Dienstag, 25. November 2014

Resultate der Umfrage der Tarifkommission für Beschäftigungssicherung

Teil 1

Die Infoblog-Redaktion wurde von der Hugendubel-Tarifkommission für Beschäftigungssicherung am Standort München gebeten, die Resultate der auf der letzten Betriebsversammlung vorgestellten Umfrage hier zu präsentieren. Dem kommen wir gerne nach und veröffentlichen hier in den nächsten Wochen die wichtigsten Ergebnisse. Die Tarifkommission weist darauf hin, dass die Beteiligung der KollegInnen bei 31% lag. Statistisch repräsentativ ist eine Umfrage ab einer Beteiligungsquote von 25%.

Ausserdem stellen wir auf Bitte der Tarifkommission nach Themenschwerpunkten geordnet die auf der Betriebsversammlung von den Kolleginnen und Kollegen gemachten Vorschläge zur Sicherung unserer Arbeitsplätze unter Gewährleistung guter Bedingungen vor. Auf der nächsten Betriebsversammlung möchte die Tarifkommission diese Vorschläge ausführlicher vorstellen und mit Euch besprechen.

Bitte benutzt die Kommentarfunktion zum Austausch über die Resultate der Umfrage. Wir freuen uns auf eine anregende und konstruktive Diskussion.!



Donnerstag, 20. November 2014

Die Filiale in Stuttgart wird geschlossen!

Schlechte Neuigkeiten aus der Filialwelt von Hugendubel


Am 19. November fand in der Filiale Stuttgart eine außerordentliche Mitarbeiterrunde statt.
Dabei wurden die MitarbeiterInnen und der dortige Betriebsrat von Herrn Nitz und Frau Soltow informiert, dass die Filiale in Stuttgart geschlossen wird.

Der Schließungstermin ist voraussichtlich März / April 2015.



Quellen:




Mittwoch, 19. November 2014

Behandeln Sie die Amazon-MitarbeiterInnen fair, Jeff Bezos!

Unterstützt die Online-Petition von Christian Krähling auf change.org!





Stimmen Sie Tarifverhandlungen endlich zu!


Mein Name ist Christian Krähling aus Borken (Hessen). Ich bin 36 Jahre alt, habe zwei Kinder im Alter von 2 und 5 Jahren und arbeite seit 2009 bei Amazon in Bad Hersfeld. Ich habe dort als Weihnachtsaushilfe im Weihnachtsgeschäft in der Abteilung Stow (Wareneinlagerung) angefangen. Mittlerweile arbeite ich als Escalation Specialist (Bearbeitung von Kundenanfragen bezüglich der Qualität der Artikel und der Auslieferung). Obwohl die Arbeit manchmal stressig werden kann, arbeite ich gerne bei Amazon. Meine Kolleg/innen und ich setzen jeden Tag alles daran, die Wünsche der Kunden zu erfüllen. Auf unsere Leistung sind wir stolz!


Der Job bei Amazon ist hart. Viele KollegInnen sagen, sie fühlen sich dabei als Teil einer Maschine.

Montag, 17. November 2014

„Eigentum verpflichtet auch die „Superreichen“ im Land“

Tengelmann Beschäftigte legen Sarg nieder



München, 14.11.2014. Mit viel Wut und Verärgerung haben heute Beschäftigte und Betriebsräte von Tengelmann symbolisch einen Sarg vor der Stammfiliale in München Schwabing nieder gelegt. Hier, wo die erste Filiale in München eröffnet wurde, trugen sie die Tengelmann Geschichte und ihre Hoffnungen zu Grabe. Durch den Verkauf der Firma Tengelmann an Edeka stehen 16.000 Beschäftigte vor einer völlig ungeklärten Zukunft. Aus Sicht der Gewerkschafter drohen Tarifdumping, prekäre Beschäftigung und der Generalangriff auf die Betriebsräte als wichtigsten Schutz für die Beschäftigten.

Donnerstag, 13. November 2014

Was ist los bei Weltbild?

Neue Massenentlassungen geplant

Der Investor scheint sich immer mehr als Heuschrecke zu entpuppen: der im Juni neu bei Weltbild eingestiegene Droege-Konzern forderte den Weltbild-Betriebsrat jetzt auf, über einen Interessenausgleich für ca 200 geplante Entlassungen bei Weltbild Retail zu verhandeln, wie man in einem Flugblatt des WB-Betriebsrates vom 6. November lesen konnte:


Mittwoch, 5. November 2014

Was macht eigentlich...?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Eure Interessen als ArbeitnehmerInnen werden auf vielfältige Weise vertreten. Wir wollen Euch in den nächsten Monaten in lockerer Folge die wichtigsten Gremien vorstellen. Heute:

Der Betriebsrat (I)

Der Betriebsrat ist die gewählte Vertretung der in einem Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer und hat daher die Pflicht, gegenüber dem Arbeitgeber deren Interessen zu vertreten. Ein Stück Demokratie! Deshalb sollte er sich der gesellschaftlichen Zusammenhänge, in denen er wirkt, bewußt sein.

Montag, 3. November 2014

Sicherung der Betriebsverfassung gegen marktradikale Angriffe

 Hans Böckler Stiftung: Mehr Rechte für Betriebsräte

Leiharbeit, Werkverträge, Leistungsverdichtung: Damit Betriebsräte besser agieren können, verlangen Betriebsverfassungsrechtler und Gewerkschafter eine Modernisierung der Mitbestimmung.

Der Schutzschirm der Mitbestimmung, sagt Dietmar Hexel, ist löchriger, als man denkt. Und die Löcher, warnt das DGB-Vorstandsmitglied, werden größer: Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurden 2011 nur noch 44 Prozent der Beschäftigten in der westdeutschen Privatwirtschaft von einem Betriebsrat vertreten und 36 Prozent im Osten. Sechs Jahre zuvor hatten die Werte noch um jeweils drei Prozentpunkte höher gelegen. Und die Tendenz, so die Forscher, ist weiter fallend. "Äußerst bedenklich" findet das Hexel - und fordert den Gesetzgeber zum Gegensteuern auf. Nicht nur gestopft werden müsse der Schutzschirm, sondern ausgedehnt.

Freitag, 31. Oktober 2014

Linke Literaturmesse in Nürnberg

Buchvorstellungen – Lesungen – Diskussionen


 


19. Linke Literaturmesse vom 31.10 bis 02.11.14
veranstaltet von Metroproletan Archiv & Bibliothek und Literatur- und Kulturverein Libresso e. V.

Öffnungszeiten: Freitag 19:00 - 22:00 · Samstag 10:00 - 22:00 · Sonntag 10:00 - 15:00
Eintritt frei
www.linke-literaturmesse.org

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ten more years!

Mietvertrag für Stachus verlängert

Endlich mal eine gute Nachricht! Das Bangen um die Zukunft des zweiten Flaggschiffes in München ist vorbei. Gestern vormittag überbrachte Regionalleiterin Soltow den Beschäftigten am Stachus die frohe Botschaft: Die Verhandlungen mit dem Schörghuber-Konzern wurden erfolgreich abgeschlossen. Der Mietvertrag für die Immobilie wurde um 10 Jahre verlängert.

Das Durchatmen dürfte aber von kurzer Dauer sein. Die dringend notwendigen Umbaumassnahmen werden vermutlich eine längere Totalschliessung nach  sich ziehen. 55 Beschäftigte müssen in dem Zeitraum irgendwo anders untergebracht werden. Zudem hängt über dem ganzen Standort München die Schliessung der Filiale am Marienplatz. Es bleibt zu hoffen, dass die Informationspolitik der GL endlich transparenter wird. Auf Betriebsrat, Tarifkommission und Belegschaft kommen 2015 grosse Herausforderungen zu. Die Bedeutung eines Tarifvertrages für Beschäftigungssicherung am Standort München wird noch klarer werden.

Montag, 27. Oktober 2014

Mehr Information, mehr Transparenz, mehr Demokratie

Neue Blogs:  AlphaTecc, Edeka, DBL, Simon&Focken



"Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist", sagte Victor Hugo.
Immer mehr lohnabhängig Beschäftigte haben die Schnauze voll von Desinformation und Schönfärberei.
Mit selbstorganisierten gewerkschaftlichen Infoblogs brechen sie das Informationsmonopol der Kapitalseite und schaffen eine Plattform für eine demokratische Beteiligungskultur.

Wir stellen hier vier neue Blogs vor:

Dienstag, 21. Oktober 2014

Sonntag, 19. Oktober 2014

"Wir sind dann mal weg !?"

T-Shirt-Aktion mit Hape Kerkeling am Marienplatz

Mitglieder der Hugendubel-Tarifkommission für Beschäftigungssicherung waren am Samstag bei der Lesung von Hape Kerkeling vor Ort und konnten den gut aufgelegten Autor und Entertainer für eine solidarische Geste für die Hugendubel-Beschäftigten gewinnen. Zusammen mit den gewerkschaftlich organisierten Kolleginnen und Kollegen stellte er sich spontan für ein gemeinsames Foto zur Verfügung. Danke, Hape!




Das Motto der T-Shirt-Aktion variierte den Titel von Kerkelings Jakobsweg-Buch: "Ich bin dann mal weg".
Weg sind in einem Jahr wohl auch die Arbeitsplätze der Hugendubel-Beschäftigten am Marienplatz.
Auf dem T-Shirt klafft deswegen anstatt der Buchhandlung nur noch eine Baulücke.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Tarifverträge fallen nicht vom Himmel

...sondern müssen erkämpft werden!

Stell Dir vor, Du erbst nichts, Du nennst keine Häuser Dein eigen, hortest kein Vermögen und bist nicht Firmenchef. Also musst Du vom Lohn deiner Arbeit leben. Stell dir vor, du müsstest diesen Lohn selbst mit Deinem Chef aushandeln. Du rechnest ihm vor, was Deine Arbeit wert ist und wie er Deine besondere Qualifikation vergüten sollte.Klar, das grenzt an Bettelei. Damit es dazu nicht kommt, gibt es Tarifverträge. Die werden zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften ausgehandelt und geschlossen. Ein schriftlicher Vertrag, rechtlich abgesichert und einklagbar. Damit der Chef nicht plötzlich auf die Idee kommt, weniger zu zahlen oder Urlaubstage zu streichen. Im Tarifvertrag sind neben Lohn und Gehalt auch die Arbeitsbedingungen geregelt, etwa die Dauer der Arbeitszeit oder des Urlaubs.

Montag, 13. Oktober 2014

Aktionstage im Buchhandel gegen TTIP

Hugendubel ist´s wurscht

In den vergangenen Tagen gab es in vielen deutschen Städten Aktionstage gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP. Ein besonderer Schwerpunkt war der Buchhandel.
Motto: raus auf die Straße und rein in die Buchläden. Die Initiative ging dabei von den örtlichen attac-Gruppen aus. Sie fokussierten ihre Kritik am Welthandelssystem auf ein sogenanntes "Handelshemmnis" im Kulturbereich: die Buchpreisbindung.
 
BuchhändlerInnen hingen Schaufenster mit Großplakaten zu, gaben Auskunft zu den Auswirkungen von TTIP in Bezug auf Buchpreisbindung (Stärkung von Großkonzernen wie Amazon), 
Die Großplakate weckten Interesse und klärten auf: „Hier sollen weiterhin Bücher ausliegen.
Das Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA gefährdet auch die Buchpreisbindung. Irreparabel für AutorInnen, LeserInnen und Buchhandel. Verhindern wir TTIP!“
Hier z.B. zu sehen das Schaufenster der Humboldt-Buchhandlung in Bremen:







Attac war von der positiven Resonanz seitens der Buchläden überrascht.
Und Hugendubel? Die Aushebelung der Preisbindung würde den Vormarsch von Amazon weiter beschleunigen und unsere Firma unmittelbar betreffen. Aber bis auf die Filiale in Frankfurt hat sich nach Kenntnis der Infoblog-Redaktion niemand daran beteiligt.
Ein Armutszeugnis! Aber Dank und Respekt an die Kolleginnen und Kollegen in Frankfurt!