Freitag, 17. April 2015

Weitere 300 sollen gehen

Weltbild-KollegInnen kämpfen gegen Kaputt-Sanierer Droege

  "Wir haben genug geblutet – Schluss jetzt!" Am Mittwochvormittag begleiteten rund 60 MitarbeiterInnen von WELTBILD und ALSO den Prozess vor dem Augsburger Arbeitsgericht mit Protesten. Die KollegInnen sind stinksauer auf Investor Walter Droege. "Wir sind von vorne bis hinten belogen worden", sagt eine Kollegin. "Unglaublich, dass sowas in Deutschland nicht bestraft wird."
 
 
 
 
 
Die Arbeitgeber-Anwälte wollten vor Gericht Verhandlungen über weitere Massenentlassungen in einer sogenannten Einigungsstelle erzwingen. Der Betriebsrat stellt sich quer und verweist auf die Verträge, die im Zuge des Droege-Einstiegs bei WELTBILD geschlossen wurden. Demnach sind vor weiteren Entlassungen arbeitsmarktpolitische Mittel wie z. B. Kurzarbeit zu prüfen.

Mittwoch, 15. April 2015

Systemfehler

Veranstaltungsreihe zu kapitalistischer Krise, rassistischen Verhältnissen und Rechtspopulismus in Europa 


 


Im Jahr 2015 stehen mit den Protesten gegen die Eröffnung des EZB-Neubaus in Frankfurt und dem G7 Gipfel in Elmau zwei politische Großevents ins Haus, die auch einen wichtigen Kristallisationspunkt für die Bündelung des Widerstands gegen die aktuelle Krisen- und Austeritätspolitik in Europa darstellen. Vor diesem Hintergrund haben sich die Gruppen antifa nt, Gruppe 11 und Karawane München zusammengefunden, um mit einer Reihe von insgesamt fünf Veranstaltungen die inhaltliche Debatte über die herrschenden Verhältnisse in Zeiten der Krise, aber auch um linke Gegenstrategien voran zu bringen.

Donnerstag, 9. April 2015

Ausrufezeichen!


"Statt die wirklichen Ursachen sozialer Ausgrenzung und Verarmung zu analysieren
und gegen die Reichtumskonzentration mit sozialen Protesten anzugehen,
wird berechtigte Wut auf die abgelenkt, denen es noch schlechter geht."

Martin Singe,
Komitee für Grundrechte und Demokratie

Montag, 6. April 2015

Update: Verwirrspiel um Pressemitteilung

GL: Verhandlungen mit Telekom gehen doch weiter

Verwirrspiel um das dpa-Presssegespräch mit Nina Hugendubel: während von allen Medien ihre Aussage, dass die Filiale am Marienplatz geschlossen wird und Hugendubel eine kleinere Filiale in der Nähe des Marienplatzes sucht, als das definitive "Ende" (so die tz) für die MPL-Filiale interpretiert wurde, erreichte die Infoblog-Redaktion die Information, dass die GL weiter mit der Telekom verhandelt.

Ja, was denn nun?  Und was sollte dann eigentlich das Pressegespräch bewirken?
Fragen über Fragen. Die einzige Konstante in dieser Firma ist die konfuse Informationspolitik...

Fortsetzung folgt (leider)...

Samstag, 4. April 2015

Und schon wieder eine Filiale weniger

Die Filiale in Stuttgart ist ab morgen Geschichte


Heute ist der letzte Tag der Hugendubel-Filiale Stuttgart in der Königstraße.

Hugendubel schließt die 4000m² große Filiale, die erst 2008 eröffnet wurde. Das polnische Modelabel Reserved wird die Räume von Hugendubel übernehmen.

Insgesamt sind ca. 38 KollegInnen von der Schließung betroffen.



Die Hugendubel-Infoblog-Redaktion wünscht den KollegInnen alles erdenklich Gute für ihre weitere Zukunft!


Dienstag, 31. März 2015

Emmely ist tot

Kassiererin Emmely ist tot

ver.di / Foto: Markus Wächter



Nach 31 Beschäftigungsjahren war Barbara Emme 2008 von ihrem Arbeitgeber, der Supermarktkette Kaiser’s, fristlos entlassen worden, weil sie angeblich zwei von Kunden liegengebliebene Bons im Wert von 1,30 Euro selbst eingelöst hatte. Die Kassiererin wies die Vorwürfe stets zurück und klagte sich mit Hilfe von ver.di durch die Instanzen. Unterstützung bekam sie zudem von linken Aktivisten, die ihren Arbeitskampf im Einzelhandel unterstützten. Der Fall Emmely wurde in vielen Talkshows diskutiert. Ihr Protest rückte Verdachtskündigungen ins öffentliche Licht, mit denen Unternehmen unbequeme und aufmüpfige Arbeitnehmer/innen loswerden wollen.

Montag, 30. März 2015

Mittwoch, 25. März 2015

Donnerstag, 19. März 2015

"Lasst Euch nicht spalten!"

Notizen von der Betriebsversammlung in München

Wer gestern zur Betriebsversammlung ins Eine-Welt-Haus gegangen war, um harte Fakten zu erfahren, also was mit den Beschäftigten am Marienplatz passieren soll, ob es Konkretes zur Ausgestaltung von Interessen-Ausgleich und Sozialplan gibt, ob und wann der Stachus teilweise oder ganz geschlossen wird, ob es überhaupt schon einen Bauzeitenplan gibt und was es mit dem ominösen "Premium"-Konzept für den Stachus auf sich hat, der erfuhr von der GL in Person des anwesenden Nitz:  NICHTS.

Dafür erfuhr die geschockte Belegschaft von ganz anderen GL-Plänen:

Freitag, 13. März 2015

Schwarzer Freitag für Horrorjobs und Union Buster

 Bundesweite Aktion gegen Union Busting - Solidarität mit Murat!

 

Jetzt schlägt´s 13! Schwarzer Freitag für Horrorjobs, skandalöse Arbeitsbedingungen, undemokratische Firmenkultur und Union Busting-Methoden.
 Der 1. Aktionstag am 13. März 2015 richtet sich gegen die Marken Milram und Milbona (LIDL) und deren Zulieferer Neupack. Setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit dem Neupack-Betriebsratsvorsitzenden Murat G., der mit neun (!) Kündigungsverfahren überzogen wurde!

Mittwoch, 11. März 2015

Was macht eigentlich...?



Der Gesamtbetriebsrat (I)

Nachdem wir in den letzten Artikeln einiges darüber erfahren haben, was der Betriebsrat macht und darf, möchten wir euch heute eine Organisation vorstellen mit der die meisten von euch noch nicht in persönlichen Kontakt gekommen sind, den Gesamtbetriebsrat.

Warum ein GBR?

Im Unterschied zum Betriebsrat, der gewählt werden kann, wenn die Mitarbeiter eines Betriebs dies wünschen, ist die Einrichtung des Gesamtbetriebsrates zwingend vorgeschrieben, sobald es in einem Unternehmen mehr als einen Betriebsrat gibt.
Das ist notwendig um zum einen Angelegenheiten die mehr als einen Betrieb des Unternehmens betreffen effektiver behandeln zu können und zum anderen um eine bessere Koordination der Betriebsräte untereinander zu gewährleisten.

Wer ist denn nun Mitglied im GBR?

Sonntag, 8. März 2015

Heute für morgen Zeichen setzen!

8. März 2015:  Internationaler Frauentag


Internationaler Frauentag 2015


Frauen kämpften für ihre Rechte: für bessere Arbeitsbedingungen, gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit und die Gleichstellung der Frau!
Der Kampf der Frauen um ihre Rechte geht heute weiter und wird am 8. März jährlich international besonders gefeiert und bekräftigt!
Immer mehr Frauen sind berufstätig, leider oft zu prekären Bedingungen: zu niedrigsten Löhnen, in unfreiwilliger Teilzeit, befristet oder in Minijobs. Ein Job reicht oft zum Leben nicht mehr aus! Das ist ein Skandal!


Noch ist die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise nicht ausgestanden. Trotzdem muss gerade auch jetzt die Gleichstellung der Geschlechter in Wirtschaft und Verwaltung, in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft auf der Agenda bleiben.
Wir brauchen dringend gute und gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer.

Am Internationalen Frauentag setzt ver.di deswegen Zeichen!