Sonntag, 2. Dezember 2012

Impressionen vom Warnstreik bei Hugendubel am 30.11.2012










Kommentare:

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    1. Auf Dich wird es gleich Niedergehen. Die Vorwürfe im Einzelnen (Reihenfolge beliebig veränderbar)

      - Unsolidarischer Kollege
      - Du streichst alle hart erkämpften Vorteile ein, ohne etwas für Deine Kollegen zu tun
      - Du sollst Dein Weihnachtsgeld wieder zurück geben
      - Du sollst auf die nächste Gehaltserhöhung verzichten
      - Du bist aus der GL
      - Du bist die GL
      - Du wirst von der GL instrumentailisiert, um die fest zusammenstehende Hugendubelsche Solidargemeinschaft zu unterwandern
      - Du verrätst die ideale der Arbeiterschaft
      - Du verrätst unser aller Herrn und Meister, Bsirske
      - Und unter Heinrich Hugendubel war sowieso alles besser und er alleine hätte mit einer Handbewegung den Markt geteilt und Amazon das Fürchten gelehrt

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    2. Vielen Dank für die Aufzählung all dieser Punkte!
      Dem kann ich nichts hinzufügen, da sie vollkommen der Wahrheit entsprechen

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    3. @Anonym 12:15

      Was, bitte, soll am Warnstreik peinlich sein?
      Dass es mehr Kolleginnen u d kollegen hätten sein können?
      Das müßte aber doch den Kolleginnen und Kollegen peinlich sein, die sich nicht getraut haben, daran teilzunehmen un d denen für dieses feige Verhalten plötzlich 1000 Ausreden eingefallen sind.
      Bitte um Antwort.

      @Anonym 12:37
      Dein Sarkasmus ist nicht angebracht. Denn zwei Fragen beantwortest Du nicht: Bist Du für die Beibehaltung des Manteltarifvertrages oder bist Du bereit, darauf zu verzichten?
      Und wenn ja: was tust Du dafür? Um die Beantwortung dieser frage kannst Du Dich auch nicht mit Sarkasmus herauswinden.

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    4. HALLO !!!
      Was ist hier peinlich ???????
      DU BIST PEINLICH !!!!!
      WAS willst du eigentlich auf dieser Seite ????????
      HAU AB !!!
      Du verrätst uns alle !!!
      Zu hause sitzen und feigerweise anonym MÜLL von sich zu geben.
      Wie fühlst DU dich dabei ?
      Du bist ein KRIECHER, ein elender !
      Kannst du dir selbst noch in die Augen schauen ?
      Kannst du uns noch in die Augen schauen ?
      Antworte !!!!
      Antworte, du FEIGLING !
      Du bist schlimmer als ALLES was ich so kenne.
      DU Angsthase !
      LOS! MELDE DICH ! Was hast du dir dabei nur gedacht ?
      Und dann verlasse für immer diese Seite, du Schmierfink !

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    5. Ich hoffe, Du bist von dem Zeug wieder runter! Ich wünsche Dir von ganzem Herzen Gute Besserung. Deine Einstellung zu Kritik, Sarkasmus und Meinungsfreiheit lässt tief blicken. Vielleicht solltest Du bei "Human Resources" um ein Coaching bitten. Als Themen würde ich Stress- und Konfliktbewältigung, Einstellung zu Kritik, Demokratie und wirtschaftlichen Grundzügen vorschlagen.

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  2. Weltbildler:
    Super Aktion. Sieht Klasse aus. Peinlich ist da gar nichts. Wer so denkt ist krank. Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt !

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  3. Thema Tarifflucht: hat Drouet auf der Infoveranstaltung in Berlin tatsächlich behauptet, dass in Berlin in Zukunft nicht mehr zu tariflichen Bedingungen eingestellt würde? Kann das jemand (vielleicht auch Berliner Betriebsräte) bestätigen? Das wäre doch ein klares Zeichen, dass die Geschäftsleitung den Ausstieg aus dem Arbeitgeberverband und die Tarifflucht tatsächlich plant.

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    1. Wieso sollte in Berlin überhaupt jemand eingestellt werden?
      Angeblich werden doch in diversen Filialen Aufhebungsverträge angeboten und bekanntlich an Standorten Filialen geschlossen. Daher kann das Thema Einstellungen doch nur eine theoretische Abhandlung sein?!

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    2. Vielleicht aber: erst Kündigungen bzw. Aufhebungsverträge, danach nichttarifliche Neueinstellungen- und zwar nicht nur in Berlin?

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    3. Genau darauf soll es wohl hinauslaufen. Herr Drouet und Herr Blenninger (unser Regionalleiter) haben bei der Infoveranstaltung erklärt, die Kündigungen im Zusammenhang mit der Schließung der Filiale am Potsdamer Platz würden nicht zurückgenommen, auch wenn diese Schließung nun um ein Jahr verschoben wird. Stattdessen sollen Aushilfen beschäftigt werden, und zwar zu einem niedrigeren Aushilfsgehalt als dem bisher in Berlin üblichen. Etwas anderes könne sich die Firma nicht mehr leisten, und die Einzelheiten würden mit dem Betriebsrat ausgehandelt. Die Frage, die bei dem Infoabend sofort im Raum stand, aber nicht beantwortet wurde, ist, ob die entlassenen Kollegen nun als Billig-Aushilfen weiterbeschäftigt werden sollen. Außerdem stellt sich natürlich die Frage, ob so ein Verfahren - Kündigung der nach Tarif Bezahlten, und dann die Filiale nahtlos mit billigeren Arbeitskräften weiterbetreiben - überhaupt rechtlich zulässig ist. Vom Betriebsrat gibt es bisher leider noch keine Stellungnahme, aber vielleicht kommt die ja noch.

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    4. Mich würde auch interessieren was der Berliner BR dazu sagt und was er dagegen uunternimmt?
      Kann mir nicht vorstellen, daß das rechtlich einfach so geht. Ich hoffe er tut was.

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  4. Wir wüssen uns endlich organisieren und uns wehren.
    An allen Standorten. Die Taktiererei vieler BR mit der GL muss aufhören.
    Dieses sich ausspielen lassen. Wir müssen jetzt endlich was auf die Reihe kriegen. 2013 kommt es knüppeldick

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  5. Warum macht eigentlich nie einer ein Photo auf dem alle streikenden zu sehen sind? Ich höre nämlich Zahlen, die eher so in der Gegend ein Dutzend sind. Und das widerspricht ganz schön den 3-4x mehr die hier kolportiert werden. Also was jetzt, gezielte Missinformation weil man weiss das die Presse mitliest und ungeprüft übernimmt, Rechenschwäche, oder meine Information falsch? Das würde mich schon mal interessieren.

    Ach ja, @langjährige Mitarbeiterin: Warum soll der anonym eigentlich irgendwelche Fragen beantworten die ihm niemand gestellt hat? Oder darf man hier nur posten wenn man organisiert ist? Das wiederum wäre ja ganz schön unlogisch, weil Ihr ja die ganze Welt mitlesen lassen wollt, aber posten dürfen nur die die stramm funktionieren.

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    1. Wenn Dich quält, wie viele Leute nun ganz genau da waren, dann geh´ doch das nächtsemal hin und zähl´ durch! Wieso interessieren Dich eigentlich die Inhalte des Warnstreiks nicht? Etwa, weil Du da Farbe bekennen müßtest? Dich als Trittbrettfahrer(in) outen müßtest?

      Oder hast Du die Lohnsonderzahlung (vulgo Weihnachstgeld) schon rücküberwiesen oder gespendet, weil Du kein Gewerkschaftsmitglied bist? Denn vor den Konsequenzen ihres Stänkerns gegen ver.di drücken sich ja komischerweise alle, nämlich auf die Gehaltserhöhung zu verzichten, weniger Urlaub zu machen etc.

      Deswegen habe ich nach einer klaren Antwort von Anonym 12:37 Uhr gefragt. Übrigens: seid ihr alle so einfallslos, daß euch nichts anderes als "Anonym" als Username einfällt?

      Und noch was: ihr könnt alle eure Meinung einschließlich eures Stänkerns gegen engagierte KollegInnen hier unzensiert auf einem Gewerkschaftsblog äußern - kommt ihr euch dabei nicht wenigstens ein bißchen merkwürdig vor? Ihr profitiert von dem was die Gewerkschaft für Euch Trittbrettfahrer(innen) erkämpft hat, um es dann auf einem Gewerkschaftblog zu kritisieren - schon irgendwie schizophren, oder?

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    2. Es wäre schon ganz interessant zu wissen wer hier die Wahrheit sagt. Es würde nämlich viel über die Menschen, die selbige verbreiten sagen. Um mehr ging es mir gar nicht. Und da ist es völlig wurscht, ob ich organisiert bin oder nicht, das nämlich steht gerade gar nicht zur Debatte.

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    3. Mir persönlich ist es völlig egal wie viele Leute da waren. Ich hätte mich auch vor den Stachus gestellt, wenn wir nur zu Dritt gewesen wären.

      Ich kann mir nicht den Vorwurf machen, ich hätte nichts getan.

      Verstehe auch nicht, wieso die Zahl so wichtig ist?!
      Es waren Kollegen da und nur das zählt doch. Und wenn diejenigen, die fragen weil sie nicht mit dabei waren: wärt ihr dabei gewesen, wüsstet ihr es und wir wären schon einer mehr gewesen.

      Die Anzahl bedeutet mir aber nichts. Weil ich so oder so mitgemacht hätte. Ich stelle mich nicht nur dazu, wenn es viele sind. Das wäre feige und ich selbst möchte ja was tun.

      Klingt so, als Du eine Entschuldigung suchst, warum Du nicht dabei warst. Willst Du die Aktion schlecht reden, nur weil wir keine 600 waren, wie bei Weltbild. Das wird nicht gelingen.

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    4. Vielleicht weil nicht alle Hugendubel MA aus München kommen? Vielleicht aber auch weil ich kein Interesse habe an einem Warnstreik teilzunehmen? Vielleicht weil ich aus der GL bin? Vielleicht weil ich nicht einmal bei Hugendubel arbeite? Vielleicht weil ich Max Hugendubel bin?
      Was spielt das für eine Rolle? Ich habe nur eine Frage gestellt, die mich interessiert und niemand ist in der Lage oder Willens darauf zu antworten. Eigentlich reicht das schon als Antwort aus. Jede Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten kenne ich eigentlich nur von geschulten Kadern aus der ehemaligen DDR. Diskussionen mit denen in den 80ger Jahren sind ganz ähnlich wie hier verlaufen.

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    5. Gewerkschaftlich organisierte BuchhändlerinMontag, 3. Dezember 2012 um 21:14:00 MEZ

      Ich war dabei und kann die genannte Zahl bestätigen (45-50), allerdings kam eine Gruppe etwas später dazu, weil Transparente aus dem Gewerkschaftshaus geholt wurden bzw. zwischendurch einige Kolleginnen zum Glühwein holen unterwegs waren. Wenn wir gewußt hätten, daß ein Herr oder Frau Anonym in forschem Ton die exakte Zahl einfordert, dann hätten wir einen viertelstündlichen Zählappell durchgeführt. Und wenn Du schon die DDR in´s Spiel bringst, dann erinnert mich Dein Insistieren auf der genauen Zahl eher an ein ganz bestimmtes Ministerium dort.
      Hast Du Dich eigentlich auch bei den Weltbild-KollegInnen erkundigt, ob dort 431 oder 479 KollegInnen dort gestreikt haben?

      Ich weiß nicht, was das inhaltlich bringen soll.
      Ob jetzt 5 oder 50 Leute bei uns Farbe bekannt haben, es kommt auf´s Gleiche raus, nämlich, daß wir zuwenig gewesen sind.
      Und der einzige Personenkreis in dieser Firma, der daran ein Interesse hat, daß möglichst wenig oder am besten gar keiner streikt, ist die GL. Vielleicht können wir jetzt endlich mal inhaltlich diskutieren als diese lächerliche Erbsenzählerei fortzusetzen.

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    6. Wozu inhaltlich diskutieren wenn auf einfache Fragen nie geantwortet wird. Und wozu soll die GL hier nach Zahlen fragen. Ihr habt doch vor dem Fenster der Filialleitung demonstriert, da dürfte die Info per Standleitung in die Hilblestrasse geflossen sein.

      Es wurde hier von verschiedensten Leuten Fragen bezüglich der Unternehmensstrategie, des Buchmarktes und seiner Entwicklung, der finanziellen Situation der Firma Hugendubel und der DBH und damit verbunden der Tasche aus der all das bezahlt werden soll gefragt und nie wurde auch nur eine Antwort gegeben. Es wurde nur ganz allgemein auf die ausbeuterischen Eigentümer geschimpft, natürlich nie ohne auf unsere bemitleidenswerte Situation aufmerksam zu machen. Mir ist das einfach zu einseitig und es wäre einfach schön, wenn man eine inhaltliche Diskussion über die Situation unserer Firma führe könnte anstatt platte (sorry) (finanzielle) Forderungen zu stellen. Ich bin der Meinung, das die auch in einem gewerkschaftlich betriebenen Blog möglich sein sollte. Schließlich kann auch verdi wirtschaftliche Realitäten nicht negieren. Sie verstehen nämlich einiges davon haben sie doch auch schon einiges an Entlassungen durchgedrückt um Kosten zu senken. Aber das nur am Rande. Ich fände es eben schön wenn wir einmal frei von Ideologie über die Zukunft unserer Firma diskutieren würden. Es gibt ja anscheinend viele Strategieexperten die hier mitschreiben.

      Ich wage mich einmal mit dem folgenden Statement aus der Deckung. Ohne non-books hätten wir die großen Flachen, die in einer Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs beschlossen wurden (vor 10-15 Jahren) schon längst deutliche reduzieren müssen (mit dem einhergehenden Personalabbau über die bereits passierten Reduzierungen).

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    7. Deine Frage nach der ominösen Zahl wurde mehrfach beantwortet, langsam wird´s echt lächerlich.

      Da Du dich endlich etwas aus der Deckung gewagt hast:
      die ökonomische Strategie wurde von der GL immer als alternativlos verkauft; diese These dürfte sich inzwischen erledigt haben. Die Expansionsstrategie war Ausdruck eines Größenwahns sondergleichen.
      "Personal" wird neuerdings als "Human Ressources " bezeichnet. Wenn man diesen Begriff trotz allem hernimmt, dann könnte man durchaus die Gegenthese aufstellen, daß Hugendubel seit Jahren die Ressourcen seines Personals nicht nutzt, mißachtet und beschädigt zugunsten einer immer stärker durchgezogegen Rationalisierung und Zentralisierung, d.h. Potentiale werden nicht genutzt. Das Sortiment wird immer einfallsloser und stupider. Dazu schädigt man mit dem ganzen Zensur-Mist das Markenimage von Hugendubel. Man könnte den Strukturwandel, der jetzt stattfindet, auch m i t der Belegschaft bewältigen.
      Ein Sozialtarifvertrag könnte eine faire Lösung für einen Personalabbau sein bzw. Arbeitsplätze retten. Daran besteht aber keinerlei Interesse. Sei es aus Arroganz, Ignoranz oder weil man eiegntlich weder mit Menschen noch mit Büchern umgehen kann und will.

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    8. @4book: Wenn diese Frage die einzige gewesen wäre die unbeantwortet blieb ... Nur einen Satz darunter sind doch Themen aufgelistet.

      Und sorry, aber Deine Einlassungen tragen nun gar nichts zur Sache bei. Konkret:

      - Die ökonomische Strategie: Du scheinst sie demnach auch als Alternativlos betrachtet zu haben, oder hast Du einfach keine eigenen Ideen?

      - Die Expansionsstrategie wurde von Eurem "Godfather" Heinrich Hugendubel eingeläutet und musste im Zweifel von seinen Kindern fortgeführt werden (Begründung im letzten Absatz meines posts)

      - Personal wird in jeder Firma die ich kenne als Human Resources (mit einem "s") bezeichnet. Du bleibst wieder irgendeinen konkreten Vorschlag zur Verbesserung schuldig (es wird immer nur aufgezählt was schlecht ist).

      - Strukturwandel: Ein Vorschlag wie man den Strukturwandel mit den MA bewältigt wäre interessant gewesen.

      Der letzte Punkt ist einfach mal wieder nur ein persönlicher Angriff auf die GL und an solche platten Statements beteilige ich mich nicht.

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    9. Schon mal dran gedacht, dass die Entgelttarifverhandlungen für die ganze Branche gilt?
      Hier geht es nicht nur um Hugendubel sondern um den Buchhandel an sich.
      Wir streiken nur nur für uns, sondern für die Branche und deren Zukunft

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  6. Was für eine Bedeutung hat die genaue Anzahl? Keine!
    Es waren viele Kolleginnen u Kollegen da. Alleine, DASS sie dort waren ist ein Erfolg. SIE tun was. Was tust Du?

    Für mich wäre es schon toll gewesen, wenn nur 10 da gewesen wären. Dass es jetzt doch so viele waren, freut mich. Auch Kollegen, die noch nie bei sowas dabei waren

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  7. Jeder der dabei war kann stolz auf sich sein. Diese Kollegen waren aktiv. Jeder der nicht dabei war sollte sich was schämen. Andere tun lassen und selbst alles was im MTV steht in Anspruch nehmen. auch das erkämpfte höhere Entgelt wird gerne genommen. ich kann hier nur den Kopf schütteln. Sind das Feiglinge, Angsthasen, ist das Unwissenheit, die Kopf in Sand Methode oder einfach nur Desinteresse.

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  8. Gleich zu Beginn erfuhren wir, dass die GL gar nicht eingeladen bzw. ausgeladen wurde
    Uns fiel das Gesicht herunter, denn, wir hatten uns auf die BV vorbereitet. Uns Fragen notiert, die wir anständig und sachlich direkt der GL stellen wollten, damit sie
    selbst uns diese beantwortet. In der Hoffnung, mehr Klarheit zu bekommen, zu wissen,
    woran wir sind und womit noch gerechnet werden muss. So hat die GL keine Möglichkeit
    der Stellungnahme und Äußerung bekommen, was uns schwer enttäuscht hat.
    Es wurde über die Tarifverhandlung (die nicht durch die GL abgebrochen worden war), über Bayer. Manteltarif- und Entgeldtarifvertrag/Gehaltserhöhung referiert. Und nochmal darauf hingewiesen, wie wichtig es jetzt sei, Mitglied bei ver.di zu werden.
    Es soll eine Software geben, die auslotet, was sich gut verkauft; dem entsprechend
    soll zentral bedarfs- und nachfragebedingt eingekauft werden. Zum vom zentralen
    Einkauf gesteuerten und zugeführten Sortiment kauft jede Filiale natürlich noch
    selbst ein, damit der Individualität der einzelnen Filiale, der Kundenbedürfnisse/-nachfrage
    und deren Bedarf entsprochen werden kann.
    Für die Abwicklung des Rechnungsgeschäftes wird es ebenso eine Software und
    irgendwann später mal Schulungen für uns geben, damit wir vor Ort das auch über
    dieses Programm handhaben. Weil es sehr umfangreich und kompliziert sei, wird
    noch überlegt, wie es zu realisieren ginge, denn, so einfach wie jetzt über die KKM
    scheint es nicht zu machen sein., schon gar nicht inmitten des Trubels bei geöffnetem
    Laden.
    Referat über Gesamtsituation, Integration Weiland (was sich bei ihnen und für sie
    ändern wird).
    Dann berichtete der Herr von Weltbild über deren Streik. Anschließend
    sprach der Herr von ver.di, der kurz vor 12 Uhr uns völlig überraschend
    aufforderte zu einem Warnstreik ab 13 Uhr. Wiederholung der Rechtslage für Mitarbeiter
    bei Streiks. Man habe die Kollegen über diesen spontanen Entschluss leider nicht (früher) informieren können, weil es wichtiger gewesen sei, Polizei und Kreisverwaltungsreferat
    in Kenntnis zu setzen. Mit der „Überrumpelung“ waren selbst Streikwillige nicht ganz einverstanden und das Argument Warnstreiks seien nun mal so spontan, überzeugte nicht jeden.
    Die Kollegen hätten eher darüber informiert sein sollen (so, wie die Weltbildler
    ihren Streik organisiert haben) dann wäre die Beteiligung vielleicht
    größer gewesen. Der GL nicht die Gelegenheit gegeben zu haben, unsere Fragen
    beantworten und zu uns sprechen zu können (das war uns so dringendes Anliegen,
    Bedürfnis, Wunsch nach der langen Zeit des sogen. „Schweigens“) sowie
    dieser zu spontan initiierte Streik, empfanden wir als Entscheidung über unsere
    Köpfe hinweg, als Ignoranz unseres drängenden Bedürfnisses, endlich was
    aus dem Mund der GL persönlich zu hören und zu erfahren.
    Wenn der GL vorgeworfen
    wird, sie stelle sich uns nicht und entscheide willkürlich, ohne uns einzubeziehen,
    ohne mit uns zu reden oder ohne persönliches Statement, dann darf man ihr
    nicht die Möglichkeit/Chance zur Äußerung verwehren. Zu der sie auf der
    BV bereit gewesen wäre. Hier haben die Initiatoren nicht richtig gehandelt und
    wir sind bitter enttäuscht.

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    1. Ich möchte dazu nur sagen, dass die GL nicht kommt wussten wir alle von Anfang an....!!! Also, einfach mal beim BR nachfragen...

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    2. Information-Organisation-AktionSonntag, 2. Dezember 2012 um 19:27:00 MEZ

      Was hier unter "Betriebsversammlung" gepostet wird, entspricht vielleicht einer Presseerklärung von Engel&Zimmermann, hat aber mit der Wirklichkeit wenig zu tun. Der oder die Kolleg(in) unterschlägt nämlich das wichtigste:

      - durch die Logomate-Software werden viele Einkäufer ihren Posten verlieren

      - Weiland ist schon länger tariflos, die KollegInnen bekommen verglichen mit uns Hungerlöhne

      - die Weiterführung der Fil. Potsdamer Platz um ein Jahr soll mit einem angeblich in Berlin vorhandenen "Personalüberhang" durchgezogen werden, die schon gekündigten Kollegen kriegen keine Schonfrist, sondern sollen wie geplant rausgeworfen werden.

      - in Sachen Arbeitszeitmodell rückt die GL keinen Milimeter von ihrem Plan ab, sondeern will zu 100% das miese Berliner Modell auch bei uns einführen. Adieu Familie und Freunde.

      Der Kommentar strotz nur so vor Unwahrheiten und Schönrednerei.
      Zum Thema "Streik" hat Kommentator/in "ver.di-Mitglied" bereits alles notwendige gesagt.


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    3. @Betriebsversammlung
      Es spricht doch eigentlich nichts dagegen, dass die GL Deinem dringenden Bedürfnis nachkommt und die Belegschaft zu einer Diskussionsrunde einlädt, bei der auch kritische Fragen und ernsthafte Diskussionen erlaubt sind. Und da Du ja weisst (woher auch immer), dass sie bereit gewesen wäre, sich auf der Betriebsversammlung zu stellen und zu äußern - mach ihnen doch einfach mal diesen Vorschlag.

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  9. Parkhausgebühren bedrohen Existenz sämtlicher Centerläden in München:
    Seit Juni 2012 werden ab der ersten Sekunde Parkgebühren in den Centern
    erhoben. Jahrelang waren die ersten 2 Stunden kostenlos.
    Diese Entscheidung seitens der Centermanagements, wurde stillschweigend
    und ohne Rücksprache mit den Mietern/allen Läden in die Tat umgesetzt. Darüber
    sind die Kunden zu Recht mehr als verärgert (ein Buch abzuholen, kostet also
    jetzt mindestens 0,80 €) und bleiben fern. Das führt zu Umsatzverlusten, mit denen niemand
    (alle Branchen betreffend) gerechnet hat. Unsere Kollegen dort werden nun
    konfrontiert mit Parkhauskarten und WC-Billets (0,50 €) über Gebühren
    die die Kunden gerne erstattet bekämen, müssen Rede und Antwort stehen
    sowohl den verständlichen Ärger unserer Kunden hinnehmen. Selbstverständlich
    wird hier dann ganz intensiv unser Multichannel eingesetzt und unseren Kunden
    die Versendung nach Hause oder Bestellung in unserem Onlineshop (oder über
    das HSC) angeboten bzw. helfen wir ihnen gerne dabei. Dennoch sind die
    Center deutlich „leerer“ und manch Geschäft wie ausgestorben. Dies Thema
    betrifft uns zwar nicht allein, aber, im Interesse unserer Kunden, das
    wir vertreten, weil wir ihnen bestmöglichen Service bieten wollen, muss
    es in unserem Blog unbedingt erwähnt werden.
    Wir verlangen bewusst null Cent für unsere Serviceleistungen, Geschenkver-
    packung und Einkaufstüte; unseren Kunden wird anderweitig doch Geld
    abverlangt, wenn sie zu uns kommen. Das ist umsatzschädigend für alle
    Geschäfte in den Centern.

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  10. Ich war in den letzen Jahren auf jeder Betriebsversammlung. Ich habe noch nie, wirklich noch nie gehört, dass die GL auf eine der gestellten Frage, klar, offen und ehrlich geantwortet hat.

    Auf das ständige referieren über die schlechte wirtschaftliche Situation kann ich gerne verzichten.

    Ich fand auch, dass es diesmal eine bessere Atmosphäre war; gerade weil die GL nicht da war. Der BR hat viel deutlichere Worte als sonst gefunden und das fand ich gut.
    Vielleicht ist jetzt dem Letzten aufgegangen, was bei uns so abgeht.

    Und ein Warnstreik ist nun mal spontan. Man musste sich kurzfristig entscheiden u Position beziehen.
    Allerdings habe ich mich vorher über die Entgeltverhandlungen informiert. Das hat ja wohl jeder, der sich für seinen Job u seinen Lohn interessiert. habe natürlich mitbekommen, dass diese gescheitert sind, weil vom AG Verband dieses lächerliche Angebot kam. Jedem müsste klar gewesen sein,was passiert, wenn Verdi die Verhandlungen für gescheitert erklärt. Das ist der normale Lauf der Dinge. Das ist im Buchhandel auch nichts Neues.
    Weltbild macht es gerade vor. Und hier war es nicht nur ein Warnstreik, sondern der geht über mehrere Tage.

    Außerdem glaube ich nie u nimmer, dass mehr Leute mitgemacht hätten, wenn sie es gewusst hätten. Das ist eine Ausrede.

    So musste man sich auf der BV entscheiden. Und jeder, der nicht andere dafür kämpfen lassen will, hat sich für ja entschieden. Alles andere wäre unsolidarisch gewesen. Schließlich profitieren ja auch alle vom Ergebnis.

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  11. Gewerkschaftlich organisierte BuchhändlerinSonntag, 2. Dezember 2012 um 18:59:00 MEZ

    Nicht informiert?

    Im Hugendubel-Infoblog konnte man am Donnerstag, den 29. November lesen:
    "Jetzt ist es an den Belegschaften die passende Antwort zu geben."
    (Stefan Kraft); am selben Tag erschien der Artikel "Deine Rechte im (Warn-) Streik" - glaubt ihr, die ihr Euch nach der Betriebsversammlung aus dem Staub gemacht habt oder gar nicht daran teilgenommen habt, daß das alles nur zum Spaß im Blog steht?
    Ganz klar: es sind Ausreden, nichts anderes. Weil man sich sonst nämlich auch vor der BV gedrückt hätte. Und dann die "notierten Fragen für die GL" - dass ich nicht lache! Die GL interessiert sich einen Dreck für unsere Meinung. Wer nicht völlig blind durch das Unternehmen läuft, hat das schon längst kapiert.

    Ganz abgesehen davon: es herrscht anscheined eine totale Unwissenheit, was Streik ist. In jedem anderen Unternehmen in Deutschland kommt ein Warnstreik unangekündigt. Darüber entscheidet die Gewerkschaft, nicht der Betriebsrat. Und wenn jemand bei einem Warnstreik informiert wird, dann allenfalls Gewerkschaftsmitglieder, z.B. auf einer ver.di-Mitgliederversammlung.
    Auch über einen richtigen Streik stimmen ausschließlich Gewerkschaftsmitglieder in einer Urabstimmung ab. Nur bei Hugendubel wollen Nicht-Gewerkschaftsmitglieder (!) vorher informiert werden. So eine Denke gibt´s nur bei Hugendubel. Auch der ständige Hinweis auf Weltbild ist falsch. Dort lief es im Prinzip genauso wie bei uns. Nur das die Kollegen dort nicht krampfhaft nach Ausreden suchen, sondern zwei (!) Tage ihren Warnstreik durchziehen. das sit der Unterschied. Und deswegen haben sie einen zukunftstarifvertrag mit einer Beschäftigungssicherung bis 2014 und demnächst wohl auch einen separaten Entgelttarif-Vertrag.
    Und wir? NICHTS.
    Dann kannst Du meinetwegen wieder mit deinem Notizbüchlein kommen und dir das Blablabla von Nitz anhören.

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  12. Ich habe am Freitag am Warnstreik teilgenommen und bin stolz darauf, daß ich mich nicht nach der Betriebsversammlung duckmäuserisch wieder an den Arbeitsplatz geschlichen habe, um beim Vorgesetzten nicht unangenehm aufzufallen. Denn d a s wäre m i r peinlich. Ich danke allen KollegInnen, die mitgestreikt haben. Die Stimmung war gut, es gab Glühwein und der Kollege Orhan Akman von ver.di hat uns lautstark unterstützt.
    Viele KundInnen zeigten Interesse, haben nachgefragt und den Flyer mitgenommen.

    Danken möchte ich insbesondere auch dem Kollegen von Weltbild, Timm Boßmann, für seine hervorragende, motivierende Rede. Klasse! Wie ich mitgekriegt habe, war er schon frühmorgens in Augsburg Streikposten und fuhr dann nach München, um uns zu unterstützen. Danke! Du hast einen guten Job gemacht!
    Wahrscheinlich hast Du Dir dann auf der Rückfahrt angesichts des Verhaltens mancher KollegInnen auf der Betriebsversammlung an den Kopf gelangt, aber was soll´s. Wir haben die Aktion durchgezogen, allein darauf kommt es an.

    Wir sehen uns bei der nächsten Aktion wieder.

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  13. Gerade gelesen bei: weltbild-verdi.blogspot.com

    Die Kollegen von Weltbild streiken weiter bis Dienstag!
    Respekt. So geht das!

    Wenn was erreicht wird, haben wir das hauptsächlich Weltbild zu verdanken.
    Alle Nichtstuer u Duckmäuser sollten sich dann was schämen. Schande über euch

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  14. Die nach der sehr gut gelaufenen Betriebsversammlung kurzzeitig aufgekommene Diskussion über den Aufruf zum Warnstreik hat mich einigermaßen fassungslos zurückgelassen. Tenor: wie kann man so etwas über unsere Köpfe hinweg machen?
    Liebe KollegInnen: so gewinnt man in einer Tarifrund keinen Blumentopf! Sollen wir allen Ernstes in der Belegschaft ausdiskutieren, ob wir gegen das unverschämte sog. "Angebot" der Arbeitgeber etwas unternehmen oder nicht? Das grenzt ja schon an Realsatire!
    Für diejenigen, die es noch nicht kapiert haben, das Ganze nochmals zum mitschreiben:
    Erster Schritt: Die Tarikommission der Arbeitgeber (Chef: Hr. Nitz) macht uns ein Angebot, das so unterirdisch ist, dass die ver.di - Verhandlungsdelegation sich vollkommen zu recht weigert, darüber auch nur nachzudenken.
    Zweiter Schritt: um die AG zu zwingen, endlich ein vernünftigtes Angebot auf den Tisch zu legen, ruft ver.di die Beschäftigten bei Hugendubel zu einem Warnstreik auf. Parallel dazu die KollegInnen bei Weltbild und dem Münchner Verlag Jehle Rehm (gehört zum Süddeutschen Verlag) zu Ganztagesstreiks.
    Um die nötige Wirkung zu erzielen, wird ein Streik nicht großflächig angekündigt.
    Was hat der Betriebsrat mit dem Streikaufruf zu tun? Gar nichts. Die bR-Mitglieder sind selbstverständlich aufgefordert, sich am Arbeitskampf zu beteiligen. Was alle auch gemacht haben.
    Ich rekapituliere: es geht um unsere Tarifverträge, unser Geld. Mit gutem Zureden kommen wir nicht weiter. Deshalb soll es eine begrenzte Aktion geben. Jeder ist berechtigt, von seinem verbürgten Streikrecht Gebrauch zu machen. Die Latte für eine Beteiligung hängt möglichst niedrig. Niemand, der an der Betriebsversammlung teilgenommen hat, wäre gezwungen gewesen, vor den Augen seiner Vorgesetzten den Arbeitspatz zu verlassen und beim Warnstreik mitzumachen. Schließlich war sie/er ja gar nicht an Selbigem!
    Jetzt will ich aber keine Worte mehr über die verlieren, die sich gedrückt haben, sondern denjenigen mutigen KollegInnen meinen Respekt und Dank dafür aussprechen, die am Stachus mitgemacht haben. Gut so! Lasst Euch bloß nicht von den "Stubenhockern" blöd anreden.Ihr habt das Richtige getan!

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  15. Macht weiter so, damit die GL mal aufwacht.

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  16. Schön wärs auch, wenn größerer Teile der Belegschaft aufwachen, sonst sieht es bald überall so aus wie in Berlin. Respekt für alle, die gestreikt haben!

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