Donnerstag, 6. Dezember 2012

Schleckers Fußstapfen - oder: "Das zukunftsweisende Filialkonzept Hugendubel XS"

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"5 vor 12"   /   Interviewfragen an Halff+Hugendubel   /   Folge 3
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Hugendubels
fortschreitender
Rückbau


Filialschließungen
"allerorten"

aktuell in

Dresden
(Altmarkt:  Schließung zum Jahresende 2012 – gibt es eine  Fortsetzung/Ersatzimmobilie?)
+
Berlin
(Potsdamer Platz:  Entlassung der Stammbelegschaft und Weiterführung der Filiale um weitere 12 Monate mit billigen Aushilfskräften bis Ende 2013)
+
Bad Homburg


In der wohlhabenden Taunus-Kurstadt schließt der örtliche buchhändlerische Platzhirsch 2013 die Pforten seines repräsentativen großflächigen Domizils - und bezieht stattdessen
"über die Gass" die verwaisten und beengten Räumlichkeiten einer berühmt-berüchtigten, mittlerweile insolventen Drogeriekette. 


"eine typische ehemalige SCHLECKER-Filiale"
(hier in Bad Homburgs Nachbarstadt Kronberg i.Ts.)
Foto: Wikipedia


WIE  HUGENDUBEL 
AUF  DEN 
HUND  SCHLECKER 
GEKOMMEN  IST
(?)
  

Da müssen wir Sie jetzt schon fragen: 

Wieso, Herr Halff ? 


Weshalb, Herr Hugendubel ? 


Warum entscheiden Sie so ?  

Was denken Sie sich dabei ? 

Und auch Sie sind gefragt: 

Frau Hugendubel und Frau Lange,
Herr Brunn, Herr Nitz und Herr Höllermann,
Herr Beer und
(auch wenn Sie soeben das Konzern-Schiff verlassen) Herr Driever


Geht's denn vor allem darum, sich auf Teufel komm raus dem als Devise ausgegebenen Etappenziel "Die Hälfte der Fläche macht bis 2015 dicht!" anzunähern? Wird da etwa eine wirtschaftlich erfolgreich arbeitende Filale einfach ins Abseits geschickt, bloß weil gerade die Verlängerung des Mietvertrags ansteht?

Wenn's Ihnen um sonst schon nichts geht - dann offensichtlich gleich schon gar nicht um den Erhalt der Arbeitsplätze einer gerade noch halbwegs motivierten Belegschaft!? 

Es ist zum Heulen! Und es ist zum Protestieren! 

Woher nehmen Sie das Recht, derart verantwortungslos mit den Angestellten in diesem (wie Sie selbst nur zu gut wissen: sich zur Hälfte im Besitz der katholischen Kirche befindlichen) Unternehmen umzuspringen. 

(Sie sehen sich doch nicht etwa der Bad Homburger Arbeitsagentur gegenüber in der Pflicht, genügend buchhändlerische Jobsuchende für die ALG-Warteschlange bereit zu stellen?)

Seien Sie doch bitte wenigstens so redlich und schließen Sie angesichts Ihrer katastrophalen  „Raus aus den Filialen + Ab ins Internet“ - Firmenpolitik  endlich den längst überfälligen Sozialtarifvertrag zur Zukunftssicherung Ihrer Beschäftigten ab! 


(Keine) Zukunft mit "Hugendubel XS"

Das Bad Homburger Modell der „Schlecker-Filiale“ ist ohne Frage äußerst symbolträchtig:
Die Zukunft von Hugendubel, verortet in einer Immobilien-Ruine, die der skandalumwitterte Drogerie-Discounter Schlecker (quasi als „verbrannte Erde“) hinterlassen hat: klein, dunkel, unwirtlich. Was die Weltbild/Hugendubel-Interior-Designer daraus basteln werden, wird hohle Kosmetik sein; in Wahrheit wird hier das Modell "Hugendubel XS" in seiner Reinform zur Anwendung kommen. 

Und dies bedeutet: ein extrem minimiertes, skelettiertes Sortiment – mit noch weniger Buchauswahl, noch weniger Kundenzufriedenheit, noch weniger Personal. Der Großteil der jetzigen Bad Homburger Hugendubel-Angestellten wird 2013 entlassen werden und bei der Arbeitsagentur landen – und nur noch eine Handvoll Mitarbeiter/innen (möglichst niedrig eingruppiert) wird auserkoren werden, künftig den Schlecker-Laden zu schmeißen. 


Das ist im Kern „Weltbild XXL“ –
und das ist das Ende von Hugendubel als ernst zu nehmender Buchhandlung! 

Und somit wird das unselige Schlecker-Erbe in vielerlei Hinsicht fortgeführt:
Denn gerade im Bereich
Mitarbeiterführung" und „Menschlichkeit im Betrieb“ hat Schlecker ja bekanntermaßen geradezu „stilbildend“ gewirkt. 

Nicht zufällig sind fehlende Wertschätzung, Kontrolle und Überwachung – bis hin zu Vorwürfen der Bespitzelung – erst wieder vor wenigen Tagen (auf der jüngsten Münchner Betriebsversammlung) zum empört diskutierten Firmen-Thema avanciert. Auch hier scheinen die (innerhalb der Palette der DBH-Betriebe bisher vorrangig im Weltbild-Discount-Bereich angesiedelten) höchst zweifelhaften Methoden im Umgang mit den eigenen Mitarbeitern mehr und mehr auch auf Hugendubel überzugreifen: Von daher ebenfalls eine höchst zweifelhafte Zukunft - und wiederum eher „Weltbild XXL“ als „angesehene Traditionsbuchhandlung“. 

Spätestens in den beiden kommenden Jahren, also in der absolut heißen Phase der Filialschließungen und Rückbauten  („Die Hälfte der Sortimentsflächen verschwinden von der Bildfläche“), werden diese Praktiken verstärkt zur Anwendung kommen: Wenn es gilt, möglichst viel Stammpersonal „auszudünnen“, „abzubauen“, die Belegschaften radikal zu reduzieren - und zu selektieren.   


Wer muss gehen? Wer fliegt raus? Vor unlauteren Methoden wird gewarnt!



Berichtet wird von Drohungen mit - und der Angst vor - Kündigung, gezielt verbreitet und geschürt; instrumentalisiert, um Druck auf diejenigen auszuüben, die man schnellstmöglich loswerden will:
Das sind vor allem die bis dato noch einigermaßen fair Eingruppierten (welche jetzt aber als „zu teuer“ diffamiert werden), das sind die Älteren, die sogenannten „Low-Performer“, die gesundheitlich Anfälligeren. Und das sind die eher kritischen Kollegen, also diejenigen, die dem Druck bisher standgehalten haben, die weiterhin unverblümt ihre Meinung äußern. 



Erreicht werden sollen absolute Anpassung und Konformität. Ausschließlich kopfnickendes Mitarbeiterverhalten ist demnach noch erwünscht in dieser Firma – deren (mittlerweile unter Verschluss gehaltenen) "Unternehmensgrundsätze" inzwischen wie reiner Hohn klingen: Wenn in diesen Richtlinien also noch vor wenigen Jahren ausdrücklich zu Kritik ermuntert wurde - und dieselbe als wichtige positive Triebkraft innerhalb der Firmenkultur definiert wurde ... 



Man könnte nun verzweifeln, resigniert aufgeben – 
oder aber sich zur Wehr setzen. 

Dies zu tun und zu unterstützen versucht dieser Blog;
und alle sind aufgefordert, sich zu beteiligen an dem Prozess des gemeinsamen Widerstands –
der zugleich den einzig vernünftigen und gangbaren Weg der Zukunftssicherung eröffnet: 
nicht nur tarifvertraglich, sondern auch ganz individuell, für jede/n Einzelne/n –
und der auch die notwendige Orientierung gibt, um Erhalt und Rettung eines traditionsreichen Buchhandelsunternehmens zu erreichen! 
 
Das gilt für die Kolleg/innen in Bad Homburg,
das gilt für die Kolleg/innen in Berlin – Potsdamer Platz,
das gilt für die Kolleg/innen in Dresden,
das gilt für alle Kolleg/innen, 
gleich ob bei Ex-Weiland, bei Ex-Habel - 
oder bei der „Stammbelegschaft“ von Hugendubel 
in den Regionen Nord-, West-, Ost- und Süddeutschlands. 

Zeigen wir der Geschäftsleitung,
wogegen wir uns wehren,
was uns wichtig ist,
woran unser Herz hängt. 

Uns wird nichts geschenkt werden, rein gar nichts –
wir müssen uns engagieren und einiges dafür tun, alle miteinander.  

Denn wir wollen nicht wie Schlecker enden !



 

Kommentare:

  1. Antworten
    1. ja !!! Skandalös!
      Hier noch eine Information zu "Schleckers Fußstapfen", das gezeigte
      Photo der Schlecker-Filiale Kronberg schmeichelt der leerstehenden
      Immobilie in Bad Homburg, die ist nämlich viel kleiner und besitzt
      auch keine große Fensterfront!Die Räumlichkeit innen: ein langer Schlauch,dunkel und ich denke auch nach einer Renovierung zur Hugendubel XS Filiale wird es nicht zum Einkauf animieren.Schon gar nicht zum gemütlichen Stöbern!Platz für Lesesofas wird es natürlich auch nicht
      geben. Bei Schlecker arbeiteten damals übrigens immer nur 2 Frauen, eine an der Kasse und eine räumte Ware aus.Da wisst ihr auch was die
      GL an Personaleinsatz für Hugendubel XS plant!
      In Bad Homburg werden alo viele Kollegen arbeitslos!!! Kollegen, die jetzt völlig unterbesetzt, das Weihnachtsgeschäft durchstehen müssen!
      Skandalös!

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    2. Schleckerfiliale Bad Homburg Louisenstrasse ---------

      Verwandlung in Hugendubel XS, sieht so unser aller Zukunft aus?
      Ich war mal so eine schöne Filiale, großzügig geschnitten und voller
      Leben. Die Menschen arbeiteten so gerne in meinen Räumlichkeiten,
      die Kunden kamen und fühlten sich wohl.
      Aber jetzt, alles aus!
      Ich werde bald leer stehen und traurig über die Straße schauen, denn
      da sehe ich ein kleines, heruntergekommenes Häuschen-----
      und was sehe ich außerdem? Ich kann es nicht fassen, was ist denn da
      passiert? HUGENDUBEL XS!!!!!
      Auf der Louisenstrasse stehen meine ehemaligen Kunden, sie deuten mit den Fingern erst auf mich, dann auf den ehemaligen SCHLECKER MARKT und
      Sie lachen hämisch.
      Auf der Strasse stehen Buchhändler und demonstrieren! Zu spät !
      Es ist alles gelaufen. Warum haben die, denn vorher nichts unter-
      nommen? Habe ich eh nicht verstanden...
      Damals Anfang Dezember 2012 als die Informationen aus München kamen?
      Da wäre noch Zeit gewesen!!! Aber da waren die so mit Weihnachtsgeschäft belastet und außerdem dachte jeder: ICH gehe mit
      nach drüben! Ich mache meine Arbeit ssooooo gut, die Firma kann nicht auf mich verzichten!
      Und dann kamen die Kündigungen, die Aufhebungsverträge und alle weinten! Jetzt stehen drüben (soweit ich sehen kann): Eine Frau an der Kasse und ein Buchhändler räumt Ware weg, ach und hinten sitzt auch noch ein Mensch, ich glaube ein Filialleiter! Das wars.
      Ist nicht viel übrig geblieben von der einst so schönen Filiale.

      Es war einmal......

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    3. Liebe Anonyma 9.12. 7.20 Uhr, also die Kolleginnen in Bad Homburg könnten sich noch so viel auf die Straße stellen, das Ende der alten Filiale würden sie damit sicherlich nicht aufhalten können. Gleichfalls naiv ist es jetzt besonderes Engagament bei der Arbeit an den Tag zu legen, im Glauben daran gegebenenfalls durch besondere Leistung und Wohlverhalten sichere man sich seinen Arbeitsplatz. Es wird natürlich eine Sozialplan geben(bei dem die soziale die entscheidente Schutzwürdigkeit eine Rolle spielt. Außerdem weiss die RL genau wenn sie sich auf der neuen Fläche vorstellen kann und wen nicht, und das hat nicht unbedingt was mit der individuellen Performance zu tun(wie man unschwer an einem Teil der von der RL protegierten AL und FL sehen kann). Wie man aus der Gerüchteküche hört, steht zum Beispiel die derzeitige FL auf der RL-Abschussliste. Also ich jedenfalls werde mir ab Januar Gedanken machen, was ich mir ausserhalb der Hugendubelwelt noch so vorstellen könnte, und meine Energien dahin lenken mir neue Perspektiven ausserhalb von Hugendubel aufzubauen. Schon die Tatsache, dass wir alle, wegen der Ersparnis bei der erforderlichen bilanziellen Rückstellung, von den FL geradezu angefleht werden, mindestens die Hälfte unseres Urlaubes im ersten Halbjahr 2013 zu nehmen, könnte auch für Nicht-Bad-Homburger ein doch mehr als deutliches Zeichen zu sein, das unsere Arbeitsplätze akut in Gefahr sind......

      Der Umzug in eine ehemalige Schleckerfiliale ist natürlich eine Steilvorlage für hämische Bemerkungen, wer allerdings in der Region einige Kilometer westwärts fährt, wird in der Mainzer Römerpassage eine sehr schöne XS Filiale finden, die durchaus zum verweilen und schmökern einlädt und wo auf 300 qm immerhin 7 Kolleginnen ihrer Arbeit nachgehen.

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    4. Wie sieht das eigentlich mit dem AL in Bad H. aus? Geht auch mit auf die neue Fläche weil AL oder muss sich im Sozialplan einreihen?

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    5. für die wird sicherlich ein plätzchen gefunden, z. b. in frankfurt, dort soll eine Al schwanger sein...

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    6. Ist doch auch Liebling der RL.

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    7. ....aber ein liebling, die im verhältnis zu anderen lieblingen ihren job beherrscht

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    8. ....mir aber auch, Die AL besticht durch " absolutes Wohlverhalten ",sofortiges Umsetzen aller Anweisungen aus München, egal wie blöd sie sind. Übereifrig setzt sie sich gerne in Szene, und vergreift sich oft im Ton.

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    9. Ein Weihnalchtsengel

      Die Hülle weiblich Wesen, in Wahrheit herber Besen
      Vor deiner Rasseklasse duckt sich so jede Kasse
      befürchtet schon das Ende durch deine zarten Hände
      Es ächzt der Flor, der Laden durch deine goldnen Waden
      Du bist so kunterbunt, am lautsten ist dein Mund.
      Bist vieler Worte Meister und laberst so viel Kleister.
      Kein Kunde hat ´ne Chance vor deiner Elegance
      schnappt sich, was er grad find´ und eilt davon geschwind.
      FL´s Duft kaum verfleucht, du die Kollegen scheuchst
      Es dröhnen uns´re Ohren, wen hast heut´ auserkoren
      wen wirst du morgen schwärzen, dabei mit FL scherzen
      Wir werden es bald wissen, doch darauf ist....Gesundheit!

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    10. Schon etwas gemein, aber leider wahr. Die Schleimspur nervt. Aber, wie oben jemand schrieb, für diese AL wird gsrantiert ein Platz gefunden. Wenn nicht mehr in Bad Homburg dann woanders.

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    11. Achtung!
      Kleiner Hinweis: Die AL in Bad Homburg kommt aus Wiesbaden !!!
      Hier in Wiesbaden sitzt der FL, der gut mit der RL befreundet ist.
      Wurde hier schon thematisiert. Ursprünglich kommt die Al aber aus dem
      Hessencenter! Dort jetzt neue FL (ebenfalls aus WI, davor Bad Homburg)
      diese neue FL ist ebenfalls eng mit Rl befreundet!
      Nur die FL in Bad Homburg ist nicht in diese mafiöse Struktur einge-
      bunden. Spricht für sie.Man muß schon sehr genau hinsehen, um die
      Zusammenhänge zu sehen und zu erkennen.
      Diese Hugendubel-Rhein-Main-Mafia ist ein Skandal und erfordert Auf-
      klärung. Hier wäre die GL gefragt!
      Aber glaubt ihr an den Weihnachtsmann?

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    12. Ich weiss wo die herkommt.Ist mir aber egal aus welcher Filiale. denke sie hat überall genervt, aber als RL-Freundin darf sie das. FL Hessencenter dasselbe. FL Wiesbaden FL Darmstadt, alle eine dicke Clique. Daher wird gegen sie Zustände dieser Filialen auch nichts unternommen. wir MA unterhalten uns ja und kriegen mit was in anderen so abläuft.

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    13. Aber selbstverständlich ist die FL Bad Homburg in diesem elitären Kreis drinnen!

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    14. echt? Hätte ich nicht gedacht !
      AL ist uns allen bekannt, wie hat die nur ihren Job gekriegt?
      Nur durch RL's Wohlgefallen? So viel Unfähigkeit, auch im Umgang
      mit Kunden, das ist schon dreist.

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    15. ein schönes gedicht...
      Ein Weihnalchtsengel...selten so gelacht! Es beschreibt die AL
      aus Bad H. so punktgenau, man erkennt sie sofort! Superklasse!
      Besonders gut: Kollegen anschwärzen-mit FL scherzen!Kollegen
      scheuchen sobald FL nicht da ist, einfach gut, nur es ist leider
      alles wahr! Da bleibt einem das Lachen im Hals stecken.
      Aber lieber " Goethe " dichte weiter.........

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    16. Man darf gespannt sein ob sich für Ex Habel AL auch so eingesetzt wird wie für diese AL, die Liebling ist.
      Oder....generell auch für alle anderen Mitarbeiter.

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  2. Ein solcher Artikel bewirkt doch nur, daß noch weniger Kundschaft kommen wird: Ein Bärendienst. Intern müssen diese Dinge thematisiert werden; da muß genau untersucht werden, was davon zutrifft und was nicht. So etwas gehört aber nicht auf einen öffentlichen Internetblog. So etwas nennt man Nestbeschmutzen.

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    1. Anonym 15 <<<<uhr 48 !!!
      WER BIST DU ????????????
      Wer ist hier der Nestbeschmutzer? Du bist wohl eine von diesen" speziellen" Kollegen aus Bad Homburg, die jetzt vor lauter Angst ihren Job zu verlieren, fast Amok kriechen ! Ja du Wurm, krieche und schleime,
      und am Ende stehst du im Jobcenter Bad Homburg ! Da gehörst du auch hin.
      Vielleicht darfst du auch In Tarifgruppe 1, ein bißchen im Schlecker-
      Markt arbeiten, entschuldige ich meine Hugendubel XS !!
      Ende nächsten Jahres bist du so oder so dran ! Dachtest du vielleicht die feine Bad Homburger Kundschaft geht in diesen "Laden" ????????
      Dann wird auch der wieder geschlossen und dann ? Meinst du, so einen
      Dummkopf wie dich, will irgend jemand ? Also gib gleich auf, und laß die Normalen Kollegen auf diesem Blog in Ruhe ! Wir haben keine Zeit und auch keine Lust so etwas hier zu lesen! Verstanden ?
      Wir wünschen dir alle: alles erdenklich schlechte, auf daß es dir richtig mies gehen wird! Bete doch zu Herrn Halff, der hilft dir gerne.
      Falls du gläubig bist, gehe am Sonntag in die kirche und bitte den Herrgott um Hirn und um Verstand ! solchen Menschen wie dir, ist einfach nicht zu helfen, blöd bleibt blöd !
      Mit deinem Geschreibsel outest du dich außerdem als nicht Verdi-
      Mitglied, keiner von uns, würde so einen Mist schreiben!
      Oder schreibt hier jemand namens GL ?
      Oder RL, oder FL ?
      Ja die Filiale Bad Homburg ist klein, da kann man sich nicht so gut
      verstecken. Also ich weiß wer du bist. und wenn du es noch mal so link versuchst, dann ...Also laß es sein, auch deine Kollegen ahnen schon etwas.
      Selbst bvei Schlecker wären damals solche "Nestbeschmutzer", wie du es bist, im Nirvana geendet! Also Hirn einschalten und dann erst schreiben. Aber, wenn ich doch kein Hirn habe....ja dann versuchs mal
      bei KIK, die brauchen dich!

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    2. Ich kann mich nicht erinnern, dass unsere Geschäftsführung der Idee gegenüber, mit der VER.DI-Tarifkommission über einen Sozialtarifvertrag oder mit dem Gesamtbetriebsrat über bessere Sozialpläne zu verhandeln, je besonders aufgeschlossen gewesen wäre. Lieber Kollege, wenn du dich also das nächste Mal mit der GF zu vertrautem Austausch triffst, dann nimm doch bitte ein paar vom Betriebsrat oder unserer Gewerkschaft mit. Vielleicht geht dann was.

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    3. Hallo, gerade von der Arbeit nach hause gekommen und was lese ich da?
      Also wir sind Nestbeschmutzer( siehe Anonym 15.48 Uhr )
      Ich kann mich nur dem Anonym 17.55 Uhr anschließen !
      Also 15.48 Uhr " was soll das "? Weisst du überhaupt was du da schreibst? Da ich Bad Homburg sehr gut kenne, ahne ich wer du bist!
      Du schreibst doch sonst so gerne, sogar mit deinem richtigen Namen.
      Kennst du eigentlich deinen Ruf in der firma?
      Jeder weiß was du für ein armes Würstchen bist, wir haben schon viel
      über dich gelacht. Und sie träumt immer noch von der großen Karriere
      bei Hugendubel.
      Weisst du überhaupt, daß Azubis wegen dir geheult haben ?
      Jeder hält dich für intrigant, launisch, völlig infantil und selbst
      Kollegen die dir mal nahe standen, baten dich zum Psychologen zu gehen.
      Ja und jetzt willst du in den Schlecker-markt ! Warum wohl?
      Wir sind keine Nestbeschmutzer ! Wir sind deine Kollegen !
      Wir wollen auch hier in Frankfurt weiter arbeiten.
      Aber wir wollen auch einen Sozialtarifvertrag,
      wir wollen endlich mal eine kleine Lohnerhöhung,
      wir wollen unseren Manteltarif behalten,
      wir wollen, daß alle Kollegen unter menschenwürdigen Umständen
      arbeiten können.
      Wir wollen,daß die bad Homburger fair behandelt werden !
      Wahl zwischen Weiterbeschäftigung oder für die jüngeren eine gescheite
      Abfindung !
      Solidarität !

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    4. An Anonym " Nestbeschmutzer "
      Was arbeiten in den Filialen für merkwürdige "kollegen" ?
      Beschimpfen andere als Nestbeschmutzer!
      Ich kann es nicht glauben, solche "Kollegen" gehören geteert
      und gefedert, aber Sie gehören nicht auf unseren Verdi-Blog!
      Mit so jemanden möchte ich nicht zusammen arbeiten.

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    5. Auch wenn ich Anonym 15.48 Beitrag genauso besch... finde wie Ihr, bin ich dennoch der Meinung, daß diese Art persönlicher Anwürfe , Beleidigungen etc. (17.55 und 20.53) in dieser Art nicht in diesen Blog gehören. Das ist keine Diskussionskultur, das ist einfach nur übel.

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    6. Diskussionskultur???????
      habe gerade pause und lese die neuesten Mitteilungen von verdi und den kollegen und deinen Schmarrn !!!!was willst du eigentlich ? Möchtest du gerne gepampert werden ? Wir verkaufen Bücher, die heissen: Vollidiot,
      nachrichten aus einer arschlochfreien zone usw.
      Aber du Herzchen schreibst: besch... statt beschissen !!
      Noch so ein verklemmter Bücherwurm ( Bestimmt auch zu dick, zu häßlich,
      und soooooooo belesen. Wohnste noch bei Mutti?
      Dann behalte mal Deinen Traum von einer Diskussionskultur--
      und wenn Du arbeitslos wirst, bedanke Dich 1. ganz lieb bei der GL
      2. Vielen Dank RL 3. Danke, eigentlich brauche ich meinen Job ja gar nicht, ach dann geh ich mal studieren! 4. Danke Mutti und Papi---ihr müßt mich halt jetzt mal finanziell unterstützen---bin auch ganz lieb!
      was sollen wir denn deiner meinung nach, hier auf dem Blog so treiben?
      Ringelpietz ? Uns ganz doll lieb haben ? Küßchen verteilen ?
      Aufwachen, lass dich mal schütteln !
      Übel ist nur deine masslose Naivität ! Und was ist eigentlich"persönlicher Anwurf", habe ich noch nie gehört?
      Meinst Du vielleicht "Vorwurf" ??? Deutsche Sprache, schwere Sprache!
      so Pause ist gleich vorbei, jetzt noch nen Kaffee und auf in den Kampf!Schönen Samstag bis bald

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    7. Synonyme zu Anwurf
      Anklage; Anschuldigung, Beschuldigung, Bezichtigung, Klage, Vorwurf; (veraltet) Insimulation; (bildungssprachlich veraltet) Imputation

      Schau mal in den Duden...ist auch praktisch, was Zeichensetzung angeht...

      Und wenn es Naivität ist, daß ich Leute mit einer saudämlichen Meinung trotzdem nicht "teeren und federn" will(7.12. 8.45), bin ich gerne weiter naiv.

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    8. Jetzt zum letzten mal: Anonym 19.35 Uhr
      Betr. ANWURF !!
      Hallo du Cleverle, ok du bist klug und ich bin blöd, kannst du Ober-
      schlau damit leben ?
      teeren und federn stand als synonym für: nee---- kann ich her nicht
      schreiben, sonst fällst du herzchen noch in Ohnmacht!
      ICH BESITZE EINEN DUDEN !!!!!
      Aber für solche Hirnis, würde ich den TEUFEL tun, auch noch alles
      korrekt nachzuschlagen! Sag mal hast du heute nicht gearbeitet?
      Bist du irgenwie nicht ausgelastet? Dann komm in unsere Filiale, da kannst du dann arbeiten und bist abends groogy (= fertig ! )
      Liebes Oberschlauerle, schönen Abend und kümmere dich mal um z.B.deine
      Zukunft, Hugendubels Zukunft, die Zukunft des deutschen Buchhandels,
      Amazon, die Katholische Kirche usw.
      Es gibt viel zu tun.......

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    9. An Anonym Donnerstag 15.48Uhr,
      Viele haben sich berechtigterweise schon über dich aufgeregt!
      Nachdem ich mir alle meinungen durchgelesen habe, kann es ja nur wirklich so sein 1. Du bist der FL, oder 2. du bist der AL oder
      3. du bist diese schwer "beliebte " Kollegin!
      Ist ja auch egal, wir sind sehr gespannt, wie es mit Euch dreien
      weiter geht. Wo werdet ihr nach der Schliessung der Filiale unter-
      kriechen? Ich glaube, jeder befürchtet, daß ihr ausgerechnet in seine
      Filiale kommt! Vielleicht wäre ein Wort des Bedauerns, oder eine
      Entschuldigung hier auf dem Blog angemessen. Man darf seine Kollegen
      nicht als Nestbeschmutzer bezeichnen !!!Es gibt Gott sei Dank, Menschen, die sagen Ihre Meinung, die kämpfen für Ihr Recht, die
      informieren andere.Man muß nicht schleimen, und sich der GL anbiedern.
      Ach, übrigens der GL wäre es am liebsten, wenn einer von euch dreien,
      kündigt. Das spart Geld und Ärger und da ja diese Solidarität mit der GL besteht, dürfte alles kein Problem sein. Oder ?

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  3. Antworten
    1. Angsthase ? Wie meinst du das ?
      Eine Bitte an alle Hugendubel Betriebsräte, bitte macht den Hugendubel
      Verdi Blog publik ! Jetzt in dieser Situation sollte jeder mal hier
      lesen. Leider kennen noch immer viele Kollegen diese Seiten nicht.
      Also bitte einen Aushang ans Schwarze Brett !
      Danke !
      Wie solls denn jetzt weitergehen ? Können wir jetzt im Weihnachts-
      geschäft endlich mal alle was unternehmen? Im Prinzip sind wir doch alle betroffen, der eine früher, der andere später.
      Wie sollen denn die Kollegen in Dresden, Bad Homburg etc ihr Weihnachtsgeschäft meistern? Jetzt müssen wir uns gegenseitig helfen.
      Bitte ihr betriebsräte in München, lasst euch etwas einfallen und
      zwar bald. Bitte unterstützt mit eurem Wissen, die unerfahrenen
      Betriebsräte. Wir müssen jetzt handeln und zwar deutschlandweit, sonst
      ist es irgendwann zu spät, und dann ?

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    2. Ich meinte 15.48 mit Angsthase. Jemand, der alles schluckt, nicht aufmuckt und alles intern regeln will. Ja keine Öffentlichkeit und bei keinen Aktionen dabei sein.

      War die Antwort auf 'Nestbeschmutzer'

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  4. Das ist ja kaum zu glauben, was in diesem Papier steht: Das soll aus unserer Firma stammen?

    „Jeder Mitarbeiter hat das Recht, Verbesserungsvorschläge zu machen, Anregungen zu geben, neue Ideen zu verwirklichen, Kritik zu üben und sich zu beschweren. Dieses Recht wird zur Pflicht .......“

    „Dem Mitarbeiter darf aus einer Anregung, Beschwerde oder Kritik kein Nachteil erwachsen. Die Furcht vor ‚Revanche’ des Vorgesetzten unterdrückt Kreativität, Phantasie und Arbeitsfreude der Mitarbeiter ........ Durch unsachliches oder selbstherrliches Abkanzeln der Mitarbeiter werden gute Ideen im Keim erstickt – zum Schaden des Unternehmens ........ Überempfindlichkeit von Vorgesetzten deutet auf mangelnde Souveränität hin.“

    „Ziele bieten dann den höchsten Anreiz, wenn die Mitarbeiter von ihrer Richtigkeit, Notwendigkeit und Realisierbarkeit überzeugt sind ...... Dabei haben die Vorgesetzten die Aufgabe, ihre Mitarbeiter so zu führen, daß ein Höchstmaß an Arbeitsplatzzufriedenheit entsteht. Dadurch werden das Selbstvertrauen der Mitarbeiter gefestigt und die Arbeitsergebnisse verbessert."

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    1. Noch im Besitz der UnternehmensgrundsätzeDonnerstag, 6. Dezember 2012 um 22:33:00 MEZ

      Tatsächlich, ich habe nachgeschaut: Genau so hat die Buchhandlung Hugendubel die eigenen Unternehmensprinzipien noch vor etwas mehr als zehn Jahren selbst beschrieben! Mir wurden diese Unterlagen damals bei Firmeneintritt zusammen mit meinem Arbeitsvertrag ausgehändigt. Ich muß zugeben, ich habe nicht sehr genau darin gelesen, die Dinge damals wohl für eher selbstverständlich gehalten. Doch wenn ich jetzt vergleiche, wird mir glasklar, in welchem Umfang sich dieses Unternehmen innerhalb weniger Jahre gewandelt hat: Es hat sich um 180 Grad gedreht, ins Gegenteil verkehrt!

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  5. Hä? Bist Du selber von der GL, oder ist das normal bei Dir so zu übertreiben.

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  6. In ehemalige Schleckerläden ziehen auch andere
    Buchhandelsfilialisten. Osiander hat das schon lange auf dem Plan- und wieso auch nicht? Alle (auch alle Verfasser dieses Blogs) wissen, wie schlecht es dem Buchhandel (egal ob klein, mittel oder groß) geht. Schaut euch doch im Börsenblatt die täglichen Schließungsmeldungen der Mittelständler an. Ja es werden noch kleine neue Buchhandlungen eröffnet- aber dort arbeitet meist der Inhaber mit einer 400€ Kraft. Nur so kann man das finanzieren.
    Wieso verhandelt man noch um neue Tarifstrukturen statt um Arbeitsplatzsicherung für die nächsten Jahre? Thalia wird nächstes Jahr durch Advent saniert- glaubt irgendjemand, dort geht es anders zur Sache?
    Der Buchhandel kränkelt und ganz ehrlich- den Kunden ist es egal wo sie ihre Bücher herkriegen. Inzwischen scheint eh ein großer Teil über das Netz bestellt zu werden.
    Die Umsätze sind damit aus den Läden einfach verschwunden. Und wie wir wissen - was man einmal verloren hat kommt so schnell nicht zurück.

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    1. An Anonym 08:56 Uhr,
      natürlich krankt der Buchhandel( Hugendubel, Thalia),
      natürlich bestellen die Kunden bei AMAZON,
      aber warum?
      Weil in den Filialen der Großen, selten noch Buchhändler stehen!
      Wenn ich in eine Buchhandlung gehe und keine Beratung mehr bekomme,
      gehe ich und zwar zu Amazon !
      Kundenanbindung schafft man nur durch Freundlichkeit, Kompetenz und
      immer wieder ein persönliches gespräch, daß Vertrauen schafft.
      Nur so gehts!
      es ist alles so einfach und so leicht durchzuführen, wenn ja wenn
      da ein Buchhändler steht, der seinen beruf liebt!Und der Ahnung hat!
      Aber wenn der Kunde von einem Quereinsteiger (die liebt man bei Hugendubel so sehr) empfangen wird, der z.B. Sola statt Zola in seinen
      PC eingibt, und dann behauptet "diesen Autor gibt es nicht" !!!
      Ist wirklich passiert! Was soll der Kunde dann tun?
      Kunde geht.........manche ( je nach Alter) geht in die nächste kleine
      Buchhandlung, der Rest zu Amazon!
      So einfach ist das also und auch damit verschwinden die Umsätze.

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    2. Hallo Anonym 20.14 Uhr,
      also das hätte ich wirklich genau so geschrieben !!!
      Unglaublich, genau so ist es!
      Aber, wenn wir das so analysieren können, warum ist die GL
      dazu nicht in der Lage? Oder die RL, die grossen Vermittler
      zwischen Filiale und GL ?
      Es wäre alles so einfach.

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  7. Darum: Sozialtarifvertrag jetzt!

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  8. Bitte das mit den Quereinsteigern nicht so verallgemeinern oder abwerten.
    Ich bin als solcher vor über zwanzig Jahren auch eingestellt worden. Und, dass
    Buchhändler die große Ahnung von allem hätten, stimmt auch nicht ganz.
    Sie sind zweifelsohne top in ihren Bereichen/Warengruppen und kennen sich
    sehr gut aus mit allem, was sie selbst gerne lesen. Daher gehören sie auch an die
    Infos, um unsere Kunden gut beraten und ihnen etwas empfehlen zu können.
    Frag aber einen mal nach etwas, mit dem er nichts zu tun hat oder was ihn
    nicht interessiert, dann ist er derselbe „Fachidiot“ wie ich, der, im Gegen-
    satz zu ihnen, Ed Friedland oder José Mauro de Vasconcelos kennt, aber Zola
    noch nie gelesen hat.
    Mit der Kundenanbindung hast du völlig Recht. Die Beratung, das persönliche
    Gespräch, die Empfehlung, als auch jegliche Hilfestellung sind unser Plus.
    So, wie du schreibst, ist oder wäre es. Genau hier müssen wir Qualität und
    guten Service bieten. Im Sinne von 2020 geistig so flexibel sein, sich in
    Sekundenbruchteilen auf die aktuelle Situation einstellen und auf den
    individuellen Wunsch des Kunden eingehen zu können. Ich beherrsche
    Multichannel im Schlaf und bin als Quereinsteiger oder
    „altes, unnützes, überflüssiges, mitgeschliffenes Fossil oder Altlast Hugendubels“,
    (also alter Sack, der abserviert gehört), hier fitter und besser drauf als manch
    gelernter Buchhändler. Die es entweder nicht checken oder keinen Bock haben,
    während dessen es mir Spaß macht, fast überall „herum zu springen“ und mich
    zu bewegen. Als sportlich veranlagter Mensch empfände ich es als Qual, wenn ich
    stundenlang nur an einer Stelle „verharren“/bleiben müsste.
    Es wäre eigentlich gar nicht so schwer, wenn jeder über die nötige
    geistige und körperliche Flexibilität verfügte oder willens dazu wäre.
    Doch, wenn schon ein Schritt, eine Bewegung mehr als gewollt riesiges
    Gezeter und Hysterie auslöst, dann kann man´s vergessen. Jeder weiß,
    was er zu tun hat oder was zu tun ist. Dennoch sind sie zum Teil noch damit
    „beschäftigt“, ja nicht zu viel oder mehr als ein anderer arbeiten zu müssen,
    anstatt, ohne lang zu denken und herumzuklappern, einfach anzupacken.
    Da wird zum Teil ein Getöns gemacht und man sieht deutlich, die, die
    sich vorher auf Kosten anderer schadlos gehalten und möglichst weggedrückt
    haben vor der Arbeit, werden am schnellsten hysterisch/aggressiv, lassen es
    dann an Kollegen aus und vergiften zusätzlich das Klima. Ich kann schuften
    wie ein Ackergaul, aber, ich brauche Frieden um mich herum. Dieses Weiber-
    gezicke nervt mich manchmal so gewaltig, dass ich mit einem Wasserschlauch
    los sprühen könnte. Womit wir beim Brandbeschleuniger Kollegin/AL wären
    (hier bin ich gespannt, was die Kollegen schreiben).
    So verschwinden Umsätze oder kommen nicht genügend rein.
    Und das hat jeder Mitarbeiter zu verantworten, der sich so kontraproduktiv,
    bocklos, unflexibel, ergo unternehmensschädigend verhält.
    PS: Ich habe nicht den Eindruck, dass Hugendubel Quereinsteiger „mehr liebt“,
    wenn die GL mich gar nicht kennt, nicht mal weiß, wer ich bin, wo ich
    arbeite und dass ich für sie arbeite. Das muss sie auch nicht (wir sind kein 10 Mann-Betrieb)
    und es tut meinem Selbstbewusstsein/-wertgefühl keinen Abbruch. Auch leide
    ich nicht unter Geltungsdrang, dass alle Welt Bookmann kennen/wahrnehmen
    soll oder muss. Ich mach engagiert einen guten Job, verlasse danach zufrieden die
    Filiale, entspanne oder gehe meinen privaten Interessen/Passionen nach. Dazu brauche
    ich nicht viel, weil ich mir bewusst mache, wie gut es uns eigentlich noch
    geht. Bislang kein Erdbeben, kein Tsunami, kein Hurrican, kein Krieg.
    So wie ich für meine Gesundheit und mein Leben gekämpft habe, immer noch
    kämpfe und nicht aufgebe, kämpfe und engagiere ich mich für Hugendubel.

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  9. Bei uns reißen sich alle den A... auf, egal ob gelernte Buchhändler oder Quereinsteiger, übersehen darf man aber nicht, dass es auch viele Fehlentscheidungen gab in den letzten Jahren, falsche Sortimentsentwicklung, zu starke Standardisierung, fehlendes lokales Marketing usw.
    Unmotivierte oder unfähige Mitarbeiter mag es mancherorts geben, gilt auch für die Führungsebene.
    Man sollte sich aber immer auch solidarisch engagieren, für die eigenen Arbeitsbedingungen sowie die seiner Kollegen und Kolleginnen, auch ein Streik kann ein wichtiges Mittel sein, Opferbereitschaft für die Firma allen hilft niemandem. Dies wird von der Führung meistens nicht honoriert sondern ausgenutzt. Leistung, Engagement, Kreativität und Fähigkeit zur Selbstkritik zählen in der Hugendubel-Unternehmenskultur wenig, das machen uns seit Jahren auch viele Führungskräfte vor.

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    1. an anonym 8.51 Uhr,
      danke für dein schreiben von heute morgen!
      genau so isses,aber warum kapieren es so wenige kollegen?
      das ist die crux---wir sind die ausnahmen,die masse versteckt sich in
      unnützen tätigkeiten, sie schieben bücher im regal hin und her ,mit dem rücken zum kunden und wollen nicht angesprochen werden!
      viele gehen ständi rauchen um dem verkaufsraum zu entfliehen!
      viele sitzen an der info gut getarnt und surfen im internet, der kunde denkt meist ach das sind auch kunden!oder sie lesen so vertieft,daß kein Kunde es wagt, sie anzusprechen!!!! bei uns ist es wirklich so!
      Aber keinen störts! FL nicht, RL nicht und GL sowieso nicht!
      Aber mich störts gewaltig! doch was soll ich alleine da machen ?
      Die Wahrnehmung dieser Kollegen ist eh ne ganz andere z.B. Ich habe soviel zu tun, ich komme zu gar nichts, die kunden sind nervig,ich kann heute keine Pause machen-es ist so wahnsinnig viel zu tun(aber wollen nur früher heim gehen)ich muß jetzt mal rauchen um den stress
      abzubauen,ach mir gehts heute so schlecht---kann ich früher gehen(Und dann erfährt man hintenrum daß der kollege einfach nur was vor hat)
      und so könnte ich hier weiter schreiben, aber es nutzt gar nichts!!!
      Ich weiss nicht ob das in anderen filialen auch so abgeht?????
      Deshalb liegt hier in unserer Filiale so viel im argen......
      Beste grüße an alle, schönen 2.Advent----vor allen Dingen:
      SOLIDARITÄT !!!!!!!!

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    2. Ich glaube nicht, daß die Verhaltensweisen, die Du beschreibst und die mir sehr, sehr bekannt vorkommen, die FL und weitere Führungsebenen nicht stören. Offensichtlich ist es aber entgegen der im Blog oft geäußerten Ansicht nicht ganz so einfach, solche Mitarbeiter (oder andere loszuwerden).
      Vor Kunden verstecken, privat im Internet surven, unnütze Tätigkeiten, alles vielmals gesehen und angesprochen (von wegen unkollegialen Verhaltens), aber gefeuer wurde so weit ich mich erinnern kann, von diesen Kandidaten niemand. Dabei verursachen sie oft mehr graue Haare, als die zwanzigste Lieferung unverkäuflicher Nonbooks, über die wir nur noch den Kopf schütteln.
      Habe dies an anderer Stelle im Blog angesprochen und bekam Reaktionen, als hätte ich mich als oberster Blockwart beworben oder ähnliches. Ist also tröstlich zu hören, das andere anderswo die gleichen Probleme haben.
      Frage mich nur, welche Solidarität Du meinst? Die von Dir beschriebenen Kollegen verhalten sich unsolidarisch. Sollte nicht zum Besten der übrigen Kollegen (und der Firma) auch mal einzelne harte Schritte durchgeführt werden. Oder schleppen wir aus Solidarität auch die faulste Wutz mit, weil... Ja warum eigentlich?!

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    3. HALLO FLIEGENPILZ !
      Schön mal wieder von dir zu hören. Natürlich meinte ich mit "solidarität" nicht die faulen Wutze !!!!Ich meinte damit Leute
      wie du und ich und die anderen netten Kollegen.Solls ja auch noch geben!?
      Und harte Maßnahmen gegen die Wutze, wäre klasse! Aber ich fürchte,
      dann wäre die Belegschaft auf ein Drittel reduziert.....
      Wünsch dir trotz allem Happy x-mas und ein Gutes Neues Jahr!
      Bleib so, wie du bist!!!

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  10. Hallo bookman,
    schön wieder von dir zu hören! Echt klasse, was du schreibst!
    So einen Kollegen hätte ich sehr gern! Wir sind Seelenverwandte (bin auch
    schon superlange im Job und sehe die Dinge genauso wie DU !!! )
    Na klar, hast du recht, es gibt tolle Quereinsteiger---und ganz viele, unfähige
    Buchhändler ( bei uns in der Filiale wimmelt es von faulen,uninformierten
    egozentrischen sogenannten Buchhändlern!Du glaubst nicht, was da manchmal
    abgeht. Ich könnte hier stundenlang darüber schreiben,aber...so what????
    Interessiert ja keinen! Besonders nicht in München die GL, oder auch RL!!!
    Du hast auch sehr Recht mit deinen letzten Sätzen, aber die Deutschen jammern immer auf hohem Niveau, besonders die, die nichts von der Welt kennen!Viele Buchhändler kennen das Leben eh nur aus Büchern !
    Die meisten interessieren sich nicht für Politik, es sind so verhuschte
    Wesen ( Zicken außerdem )
    LG Der einsame Wolf

    We stay in contact!

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    1. Guten Abend bookman,
      warum heute so kurz? Wetten, dass.... du nicht auf der couch sitzt
      und ZDF guckst !?
      Hoffe Du hattest einen schönen 2.Adventssamstag (nicht bis 22 Uhr),
      ich finde heute war nicht sehr viel los, Kunden waren nett, kauften aber noch nicht die Berge Bücher ein, hängt auch mit dem Wetter zu-
      sammen. War ganz schön glatt !
      Also, wenn ich manchmal diesen Blog hier lese, wird mir schon ganz anders! Hast Du das mit dem "Anwurf" gelesen? Da kommt mir das Kotzen
      Bookman please tell me, what kind of people work for Hugendubel?
      Das wollen gebildete Kulturvermittler sein, Gnade !!!
      Langsam verstehe ich die Geschäftsleitung in München immer besser.
      Herr Halff bitte sprechen Sie ein Machtwort:
      Gott, erlöse uns von diesen intelligenten, anwürfigen Buchhändlern!
      Am besten oh Herr, schließen wir alle Filialen!
      Das spart viel GELD ! Dann machen wir ein bißchen Internet-Shop,
      und dann übernehmen wir viele, viele Schlecker-Filialen und machen
      NEU auf. Herr im Himmel stehe uns Gläubigen des Mammons bei.
      Liebe Weltbildler, liebe Hugendubler ! Ein paar von Euch dürfen hier weiter arbeiten, Dankt Gott und mir. Ich liebe Euch alle! Gesegnete
      Weihnachten ( sagt mein Freund in Rom auch immer! )Euer Halffi

      Schönen Sonntag sagt "Der einsame Wolf"

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    2. Hi, einsamer Wolf.
      Nee, nicht ferngesehen, sondern geskypt (hab viele Auslandskontakte). Bei uns
      war´s genau das Gegenteil. Der Laden gerammelt voll, Heavy Metal, Stress, Hektik,
      nur keine Erotik. Wenn man davon absieht, dass sie mit ihren mehr oder weniger
      dicken Hintern dauernd unsere Shades of Grey von der Pyramide gewedelt haben. Oder
      den 1er auf´n 3er gelegt (bei der Vorstellung, was das dann für ein SM-Dörchnander
      geben muss, hab ich lachen müssen und gedacht: Die Auflösung des Knotens verraten sie
      im 4. Teil). Im Ernst, es hat gebrummt, und wenn man mitten im Geschehen ist
      und hier die volle Action abläuft (musste meine Hose festhalten, wenn ich zum WC
      sauste, weil ich wohl abgenommen habe), hat man gar nicht das
      Gefühl, die Kunden seien abgewandert oder kaufen nur noch im Internet.
      Mein Weihnachtsgeld hab ich schon locker eingefahren. Weil wir genauso
      reduziert sind, fällt es nicht auf, dass es tatsächlich weniger Kunden seien, wir sind
      toujours mehr als beschäftigt. Mich pusht dieses Lebhafte wie´n Ferrari, der mal
      wieder „richtig durchziehen kann“ (rrrrooaaarrrrrr) und ich freu mich natürlich,
      dass sich was rührt, dass Umsätze reinkommen. So soll es sein, so wollen wir es
      und nur so geht es unserem Unternehmen gut. Für jemanden, der sowieso Action liebt,
      kommt da unweigerlich eine Euphorie und Fröhlichkeit hoch, die auf die Kunden
      überspringt. Du werkst dir einen ab, bist ohnehin ´n Schneller, lachst und scherzt
      dabei mit den Kunden, die voll drauf einsteigen und mitmachen. Weshalb wir
      gestern eine super Stimmung mit den Kunden hatten. Was ich zur Zeit
      von meinen Stammkunden wieder geschenkt (von Lebkuchen, Süßigkeiten
      bis hin zu selbst verfassten Gedichten und Dankeschönkarten) und Nettes
      gesagt bekomme, rührt mich ungemein. Und bestätigt mir jedes Jahr auf´s Neue,
      dass die über 20 Jahre Hugendubel und Engagement nicht umsonst in meinem
      Leben gewesen sind. Abends war ich natürlich platt und durchgeschwitzt, aber man geht
      hochzufrieden nach Hause und hat das Gefühl: Yeah, so soll´s sein, das war
      gut und du warst gut. Mein Selbstwertgefühl und meine Zufriedenheit zieh
      ich mir aus den Kunden und deren Reaktionen (auch aus dem, was ich alles
      geschafft und geleistet habe). Logisch, weil ich sie anlache, fröhlich begrüße
      und anspreche und ihnen dabei in die Augen sehe. Weil ich auf sie eingehe
      und sie nicht das Gefühl haben, in dem Trubel sei mir ihr Anliegen zu anstrengend
      oder zu aufwendig. Dann dauert´s mit einem Kunden halt mal länger, aber, er
      freut sich riesig, dass der „nette Buchhändler sich so bemüht hat“. Weil es ein
      „gibt´s nicht“ für mich nicht gibt. Ich geb so lange nicht auf, bis ich irgendeine
      Möglichkeit, Lösung oder zumindest Antwort gefunden hab, die den Kunden zufrieden stellt,
      die er akzeptieren kann und die ihm einleuchtet. Das ist ganz wichtig, weil sich im
      Kunden manifestiert, wie auf seinen Wunsch eingegangen wurde (intensiv, ernsthaft
      oder abwimmelnd). Für mich war´s ein zwar sehr anstrengender, aber guter Tag.
      Das hätte ich mir so sehr gewünscht für alle meine Kollegen. Aber, darauf habe nicht
      ich alleine Einfluss, und wenn ich mich selbst noch so sehr bemühe, liebevoll und
      hilfsbereit zu ihnen zu sein und ihnen von meiner Fröhlichkeit abzugeben. Da gibt
      es leider immer wieder KollegInnen/AL, die den „herrschenden Frieden“
      inmitten des Trubels, zerstören, indem sie andere Mitarbeiter im Laden vor Kunden
      mit dem Organ eines „Polizeikasperls“ (=Blaulicht) platt machen.
      Ahh, dort geht es schon los (Brandschutzmeldung 1) werdet ihr denken. Nein, das war mit
      jener Dame schon zeitlebens so, habe ich mir sagen lassen. Naja, so Wutzebutze gibt’s in jeder Firma, ist also nichts Außergewöhnliches; man muss sich halt dann wehren.
      Was kratzen uns "what kind of people"? Wir ziehen unser Ding durch, wie wir es für richtig finden, eh?
      Dir auch einen schönen Restsonntag und für die kommende Woche "gutes Gelingen"

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  11. Ich halte nichts von „Kritik im Nachhinein“. Wenn ich der Meinung bin, in meiner Filiale könnte z.B. an lokalem Marketing oder sonstwo noch dies und jenes gemacht werden, sag ich das dem FL und er gibt’s weiter. Außerdem
    kann man selbst aktiv auch extern einiges tun („indirekte, stille Werbung“). Man hat das Gefühl, als warten manche wie die Geier darauf, dass irgendwas
    schief läuft oder falsch gemacht wird, um hinterher tönen zu können „das
    habt ihr vergeigt“. Mit dem Wort „Opferbereitschaft“ kann ich gar nichts anfangen. „Opfer“ hat für mich den Touch „man wird gequält und lässt es
    sich gefallen“, „man erduldet Qualen für andere“ o. ä. Das trifft auf
    mich keineswegs zu (bin nicht Jesus und auch kein Lamm). Ich seh´s sehr nüchtern und sachlich: Hab einen Arbeitsvertrag,biete meine Leistung nach bestem Wissen und Gewissen, größtmögliche Qualität und Sauberkeit sowie alle „Vorzüge und Charakterstärken“, die ich habe und die meine Persönlichkeit ausmachen. Dafür möchte ich Gehalt und kann guten Gewissens sagen „ich bin mein Geld wert“. Um möglichst lange funktionsfähig und autark (nichts ist mir wichtiger als meine Unabhängigkeit) zu bleiben, achte ich auf mein Gewicht, auf Vitaminzufuhr und treibe regelmäßig Sport. Mein größter
    Wunsch ist, auch im Alter geistig und körperlich noch möglichst fit und selbständig zu bleiben. Und bis zur Rente arbeitsfähig natürlich. Wenn mir was nicht passt, mach ich meinen Mund auf und es kann auch mal krachen.
    Nur tu ich das nicht bei jeder Kleinigkeit, überlege vorher gut und
    wäge ab, ob die Sache/der Vorfall es wert sind, alle Register zu ziehen.
    War die Jahrzehnte noch nicht nötig, aber wenn, würde ich es tun.
    Oder gehen.
    Groß Geklapper oder Gequatsche ist nicht mein Ding; ich red nicht viel/lang, sondern pack einfach an. Bookman weiß, was er zu tun hat; andernfalls geht er auf die Leute zu und fragt. Irgendwie muss jeder sein ureigenes „Überlebensschema“ finden, um nicht abzudrehen bei allem, was man täglich
    so erlebt. Manches, ab und zu auch diese Gesellschaft/Menschheit, kann
    ich nicht mehr sonderlich ernst nehmen. Die Situation unseres Unternehmens nehme ich jedoch so ernst, dass mein Verstand sofort auf sachlich, nüchtern und realistisch schaltet,zu analysieren beginnt, nach Lösungswegen sucht und dann gleich etwas tun und sich engagieren will. Weshalb ich subjektive, unsachliche Kommentare mancher Kollegen hier oder deren „Geeiere und Gebreie“ für unsinnig und Zeitvergeudung halte, bringt es unser Unternehmen und uns keinen Schritt weiter.
    Ich würde gerne mal einen vernünftigen Lösungsvorschlag oder eine
    wirklich gute Idee lesen. Oder einen sauberen, sachlichen „Journalismus“,
    der sich auf niveauvoller Ebene mit all den Themen beschäftigt.
    Wie soll ein Unternehmen was erreichen und gesunden mit
    einer Crew, die sich gegenseitig öffentlich immer mehr beleidigt,
    zerfleischt und somit entzweit. Ist es das, was wir wollen,
    ist das „der“ Weg, „das“ Ziel?
    Man beschwert sich über Verhalten und „Schweigen“ der GL, und Pipapo. Parallel sind manche Kommentare hier das beste Beispiel dafür, dass
    man es noch schlechter und um Niveaustufen niedriger machen kann als es
    jene jemals (in der Öffentlichkeit) täten. Falsche, keine, zu späte
    Entscheidungen, zu wenig.....und noch Vieles mehr wird kritisiert.
    Welche konstruktiven/weiterführenden/besseren Ideen und Vorschläge hat
    die Mitarbeiterschaft anzubieten? „Depp, doof, blöd, Streik“.
    So also fabulieren Buchhändler über die Fituafion der Branfe;
    da dudn auch der Dudn nix dazu dudn.

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    1. Tja wenn ich meiner FL was sage, gibt sie es keineswegs weiter. Sie nickt, stimmt mir zu und hat es vergessen, bevor ich zur Türe draussen bin.

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  12. Bookman´s Weihnachtswunsch:Sonntag, 9. Dezember 2012 um 22:27:00 MEZ

    Statt 100 gr Mandeln in Schokolade hätte ich
    gerne 24 Monate Manteltarifvertrag auf holzfreiem
    Papier.

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  13. Hallo Bookman,
    dafür, dass Du auch nichts wirklich Konstruktives beizutragen hast, ist Dein Mitteilungsdrang ("Grosses Geklapper und Gequatsche ist nicht mein Ding") doch ganz schön groß? Schon mal über 'nen eigenen Blog nachgedacht?

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    1. Du hast insofern Recht, als dass hier von mir keine Ideen bis ins Detail
      beschrieben wurden (wäre unklug, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen).
      Ich hatte bereits erwähnt, was ich ich als Lösung für unser Unternehmen
      sehe: Engagement (= eine „Salsa“ aus Lust, Leidenschaft,
      Begeisterung, Feuer, Temperament, Fröhlichkeit),
      Ideen (gute Werbung, Kreationen), Umsätze einfahren (Grundstock für
      gute Löhne und Konditionen, für Erhalt als auch Investitionen), geistige
      und körperliche Beweglichkeit/Flexibilität, Multichannel als
      „gelebte und praktizierte geistige als auch unternehmerische Flexibilität“,
      2020 als Ziel vor Augen.
      Engagement ist Flamenco des Geistes, der Sinne und des Körpers.
      Das hat ein Mensch in seiner Mentalität, im Blut, im Herzen, in der Seele,
      oder hat es nicht. Trägt er es in sich, „lebt“ er es/so, - immer! -
      und lässt sich nicht beirren/es kann ihn nichts davon abbringen. Egal, welche
      Widrigkeiten/Umstände/Irritationen kommen (von Krise über.....bis
      sonst noch alles). Hat er es nicht in sich.......... (kann/möchte ich nichts
      dazu sagen).
      Vielleicht gibt es bei Hugendubel einfach zu wenig, die solch
      ein Feuer in sich tragen. Vielleicht braucht dieses Unternehmen mehr an
      Menschen, die Frische und Positives hinein bringen.
      Von meiner Seite aus ist nun alles gesagt. Wer´s nicht versteht, ja mei.
      Ich bin/war mit Menschen verschiedenster Nationen und aus unterschiedlichsten
      Berufen in Kontakt, hatte selbst diverse Berufe und bekomme so einiges mit.
      Aber, zeitlebens bin ich noch nie so vielen Brettern vorm Kopf begegnet wie hier.
      Die Lösung eigentlich vor Augen, doch rennen sie kreuz und quer irgendwo hin.
      Da ist im Grunde jeder weitere Gedankenanstoß zwecklos.
      Ich zieh mein Ding sowieso durch, und bleibe das, was ich bin: Ein friedens-
      und freiheitsliebender, selbständiger Mensch, der sich freiwillig dafür entschieden hat,
      bei und für Hugendubel zu arbeiten und sich für dieses Unternehmen (ergo auch für Buch, Buchhandel, Branche, Standortfiliale und Service-Center) zu engagieren. Doch, bin ich
      realistisch genug, dem Internetgeschäft die Stellung zukommen zu lassen,
      die es im 21. Jahrhundert hat. Woran wir alle weltweit nicht unbeteiligt
      waren und sind, weil wir es mit unserem Verhalten so haben geschehen lassen.
      Das Blog ist nur eines der Millionen Beispiele, wie sehr das Internet bereits
      unverzichtbarer Bestandteil unseres Lebens geworden ist.
      Friedensnobelpreis für 60 Jahre Frieden in Europa. Einigkeit und Recht und
      Freiheit. Fragt sich nur, wie lange es noch Frieden oder deutsche Unternehmen
      gibt. Denn, Frieden beginnt im Kleinsten, in jedem Einzelnen. Von friedlicher
      Gesinnung und Grundhaltung ausgehend über Friedenswillen, friedlichem
      Verhalten, Frieden signalisieren, geben, verteilen, fühlen.
      Als ein für Frieden einstehender deutscher Europäer verabschiede ich mich nun.
      Mein Dank geht an alle meine FL, an meine BL, an meine Kollegen,
      an die Kollegen vom HSC und in der Zentrale. Obwohl Sie mich nicht kennen,
      (ich Sie ebenso wenig oder kaum), auch an Sie in der GL, insbesondere
      an die Geschwister Hugendubel, ein Dankeschön für über 20 Jahre in Ihrem
      Unternehmen. Danke auch an die netten Leute von KNV und Libri.
      And last, but not least, Danke an „meine“ 6 Millionen Kunden.
      Herzlichen Dank, thanks a lot y muchísimas gracias an all meine Stammkunden
      für jahrzehntelange Treue zu unserer Firma!
      Und für die vielen Geschenke, Karten, Gedichte, Geschichtchen, Fotos als auch
      Blumen.
      Euch Kollegen bundesweit wünsche ich Gesundheit und alles Gute.

      Löschen
    2. AN BOOKMAN !!!
      Warum verabschiedest Du dich?
      War das jetzt ironisch, weil Das ENDE von HUGENDUBEL naht?
      Ich mag Deine Schreiben, manchmal ein bißchen zu lang!
      Also bookman Dir schöne x-mas und ein Gutes Neues Jahr, MOTTO:
      Kann nur besser werden!!!!!
      Leider hast Du mit vielem Recht! Die meisten unserer Kollegen
      sind verdammt naiv, obrigkeitshörig, leicht zu manipulieren!
      Im Pausenraum sitzen sie und lesen Bunte, Gala etc., dann unterhalten
      sie sich über diese "Promis", als würden sie die kennen (ist ja auch
      alles wahr, was in der yellow press steht!!)
      Da ist nun mal kein Platz für betriebliches Engagement, für kritisches
      Mitdenken und ähnl. geistige Aktivitäten !
      Wir sind anders!
      Liebe Grüße
      Der einsame Wolf

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    3. Nein, einsamer Wolf, keinerlei Ironie. Ich bin überzeugt davon,
      dass es kein Ende von Hugendubel geben wird, sofern es überwiegend
      Mitarbeiter wie uns gibt. Eigentlich wollte ich dir auch nur
      Grüße schicken; doch, irgendwie schaffst du es, dass ich
      nochmal mehr schreiben muss. Leider geht´s nie „kürzer“,
      daran kannst du mein Engagement und die vielen Gedanken, die
      ich mir mache, ermessen. Bei dir hatte ich den Eindruck, du verstehst, was ich sagen wollte und worum es mir geht. Egal,
      ob und was es zu kritisieren gibt, ob Fehler
      gemacht wurden oder Fehlverhalten vorlag, man kann Kritik, Angst, Wut etc. formulieren,
      ohne jemanden direkt zu beleidigen, ohne allzu primitiv zu werden.
      Das stört mich am meisten an diesem Forum. Dann diese
      Schizophrenie: Einerseits will jeder Arbeitsplatz, Sicherheit,
      Verträge, Gehalt, dass Filialen und das Unternehmen bestehen bleiben.
      Andererseits wird nichts unversucht gelassen (hier oder vor Ort), all dieses auf´s Spiel zu
      setzen und zu riskieren mit Äußerungen, Methoden und Handlungen/Aktionen, die erst recht
      oder zusätzlich schaden.
      Hier bleiben mir nur Unverständnis, Kopfschütteln und etwas Traurigkeit als von Vernunft und Frieden geleiteter, reell und logisch denkender Mensch, der die Dinge sachlich, fair und anständig angeht. Nachmittags bin ich beim Zappen bei Phoenix geblieben
      und sah ab 17 Uhr „Forum Manager“, in der Dr. Wolfgang Reitzle (Vorstandsvorsitzender
      der Linde AG) interviewt wurde. Er berichtete, wie er Linde aus der Krise geführt hatte,
      sagte so viel Logisches und Interessantes, weshalb´s mir danach stank, die Sendung nicht
      aufgezeichnet zu haben. Daraus hätte meines Erachtens ein guter Beitrag für dies
      Blog geschrieben werden können (fast alle Branchen/Firmen sind von den
      Krisen betroffen, durchleben dasselbe wie wir, viel Schlimmeres, oder sind gar am Ende).
      Wie ich mir insgesamt mehr niveauvolle Artikel gewünscht hätte.
      Hab immer gedacht, Buchhändler seien intelligenter, bis ich hier den Krempel las von
      einigen, die nicht mal unterscheiden können zwischen Gedanke/Äußerung/Prognose
      (z.B. v. Herrn Halff/Herrn Drouet) oder getroffener und umgesetzter Entscheidung der GL.
      Mich überrascht sehr, wie unterschiedlich es in den einzelnen Filialen/Regionen
      läuft. In unserer Filiale werden/wurden wir regelmäßig informiert, so dass wir jetzt schon
      innerlich gewissermaßen „vorbereitet“
      sind, andererseits auch genau wissen, auf was es jetzt ankommt, was zu tun
      ist und was einzig und allein nutzen kann und Sinn macht. Demnach ist uns bewusst,
      dass es auch von uns abhängt, ob es klappt oder nicht. Das kitzelt
      natürlich Engagement und Ehrgeiz von allen, denen die Filiale am Herzen liegt. Wie
      überall, gibt’s auch unter uns „anders Geartete“, sag ich ehrlich, und gehe insofern
      mit „Fliegenpilz“ konform, als dass nochmal alle Mitarbeiter auf den Prüfstand/durchgecheckt gehören. Dies ist jedoch nicht Aufgabe/Zuständigkeit von AL,
      sondern von Personalleiter, RL und FL, u.a. unter Einbeziehung der in den Personalakten gesammelten Beurteilungen und Daten über jeden Mitarbeiter. Auf dass die tatsächlich
      „faulen Wutze“, Aggressoren und Querulanten (die Betriebsablauf und Unternehmensziele sabotieren,
      weil sie das Klima/den Frieden unter uns vergiften, sich auf Kosten unserer
      Gesundheit immer noch versuchen, „wegzudrücken“, sich nicht
      um unsere Kunden und um guten Service bemühen, indem sie Multichannel
      nicht praktizieren/leben, sondern ignorieren), zur Räson gebracht oder verabschiedet werden. All jene, die mit solchem Verhalten aufzeigen, dass ihnen unser Unternehmen, dessen Zukunft, ob es gut läuft und Umsätze macht eigentlich egal ist.
      An dich, einsamer Wolf, ebenso die besten Wünsche, feliz navidad y prospero
      año nuevo. Liebe Grüße, Bookman

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    4. Ich weiss nicht, ob jemand die "Dinge sachlich, fair und anständig angeht", der die Misere der Firma vor allem dadursch lösen will, faule Mitarbeiter und Saboteure rauszuschmeissen und sich als leuchtendes Beispiel des optimierten Mitarbeiters darstellt. Soviel Kollegenschelte bei gleichzeitigem Eigenlob ist kaum zu ertragen.

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  14. HALLO ! Ist da jemand ? Keine Kommentare, keine Informationen !?
    Was ist denn jetzt passiert ???? Verschiedene Kollegen baten um Informationen
    zum beispiel aus Bad H., nichts kam ( was haben die, denn für einen Betriebsrat
    ?? ) Habt ihe alle resigniert ??
    Im Ernst, ziehen jetzt alle Filialen, die definitiv geschlossen werden, ein
    tolles Weihnachtsgeschäft durch ? Um dann im nächsten Jahr entlassen zu werden ? Ich dachte Buchhändler wären gebildet, Fehlanzeige, sie sind Angsthasen !!
    Kuschelt weiter mit FL und Kriecht beim RL !!! Wohl bekomms...

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    1. Hallo, ich bin eine Kollegin aus HOM.
      Wir sind ratlos, hilflos und haben Angst um unsere Zukunft. Wir wissen einfach nicht wie wir uns verhalten sollen? Wie ist es bis jetzt in andere Fil. abgelaufen, wer kann uns Tipps geben, wie wir das beste aus der Situation machen können.Wir haben nur eine Betreibsrätin, Sie ist relativ neu in der Position, Sie gibt wirklich Ihr bestes. Aber, mit so eine große Aufgabe wäre doch jede BR überfodert. Ergo, hört auf uns zu Beschimpfen, hilft uns lieber...
      Dankesehr und eine schönes Wochenende

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    2. Aber genau DAS ist die Aufgabe eines BRs. Wenn er dsmit überfordert ist und ihr dafür auch noch Verständnis habt, ja....was erwartest du dann?

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    3. Sagt eurer BR, sie soll sich an den Münchener BR wenden.
      Auch ver.di kontaktieren. Sie können euch bestimmt irgend
      einen Rat geben. Euch in eurer Lage zu beschimpfen ist unter
      aller Kanone.

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    4. Kleiner Tipp an die Frau Betriebsrätin in HOM, Informationen gibts beim Gesamtbetriebsrat, bei Verdi, und ganz ehrlich überforderte Betriebsräte
      sind hoch gefährlich ! Dann lieber ein ehrlicher Rücktritt !!!
      Kollegen in HOM, habt ihr immer noch nichts gemacht ?
      Immer noch keine Betriebsversammlung gemacht ?
      Heute ist der 17. Dezember, noch 6 tage Weihnachtsgeschäft !!!!
      Im Januar kommen dann die Kündigungen......dann ist es zu spät.
      Oder meint ihr am Freitag ist sowieso Weltuntergang ???

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