Montag, 3. Juni 2013

Der Münchner Handel streikt - und wir bei Hugendubel streiken mit!



Der Entgelttarifvertrag für den Buchhandel ist seit vergangenem Frühjahr gekündigt, ohne dass es uns bisher gelungen ist, einen neuen Abschluss mit einer fairen, angemessenen Erhöhung zu erreichen. Deshalb ist es um so wichtiger, dass wir Hugendubler in München uns zahlreich am Streik beteiligen und nächsten Freitag ins Gewerkschaftshaus kommen!

Lasst uns zusammen mit anderen KollegInnen aus dem Handel für die Zukunft unseres Tarifvertrags kämpfen! Denn eines ist sonnenklar: ohne diesen Tarifvertrag hätte es unser Arbeitgeber sehr viel leichter, Abgruppierungen durchzusetzen. Dass er diese plant, hat Herr Nitz auf der letzten Betriebsversammlung unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Die Tarifgruppe 3 soll aus den Läden verschwinden!

Und wenn wir über die Grenzen Bayerns hinausschauen, lässt sich erahnen, was uns sonst noch ohne Tarifvertrag blühen würde. „Neue Entgeltstrukturen“ heißt dort das Stichwort – übersetzt nichts anderes, als ein dreister Griff in den Geldbeutel! Sorgen wir dafür, dass es nicht so weit kommt.

Kommentare:

  1. Wie sollen die Mitarbeiter angesichts steigender Lebenshaltungskosten ihre Familien ernähren, Kindergärten bezahlen, Schulbücher kaufen, Miete zahlen, wenn die Pläne der Hugendubel-Geschäftsleitung Wirklichkeit werden? Nina und Maximilian Hugendubel und die weiterenn Geschäftsführer blenden die Lebenswirklichkeit und materiellen Zwänge ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen komplett aus, das ist skandalös; es wäre an der Zeit, dass sich jetzt alle am Streik beteiligen.

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  2. Ich auch! Und ich hoffe, dass wir dieses Mal mehr sein werden, als letztes Jahr im November. Wenn es uns jetzt nämlich nicht gelingt, ordentlich Druck zu machen, wäre das erst recht eine Einladung an den Arbeitgeber, sich demnächst an unseren Gehältern in München zu vergreifen, wie es überall außerhalb Bayerns schon geschieht. Höchste Zeit, Flagge zu zeigen! Deshalb ist es so wichtig, dass wir auch am Arbeitsplatz miteinander reden, um die Kolleginnen und Kollegen zu überzeugen und mitzunehmen , die noch unentschlossen oder ängstlich sind.

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  3. Wenn echt einer mehr Schiss hat, einmal auf die Straße zu gehen, als für ein Taschengeld zu arbeiten, dem ist sowieso nicht mehr zu helfe. Da gibts nicht viel zu bereden.

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  4. Ich habe gehört, dass dem Betriebsrat von Schmorl ein wahrer Horrorkatalog vorgelegt wurde (Mehrarbeit ohne Lohnausgleich, Verzicht auf Teile des Urlaubsgeldes, Wegfall von Zuschlägen etc.). Darauf sollen sich unsere KollegInnen in Hannover allen Ernstes einlassen!
    Glauben wir bitte nicht, dass wir in Bayern auf einer Insel der Seeligen leben. Gäbe es keine Tarifbindung, würde unsere GL längst auch hier mit so etwas rübergekommen. Unseren Hugendubel-Kolleginnen außerhalb der blau-weißen Landesgrenzen wird schon jetzt eine Zwangsbeglückung mit "neuen Entgeltstrukturen" angedroht.
    Lasst uns also ein deutliches Signal in die Hilblestraße geben und den Streik am Freitag zum Erfolg machen. Wir brauchen und wir wollen unseren Tarifvertrag!!!!!!!

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    1. Lieber Kollege "Besorgter Hugendubler",

      was Du gehört hast, stimmt. Soweit ich weiß, ist es sogar noch schlimmer: nicht nur Mehrarbeit ohne Lohnausgleich, sondern sogar längere Arbeitszeiten für weniger Geld! Wer in München auch scharf darauf ist, braucht nichts dafür zu tun. Alle übrigen sollten am Freitag beim Streik mitmachen!

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  5. Aus dem Rhein-Main-Gebiet liebe solidarische Grüße an die streikwilligen Kollegen!!! Haltet zusammen, beweist Entschlossenheit und Durchhaltevermögen, zeigt den Unternehmern, dass die Menschen,die Ihre Umsätze "generieren", nicht die erste Adresse sind, an der mit dem Sparen angefangen werden soll!

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