Montag, 15. Juli 2013

Was lange währt, wird endlich gut – oder doch nicht?

Das Hinhalten der Geschäftsleitung - alles nur Taktik?


Viele unserer Kolleginnen haben mit nicht unerheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen, wenn sie nach der Elternzeit wieder an ihren Arbeitsplatz bei Hugendubel zurückkehren möchten.
Um den Kolleginnen die Rückkehr zu erleichtern, um notwendige Regeln zu schaffen und um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern, hat sich der Münchner Betriebsrat um diese Problematik gekümmert.

Der Betriebsrat hat der Geschäftsleitung im Jahre 2011 einen Entwurf über eine Betriebsvereinbarung von Vereinbarkeit Familie und Beruf vorgelegt.
Damals hieß es von Seiten der Geschäftsführung: „Es gäbe jetzt Wichtigeres zu tun“. Punkt.

Ende 2011 gab es dann ein Mediationsverfahren zwischen Münchner Betriebsrat und Geschäftsführung. In diesem wurde unter anderem verbindlich vereinbart, diese besagte Betriebsvereinbarung gleichzeitig mit der  Neuregelung zur Arbeitszeit zu behandeln. Die GL wurde danach mehrmals vom BR aufgefordert endlich Verhandlungen aufzunehmen, doch – wieder nichts!

Nitz und Co. wollten davon einfach nichts wissen und der Betriebsrat wurde mit diesem Thema kurz und knapp beiseite geschoben.

In der Einigungsstelle zur Arbeitszeit versicherten Herr Nitz und der Personalleiter Herr Drouet dann aber, schnell Verhandlungen über die Betriebsvereinbarung Familie und Beruf aufnehmen zu wollen. Hört, Hört!

Im Mai wurde die Regionalleitung nun erneut gedrängt, jetzt endlich (!) diese Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat zu verhandeln. Große Begeisterung konnte der RL & Geschäftsführung auch diesmal nicht entlockt werden - O-Ton: Probleme bei  Elternzeitrückkehrerinnen? Gibt es bei uns nicht!- doch einvernehmlich wurde ein Termin auf Ende Juni festgelegt.

Aufatmen! Geschafft? Es tut sich was – so könnte man meinen.

Doch – au weh – einen Tag vor dem besagten Termin wurde die Verhandlung durch die Regionalleitung abgesagt!

Wie bitte?

Man hätte den Rohentwurf des Betriebsrates geprüft und wäre zu dem Entschluss gekommen, dass es keine Betriebsvereinbarung Familie und Beruf bei Hugendubel geben wird. Die Pflichten seien schon hinreichend im Gesetz geregelt und das sei ausreichend. Punkt.


2,5 Jahre hat die Geschäftsleitung den Betriebsrat hingehalten, hat eine mündliche Zusage gegeben zu verhandeln und nun solch ein Verhalten?


Was sind die MitarbeiterInnen – gerade auch die ElternzeitrückkehrerInnen - Hugendubel wert?
Was sind die von Nitz & Co. gemachten Versprechungen wert?
Was sind Absprachen mit dem BR in Zukunft überhaupt noch wert?


"Herr Nitz, Herr Drouet, ist dies die besagte vertrauensvolle Zusammenarbeit, von der Sie so gerne sprechen?"



 Nachfolgend noch ein kurzes Statement von Herrn Nitz gegenüber der Zeitschrift Markt und Mittelstand aus dem Jahr 2012:

Markt und Mittelstand: Wer Mitarbeiter an das Unternehmen binden möchte, muss sich den Lebensumständen der Angestellten anpassen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird immer wichtiger. Welche Ideen gibt es? Wir haben Unternehmer gefragt.

Thomas Nitz, Personalchef Hugendubel: (...) Wir arbeiten mit zwei Agenturen zusammen, die unsere Mitarbeiter bei der Betreuung unterstützen und sich beispielsweise um die Vermittlung von Haushaltshilfen und Tagesmüttern kümmern. Wir bemühen uns um größtmögliche Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeiten, damit sich Beruf und Familie möglichst reibungslos in Einklang bringen lassen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass beide Seiten auch zu Kompromissen bereit sind (...)



Hugendubel möchte als  familienfreundliches Unternehmen wahrgenommen werden, hier könnte die Firma es beweisen.






Quelle:
http://www.marktundmittelstand.de

Kommentare:

  1. Welche RL? Hugendubel besteht ja, wie wir wissen..oder eben auch nicht. .., in vielen Regionen.

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    1. Es kann sich rein logisch nur um die Münchener RL handeln.
      Zum einen ist im Text vom Münchener BR die Rede, zum anderen ist die Sichtweise des Blocks derart bavariozentriert, daß ohne weitere Nennung im München im Fokus steht. Wahrscheinlich denkt man dort, dass die Mitarbeiter in den Nordfilialen noch in Fellen zur Arbeit kommen und in den Pausen von rohem Fisch leben...

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    2. Wenn nicht nur München behandelt werden soll, wieso senden Kollegen aus anderen Regionen keine Texte an die Redaktion? Hier wurde des Öfteren dazu aufgefordert. Die Redaktion würde sich bestimmt freuen. Gebracht wird halt nur das, was eingeschickt wird! Und wenn nix kommt, kommt eben nix!

      Immer nur rumnörgeln, aber was daran ändern, kommt keinem in den Sinn.

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    3. @Aurea borealis

      Was soll denn der Blog berichten?
      - dass Du deinen Hintern nicht hochkriegst?
      - dass Dein BR sich für k e i n e Betriebsvereinbarung einsetzt?
      - dass Ihr Euch nicht gewerkschaftlich organisiert?
      - dass Ihr nicht streikt?
      - dass ihr alles mit Euch machen lasst?
      Ich glaube, es ist besser, man man darüber lieber nichts erfährt.

      "dass die Mitarbeiter in den Nordfilialen noch in Fellen zur Arbeit kommen und in den Pausen von rohem Fisch leben..."

      Das denke ich nicht. Ich denke eher an Lämmer, die sich zur Schlachtbank führen lassen...

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    4. Mein Hintern geht dich nun wirklich nichts an.
      Daß Du glaubst, es sei besser, nichts über die Zustände in anderen Regionen zu erfahren, paßt ins Bild.
      Dann wundere Dich aber nicht, daß Dir die gleiche Stimmung entgegenschlägt, wie allen fremden Besatzern in der Geschichte

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    5. Du schreibst einen Kommentar nach dem anderen, in denen du dich darüber beschwerst, dass hier nichts über deinen Standort kommt. Auf die Frage, warum du nicht selber was schreibst und an die Redaktion schickst, bekommen wir keine Antwort. Auch auf die Frage, warum Du bzw. die Belegschaft an deinem Standort sich gegen die Zumutungen nicht zur wehr setzen, gibt es keine Antwort.

      Kommt da jetzt noch was oder bleibt es beim blossen Herumnölen?

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  2. Für den Komplex Elternzeit gibt es verbindliche rechtliche Regeln. An die eine Firma sich halten muß.
    Was genau sind denn die bemängelten "nicht unerheblichen" Schwierigkeiten, mit denen bei Hugendubel zu kämpfen ist. Ich kenne aus meiner Filiale drei Fälle, in denen die Rückkehr ohne großes Aufhebens und problemlos über die Bühne ging - und keine Gegenbeispiele.
    Was genau wären denn die "notwendigen Regeln", die sich aus den gesetzlichen Bestimmungen nicht ergeben und die der BR festgeschrieben sehen möchte?

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  3. Muss ich auch sagen. In meiner Filiale dürfen sich alle Mitarbeiter um die Elternzeit Rückkehrer wickeln.

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    1. Entschuldige mal, aber wenn ich das schon höre (Elternzeit Rückkehrer wickeln), dann spielt du der GL in die Hände. Ich finde die Solidarität unter Kollegen darf nicht so verspielt werden. Teile und herrsche.

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  4. ich kenne leider andere fälle. da wurde um tarifgruppen diskutiert, es gab arbeitszeitprobleme u.ä. selbst auf der betriebsversammlung in münchen gab es stimmen von müttern, die von schwierigkeiten erzählten und meinten wie wichtig so eine betriebsvereinbarung wäre

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  5. Um Tarifgruppen diskutiert wird allenthalben und Arbeitszeitprobleme gibt es in jeder Filiale, in der an der Personalstellschraube gedreht wurde. Kann mir gar nicht vorstellen, daß die Wiedereingliederung von Müttern (und Vätern?) nach der Elternzeit ausgerechnet in den großen Münchener Filialen nicht funktionieren soll, wenn das in kleinen Filialen super machbar ist. Muß an der Mentalität dort liegen.

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    1. Wer solche Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr.
      Oder grüsst hier die Geschäftsleitung?

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  6. Scheint ein Problem aus München zu sein. Bei uns funktioniert das.
    Alles, was die Rückkehrerinnen wünschen, wird so gemacht.

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    1. Manche, sind wahrscheinlich schon so gut dressiert, dass sie sich genau das Richtige wünschen!

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    2. Jetzt wird es allerdings lächerlich. Bei uns klappt es jur deshalb weil die Rückkehrerinnen sich "das Richtige" wünschen. ..weia....

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    3. @Anonym 16:55

      Wir warten immer noch auf Deine Antwort, wo denn die Super-Filiale ist, wo Du angeblich arbeitest und wo das neue Arbeitszeit-Modell so toll funktioniert.

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    4. Das macht nichts. Da kannst du warten, wenn du magst. Solange man hier der Blödmann ist wenn man was positives berichtet werde ich nicht meine Filiale dadurch schädigen.
      Ich warte auch. Nämlich auf genaues Aufführen der "nicht unerheblichen Schwierigkeiten", mit denen die Rückkehrer angeblich zu kämpfen haben.

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    5. Gilt die Anonymität nicht für alle? Frau Kollegin mit Kind schreibt doch auch nicht ihre Filiale oder ihren Namen!

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    6. Bei Habel hat das mit den Rückkehrerinnen jedenfalls überwiegend höchst problemlos geklappt. Muß echt ein Mentalitätsproblem sein. Wahlweise der Mitarbeiter oder der Führungskräfte.

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    7. Ich habe bei Habel leider andere Erfahrungen gemacht. Irgendwelches Gerede über diffuse Mentalitäten bringt uns nicht weiter. Es geht um Abgruppierung, Lohndrückerei und Gleichgültigkeit der Firma gegenüber den Müttern (und Vätern). Schade, dass nur der Münchner Betriebsrat sich aktiv für eine Betriebsvereinbarung engagiert.

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    8. @DJN

      Niemand hat hier deinen Namen wissen wollen. Das ist nur eine Ausflucht. Über die "nicht unerheblichen Schwierigkeiten" kannst Du ausführlich im Artikel "Die Rückkehrerinnen" vom Kollegen Horn nachlesen, der hier im Blog 10.09.2012 erschienen ist. Wieso soll der Bericht über ein positives Beispiel deine Filiale schädigen? Das Gegenteil ist der Fall. Falls Du hier im Gewerkschaftblog nichts anonym schreiben willst, wieso schreibst dann nichts im "Seitenblick"? Dort erscheinen viele positive Berichte.

      Aber die Frage ist relativ einfach zu beantworten: es wird weder hier im Blog noch im Seitenblick was kommen, weil alles erfunden ist.

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    9. Kann auch nur sagen, bei uns klappt das (gefühlt). Die Elternzeit Rückkehrer können sich die Stundenanzahl und die Frühschicht aussuchen. Wenn die Kinder älter werden verlängern sie oftmals wieder die Stunden. Und ja, auch sie arbeiten am Samstag, weil das tatsächlich den anderen Kollegen gegenüber unfair wäre, aber das war auch nie ein Streitthema bei uns. Mich würde interessieren, wo die Probleme liegen. Vielleicht ist da ja etwas, was wir anderen Kollegen nie mitbekommen und daher nicht wahrnehmen, weil Stillschweigen bewahrt wird?

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  7. Langjährige MitarbeiterinMontag, 15. Juli 2013 um 12:15:00 MESZ

    Mir sind mehrere Beispiele aus verschiedenen Filialen bekannt, wo die Kolleginnen erhebliche Schwierigkeiten hatten und haben. Fast immer wurde mit erpresserischen Methoden versucht, die Tarifgruppe zu drücken.

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  8. Kenne ebenfalls mehrere Fälle, immer gab es Probleme. In welcher Filiale klappt es denn angeblich so super? Würde mich wirklich interessieren. Wenn das stimmt, dann herrscht in der Firma Willkür durch die Vorgesetzten. Eine Betriebsvereinbbarung wäre dann noch wichtiger.

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    1. Willkür wird wohl kaum herrschen, da sich hoffentlich alle an die bestehende Gesetze halten - aber ich denke, ich verstehe, worauf du hinaus willst. Es sollte überall gleich gut funktionieren und alle Rückkehrer sollten über ihr Rechte gut informiert sein, damit sie sich nicht über den Tisch ziehen lassen.
      Aber ich bin auch der Meinung, dass jemand der seine ursprüngliche Position (z.B. Abteilungsleitung)aufgrund von Arbeitszeitverkürzung etc nicht mehr leisten kann, nicht mehr die entsprechende Tarifgruppe erhalten sollte. Gewohnheitsrecht hat hier nichts zu suchen, so sehr ich jedem hier mehr Geld gönne!

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    2. Es gibt sehr wohl Firmen, die mit innovativen und familienfreundlichen Modellen ihren Führungskräften auch mit Kindern die Weiterarbeit in ihrer Funktion ermöglichen. Dazu gehört aber die grundsätzliche Bereitschaft und eine Flexibilität dazu, die hugendubel von der Belegschaft einfordert, selber aber nicht zu geben bereit ist. Ich hätte auch gerne gewußt, wo es so toll funktioniert. Nenne mir doch die Filiale, damit ich mich dorthin bewerben kann.

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    3. Was für ein quatsch. Bewerben kannst du dich bis zu schwarz wirst, du kennst sicher das Zauberwort "MAK"
      So wie hier immer gleich ausgeflippt wird, wenn man was schreibt, was euch nicht in den Kram passt, traut sich kein mensch eine Filiale zu nennen, in der es klappt.
      Die dürfte danach verpönt sein.

      Selbst schuld also dass Namen bzw. Filialen nicht genannt werden.

      Dass ich jetzt von der GL bin und nur deshalb keine Filiale nenne weil es keine gibt, das ist mir bewusst, dass das nun unterstellt wird. Und nicht nur bewusst, sondern egal :-)

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    4. Das HB-Männchen hier bist wohl eher Du. Hanebüchen die Aussage "traut sich kein mensch eine Filiale zu nennen, in der es klappt". Ganz im Gegenteil. Wenn es in Deiner Filiale so gut läuft, dann könntet ihr als Best-Practice-Modell ein Vorbild für andere Filialen sein, in denen es nicht so gut läuft. Und wenn es bei Euch so gut läuft, wird sicher auch mal eine Stelle in so einer Super-Filiale frei, auf die ich mich bewerben kann. Also mal Butter bei die Fische, sonst klingt es für mich eher nach einer Erfindung.

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  9. Hier schreibt eine Münchner Mutter.

    Kinderbetreuung in München gut zu organisieren, ist schwierig.
    Deshalb ist es wichtig, von Seiten des Arbeitgebers, hier also Hugendubel, Sicherheiten zu Haben. Damit man nicht aus dem Job gedrängt wird.

    Für mich sind verlässlich Arbeitszeiten sehr wichtig, deshalb bin ich auch für eine entsprechende Betriebsverienbarung. Ich bin übrigens eine Mutter, die durchaus bis 20 Uhr arbeitet und auch mal für Kollegen ohne Kind einspringt.

    Übrigens habe ich bei einigen Kommentaren zu diesem Thema den Eindruck, dass jemand mitkommentiert, der von der Geschäftsleitung beauftragt wird.

    Ich verlasse mich übrigens auf einen Kommentar von Herrn Nitz auf einer diesjährigen Betriebsversammlung, dass kein Kind wegen Schichtzeiten der Eltern unabgeholt vor der KITA steht. Dies haben sie vor Zeugen gesagt, Herr Nitz!! Ich erinnere sie hiermit daran.

    Schöne Grüsse aus München, auch in den schönen hohen Norden.

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    1. Auch ich möchte eine Betriebsvereinbarung zu diesem Thema. Gerne auch für Hugendubel-Deutschland. Familien müssen unterstützt werden und brauchen verbindliche Zusagen. Das ist wichtig. By the Way: Wir Mamas ziehen grade Eure Rentenzahler gross - helft also mit, dass sie nicht auf die schiefe Bahn geraten, weil Mama arbeitslos wird bzw Mama ihren Nachwuchs gar nicht sieht und erziehen kann...

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    2. Nun hör doch auf mit dieser Renten. Niemand sollte Kinder bekommen, um Renten zu finanzieren und ich möchte vermuten, daß es auch niemand macht.
      Wenn ich so alt bin, wird es keine ordentliche, gesetzliche Rente mehr geben. Wenn ich alt bin, wird irgendwer im Krankenhaus irgendwann den Stecker ziehen, wenn sich keiner mehr leisten kann, mich zu pflegen, zu füttern und am Leben zu erhalten. Falls wir diese Erde nicht vorher zu Grunde gerichtet haben, was fast noch wahrscheinlicher ist.
      Aber was soll denn nun in dieser BV stehen, was nicht im Gesetz steht und was anscheinend nicht überall gewährleistet wird. Wenn Du als Einkäuferin schwanger wirst und nach der Elternzeit gibt es keine Einkäufer mehr, dann wird wegen Dir Logomate nicht wieder abgeschafft. So viel dürfte klar sein.

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    3. Meine zwei Kinder habe ich nicht aus rentenpolitischen Gründen, sondern weil ich meine Familie liebe. Dein Kommentar trieft für mich vor Selbstmitleid. Es steht eben nicht alles schon im Gesetz,wie Du hier dauernd suggerieren willst, sonst bräuchten wir weder Tarifverträge noch Betriebsvereinbarungen.

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  10. Alles super, alles toll, keine Probleme,alles gesetzlich geregelt, und wenn was schief geht, ist im Zweifel der Mitarbeiter schuld.

    Kommt mir alles wie von der GL beauftragt vor.
    Auch deswegen, weil man Dich komischerweise auf Betriebsversammlungen nie mit solchen Meinungen hört.

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  11. Der eigentliche Skandal ist, dass man den Betriebsrat zwei Jahre (!) lang hinhält und sogar noch kürzlich vor der Einigungsstelle Gesprächsbereitschaft heuchelt, um dann festzustellen, dass man gar nicht verpflichtet sei, dazu eine Betriebsvereinbarung abzuschliessen, weil ja angeblich alles gesetzlich geregelt sei. So eine Haltung gegenüber Betriebsrat und Belegschaft ist an Respektlosigkeit und Unverschämtheit nicht mehr zu überbieten.

    Es ist im übrigen die gleiche Hinhaltetaktik wie in Sachen Sozialtarifvertrag. Und auch hier gilt der satz eines Kollegen: Sie behandeln uns so, weil wir uns so behandeln lassen.

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  12. Ok, es ist öde, immer runterzubeten dass man nicht von der GL beauftragt wurde, aber:nein, ich wurde nicht von der GL beauftragt. Habe noch nie jemanden aus der GL live gesehen.
    Was ist so schlimm dran, wenn man auch positiv Beispiele nennt?
    Klar ist es scheiße wenn es nicht überall klappt, aber alle in einen Topf zu werfen, kanns doch auch nicht sein!
    In unserer Filiale gibt sich der Planer immer mühe dass alles klappt und alle anderen wickeln sich drumrum. Niemand legt irgendwem Steine in den Weg, in UNSERER Filiale.
    Aber ich höre es schon...schön, dass das bei euch klappt, aaaaaber....interessiert uns nicht

    Warum nicht?
    Das zeigt, dass es eben nicht überall schlecht läuft, oder ist das gewünscht, dass es überall schlecht läuft?

    Dass hier im Blog natürlich das Negative aufgezählt wird, liegt in der Natur der Sache, das ist mir schon klar, aber es muss doch erlaubt sein, auch mal sagen zu dürfen, dass es wohl klappt..in einigen Fällen. Ohne direkt angefeindet zu werden und als GL Spion hingestellt zu werden.

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    1. Du vergisst einfach, dass du dich hier bei einem anonymen Hugendubel Stammtisch befindest... ohne Polemik und Drama geht es da nicht! Hier soll doch nicht darüber gesprochen werden, dass es Dinge gibt, die klappen, dass es Vorgesetzte gibt, die keine Sklaventreiber sind etc... du darfst hier ausschließlich über deinen Arbeitgeber schimpfen - sonst bist du GL oder zumindest von ihr beauftragt ;)Und vergiss nicht, jedes Wort, das hier nicht passt, wird solange verdreht, bis du es nicht mehr wieder erkennst :-)

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    2. So anonym ist es gar nicht wie Du hier behauptest. Man konnte es auf der Betriebsversammlung diskutieren oder hier unter dem vollen Autorennamen eines damit befassten Kollegen nachlesen: (http://hugendubelverdi.blogspot.de/2012/09/die-ruckkehrerinnen.html?m=0)

      Wie wäre es wenn hier mit den Gegenargumenten ebenso verfahren wird?
      Also offene Diskussion auf der Betriebsversammlung oder ein namentlich gezeichneter Artikel hier im Blog. Wenn es um gute Argumente und Erfahrungen geht, wo soll da das Problem liegen?
      Warum hört und liest man da nichts?

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  13. Diese Betriebsvereinbarung möchte auch der MÜNCHNER BR! Eben weil es in München mit den Rückkehrerinnen Nicht gut klappt.
    Freu Dich, wenns bei Dir funktioniert, deshalb braucht ihr anscheinend auch keine BV dazu. Nur, in München eben nicht, deshalb die BV!
    Alles klar??

    Wie oben schon geschrieben wurde, war das von der GL die reinste Verarschung.
    Über 2 Jahre hingehalten, auch mit der Zusicherung zu verhandeln. Jetzt hat die GL ihre neuen tollen Arbeitszeiten, und jetzt will man von nichts mehr gewusst haben.
    Eines sollte man nicht vergessen, wer den BR so überheblich behandelt, behandelt auch uns Mitarbeiter so!

    Und wenn laut Aussage der PL doch alles so gut läuft, dann könnte man doch locker so eine Betriebsvereinbarung abschließen, weil die dann ja eh nicht zur Anwendung kommt. Aber den Mitarbeiterinnen würde man zeigen, dass man sich kümmert und das Beste für sie will.
    Und wieso macht das die GL nicht?
    Darüber sollte man mal nachdenken.

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  14. Zur Erinnerung:
    http://hugendubelverdi.blogspot.de/2012/09/die-ruckkehrerinnen.html?m=0

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  15. @Anonym 19:06

    Stimme Dir voll zu, genauso ist es.
    Wenn alles so gut klappen würde wie angeblich in der Filiale von Anonym 18:37, dann hätte sich der Betriebsrat gar nicht um eine Betriebs-Vereinbarung bemüht.Der BR bei uns hat sich engagiert, weil es eben nicht klappt. Weil es am ganzen Standort nicht klappt.

    Und diese Hinhaltetaktik der GL ist leider, wie hier schon erwähnt, nicht neu, sondern seit Jahren ein Grundmuster. Vom BR wird eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gefordert, selber aber das Gegenteil praktiziert.

    Und nochwas: wenn hier einigen Kommentaren GL-Nähe unterstellt wird, dann wird das sofort empört zurückgewiesen. Nur merkwürdig, daß diese Kommentare fast immer deckungsgleich mit GL-Statements sind: ja, in meiner Filiale ist alles super, alles bestens, Betriebsvereinbarungen sind nicht notwenig, Gewerkschaft und Streiks sowieso nicht. Das sind klassische Arbeitgeber-Positionen. Dies und die permanente Schönfärberei klingen für mich eben nicht glaubwürdig, nach allem was seit Jahren in dieser Firma abläuft (bin schon sehr lange dabei). Denn wenn alles so toll wäre, dann hätte dieser Blog niemals so eine Resonanz.

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  16. Hinweis: mir wurden übrigens erst heute wieder Fälle (neue Fälle) zugetragen, bei denen es Probleme gibt.
    Einmal soll Kollegin abgruppiert werden, beim anderen wird Teilzeitarbeit verweigert. Vollzeit oder gar nicht; ansonsten brauch' sie erst gar nicht wiederkommen.

    Aber nein, in unserer Firma gibt es da ja keine Probleme und der Personalabteilung ist kein einziger Fall bekannt.
    Dass ich nicht lache.

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  17. Heute hat mir eine Mutter in Elternzeit berichtet, dass man ihr mitgeteilt hat, dass sie abgruppiert werden soll, wenn sie wiederkommt!
    Aber natürlich gibt es bei uns keine Schwierigkeiten. Hahaha!!!

    Sie überlegt das anzunehmen, weil sie denkt, es bliebe ihr gar nichts anderes übrig.
    Das sind dann laut Aussage der Personalleitung: keine Probleme!
    Die Mitarbeiterin macht ja mit, wo sind also die Probleme? (Sagt GL)

    Man sollte sich mal überlegen, dass dieses ''keine Probleme' da herrührt, weil Druck auf die Mütter ausgeübt wird und diese praktisch erpresst werden.

    Das ist ein Unding. Was sind denn das für Methoden?
    Eine Sauerei ist das!

    Vor allem geht es der GL darum, Tarifgruppen zu senken. Mütter, die wieder arbeiten wollen und müssen, machen da leider mit. Ich würde mir wünschen, dass diese auf den Putz hauen und gerichtlich dagegen vorgehen. Laßt euch das nicht gefallen!

    Ansonsten kann man nur sagen: kriegt in dieser Firma keine Kinder, ihr habt dann die A...karte.

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