Freitag, 10. Juni 2011

MEDIEN-LINKS: "Letztes Kapitel für Hugendubel in der Tauentzienstraße"


... meldet der Berliner Tagesspiegel ... 

... und lässt sich von Thomas Nitz bestätigen ... 

... mit Ablauf der Mietvertrages im März 2012  "werde der Standort geräumt"


"SCHOTTEN  DICHT" !      foto: wallguenter

Man suche aber „Alternativen auf reduzierter Fläche“ in der Nähe. 

heißt es weiter - und:

Vom Personalabbau betroffene Mitarbeiter sollen Jobs in anderen Geschäften der Deutsche Buch Handels GmbH & Co. KG (DBH) erhalten.

siehe:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/letztes-kapitel-fuer-hugendubel-in-der-tauentzienstrasse/4271452.html

 

Uns Beschäftigten können derartig vage "Versprechen" der Hugendubel-GL nicht beruhigen.

Unsere Erfahrungen der vergangenen Monate haben uns eines besseren belehrt.

Deshalb unsere Forderung: 

Sozialtarifvertrag - jetzt!

 

Kommentare:

  1. Das ist doch alles total daneben! Pfingsten lass ich mir jetzt zwar nicht vermiesen, aber danach muss es endlich los gehn mit unserem Widerstand gegen diese selbstherrliche GL!

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  2. Folgendes konnten die KollegInnen vom TAU heute in der Berliner Morgenpost lesen:

    http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article1668443/Hugendubel-schliesst-Filiale-am-Tauentzien.html

    Aber wir sind es ja bereits gewohnt, die wirklich wichtigen Infos aus der Presse zu erhalten.

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  3. wenn wir wirklich etwas planen wollen brauchen wir eine bessere vernetzung. hat jemand eine idee für einen virtuellen raum, wo wir uns ungelesen mit verdi, dem gbr und den mitarbeitern austauschen können, ohne daß die gl mitliest?
    wir brauchen einen plan und termine für aktionen.
    uns wurde mal versprochen, daß wir uns innherhalb der firma pn zuschicken können aber das ist denen wohl zu teuer.
    für zu hause könnte man mainchat von der fidion gmbh verwenden, es gibt die möglichkeit einzelne räume darin abzuschließen. die bieten auch kostenlose foren an. die zugänge müßten dann allerdings die betriebsräte unter verschwiegenheit verteilen.
    auf gehts

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  4. @ Anonym 1:52

    Virtuelle Räume? pn? Mainchat?
    Die Oktoberrevolution und die Machtergreifung haben auch ohne diesen Tinnef stattgefunden. Hast Du mal daran gedacht, zum Telephon zu greifen? Oder glaubst Du, die GL hätte unsere Anschlüsse verwanzt? Wer zu Hause seinen Widerstand ergreifen will, nachdem er /sie sich hat Pfingsten nicht vermieseb lassen, soll das machen, aber eigentlich ist BR-Arbeit doch Arbeitszeit, oder habe ich da was falsch verstanden

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  5. Virtueller Untergrund? Jetzt ist die Zeit gekommen für offene, klare, solidarische und wirksame Aktionen! Streik für den STV und eine bundesweite ausserordentliche Betriebsversammlung. Dieser Infoblog hat das Informationsmonopol der GL gebrochen und für mehr Transparenz und Austausch unter der Belegschaft im Konzern gesorgt; er kann aber keine Aktionen ersetzen. Das müssen WIR ALLE selber tun. Ich erwarte mir jetzt vor allem vom Berliner Betriebsrat, dass er nicht im Hinterzimmer irgendwelche Deals mit der GL aushandelt (und damit Aktionen für den STV ausbremst), sondern dass er den Widerstand organisiert. Ihr seid von den Kolleginnen und Kollegen gewählt, worden, damit ihr was TUT, nicht dafür dass ihr Däumchen dreht oder Daumen drückt.

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  6. Worker´s Alliance vs. Pseudo-Star-Alliance!

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  7. Der Berliner Betriebsrat hat die Deals bestimmt schon längst unterschrieben. Duckmäuser und Angsthasen die nur versuche, ihre eigene Existenz zu retten.

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  8. Kann mir mal jemand sagen, warum Nina und Dr.Maximilian Hugendubel nicht mehr in Erscheinung treten (auch nicht mehr unterschreiben)? Nur noch Nitz und Halff? Haben Hugendubels in diesem Unternehmen überhaupt noch etwas zu sagen oder geben sie nur noch ihren (mittlerweile schlechten) Namen her?

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  9. Die hatten doch von Anfang an keine Lust auf das Unternehmen. Heinrich hat ihnen die Wahl gelassen: GL oder Erbe weg.

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  10. @Anonym 09:23: Woher beziehen Sie Ihre Weisheiten? Bitte Fakten auf den Tisch.

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  11. @ Anonym 20:21

    Ob das Urteil über den örtlichen BR dort fundiert ist, kann nur vor Ort entschieden werden. Kennst Du diese "Deals" schon? Vielleicht haben sie nicht nur ihre eigene Existenz gerettet, sondern für die Schutzbefohlenen etwas Brauchbares erreicht, ohne gleich zu Klassenkampf und Sabotage aufgerufen zu haben?
    Im Zweifelsfall gilt für den BR das gleiche, wie für Regierungen - wenn es nicht so läuft, wie gedacht, will sie hinterher keiner gewählt haben und jeder hat was zu meckern.

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  12. @Thors Hammer

    "für die Schutzbefohlenen etwas Brauchbares":

    Was ist das für eine Sprache? Das klingt nach Untertanen-Mentalität und Befehlsempfänger-Gehorsam. Wir sind lohnabhängig Beschäftigte, ganz egal ob man als befristete Aushilfskraft oder als Abteilungsleiter arbeitet. Und zum "Klassenkampf" muss auch niemand mehr aufrufen, der wird vom DBH-Managment schon seit Jahren praktiziert, auch wenn einige noch weiterträumen wollen. Auch hat es nichts mit "Meckern" zu tun, wenn man sich dagegen wehrt, zum Billig-Tarif aus der Firma geworfen zu werden. Manche kapieren´s anscheinend nie.

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  13. @ SOL
    Im Blog wird doch immer wieder darauf hingewiesen, dass sich die Beschäftigten dem Schutz und der Macht von Gewerkschaft und BR anempfehlen sollen. Nix alleine aushandeln, Solidarität, gemeinsam sind wir stark und so.
    Daher kann ich an der Wortwahl erstmal nix Schlimmes finden.
    Zu welchem Billigtarif irgendwer in Berlin (oder anderswo) aus dem Unternehmen geworfen wird, wußte anscheinend jene/r Anonym, der den BR-Mitgliedern vorwarf, Duckmäuser und Angsthasen gewesen zu sein. Darauf richtete sich eigentlich meine Anfrage.
    Aber anscheinend bleibt er mit diesem Wissen (?) bzw. seinen Vorwürfen lieber in der Deckung.

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  14. @ Anonym 13. Juni 2011 09:23:

    Wenn Sie sich nur ein wenig in der Juristerei auskennen würden, dann wüssten Sie das es diese Wahl nicht gibt. Einen Pflichtteilsverzicht muss man ausdrücklich zustimmmen. Dies wird Maximilian Hugendubel, promovierter Jurist wohl wissen, oder?

    Oder haben Sie von H. Hugendubel selber erfahren, dass er seine Kinder vor diese Wahl gestellt hat? Zumindest in Interviews mit seinen Kindern liest man, dass beide die Wahl hatten ins Unternehmen einzusteigen oder nicht. Soweit man der Presse glauben darf, hatten beide bereits eine ansehnliche Karriere bevor sie bei Hugendubel eingestiegen sind. Oder ist das alles erfunden?

    Wie so häufig hier, werden Unterstellungen verbreitet, die auf Nachfrage völlig unbewiesen bleiben. M.M. nach, sollten solche persönlichen Angriffe hier unterbleiben.

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  15. Habe den Eindruck, dass die Blogbetreiber das Drama um die Filiale am TAU instrumentalisieren für ihre eigenen Forderungen.

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  16. Forderungen, die wenn sie durchgesetzt werden, bundesweit gelten würden. Auch für Berlin. Davon hätten also alle etwas.

    Man sollte nur endlich die Augen aufmachen. Bitte nochmals die Aussage von Nitz lesen und sich dann fragen, ob man der GL überhaupt noch etwas glauben kann.

    "Keine dringlichen Filialschliessungen"... Aha.
    Mittlerweile stehen in der Auflistung schon 7 Filialen bzw. Abteilungen, die geschlossen wurden oder noch geschlossen werden.

    Ich finde es nur sinnvoll und ein Muß sich endlich mit seiner beruflichen Zukunft auseinander zu setzen.

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  17. @Anonym 23:05

    Naja, eins kann man der GL jedenfalls nicht vorwerfen: durch ihre Entscheidungen und Mitteilungen spielt sie der Gewerkschaft ja gerade Argumente zu, die die Standpunkte der Gewerkschaft untermauern. Dumm wäre es, wenn Verdi diese Vorlagen nicht aufnehmen würde...

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  18. Der Blogger Jörg Hopfgarten über das Ende von TAU:

    "Heute morgen habe ich den Artikel der Berliner Morgenpost gelesen, dass Hugendubel seine Filiale an der Berliner Tauentzienstraße zum Jahresende schließen will. Das ist traurig, denn damit ist erstmal kein sichtbarer Buchhandel mehr an Berlins wichtigster Einkaufsstraße vorhanden. Aber es ist auch ein exemplarisches Zeichen dafür, dass der stationäre Buchhandel Probleme hat. Und einige dieser Probleme sind hausgemacht.
    Die DBH, zu der Hugendubel gehört, war ja in den letzten Jahren besonders von der Krise gebeutelt. Nachdem das Unternehmen durch Fusion und Zukäufe zeitweilig zum größten Buchhändler Deutschlands geworden war ist es mittlerweile wieder auf den zweiten Platz hinter Thalia zurückgefallen. Hugendubel hat sich von mehreren Standorten zurückgezogen, Kündigungen wurden ausgesprochen, Wohlthat wird aufgeteilt – die Filialen in Berlin und Potsdam werden verkauft, die anderen werden konzernintern an Jokers oder Weltbild weitergegeben. Nachdem mehrere Jahre lang kein anderes stationäres Buchhandelsunternehmen so schnell gewachsen ist, kommt jetzt also die Gegenbewegung – vielleicht auch, um dem Schicksal der amerikanischen Borders-Kette zu entgehen. Das Marktumfeld ist für die Filialisten sowieso schwierig. Auf der einen Seite der boomende Internethandel, der wohl auch den Großteil des eBook-Geschäfts an sich ziehen dürfte. Auf der anderen Seite differenziert sich der Buchmarkt immer weiter aus und auch wenn unabhängige Buchhandlungen jahrelang als aussterbende Gattung gesehen wurden, sind sie vielleicht beweglicher wenn es darum geht, sich zu spezialisieren und besondere Produktsegmente zu bedienen. Hugendubel hingegen erinnert mit seinem breiten Sortiment ein wenig an ein Karstadt-Warenhaus – alles unter einem Dach, doch niemand weiß, wofür die Marke wirklich steht.

    Besonders deutlich wird im Haus an der Tauentzienstraße ein besonderes Problem der Großflächen in prominenten Lagen: Weil die Miete im Erdgeschoss besonders hoch ist, hat die Filiale ein kleines Erdgeschoss mit drei weiteren großen Obergeschossen. Wie bei Großflächen üblich wurde der Eingangsbereich jedoch für die Präsentation von Bestsellern sowie Sonderangeboten/Modernem Antiquariat genutzt. Die unordentlichen MA-Tische erweckten jedoch bei Passanten den Eindruck eines Ramschladens statt einer Vollsortimentsbuchhandlung. Obwohl das Sortiment im EG noch durch eine ordentliche Auswahl an Arthouse-DVDs ergänzt wird erinnert der Eingangsbereich eher an eine Jokers-Filiale als an eine Buchhandlung, die der Premium-Lage angemessen ist. Wie es besser geht zeigen Thalia am Alexanderplatz und Dussmann an der Friedrichstraße, die deutlich gediegener wirken.

    Das Beispiel Hugendubel zeigt also mal wieder, dass ohne Strategie sowohl auf Unternehmens- als auch auf Ladenebene auch die beste Lage kein Garant für erfolgreiche Geschäfte ist. Bis Hugendubel ein neues, kleineres Geschäft an der Tauentzienstraße gefunden hat bleiben als Buchflächen erstmal nur das KaDeWe und Karstadt. Die sind zwar auch in der Hand der DBH, doch von außen nicht sichtbar – ob sie die Käufer der geschlossenen Filiale auffangen können, ist zweifelhaft. Wahrscheinlich dürften eher andere prominent gelegene Filialen – Hugendubel am Potsdamer Platz, Thalia am Alexanderplatz, Dussmann in der Friedrichstraße – profitieren.

    Trotzdem sind sich die Mitarbeiter an der Tauentzienstraße ihrer Premium-Lage anscheinend durchaus bewußt. Eine Kundin, die bei mir heute einen leichten Frauenroman (von rororo, nicht von mira) kaufen wollte berichtete, man habe ihr an der Tauentzienstraße gesagt: “Den haben wir nicht, das passt nicht zu uns!” Zumindest ein Mitarbeiter hat also offensichtlich ein Konzept für die Filiale und eine genaue – wenn wohl auch falsche – Vorstellung von der Zielgruppe!

    www.joerghopfgarten.de/?page_id=2

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  19. "man habe ihr an der Tauentzienstraße gesagt: “Den haben wir nicht, das passt nicht zu uns!” Zumindest ein Mitarbeiter hat also offensichtlich ein Konzept für die Filiale und eine genaue – wenn wohl auch falsche – Vorstellung von der Zielgruppe!"

    Spannende Sache - wenn's denn so gewesen ist. Wenn es sich bei dieser Aussage nicht um eine der hier im Blog manchmal beworbenen Sabotagen des Kapitalismus der DBH handelt, muss wohl pure Dummheit unterstellt werden.
    Kein Wunder, wenn die Kunden die kleinen Buchhandlungen zu schätzen wissen bzw. jetzt wieder zu schätzen lernen...

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  20. @Fliegenpilz

    Ich lese den Beitrag als subjektive Sicht eines Bloggers auf die Filiale; ob die Aussage des/der KollegIn so gefallen ist oder nicht, ist zweitrangig. Hier mit "Sabotage des Kapitalismus" zu kommen, ist völliger Quatsch.

    Interessant scheint mir jedoch der schon öfter gehörte und gelesene Vergleich mit den Mitbewerbern Thalia am Alexanderplatz und Dussmann in der Friedrichstraße zu sein.
    Hier kann TAU nicht mithalten, dafür ist das DBH-Management verantwortlich. Und hier scheint mir der Kern des Problems zu liegen.

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  21. @Anonym 14.Juni 2011 19:02

    Klar, hat das Hugendubel-Management am Tauentzin Fehler gemacht, etwa die Herdersche Klassikabteilung nicht weiter zu führen.
    Interessant scheint mir aber die Frage zu sein, warum es Dussmanns nur in der Berliner Friedrichsstraße gibt. Aus dem Hause Dussmann wurde irgendwann mal klar gesagt, - da ging es um die in Branchenpresse spekulierte Expansion nach Hamburg- : man schließe Expansion nicht aus, was man aber brauche seien billige Mieten(das Berliner Objekt gehört Dussmann) in zentraler Lage, billige und qualifizierte Arbeitskräfte, liberale Öffnungszeiten (angeblich macht Dussmanns 40% seines Umsatzes zwischen 20.00 und 24.00 Uhr) offenbar gibt es solche Standorte nicht so oft. Über Gehalt und Arbeitsbedingungen der Dussmanns-Kolleginnen über Jahre hinweg, breitet man sicher besser den Mantel des Schweigens.
    Ein zweites: bei meinen gelegentlichen Berlinbesuchen bin ich immer wieder überrascht wie unterschiedlich die Passantenfreuenz auf dem Tauentzin auf Höhe von Hugendubel und auf der Friedrichsstraße auf Höhe von Dussmanns ist. Und so ungern ich das Hugendubel-Management lobe (genau so sehr wie ich es hasse diesen Non-book-Mist aufzuräumen), entwickelt sich Hugendubel derzeit besser als der übrige Buchhandel, sagte mein örtlicher BR jedenfalls.
    Ein Drittes: auch Thalia muss Filialen schliessen und wie man hört und liest sind die dortigen Versuche des Managements, mehr Umsatz im stationären Handel zu erreichen auch nicht gerade von Erfolg gekrönt....

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  22. @ Anonym 19:02

    Ob die Aussage in diesem Wortlaut gefallen ist, mag an dieser Stelle zweitrangig sein. Tatsache ist, dass viele Kunden bei vielen Mitarbeiterinnen der grossen Buchhandlungen Spass an der Arbeit, Einsatz und Kompetenz vermissen!
    Die ersten beiden Komponenten mögen sich dem Insider durch die sich verändernden und manchmal verschlechternden Arbeitsbedingungen erklären. Weil ja früher alles besser war und so. Das fällt den Kunden zwar auch auf (früher war mehr Buch und weniger chinesische Kinderarbeit im Regal), aber wenige Kunden sind bereit, dazu noch unmoitivierte Buchhändlerinnen zu ertragen.
    Ich gehe gerne in fremden Städten mal in eine Buchhandlung und im Schnitt sind "die Kleinen" einfach besser aufgestellt.
    Was die Sabotage angeht. Bei dem linksverschwurbelten Klassenkampfgerede, der den einen oder die andere hier im Blog in die Nähe von RAF-Sympathisanten rückt, kann ich mir inzwischen Dinge ausmalen, die ich vor dem Blog nicht für möglich gehalten hätte. Also warum nicht einen Mitarbeiter, der es durch miese Leistung der FL noch eins auswischen will, bevor er gehen muss.

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  23. Wenn man für soziale Gerechtigkeit ist, für gute Arbeitsbedingungen und bessere Absicherung eintritt, kein Ja-Sager ist und kritisch mitdenkt und politisch eher sozialistisch-links eingestellt ist, wird man hier also in die RAF-Schiene eingeordnet. Sehr interessant.
    Da sieht man aber wieder, wie beschränkt das Weltbild von vielen ist.

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  24. Woher kommen die angeblich so unmotivierten Buchhändler? Bitte mal etwas nachdenken!
    Hier wird auch geschrieben, sie seien nicht kompetent. Auch hier nachdenken!

    In den letzten Jahren wurden den Buchhändlern fast alle Kompetenzen entzogen!
    Selbstständiges Einkaufen wurde abgeschafft, eigenes Gestalten der Fläche untersagt, Präsentieren nur noch nach Vorgabe und eigene Ideen werden sowieso nicht angehört, geschweige denn umgesetzt. Ausserdem immer weniger Kollegen. Das Einzige was bleibt ist das Büchereinräumen.
    Na wo soll denn da noch die Motivation herkommen?

    Und wenn nicht durch die Arbeit, wie soll man sich denn dann Kompetenzen aneignen?
    Ich beneide die jetzigen Azubis nicht. Wenn (was ja selten ist) sie übernommen werden, bei welcher täglichen Arbeit sollen sie überhaupt noch was dazulernen oder überhaupt etwas lernen?
    Aus Erfahrung Lernen und sich dadurch Wissen schaffen, wird in Zukunft nicht mehr stattfinden. Findet ja jetzt schon nicht mehr statt.

    Aber dann bitte nicht über Kompetenzmangel und unmotivierte Buchhändler klagen.
    Dies alles ist nämlich hausgemacht und hat zum größten Teil Hugendubel selbst bzw. Weltbild/ DBH zu verantworten. Hugendubel nimmt das aber anscheinend billigend in Kauf und überdenkt in keinster Weise ihre Strategie.

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  25. @ 10:17

    Das scheint ein Schnellesemissverständnis vorzuliegen:
    Nicht wer für gute Arbeitsbedingungen (...) eintritt fährt auf der RAF-Schiene.
    Es hat hier im Blog jedoch einige (wenige) Äußerungen gegeben, die aus dieser Richung kommen. Unter anderem in den Beiträgen zum Tag der Arbeit, unter anderem diese Aussage

    "Anonym hat gesagt…

    Ich sehne mich nach den guten alten R.A.F-Zeiten!Nicht dass ich Terror schön finde, aber
    Arbeitgeber und Politiker hatten immer Angst vor der weiteren Radikalisierung einzelner Bevölkerungsschichten.
    25. Mai 2011 19:01 "

    und einige andere, aber ich habe wirklich nicht die Zeit, alle älteren Posts daraufhin zu durchsuchen.

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  26. Hier geht es doch um wirklich Wichtiges: um immer mehr Filialen, die weiterhin geschlossen werden und um Buchhändler, die entlassen werden; und es müsste ganz dringend darum gehen, wie wir uns realistisch und wirkungsvoll dagegen wehren können (und nicht ums Durchsuchen von "älteren Posts" mit irgendwelchen zweifelhaften Randmeinungen)!

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  27. @Anonym 13:47

    Stimme Dir voll und ganz zu!
    Herr (oder Frau) Fliegenpilz sucht krampfhaft etwas, um dem Blog am Zeug zu flicken und hängt sich jetzt halt an dem einen Kommentar auf; nur zur Info: man unterscheidet zwischen Artikel und Kommentar. So wie in einer Zeitung ein Leserbrief nicht mit der Meinung der Redaktion oder der Mehrheitsmeinung der anderen Leser übereinstimmen muss, so verhält es sich auch hier. Wir müssen hier auch diverse Kommentare ferngesteuerter GL-Marionetten aushalten. (Kleiner Tipp: probier doch mal einen DBH-kritischen oder gewerkschaftsfreundlichen Kommentar auf der offiziellen Hugendubel-Seite oder im Propaganda-Magazin "Seitenblick" unterzukriegen. Viel Spass dabei.)

    Zu wirklich relevanten Themen wie STV, Streik oder Filialschliessung TAU hört man von Herrn oder Frau Fliegenpilz nichts.

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  28. Plus apud nos vera ratio valeat quam vulgi opinio
    (Cicero)

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  29. @Fliegenpilz

    Mehr gelte bei uns die wahre Vernunft als die Meinung des (breiten) Volkes!

    Wenn man seine demokratiefeindliche Geisteshaltung hinter lateinischen Zitaten verstecken muss, dann ist das nur noch feige.
    Das sind dann die Sarrazin-Fans und Sloterdijk-Leser, von denen es anscheinend immer mehr gibt.

    Oder um mich zu wiederholen: "Zu wirklich relevanten Themen wie STV, Streik oder Filialschliessung TAU hört man von Herrn oder Frau Fliegenpilz nichts."

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  30. @Anonym 16:20

    Es fällt auf, dass nach erfolgreichen öffentlichkeitswirksamen Aktionen des Infoblogs, wie sie in diesen Tagen gelaufen sind, die Anti-Blog-Kommentare aggressiver werden. Wahrscheinlich beisst die GL nach jedem Zeitungsbericht vor Wut so stark in die Tischkante, dasss sie anschliessend in kieferorthopädische Behandlung muss.

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