Freitag, 5. Juli 2013

Wir lassen uns kein „F“ für ein „U“ vormachen!

Aktueller Aushang des Münchner Betriebsrats



Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gestern hat unser Arbeitgeber dem Betriebsrat mitgeteilt, entgegen des üblichen Sprachgebrauchs Urlaubssamstage als garantierte freie Tage anzurechnen. Und dies, obwohl sie bereits in der Verhandlungen in der Einigungsstelle herausgerechnet wurden.


Die in der Betriebsvereinbarung vereinbarte Anzahl von 19 freien Samstagen würde sich dadurch auf 13 verringern.
Das würde bedeuten, dass die Mehrzahl der Beschäftigten in den Filialen künftig nur noch einen freien Samstag in vier Wochen hätten!

Das lassen wir uns nicht gefallen und wehren uns entschieden dagegen. Der Personaleinsatzplanung für die Filialen Fünf Höfe, Neuhausen, Pasing und PEP mussten wir deshalb zwingend widersprechen.



Herzliche Grüße

Euer Münchner Betriebsrat




Die Infoblog-Redaktion:

Das Problem "Urlaubssamstage - freie Samstage" wird jetzt auf der Einigungsstelle entschieden werden!

Wie uns zugetragen wurde, findet dieser Termin bereits heute, Freitag statt. Der Einigungsstellenvorsitzende wird erneut Herr Then sein. Wir informieren euch, sobald uns Ergebnisse bekannt sind.


Kommentare:

  1. Nur einen freien Samstag alle vier Wochen (zzgl. Urlaubssamstage). Offensichtlich kommt München langsam in der Realität des 21. Jahrhunderts an.
    Glückwunsch.
    Ihr schafft das!

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    1. Keine Aufregung Leute - und bitte keine nutzlosen Streitereien! Es ist getan worden, was getan werden mußte - und ihr werdet sehen: alles wird gut! Geschichtsphilosophische Spekulationen haben dabei allerdings kaum eine Rolle gespielt.
      Das mit der "Realität des 21. Jahrhunderts" ist aber auch so durchaus beeindruckend - fast möchte man sagen: Weltgeist ick hör dir trapsen! - Das Problem ist bloß, dass Historiosophien, die auf die Apotheose dessen hinauslaufen, was gerade so angesagt ist, eine kurze Haltbarkeitsdauer haben. Man schämt sich seiner unumstößlichen Wahrheiten und Weisheiten oft schneller, als man sich das im Augenblick ihrer Absonderung je hätte träumen lassen. - Wenn man sich überhaupt etwas träumen läßt: man ist ja schlißlich kein Träumer, sondern einer von den Obercheckern und Extraharten, die mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität stehen. Und sollte die Realität scheiße sein, na dann halt mit beiden Beinen in der Scheiße: hauptsache mittendrin!

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    2. Da hat aber jemand tief in die Absinthflasche und sein Philisophielexikon geschaut.
      Macht nichts, demonstrieren läßt sich auch vernebelt.

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    3. „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt darauf an, sie zu verändern“, sagt Marx in seinen Feuerbach-Thesen. Der Kollege Horn interpretiert nicht nur, sondern verändert sie auch tatkräftig, z.B. am kommenden Freitag beim Streik für unseren Tarifvertrag.

      Wenn jemand also den Absinth nötig hat, dann ein armer Tropf wie Du, der andere für sich kämpfen läßt um dann als Trittbrettfahrer davon zu profitieren. Mit dem Absinth könntest Du so wenigstens Dein unsolidarisches Verhalten runterspülen.

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    4. Mit Guildo Horn und Karl Marx in die Zukunft. Mir wird Angst und bange um die Zukunft unseres Volkes

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    5. Dann lass es bleiben und versteck dich weiter in deiner Grube!!!

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    6. Mir wird Angst und bange um die Zukunft unseres Volkes. Da muß ich Dir allerdings zustimmen. Aber wir bangen wohl nicht aus den gleichen Gründen.

      Danke Jürgen für Deinen Kommentar! Anonym zeigt hier deutlich, dass er sich zurecht ertappt fühlt. So reagiert man nur, wenn man überführt worden ist.


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    7. Wenn einem zur Sache nichts mehr einfällt, versucht man eben den Diskutanten als Person zu diffamieren. Daß dies geschieht, ist wie eine unique selling proposition für die Argumente von Jürgen Horn.

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    8. Gehört für anonym 8.7. 8.52 zwangsweise Alkohol zu Intelligenz und Träumen?
      Ich bin immer wieder froh, daß es bei Hugendubel Leute wie Jürgen Horn gibt(und ich glaube nicht, daß er für solche Beiträge sein Philosophielexikon zu Rate ziehen muss;-)

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  2. "Das lassen wir uns nicht gefallen und wehren uns entschieden dagegen"
    DAS könntest Du auch schaffen!

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  3. Langjährige MitarbeiterinFreitag, 5. Juli 2013 um 15:12:00 MESZ

    @Anonym 10:31

    Wenn Du alles mit Dir machen läßt, bitte sehr.
    Aber warum soll Dein schlechter Maßstab für andere gelten?

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