Montag, 8. April 2019

Was kommt raus, wenn 80% der Beschäftigten gewerkschaftlich organisiert sind?

Beispiel Luftsicherheitskräfte


Die Luftsicherheitskräfte haben mehr Lohn und den ersten bundesweiten Entgelttarifvertrag erstreikt – mit einem hohen Organisationsgrad setzt man sich eben durch

 

Sie haben 20 Euro Stundenlohn gefordert, die rund 23.000 Sicherheitskräfte im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle an den deutschen Flughäfen. Und die Empörung darüber war groß. Einer von weit über tausend Kommentaren auf der ver.di-Facebook-Seite bringt die Empörung auf den Punkt: „Die Leute dort machen definitiv einen wichtigen Job. Das tun viele andere allerdings auch. [...] Es ist nicht so, dass ich es den Leuten nicht gönne. Nur für viele andere Berufsgruppen ist das ein Schlag ins Gesicht.“ Warum? Weil sie einen Lohn fordern, von dem zum Beispiel eine Kollegin in der Altenpflege träumt? Einen Lohn, den manche Erzieherin nicht bekommt? Die Luftsicherheitskräfte haben Applaus verdient.

Freitag, 5. April 2019

Wofür Geld da ist - und wofür nicht

Friedensrechner: Panzer oder Lehrkräfte?


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Kriegsministerin Ursula von der Leyen rechnet vor, dass die Bundeswehr bis 2030 130 Milliarden € für Waffen, Panzer, Fluggeräte und Kriegsschiffe brauche, um in der weltweiten imperialistischen Offensive vorne mitzuspielen. Der Friedensrechner zeigt Alternativen: Lehrkräfte statt Panzer!

Mittwoch, 3. April 2019

Miethaie zu Fischstäbchen

Neue ver.di-Broschüre: Gutes Wohnen für alle!

Bildergebnis für miethaie zu fischstäbchen

Die Wohnungsfrage ist zurück auf der Tagesordnung. Vor allem in Groß- und Universitätsstädten wird das Wohnen für Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen immer teurer. Der Grund dafür sind politische Fehlentscheidungen: Schon seit den 1980er Jahren wurden ganze Wohnungsbestände privatisiert und Regulierungen abgebaut. Fördergelder hat man reduziert. Der Neubau ging drastisch zurück. Die Spekulation mit Wohnungen und Grundstücken wurde erleichtert. Die Misere am Wohnungsmarkt zeigt: Wir brauchen eine wohnungspolitische Kehrtwende.

Hier geht´s zur Broschüre


Quelle. www.wipo.verdi.de

Montag, 1. April 2019

Ein Minister bricht sein Wort

Sonntagsallianz: Aiwanger ist umgefallen

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern: Aiwanger unterzeichnete den Sonntagskontrakt


Der bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger provoziert mit seinem neuen Vorstoß zu mehr Sonntagsöffnungen heftige Kritik der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). „Der arbeitsfreie Sonntag ist der zentrale Zeitanker unserer Gesellschaft. Viele Menschen müssen am Sonntag in Krankenhäusern, Feuerwehr, Polizei, Nahverkehr und anderen gesellschaftlich notwendigen Einrichtungen arbeiten. Umso wichtiger ist der Schutz vor unnötiger Sonntagsarbeit in anderen Bereichen für die Beschäftigten und ihrer Familien“, erklärt Luise Klemens, Landesbezirksleiterin von ver.di Bayern.  

„Es ist schon bitter, wenn man einem bayerischen Wirtschaftsminister Wirtschaft erklären muss: Mehr Sonntagsöffnungen schaffen nicht mehr Umsatz, sondern verteilen diesen nur von den Wochentagen zum Sonntag und vom Land in die Städte. Beide Wirkungen sind ökonomisch wie ökologisch verheerend“, so Hubert Thiermeyer, Leiter des Fachbereichs Handel in ver.di Bayern.