdi.de

Dienstag, 24. März 2020

Update: Corona-Infos für Beschäftigte

Aktualisierte Version



Die wichtigsten Infos zu Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Arbeitszeit, Kinderbetreung, Home Office, 
Kurzarbeit, Kündigung und Arbeitslosigkeit,
Aufhebungsvertrag,  Freistellung






Sonntag, 22. März 2020

Zusammenhalten - jetzt erst recht

Liebe ver.di Mitglieder,

in diesen schwierigen Zeiten ist Zusammenhalten wichtiger als je zuvor.

Gewerkschaft bedeutet, gemeinsam mit einer Stimme zu sprechen für sichere Arbeitsplätze, existenzsicherndes Einkommen und gesunde Arbeitsbedingungen.

Der Vorsitzende von ver.di, Frank Werneke richtet sich mit einer Videobotschaft an alle ver.di Mitglieder: Rede von Frank Werneke

ver.di fordert eine Aufstockung des Kurzarbeitergelds in der Corona-Krise für die Beschäftigten. Es ist unsozial, dass den Arbeitgebern die Sozialbeiträge von der Bundesagentur für Arbeit (BA) voll erstattet werden sollen - die Arbeitnehmer aber davon nichts bekommen.

Montag, 16. März 2020

Was Beschäftigte wissen müssen

FAQ zur Corona-Krise

 Das Coronavirus hat nun auch mehrere deutsche Bundesländer erreicht Foto: DGB-Rechtsschutz Das Coronavirus hat nun auch alle deutschen Bundesländer erreicht

Auch in Deutschland ist das Coronavirus inzwischen in allen Bundesländern angekommen, immer mehr Menschen infizieren sich. Drastische Maßnahmen wie in China oder in Italien sind bislang nicht erforderlich geworden. Doch Beschäftigte sollten auch hierzulande darauf vorbereitet sein, dass es zu Einschränkungen des Alltags und der Arbeit kommen könnte. Folgendes müssen Beschäftigte derzeit bezüglich der Arbeit beachten.


Darf ich zu Hause bleiben, weil ich befürchte, mich bei der Arbeit anzustecken?

Die Befürchtung vor Ansteckung allein reicht nicht aus, der Arbeit fernbleiben zu können. Beschäftigte dürfen der Arbeit nur fernbleiben, wenn sie tatsächlich arbeitsunfähig sind, ansonsten sind sie zur Arbeit verpflichtet. Die reine Angst davor, bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin krank zu werden, führt also nicht dazu, dass man nicht zur Arbeit erscheinen muss.

Es gehört zum allgemeinen Lebensrisiko, sei es bei der Arbeit oder in der Freizeit, sich zu verletzen oder sich mit einer Krankheit anzustecken. Das gilt auch für Beschäftigte mit einer Vorerkrankung, die sie zwar nicht arbeitsunfähig macht, aber mit der sie einem höheren Risiko ausgesetzt sind, einen schwereren Krankheitsverlauf durch eine Coronavirus-Infektion zu entwickeln.

Verweigert ein*e Beschäftigte*r aus Angst vor einer Ansteckung die Arbeit, obwohl kein Verdacht auf eine Infektion besteht, dürfen Unternehmen abmahnen und im Wiederholungsfall verhaltensbedingt kündigen.


 Darf der Arbeitgeber mich nach Hause schicken?