Freitag, 29. Mai 2015

21 Fragen und Antworten rund um den Urlaub

Wir haben die 21 wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema "Urlaub" gesammelt und präsentieren sie Euch hier in einer Zusammenfassung: 


1. Urlaub früher

Frage: Wie viel Urlaub gab es 1963 nach dem Bundesurlaubsgesetz?

Antwort: 1963 sicherte das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) 18 Tage bezahlten Urlaub zu, - 
bezogen auf die Sechs-Tage-Woche. Macht also 3 Wochen Urlaub.


2. Urlaub heute

Frage: Welchen Mindesturlaubsanspruch haben Arbeitnehmer/innen nach dem Bundesurlaubsgesetz heute?

Antwort: Heute sagt das im Jahr 1994 aktualisierte Bundesurlaubsgesetz, dass jede/r Arbeitnehmer/in pro Jahr 24 Tage Urlaub, bezogen auf die Sechs-Tage-Woche, hat. Das sind also vier Wochen Mindesturlaub. Mit Tarifverträgen kann aber auch mehr Urlaub 
vereinbart werden.


3. Urlaub in den USA

Frage: Wie viele Tage haben im Schnitt Amerikaner Urlaub?

Antwort: 12 Tage (in Frankreich und Finnland 25, und die Iren müssen sich mit nur 20 Urlaubstagen begnügen. Mehr Urlaub als in Deutschland gibt es in Schweden (durchschnittlich 33 Tage) oder in den Niederlanden (31 Tage). 


4. Streichen von Urlaub

Frage: Kann mir der Arbeitgeber einen schon genehmigten Urlaub streichen?

Antwort: Ein einmal genehmigter Urlaub kann vom Arbeitgeber nur schwer widerrufen 
werden. Im Streitfalle muss allerdings der Arbeitnehmer beweisen, dass ihm der Urlaub 
vom Arbeitgeber genehmigt worden ist. Vorteilhaft ist in diesem Fall eine schriftliche 
Genehmigung des Arbeitgebers. Auf der anderen Seite kann auch der Arbeitnehmer den Zeitpunkt eines bereits genehmigten Urlaubs nur einvernehmlich mit dem Arbeitgeber ändern. 


Dienstag, 26. Mai 2015

Wir hätten da mal eine Frage...

Sehr geehrte Frau Hugendubel, 
sehr geehrter Herr Hugendubel, 
sehr geehrte Geschäftsleitung 
der Buchhandlung Hugendubel,

können Sie uns bitte etwas erklären?

Wie kann es sein, dass Sie bei Verhandlungen zu Freiwilligenprogramm und Sozialplan vorjammern erklären, dass die Firma nicht in der Lage sei, auch nur einen einzigen Euro mehr als angeboten für Abfindungen an gekündigte Kollegen zu zahlen, da das sonst das "Aus für die Firma" bedeutet?

Und dann lesen wir kurz nach Abschluss der Verhandlung solche Schlagzeilen:

Screenshot boersenblatt.net

Gerne können Sie per "Kommentarfunktion" unter diesem Post direkt antworten oder senden Sie uns eine E-Mail an hugendubel.verdi@yahoo.de, die wir dann hier veröffentlichen. 

Vielen Dank!


Dienstag, 19. Mai 2015

Na also, geht doch!

Tarifrunde Buchhandel und Buchverlage Bayern:
Neuer Verhandlungstermin am 16. Juni
 
Mit einem klärenden Gespräch ist es jetzt endlich gelungen, die stockenden Tarifverhandlungen für den Bereich der Buchhandlungen und Buchverlage Bayern wieder in Gang zu bringen. Zur Erinnerung: vor mehr als einem Jahr hat ver.di den Entgelttarifvertrag für die Beschäftigten der Branche gekündigt, seit etlichen Monaten ist arbeitgeberseitig auch der Manteltarifvertrag gekündigt.

Bei den Verhandlungen im November 2014 wurden Eckpunkte vereinbart, die im Nachgang von der
Arbeitgeberseite anders als besprochen interpretiert und kommuniziert wurden. Ein vereinbarter Verhandlungstermin Anfang Februar wurde von den Arbeitgebern (ohne ver.di zu informieren!) abgesagt. Erst jetzt gelang es, den Gesprächsfaden auf Grundlage der Eckpunkte vom November wieder  aufzunehmen.

Ein neuer Verhandlungstermin wurde für den 16.06.2015 vereinbart, die Tarifkommission wird für den 29. Mai eingeladen. In den Eckpunkten ist skizziert, dass zu Lasten eines Entgeltabschlusses der Manteltarifvertrag wieder geschlossen werden soll. Und: für die überraschende Absage der Verhandlungen im Februar haben sich die Arbeitgeber entschuldigt!

Freitag, 15. Mai 2015

NEIN! zur Sonntagsöffnung



Jetzt auch in München: Die "GroKo" will Sonntagsarbeit im Handel

Gemeinsam sprechen sich SPD  und CSU für Sonntagsarbeit am Stadtgründungstag, Sonntag 14. Juni, in München aus.

Dienstag, 12. Mai 2015

Freiwilligenprogramm - ist freiwillig!

Ein paar Antworten zu dem Freiwilligenprogramm in München

Da uns in den letzten Tagen einige Fragen zum Freiwilligenprogramm erreicht haben, hier für euch eine kurze Zusammenfassung:

1. Wenn ich von meinem Vorgesetzen eine Einladung zu einem Gespräch über dieses Freiwilligenprogramm erhalte, muss ich diese Einladung überhaupt annehmen? Muss ich dorthin gehen?

Nein, das müsst ihr natürlich nicht. Wenn für euch dieses Programm von vorne herein nicht in Frage kommt, könnt ihr sofort ablehnen.
Wer sich das Ganze aber anhören möchte, sollte hingehen. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit könnt ihr entscheiden, ob ihr diesen Aufhebungsvertrag mit der angebotenen Abfindungssumme annehmen werdet oder nicht.

Montag, 11. Mai 2015

Blut ist keine Ware!

Online-Petition: Lasst den Münchner Blutspendedienst in kommunaler Hand!

Nach 70 Jahren: Blutspendedienst vor dem Aus! Wir appellieren an die Münchner Stadträte: „Lassen Sie den Blutspendedienst in kommunaler Hand!“ Blut darf nicht zur Ware auf dem „freien Markt“ werden.
Mit Blut darf kein Geschäft betrieben werden!
Blut ist zu wichtig und zu kostbar! Es darf nicht zur eigenen Gewinnmaximierung gehandelt werden
Die Risiken der Verfügbarkeit des gesamten Spektrums der Blutprodukte tragen die Patienten und Patientinnen in den Kliniken.
Beschäftigte müssen die Versäumnisse und das Missmanagement vergangener Jahre büßen!
Die Arbeitsplätze und Tarifverträge müssen erhalten bleiben!


Lasst den Münchner Blutspendedienst in kommunaler Hand!

Jetzt soll nach mehr als 70 Jahren der Blutspendedienst München verkauft werden?!

Freitag, 8. Mai 2015

Nie wieder Faschismus!

8. Mai 1945  -  Tag der Befreiung





„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“
 
(Max Horkheimer 1939 in "Die Juden in Europa")

Mittwoch, 6. Mai 2015

Solidarisch für unsere Zukunft!

Am 1. Mai vor dem Hugendubel am Marienplatz...





Beschreibung: https://3c.gmx.net/mail/client/attachment/view/tmai13db6a15486dbb0c/RTBCQ0M4M0MtRjdGMC00Q0ExLUFEMDktNDYyOTQ1OTlBM0U4QGZyaXR6LmJveA;jsessionid=B914393A9EB67122644AAA2F669362AF-n3.bs39b




 ...und am 1. Mai 2018 sehen wir uns dort vor der Filiale alle zusammen wieder!

Samstag, 2. Mai 2015

Aus für Bayreuth

Heute letzter Tag

Nach Nürnberg-Ludwigsplatz und Amberg wird in Nordbayern eine weitere Filiale dichtgemacht:
in der Hugendubel-Filiale in Bayreuth werden heute letztmals Bücher verkauft.


 Die Infoblog-Redaktion wünscht den betroffenen Kolleginnen und Kollegen
 für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute!

Freitag, 1. Mai 2015

Heraus zum 1. Mai!

Internationaler Kampf- und Feiertag der ArbeiterInnenklasse
 
Banner RiseUP Mai 2015


 

 

Freitag, 24. April 2015

Hugendubel wird Telekom-Untermieter

Was wird aus den Beschäftigten?

Ein wichtiges Signal für das Unternehmen Hugendubel, den stationären Handel in der Münchener Innenstadt und die Buchbranche insgesamt: die große Buchhandlung am Marienplatz kann bleiben, allerdings reduziert von 3600 m² auf 1200 m² und nach einem Total-Umbau erst wieder ab Sommer 2017. Am Vormittag informierte man die MPL-KollegInnen. Nina Hugendubel verkündete es zusammen mit ihrem Bruder in der Zentrale persönlich. In der Belegschaft breitete sich Erleichterung aus. Also alle gerettet?

Wohl kaum. Maximilian Hugendubel bat gegenüber der Presse bereits um "Verständnis", daß die in GL-Augen überzählige Belegschaft nicht fast 2 Jahre zwischengeparkt werden kann. An der Absicht, am Standort München 65 Vollzeitstellen abzubauen, wird sich nichts ändern. Das aufgelegte Freiwilligen-Programm ist für die meisten älteren MitarbeiterInnen durch die Kappung bei Rentennähe nicht attraktiv. Es wird daher also mit voller Wucht die befristet Beschäftigten treffen und es wird viel mehr betriebsbedingte Kündigungen geben als jetzt gegenüber der Presse suggeriert wurde.

Spannend ist auch die Frage nach dem Stachus-Umbau. "Die beste Buchhandlung Europas", so die GL noch vor wenigen Monaten,  sollte entstehen. In den nächsten Wochen schließt sich das Zeitfenster für Umbaumaßnahmen. In der Info-Veranstaltung am kommenden Mittwoch werden derartige Fragen durch die Hugendubels und die GL vermutlich ausgeklammert werden. Man möchte ja die gute Stimmung nicht stören. Wenn dann das Freiwilligen-Programm abgelaufen ist und die ersten betriebsbedingten Kündigungen rausgehen, könnte es für einige KollegInnen ein böses Erwachen geben.