Montag, 23. Mai 2011

Die Zukunft von Hugendubel (2): Personalplanungen

Hugendubel plant das Personal für die Zukunft

Komisch ist das schon. Auch wenn man lieber Vergangenes Vergangenes sein lassen möchte, erwischt man sich in diesem unserem Unternehmen doch immer wieder dabei, den Blick nostalgisch zurückzuwerfen. Auf eine Zeit, als man sich zur Frühschicht noch nicht selbst „Guten Morgen!“ sagen musste, weil noch ein paar Kolleginnen und Kollegen um einen herum waren.
Aber Nostalgie und Sentimentalität gehören selbstverständlich nichts ins moderne Wirtschaftsleben. Sie verstellen nur den Blick darauf, wie schnell sich alles wandelt und dass wir dieser Entwicklung doch bitte fleißig hinterher hecheln sollen. Kommen wir nun zu den Fakten, unterhalten wir uns darüber, wie die Personalplanung der Zukunft bei Hugendubel aussehen wird.

Und da kann der Autor gleich eine These wagen, der kaum jemand widersprechen wird:
Mehr werden wir Buchhändler/innen nicht, höchstens steigt vielleicht die Zahl der Hilfskräfte, die kassieren, Stapel zurechtrücken und unseren Kunden freundlich den Weg zu den Selbstbedienungsterminals zeigen werden.

Abgesehen vom Zuwachs durch einige Neueröffnungen und die Fusion mit Habel zeigt der Personalpegel seit 2002 fast permanent fallende Stände. Besonders stark waren die Einschnitte 2003 (zahlreiche Aufhebungsverträge) und 2009 (massive Kündigungswelle). Erster Höhepunkt in diesem Jahr: die Schließung der Filiale in Nürnberg am Ludwigsplatz mit dem Verlust von insgesamt 30 Arbeitsplätzen. Neben einem so deutlichen Ausrufungszeichen vollzieht sich parallel dazu ein schleichender Personalabbau, indem frei werdende Stellen einfach nicht neu besetzt werden (zumindest nicht mit qualifiziertem Personal).

Grundlage für die Personalplanung sind bei Hugendubel die sog. „MAK – Zahlen“. Sie tauchten erstmals bei den Kündigungen 2009 auf, als Mindestkapazitäten für die einzelnen Filialen festgelegt wurden. Seither wird offensichtlich munter damit herumhantiert, wissen viele Personalverantwortliche auch nicht so genau, was denn nun für ihren Bereich gelten soll. Richtige Klarheit gibt es wohl frühestens, wenn die Planung für das nächste Geschäftsjahr vorliegt.


Darf´s ein bißchen weniger sein?

Stellen wir also eine erste Tendenz fest, die sich in der Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit so fortsetzen wird: Die Zahl der buchhändlerischen Fachkräfte in den Filialen (und nicht zu vergessen auch im HSC) nimmt ab. Das gilt nicht nur für die Buchhändler/innen im Verkauf, auch Stellen im Einkauf fallen nach wie vor weg. Bereits auf ein Minimum reduziert sind die Abteilungsleitungen.


Weil durch weniger Personal die Arbeit nicht zwangsläufig weniger wird, hat man bei Hugendubel nach dem Vorbild des übrigen Einzelhandels zur Allzweckwaffe „Oursourcing“ gegriffen und lässt bestimmte Aufgaben (Warenlieferungen auspacken, Ware verteilen, Leergut wegräumen, Inventuren durchführen, Remittenden bearbeiten) durch Beschäftigte von Fremdfirmen billiger erledigen. Mit Sicherheit wird in der Führungsetage bei Hugendubel weiterhin eifrig darüber nachgedacht, was für Tätigkeiten den eigenen Leuten nicht weiter zugemutet werden können.

Ein bewährtes Rationalisierungsinstrument ist bekanntlich die EDV. Ein großer Schritt in dieser Richtung war die Einführung eines Warenwirtschaftssystems vor gut fünf Jahren. Unter dem Motto „Der Kunde hilft sich selbst“ ist durchaus vorstellbar, wie z.B. bei Ikea oder in manchen Supermärkten Kassen umzurüsten. Oder wie wäre es mit dem Service?

Jetzt höre ich aber besser auf mit dem Geraune, sonst handele ich mir am Ende noch den Vorwurf ein, der Geschäftsleitung die schönsten Ideen geklaut zu haben...

Neben der Fremdvergabe war in letzter Zeit zu beobachten, wie die Zentrale in der Hilblestrasse systematisch ausgebaut wurde. Nun lässt sich trefflich argu-mentieren, warum gewisse Vorgänge besser von oben gesteuert und vereinheitlicht werden sollten. Für die Entwicklung des Personalbestandes dort bedeutet dies in jedem Fall einen stetigen Aufbau. Es werden in Zukunft noch verstärkt hochspezialisierte Fachkräfte benötigt, die natürlich ihren Preis haben. Wobei es durchaus passieren kann, dass Hugendubel nicht in der Lage ist, diesen Preis immer zu bezahlen.

Bei allem Pessimismus gilt es einige Signale nicht zu überhören, die einem ein ganz klein wenig Hoffnung geben könnten, dass beim Thema Personalplanung doch etwas Vernunft waltet. Nach längerer Durststrecke gibt es seit diesem Frühjahr wieder Hugendubel – eigene Fortbildungsangebote nicht nur für Führungskräfte.

Kommentare:

  1. "Signale nicht zu überhören, die einem ein ganz klein wenig Hoffnung geben könnten:......Gibt es seit diesem Frühjahr wieder Hugendubel–eigene Fortbildungsangebote nicht nur für Führungskräfte."

    Was soll das denn sein? kann ich mir gar nicht vorstellen? In uns "normale" Mehrheit der Angestellten wird doch in dieser Firma nicht ernsthaft noch irgendetwas investiert! Eher werden wir nach und nach "kostenoptimiert" entsorgt!!!

    AntwortenLöschen
  2. Zumindest in unserer Region gab es in diesem Frühjahr Schulungen zum professionellen Verkaufen für einzelne Kolleginnen aus dem "gemeinen Fussvolk", erste Früchte der zwischen GBR und GL abgeschlossenen Betriebsvereinbarung zum Thema Qualifizierung. Eigentlich sollte es ja im kommenden Geschäftsjahr so richtig los gehen, bin gespannt wie die neue Personalleitung das Thema behandeln wird.

    AntwortenLöschen
  3. Danke für den Beitrag.

    Aus meiner Sicht sieht die mittel- bis langfristige Perspektive so aus, dass die bisherige Entwicklung (seit ca 2003)systematisch fortgesetzt wird.. Das bedeutet:

    1. Weitere Zunahme der befristeten Arbeitsverträge. Für die GL wird dadurch der Anteil der Beschäftigten, den man in einer Krise (oder zur Profitsteigerung)über Bord werfen kann, grösser. Man erspart sich so Auseinandersetzungen vor dem Arbeitsgericht und die Zahlung von Abfindungen. War die Zusammensetzung der Belegschaft vor zehn Jahren weitgehend homogen (TG3, unbefristeter Arbeitsvertrag), so weitet sich der Anteil prekärer Beschäftigungsverhältnisse immer mehr aus und die Spaltung der Belegschaft verstärkt sich. Man sollte beim STV auch daran denken und es ihnen auch ehrlich sagen, dass Leute mit befristetem Arbeitsvertrag de facto nicht davon profitieren. Aber genauso sollte man den Leuten mit TG3 und unbefristetem Arbeistvertrag klarmachen, dass ein Bestandsschutz nicht für alle Ewigkeit gelten muss und dass sie gefälligst solidarisch mit den KollegInnen zu sein haben und nicht einfach asozial und parasitär von denen profitieren, die kämpfen und die Gewerkschaftsbeiträge zahlen.

    2. Die Struktur der zukünftigen Filialorganisation wird sich m.E. am Modell Weltbildplus orientieren. Eine ganz kleine Führungscrew kontrolliert eine Masse an Billigarbeitskräften. Ermöglicht wird dies durch die permanente Rationalisierung, Zentralisierung und Automatisierung. Übrigens sollten sich auch die EinkäuferInnen nicht so sicher fühlen. Ob ihre Funktion langfristig in dem aktuellen Umfang benötigt werden wird, darf bezweifelt werden.

    Fazit: Die genannten Punkte, wobei ich auf die Sache mit der ganzen Digitalisierung noch gar nicht eingegangen bin, bieten keinerlei Grund für Optimismus - eine Verkaufsschulung hin oder her. Unsere Chancen stehen eigentlich ziemlich schlecht. Aber man kann es auch von einer anderen Seite sehen: selbst wenn wir verlieren, sollten wir soviel Selbstachtung und Solidarität besitzen, um gegen d i e s e Zukunft Widerstand zu leisten.

    Wir sollten das Schicksal, das uns zugedacht ist, kräftig sabotieren.

    AntwortenLöschen
  4. Sehr gut beschrieben! Du hast es mit Deinem Kommentar genau auf den Punkt gebracht:

    "Eine ganz kleine Führungscrew kontrolliert eine Masse an Billigarbeitskräften. Ermöglicht wird dies durch die permanente Rationalisierung, Zentralisierung und Automatisierung. (Modell Weltbildplus)"

    "Wir sollten das Schicksal, das uns zugedacht ist, kräftig sabotieren."

    Viel Zeit hierfür haben wir nicht mehr!
    Die neue Personalleitung steht schon vor der Tür und dann wird mit richtig hartem Besen weitergekehrt werden: "Modell Weltbildplus" !!

    Das ist "Die Zukunft von Hugendubel" !!

    "Wir sollten soviel Selbstachtung und Solidarität besitzen, um gegen d i e s e Zukunft Widerstand zu leisten" !!!

    AntwortenLöschen
  5. Welche neue Personalleitung will "mit richtig hartem Besen" kehren? Wer geht weg von Hugendubel: Herr Nitz? Frau Fischer? Und warum? Und wer kommt stattdessen? Wieso erfährt man nichts Genaueres? "Das Personal" würde sich sehr über Antworten freuen!

    AntwortenLöschen
  6. Angeblich Fr. Fischer. Genaueres ist nicht bekannt.
    Schade nur, dass die GL uns dies nicht mitteilt.
    Wieso eigentlich nicht?

    AntwortenLöschen
  7. Frau Fischer ist auf jeden Fall nicht mehr im Unternehmen, da der Aushang zur "Regelbesetzung" (dem neuen Projekt der GL) lediglich von Herrn Nitz und Frau Lange unterschrieben wurde. Warum sollte Frau Fischer bei einem so wichtigen Projekt als Personalleiterin nicht unterschreiben.....

    AntwortenLöschen
  8. Vielleicht steht sie nicht dahinter und musste deshalb gehen?
    'Freizeittage und freie Samstage werden so nicht beibehalten werden können'. Aha, interessant!
    Und man werde sich an die gültigen Tarifverträge halten. Auch interessant, denn im bayerischen MTV steht: es muss mindestens einen freien Samstag geben. Also haben wir in Zukunft ein 4 Wochen-Modell?
    Und Flexibilität über alles: man bekommt ca 1 Monat vorher gesagt, wie man zu arbeiten hat und welche die Turnustage sind.
    Ganz toll!!
    D.h in Zukunft sind keine Planungen mehr möglich, keine regelmäßige Freizeitgestaltung und auch ein Privatleben kann man vergessen.

    Man hat da zu sein, wenn die Firma es will.
    Wieso werden nicht einfach neue Mitarbeiter eingestellt?
    Stattdessen werden die Kollegen noch mehr gegängelt.

    AntwortenLöschen
  9. Irgendwann kommt der Fachkräftemangel auch bei uns an. Die Anzahl der Bewerber auf Ausbildungsplätze ist massiv gesunken, Mitarbeiter kündigen sobald sie eine Aussicht auf einen anderen Arbeitsplatz haben. Sind Stellen intern ausgeschrieben bewirbt sich auch kaum noch einer! Die meisten Kolleginnen und Kollegen haben mit diesem Unternehmen abgeschlossen und springen sobald es geht ab. Verständlich!
    Dadurch verliert Hugendubel wichtige Kompetenz und wird in den nächsten Monaten weiterhin an Umsatz verlieren.

    Liebe GL: Mit diesem Führungsstil fahren Sie sich in erster Linie selbst an die Wand...oder wie erklären Sie sich, dass es andere Filialisten bzw. den Gesamtbuchhandel nicht halb so schlimm trifft wie Sie? Überdenken Sie eigene Handlungen und gestehen Sie sich endlich Ihre verdammten Fehler ein! So ignorant kann doch kein Mensch sein!

    B.

    AntwortenLöschen
  10. Ich find das ja alles ganz aufschlussreich und ebenso erschütternd wie mahnend: warum macht ihr denn nichts? Es kann doch nicht damit getan sein, empörte Kommentare zu missständeaufdeckenden Artikeln zu schreiben. Oder doch?
    Vielleicht bin ich nicht recht informiert; aber ich habe bisher noch nichts von lautem, aktivem, situationsänderdem Protest mitbekommen. Ich kenne das: die Angst um den Job ist groß, wer weiß, mit welchen Konsequenzen man nach einer Sabotage rechnen muss. Aber die Angst um den Job habt ihr doch ohnehin schon? TUT WAS!!!!

    AntwortenLöschen
  11. @Pät 17:54

    Richtig!

    Seit Monaten wird nur diskutiert und lamentiert.

    Wer hat Rückgrat und Charakter und stellt endlich was auf die Beine?

    AntwortenLöschen
  12. @ Anonym 16:13

    Keine Ahnung, was das an Veränderungen auf uns zukommt. Die Projektbezeichnungen sind ja immer recht nebulös.
    Ich kann Dich aber aus jahrelanger Habel-Erfahrung beruhigen. Ein Arbeitsplan, der nicht am 1. Januar für ein ganzes Jahr erstellt wird, bedeutet nicht, dass Du auf Dein Privatleben verzichten musst. Einen freien Samstag im Monat und freie Tage (Ihr nennt die Turnustage habe ich inzwischen gelernt) ermöglichen auch ein lebenswertes Leben. Wie viel Samstag habt Ihr denn jetzt im Monat frei? Etwa zwei? Da müssen Neu-Habelaner sich nicht wundern, dass die GL was ändern will.

    AntwortenLöschen
  13. Wieso müssen Veränderungen sich immer am Schlechten orientieren?
    Wieso können Änderungen sich nicht am Guten orientieren?

    Es wäre doch für die Ex-Habel-Filialen lobenswert, wenn sie eine Veränderung zum Guten hätten, oder?
    Eine Überlegung hätte doch sein können, dass die Ex-Habel-Mitarbeiter in Zukunft mehr als einen freien Samstag im Monat frei bekommen? So wie die Hugendubler jetzt auch.
    Darüber sollte man mal diskutieren.

    Der Kommentator sollte mal darüber nachdenken, dass er/sie die GL mit seiner/ihrer Argumentation unterstützt und somit FÜR eine Verschlechterung der Arbeitszeiten der Kollegen ist!
    So weit ist es schon, wenn Kollegen den anderen in den Rücken fallen.
    Danke und Gute Nacht

    AntwortenLöschen
  14. @ Anonym 14:06

    Ich falle niemandem in den Rücken. Ich wundere mich ein wenig. Es geht auch gar nicht darum, wie viele Samstage ICH oder andere Kolleginnen und Kollegen frei haben MÖCHTEN :-)
    Aber wir sind Buchhändler und keine Beamten und die meisten meiner Kunden kommen anteilig am Samstag. Dass das irgendwie im Arbeitsplan berücksichtigt wird, hielten wir immer für hinnehmbar. Sollte das wirklich die Argumentation der GL unterstützen, dann ist das eben so. Ich werde nicht dafür bezahlt, alles mies zu finden, was die GL macht.

    AntwortenLöschen
  15. Wie wärs damit, einfach mehr Leute einzustellen?
    Auch Teilzeit an Samstagen?

    In den letzten Jahren wurden wir immer mehr geschrumpft, mußten immer mehr Kürzungen aller Art hinnehmen, immer flexibler sein.
    Immer nur abgeben, hinnehmen, Kürzungen. Irgendwann ist Schluss.

    Ich werde jedenfalls für meine jetzigen Arbeitszeiten mit allen Mitteln kämpfen.
    Und ich bin nicht der Einzige, der so denkt.

    AntwortenLöschen
  16. @ Anonym

    Natürlich wäre das super, mehr Leute einzustellen. Am Besten Buchhändlerinnen und nicht irgendwelche Aushilfen, denen wir alles erklären müssen und die Kunden ob ihres Wissenstandes kopfschüttelnd zurücklassen.
    Sofort bin ich dafür.
    Aber wie wahrscheinlich ist das?
    Nimm's nicht persönlich - als wir alle Samstags um 14:00 nach Hause gingen, waren mutmaßlich mehr freie Samstag pro Person drin. Das ist vorbei. Also wer steht denn dann im Laden, wenn Du für deine jetzigen Arbeitszeiten mit allen Mitteln gekämpft hast?

    AntwortenLöschen
  17. Anders geht auch und zwar erfolgreich

    http://www.spiegel.de/spiegelwissen/0,1518,763299,00.html

    AntwortenLöschen
  18. Hallo Fliegenpilz, an den Samstagen an denen ich nicht arbeite stehen die Kolleginnen im Laden, die an den Samstagen, an denen ich arbeite, frei haben. In den Althugendubelfilialen in denen es ein 2 Wochenmodell gibt, funktioniert das ziemlich gut. Solange Samstags bei uns in der Filiale noch Ware ausgepackt wird, Einkäufer 2 bis 3 Stunden im Backoffice sind, gar ab und an remittiert wird, gäbe es durchaus noch Veränderungspotential, die die Lage Samstags entspannen würden, ohne das man öfters Samstags reinkommen müsste. Ausserdem bedeutet es ja wenn wir mehr Samstage arbeiten, wir mehr unter der Woche frei haben, heißt während der Woche, wenn zwar weniger Kundinnen im Laden sind, diese aber erfahrungsgemäß einen wesentlich höheren Frage- und Beratungsbedarf haben als die Samstagskundschaft, weniger Kollegen da wären als bisher, mal ganz abgesehen von Routinetätigkeiten wie Remittieren, Umräumen, etc. die ja jetzt gemacht werden, wenn viele Kolleginnen da sind. Wenn ich dann auch noch höre, dass die GL möchte das unterm Jahr Minusstunden aufgebaut werden damit man Weihnachten länger arbeiten kann, kann ich mir nicht vorstellen das das alles zu größerer Kundenzufriedenheit führen wird.

    AntwortenLöschen
  19. @ Anonym 13:08

    Wenn das alles so ausgezeichnet funktioniert, gibt es eigentlich nur zwei Erklärungsansätze.
    1) bei Habel war man zu blöd, einschließlich FL, die den Einsatzplan schrieb (was einen mögichen Erklärungsansatz zum Verschwinden der Marke bietet)
    2) bei Hugendubel herrschen auch nach dem bekannten Personalabbau immer noch entspannte Verhältnisse - Du sprichst ja selbst von Veränderungspotential - was keinen möglichen Erklärungsansatz zum fortgesetzten Jammern in diesem Blog bietet... Wenn dieses Veränderungspotential nicht genutzt wird, wird die GL anderswo welches finden. Da gebe ich Dir vollkommen recht.
    Wobei ich den Satz mit dem Samstags auspacken zwar verstehe, aber nicht begreife. Manchmal scheint es mir, als habe eine der beiden fusionierten Firmen in einem Parallelluniversum gearbeitet :-)

    AntwortenLöschen
  20. So...nun mal mein Kommentar zur Situation seit Herr Hugendubel Senior von uns gegangen ist : Schämt Euch, Ihr HUG Geschwister, so mit Menschen umzugehen nur weil Ihr Geldgierig seid. Ist der Vater tot, tanzen die Kinder uff'n Tisch. Na super!! Ich hoffe Sie lesen es, Familie Hugendubel. Da ein Geschäft öffnen, mal kieken wieviel es abwirft....nich viel....also schliessen und wo anders probieren. Janz toll...Oh...da will eener für ein paar "tolle" Ideen mehr Geld im Monat haben,mhm...da müssen wa mal ein paar Leute entlassen. Egal wer.
    Ohhhh... wir werden mal vorsichtshalber die Arbeit auf ein paar Aushilfen verschieben, damit niemand sagen kann er arbeite für 2-3.
    Halloooo......Es gibt noch Kunden die Service haben möchten!!!! Und das nicht zu knapp. Heutzutage werden immer mehr Ansprüche von den Kunden gestellt. Es gibt ein paar die in Ruhe stöbern wollen, aber immer ein Blickkontakt aufbauen ob man auch ja in der Nähe ist. Und da bin ich bestimmt nicht die Ausnahme, die dies bestätigen kann.
    grrrr.....Ich hasse es, wenn jemand mit Arbeitsplätzen spielt und nicht mal weiß was alles geleistet wird.

    AntwortenLöschen
  21. @jellow

    da geb ich dir recht, die toten sind brummkreisel im grabe des konzerns...
    ein standort ist nicht sofort und von alleine ganz toll, das ganz tolle baut man über den ruf auf!
    der ruf jetzt ist: "da geh ich nicht mehr hin, die haben ja gar keine auswahl"
    der drops ist gelutscht

    AntwortenLöschen
  22. Ist der Ruf erst runiniert - lebt´s sich völlig ungeniert..

    Jetzt weiß ich auch, weshalb mir Hugendubel (bin kein Angestellter) so unsympathisch ist... Bereicherung einiger auf Kosten vieler... Aber letzlich baden das halt die Angestellten aus. Die Nachkommen haben ja schon ausgesorgt - egal wie es läuft... Bah! Wie ich dieses moralisch verwerfliche Verhalten hasse...

    AntwortenLöschen

Ihr könnt Eure Kommentare vollständig anonym abgeben. Wählt dazu bei "Kommentar schreiben als..." die Option "anonym". Wenn Ihr unter einem Pseudonym schreiben wollt, wählt die Option "Name/URL". Die Eingabe einer URL (Internet-Adresse) ist dabei nicht nötig.

Wir freuen uns, wenn Ihr statt "Anonym" die Möglichkeit des Kommentierens unter Pseudonym wählt. Das Kommentieren und Diskutieren unter Pseudonym erleichtert das Austauschen der Argumente unter den einzelnen Benutzern.