Mittwoch, 23. Juli 2014


Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder nichts? 

Wenn Du noch kein ver.di-Mitglied bist und in den Schutz der Nachwirkung aus dem Manteltarifvertrag kommen willst, solltest Du noch vor dem Stichtag 31. Juli ver.di-Mitglied werden.

Das geht ganz einfach:

Dienstag, 22. Juli 2014


Möchtest Du weiterhin 37,5 Stunden arbeiten 
oder 40 Stunden? 

Wenn Du noch kein ver.di-Mitglied bist und in den Schutz der Nachwirkung aus dem Manteltarifvertrag kommen willst, solltest Du noch vor dem Stichtag 31. Juli ver.di-Mitglied werden.

Das geht ganz einfach:

Montag, 21. Juli 2014

Der Countdown läuft


Die Arbeitgeber haben den Manteltarifvertrag zum 31. Juli 2014 gekündigt.

Damit wirken wesentliche Schutzregelungen ab dem 1. August nur noch nach. Das heißt, nur wer vor dem 1. August der Gewerkschaft ver.di beigetreten ist, kann weiterhin Ansprüche aus dem Manteltarifvertrag durchsetzten.

Das bedeutet: wenn Du noch kein ver.di-Mitglied bist und in den Schutz der Nachwirkung aus dem Manteltarifvertrag kommen willst, solltest Du noch vor dem Stichtag 31. Juli ver.di-Mitglied werden.

Das geht ganz einfach:

Freitag, 18. Juli 2014

BetriebsrätInnen solidarisch mit Hugendubel-Belegschaft

Flyer-Aktion bei BR-Empfang

Mehrere hundert neu- oder wiedergewählte Betriebsrätinnen und Betriebsräte folgten gestern Abend einer Einladung unserer Gewerkschaft ver.di in das Jüdische Gemeindezentrum in München am Jakobsplatz.
Bessere Vernetzung durch persönliches Kennenlernen der in den Betrieben aktiven Kolleginnen und Kollegen stand im Mittelpunkt des Programms.

Eine ausgezeichnete Gelegenheit also für mehrere Hugendubel-Betriebsräte, dort vor Ort mit der Verteilung von Flyern unsere Online-Petition für den Erhalt von Hugendubel am Marienplatz und im Herzen von München zu unterstützen. Alle anwesenden BR-KollegInnen bekamen einen Flyer in die Hand gedrückt, viele erkundigten sich interessiert nach der aktuellen Situation bei Hugendubel und versprachen die Petition tatkräftig zu unterstützen.



Donnerstag, 17. Juli 2014

Paragon scheitert, Weltbild gewinnt Zukunft

16. Juli 2014:

"Vor zwei Stunden habe ich Paragon abgesagt." Das waren die ersten Worte des Berichts von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz auf der Betriebsversammlung von WELTBILD heute nachmittag. Und er setzte sogleich nach: "Ich kann Ihnen jetzt eine bessere Lösung präsentieren." Die große Erleichterung der rund 1.000 MitarbeiterInnen war mit Händen zu greifen und machte sich in spontanem Beifall Luft.


Die Anspannung wenige Minuten vor Eröffnung der Betriebsversammlung ist allen Beteiligten im Gesicht abzulesen. Stehend BR-Vorsitzender Peter Fitz, daneben ver.di-Sekretär Thomas Gürlebeck (rechts) und Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz (links)
  

Mittwoch, 16. Juli 2014

7,50 Euro

Hugendubel unterbietet Mindestlohn

Was man vor einigen Jahren im selbsternannten "Familien"-Unternehmen Hugendubel noch für unmöglich gehalten hätte, ist jetzt in Berlin Realität:  Hugendubel ist ein Fall für das ab dem 1. Januar 2015 geltende Mindestlohn-Gesetz. Wer nämlich in Berlin einen neuen Arbeitsvertrag mit der untersten Vergütungsstufe unterschreibt, bekommt bei einer 40-Stunden-Woche 1200 Euro. Brutto, nicht netto. Macht einen Brutto-Stundenlohn von 7,50 Euro, also einen Euro unter dem zukünftigen Mindestlohn von 8,50 Euro.

Es soll also nicht nur länger und härter mit weniger Belegschaft gearbeitet werden - es soll dabei auch noch weniger verdient werden. Und wer jetzt dem GL-Argument glaubt, dass dadurch sein Arbeitsplatz "sicherer" geworden sei, dem sei gesagt:  mit 42 Stunden bei 1000 Euro wäre er aber  n o c h  sicherer, ganz zu schweigen von 44 Stunden bei 800 Euro, dann wäre er bestimmt totsicher, oder?
Wo ist die Grenze?

Eine Praxis übrigens, die die Kolleginnen und Kollegen vom Weser Vertriebs Service (WVS), die für uns die Bücher auspacken, schon lange kennen. 2013 zahlte WVS laut eines Blog-Kommentars zwischen 7,50 und 8,00 Euro brutto.

Was ist Eure Meinung dazu?

Montag, 14. Juli 2014

Der durchlöcherte Mindestlohn

ver.di:  SPD täuscht Wähler


Als Wahlkampfschlager der letzten Bundestagswahl propagierte die SPD den Mindestlohn ohne Ausnahmen. Die Gewerkschaften unterstützten diese Forderung. Dafür dürften die Sozialdemokraten viele Wählerstimmen eingesammelt haben, nicht zuletzt von gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten.
Mit den jetzt zahlreichen Ausnahmeregelungen hat die große Koalition aus SPD und CDU/CSU jetzt dieses Projekt durchlöchert.
Der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske sagte der „Bild am Sonntag“: „Mit der Vielzahl von Ausnahmen hat die Koalition den Mindestlohn brutal amputiert. CDU, CSU und SPD verweigern mindestens drei Millionen Menschen die 8,50 Euro.“ Die Ausnahmen träfen ausgerechnet die Schwächsten am Arbeitsmarkt. Die Bundesregierung liefere Langzeitarbeitslose, Saisonkräfte, Erntehelfer, Zeitungszusteller und Praktikanten „weiterhin der Willkür von Hungerlöhnen aus“.
Bsirske warf der SPD Wählertäuschung vor: „Das hat mit dem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn, den die SPD in ihrer Mitgliederbefragung vor der Regierungsbildung zur Abstimmung gestellt hat, nichts mehr zu tun. Dieser Flickenteppich ist ein Akt grober Wählertäuschung zulasten von Millionen Arbeitnehmern.“

Samstag, 28. Juni 2014

"Rettet unseren Hugendubel"

Aktion am 28. Juni in München





"Hugendubel am Marienplatz muss bleiben"

Unter diesem Motto fand heute vor der Filiale am Marienplatz in München eine Flugblatt-Aktion statt. Das gemeinsame Zusammenwirken der Münchner Künstlerin Marion Kropp (und ihrer Unterstützer) und der "Aktionsgruppe Marienplatz " (bestehend aus Hugendubel-Mitarbeitern), machte diese tolle Aktion möglich.
Es wurden Lesezeichen mit der Aufschrift "Rettet unseren Hugendubel" an interessierte Kunden und Bürger verteilt, mit der Bitte bei der Petition zu unterschreiben.
Marion Kropp hatte vor einiger Zeit diese Online-Petition für den Erhalt der Filiale Marienplatz ins Leben gerufen.

Dienstag, 24. Juni 2014

Brot oder Spiele?

Eine Bücherschau zum Thema "Brasilien"

Brot und Spiele war in der Antike das bewährte Rezept zur Ruhigstellung der Massen. In Brasilien, wo jeder vierte Einwohner unterhalb der Armutsgrenze lebt, glaubte die politische Klasse, dass WM statt Brot ausreichen würde. Man baute überdimensionierte Stadien, die nach den Spielen großteils leer stehen werden und kürzte dafür an Bildung und Sozialem. Dagegen formierte sich bereits beim Confederations Cup im vergangenen Jahr Protest, als es zu Streiks gegen Preiserhöhungen im Nahverkehr kam. Mit Beginn der WM  steigerte sich der Widerstand gegen korrupte Verhältnisse nochmals.

 

Fußball spielte in der brasilianischen Gesellschaft schon immer eine große Rolle. Wir stellen im folgenden einige Sachbücher und Romane über dieses "Land der Zukunft" vor, wie es der Emigrant Stefan Zweig in seinem 1941 erschienenen gleichnamigen Buch einst genannt hat.

Freitag, 20. Juni 2014

Fragezeichen?

"Als eine Amazon-Lageristin in Allentown nach mehreren 11-Stunden-Arbeitstagen eine automatisierte SMS des "employee-tagging"-Systems bekam, dass sie "mehrere Minuten" unproduktiv gewesen sei (und kurz darauf gefeuert wurde), zeigte sich auch in der Reaktion in den Vereinigten Staaten, dass wir mit digitalen Technologien womöglich an ein Ziel kommen, das wir nie im Sinn hatten."

Frank Schirrmacher
in einem FAZ-Kommentar vom 8. März 2014.

Literatur-Empfehlung:
Frank Schirrmacher: EGO. Das Spiel des Lebens, Blessing-Verlag 2013.

Montag, 16. Juni 2014

Online-Petition knackt 6000-Marke

Schörghuber reagiert genervt
 
Hätte die Online-Petition Hugendubel am Marienplatz muß bleiben! ein Maskottchen, dann wäre es vermutlich ein Eichhörnchen: nicht schnell und viel, aber geduldig und stetig werden die Unterstützer-Unterschriften für die Petition gesammelt. Kürzlich wurde die Marke von 6000 geknackt!
 
Schörghuber alias Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG hat nun schon zum zweiten Mal zur Causa Marienplatz Stellung genommen. In einer Pressemitteilung vom 28. Mai 2014 heißt es:

Samstag, 14. Juni 2014

Goodbye, Ernst-August

Da war es nur noch eine: in Hannover öffnete heute die Filiale in der Ernst-August-Galerie zum letzten Mal. Alle betroffenen Kollegen werden laut Pressemitteilung der Geschäftsleitung in die (in Hannover damit einzige) Filiale in der Bahnhofstraße übernommen.

 

Donnerstag, 12. Juni 2014

Information starts here

 
Netzwerkseite www.labourstart.org
 
 Es war die bisher größte Veranstaltung der Nachrichten- und Kampagnenplattform LabourStart, die vom 23. bis 25. Mai mehr als 300 Gewerkschafter/innen aus 75 Ländern in der ver.di-Zentrale am Berliner Paula-Thiede-Ufer zusammenführte. Gekommen waren Aktivisten und offizielle Vertreter von Gewerkschaften - u. a. aus Bangladesch, Südkorea, Pakistan, Indien, Südafrika, Kamerun, Togo, Russland, der Ukraine, Italien, Frankreich, den USA und Kanada. Unter dem Motto "Globale Krise - globale Solidarität" berieten sie über Möglichkeiten, über Grenzen hinweg den neoliberalen Umwälzungen organisierten Widerstand entgegenzusetzen und die Arbeiterbewegung dort zu unterstützen, wo sie staatlichen Repressionen ausgesetzt ist.
 
 
 
ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske unterstrich die Notwendigkeit von mehr internationaler Solidarität. Mit der Unterstützung von Kampagnen, der Verbreitung von Information und der Unterstützung der Organisierung Beschäftigter will LabourStart das in die internationale Gewerkschaftsbewegung tragen. Die Workshops und Podien ermöglichten Austausch und Begegnungen, wie sie so nur selten möglich sind.

Freitag, 6. Juni 2014

...schneller als man denkt...

Die Hugendubels schließen Filiale in Hannover

Die ehemalige Schmorl & von Seefeld Filiale in der Ernst-August-Galerie soll schon am 14. Juni geschlossen werden. Die Mitarbeiter würden von der Filiale am Kröpcke übernommen, hieß es.
"Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung sei ein sinnvolles Weiterbetreiben der knapp 1800 Quadratmeter großen Buchhandlung nicht länger möglich", teilte Hugendubel gestern mit.

Wir erinnerung uns an die jüngsten Aussagen von Maximilian Hugendubel, ... dass jede Filiale grundsätzlich einmal im Jahr „genau angesehen“ und „es sicher weitere Fälle geben wird, in denen wir uns verkleinern wollen“. In Fällen, wo diese Möglichkeit nicht gegeben sei, könne es auch zu Filialschließungen kommen (Buchreport-Interview)