Sonntag, 3. März 2013

3. März - Internationaler Tag des freien Sonntags




Sieben gute Gründe für den freien Sonntag


1. Der Sonntag ist ein Symbol der Freiheit
Er ist der Tag, an dem wir nach biblischer Verheißung vom Diktat der Arbeit frei sein und gemeinsam aufatmen sollen.

2. Der Sonntag stellt den Menschen in den Mittelpunkt
Der Sonntag steht gegen alle Versuche, den Menschen der Ökonomie zu unterwerfen.

3. Der Sonntag ist ein Familientag
Nur mehr am Sonntag hat die Familie Gelegenheit, einen ganzen Tag gemeinsam zu verbringen.

4. Der Sonntag ist der Kitt der Gesellschaft
Der Sonntag gibt der Gesellschaft Stabilität, weil er den Bürgern ermöglicht, sich zu treffen und zu helfen, Erfahrungen auszutauschen und sich ehrenamtlich zu engagieren.

5. Der Sonntag ist der Akku der Woche
In einer ständig hektischer werdenden Zeit verpflichtet er zu Entschleunigung und Ruhe. Ob Gottesdienst, Sportveranstaltung, Wanderung, Familientreffen oder Lesen, der Sonntag gibt uns Zeit abzuschalten und für die Woche aufzutanken.

6. Der Sonntag ist zum Feiern da
Er ist ein großes Geschenk der jüdisch-christlichen Überlieferung an die Menschheit. Durch ihn sind wir aufgefordert das Fest zu feiern, Kultur zu leben und uns nicht von Arbeit und Geschäftigkeit in Besitz nehmen zu lassen.

7. Der Sonntag stoppt die Gleichförmigkeit
Denn ohne die Sonntagsruhe wären alle Tage gewöhnliche Werktage.



Quelle:

Kommentare:

  1. Schlimm genug, dass man für den freien Sonntag noch "gute Gründe" (= schlagkräftige politische Argumente, die den unersättlichen Wirtschaftsbossen "genügen" könnten?) suchen muss!!!

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  2. Dann war von Euch sicherlich gestern auch niemand im Kino, im Restaurant und es hat auch keiner was im Internet bestellt, das dann von einer international vernetzten armen Sau irgendwo in Südost-Asien verpackt und losgeschickt wurde?
    Brav!

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    1. Hallo, Anonym Montag! Trefflich retourniert! Dein Vorschlag: Sozialstandards an das niedrigste in der Gesellschaft mögliche Niveau anpassen?

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    2. Nicht so hastig. Von Sozialstandards war noch gar nicht die Rede. Eher von Ehrlichkeitsstandards. Nur wenn ih nichts unternehme, ds jemand anderen Sonntags arbeiten lassen muss, kann ich die Moralkeule auspacken. Wenn gemeinsam aufatmen (vgl. Gebot1) ncht fuer das Personal vonn Kinos, Zoos und Minigolfbahnn gelten soll, dann ist das anscheinend gesellschaftlicher Konsens. Aber der Verdi-Clan erhebt den Zeigefinger, wenn es um Sonntagsoeffnungen geht! Jeder ist sich halt doch der Naehste.

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  3. @ Dübelhugo: Da sieht man es wieder. Jeder versteht das was er verstehen will. Das Posting kann man doch nur mit recht großer Phantasie so wie Du verstehen. Ich verstehe es als Aufforderung einmal darüber nachzudenken, ob man mit seinem eigenen Verhalten am Sonntag nicht dazu beträgt das woanders jemand seinen freien Sonntag für einen opfern muss. Aber so ist es nun mal: perception is reality.

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  4. @Anonym Montag

    Ich glaube, Du bringst da einiges durcheinander.
    Es gibt Kernfunktionen wie Krankenhaus, Feuerwehr und Polizei, die immer präsent sein müssen.

    Es gibt dann Bereiche wie Restaurants, Kinos, Theater etc, die in der Regel am Wochenende geöffnet sind.

    Darum geht es aber nicht. Sondern es geht um die permanente Ausweitung der Öffnungszeiten zur Gewinnung von Wettbewerbsvorteilen vorwiegend in der Handelsbranche, wo Sonntagsöffungszeiten weder existentiell notwendig noch eine kulturelle Tradition haben.

    Außerdem: ver.di istz kein Clan, sondern eine Gewerkschaft, von der auch Trittbrettfahrer wie Du profitieren.

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    1. Manchmal wäre es doch schön ein Clan zu sein, ein verdi-clan, dann gilt alles nur für die Clan-Menschen: die Arbeitszeit, das Urlaubsgeld ... das wäre ein Clanleben! Seufz!

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