Montag, 30. November 2015

Weihnachtsgeld fällt nicht vom Himmel

...sondern wird durch den Tarifvertrag garantiert!



Ein an­stän­di­ges Ex­tra am Jah­res­en­de ha­ben al­le Be­schäf­tig­ten ver­dient und sehr vie­le auch nö­tig, weil die Steu­er fürs Au­to oder ei­ne an­de­re Rech­nung fäl­lig wird. Des­halb gilt es, al­le Jah­re wie­der für mehr Zu­wen­dun­gen zu strei­ten. Denn: Das Weih­nachts­geld ist nicht selbst­ver­ständ­lich.

Es ist kein Gnadenakt des Arbeitgebers, sondern steht als Lohnsonderzahlung im Tarifvertrag.
Ein "Bundesweihnachtsgeldgesetz" gibt es nämlich nicht. Das Weihnachtsgeld sichert einzig und allein unser Tarifvertrag!



Kommentare:

  1. Liebe Nicht-Gewerkschaftsmitglieder,

    das Weihnachtsgeld ist Bestandteil des Tarifvertrages, der von uns aktiven Gewerkschaftsmitgliedern erkämpft wurde. Bitte überweist daher diese tarifliche Lohnsonderzahlung an die Streikkasse unserer Gewerkschaft oder spendet es an Pro Asyl oder einen anderen gemeinnützigen Zweck. Vielen Dank für Euer Verständnis!

    Ein aktives Gewerkschaftsmitglied bei Hugendubel

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    1. Als Aussenstehender frage ich mich seit längerer Zeit, ob es Menschen, die entscheiden, keiner Gewerkschaft beitreten zu wollen, überhaupt noch möglich ist, in Ihrer Firma zu arbeiten, oder ob diese Unfolgsamen via Mobbing entfernt werden.

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    2. Keine Sorge. Die "Unfolgsamen" haben es sich in dieser Firma schön gemütlich gemacht, kassieren ihr Tarifgehalt und Weihnachtsgeld und schimpfen lauthals gegen die Gewerkschaften. Von "rausmobben" kann hier also keine Rede sein. Denen gehts allen sehr, sehr gut bei uns. Ist doch ein tolles Leben. Andere kämpfen für mein Gehalt und ich darf auch noch rumschimpfen. Wo gibts denn sowas? Na, bei uns.

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    3. Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt: In jedem Falle meine ich mit Mobbing das, was Sie (17.04 Uhr) in Ton und Inhalt über Ihre Kollegen schreiben.

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    4. @Anonym 11:59 und 18:53

      Nochmal zum Mitschreiben: Du kassierst Weihnachtsgeld, weil Gewerkschaftsmitglieder ihre Beiträge zahlen und unsere Tarifleistungen mit Arbeitskämpfen durchsetzen.
      Du zahlst weder Beiträge noch beteiligst Du Dich an Streiks, kassierst aber trotzdem das Geld. Was ist daran so schwer zu verstehen? Selbstverständlich muss niemand Gewerkschaftsmitglied werden, aber der hier aufgezeigte Zusammenhang sollte Dir klar sein.

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    5. Aussenstehende können beruhigt sein. Wer den Aufmarsch bei den roten Fahnen nicht verpasst, die Internationale summen kann und regelmässig sein Schutzgeld an die Streikkasse abdrückt, wird nicht gemobbt.
      Vorausgesetzt er sagt nicht noch etwas kritisches über Betriebsräte oder Arbeitnehmer, die sich nicht an der Arbeit beteiligen, aber trotzdem das Gehalt kassieren.

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    6. Also ich sehe das Weihnachtsgeld als eine Art Schmerzensgeld.
      Außerdem stehe ich im Laden, wenn BR mal wieder für ne Woche verschwindet. Da muss ich doppelt schuften.
      Also ist es nur recht und billig, dass ich Weihnachtsgeld kassiere
      Was mir auf mein Konto überwiesen wird, nehme ich und mache damit, was ich möchte.

      Man mag es glauben oder nicht: aber HIER gibt es ausnahmsweise KEINE Mitbestimmung.

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    7. Sehr geehrtes Gewerkschaftsmitglied! Ich "kassiere" nichts, und wozu ich Beiträge zahle und woran ich mich beteilige, geht Sie nichts an. Ich bitte Sie darum, mich weder zu duzen, noch anzupöbeln.

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    8. Gewerkschaftlich organisierte BuchhändlerinMittwoch, 2. Dezember 2015 um 12:36:00 MEZ

      Sehr geehrtes Nicht-Gewerkschaftsmitglied!
      Du bist hier auf einem Gewerkschaftsblog. Niemand hat Dich als dazu gezwungen, hier als Nicht-Gewerkschaftsmitglied auf einen Gewerkschaftsblog zu gehen, Mitgliedsbeiträge für die Gewerkschaft zu zahlen, das unter Gewerkschafter übliche "Du" gut zu finden oder Dich mit den politischen Zielen der Gewerkschaft zu identifizieren. Ich frage mich allerdings schon, was Du hier willst? Beschwerst Du Dich auch, dass auf dem FDP-Blog keine sozialistischen Inhalte verbreitet werden? Im übrigen ist Klartext reden ist noch lange kein Pöbeln.

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    9. @anonym 22:11: wenn Du aus München bist, dann hoffe ich, dass der BR herausfindet, wer Du bist u. zukünftig Deine Arbeitspläne nicht mehr prüft! Das macht er nämlich u.a. wenn er nicht im Laden steht.

      Falls Du es nicht weißt, BR-Zeit ist Arbeitszeit, da sich der BR nämlich in dieser Zeit seinen A.. für Dich aufreisst, damit so unsolidarische Mitarbeiter wie Du gute Arbeitsbedingungen haben, damit Kündigungen widersprochen werden können, damit die Rechte der Arbeitnehmer gewahrt bleiben, damit Gesetze eingehalten werden und damit Du nicht jeden Samstag arbeiten musst, sondern an diesem Tag Dein Weihnachtsgeld ausgeben kannst, für das Du nicht den kleinsten Finger krumm gemacht hast

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    10. Bravo, Anonym 18:54, ganz meine Meinung. Nur vermutlich sinnlos bei Leuten, deren politischer Horizont nicht mal bis zur Nasenspitze reicht, weil zuvor das Brett vorm Kopf ist.

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    11. Oh ja, die Prüfung der Arbeitspläne durch die Betriebsräte. Von mir aus braucht der Plan nicht durch Betriebsräte geprüft werden. Gab es früher auch nicht und hat wunderbar funktioniert. Wie viel Zeit die ja Arbeitszeit ist, wie überflüssigerweise betont wurde, könnte gespart werden, wenn dies entfiele. Wo kann ich den Antrag dafür stellen? Komme übrigens nicht aus München. Hach wie froh ich darüber bin!

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    12. Dann beschwere Dich bitte direkt bei der GL, denn die neuen Arbeitszeiten wollte Hugendubel.. Und die Betriebsvereinbarung dazu wurde von BR UND GL unterzeichnet.
      Also: der richtige Empfänger für Deine Beschwerde ist die GL!! Nur zu!!!

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    13. NeueArbeitszeiten? Müsst Ihr Münchener jetzt etwa auch mal richtig arbeiten oder was? Logisch ist Dein Einwand auch nicht. Kann mir nicht vorstellen, dass sich die GL gewünscht hat, dass für die Prüfung von Arbeitsplänen durch BRs Zeit und Resourcen verschwendet werden. Das Recht hat sich der BR wohl einräumen lassen.

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    14. Abgesehen von Deiner Beleidigung der 400 Kolleginnen am Standort München erkennt man an Deinem Kommentar, dass Du NULL Ahnung hast.

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  2. @Anonym 22:11 "Was mir auf mein Konto überwiesen wird, nehme ich..."

    Es wird dir aber nur was auf dein Konto überwiesen, weil es einen Tarifvertrag gibt, den du der Gewerkschaft zu verdanken hast.

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  3. Schon merkwürdig, dass manche Leute hier anti-gewerkschaftliche Kommentare absondern und sich dann beschweren, wenn sie Kontra kriegen.

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    1. Also ich finde es lustig, wenn die Gewerkschafter hier immer abgehen wie ein angestochener Luftballon.
      Alleine dafür lohnen sich kritische Kommentare.
      Von meiner Seite aus beschwere ich mich nicht über "Kontra". Für mich ist das wie eine Comedyshow, ich liebe es.
      Man schreibt Kritik an BR, Blog, Gewerkschaft, egal - und man hört es förmlich surren.
      Darauf ist wenigstens Verlass :-)

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    2. Schon merkwürdig, dass manche Leute hier arbeiten und dafür Geld bekommen, ausharren in der Firma, in der es ihnen so gar nicht gefällt und sich dann beschweren, wenn sie arbeiten müssen.

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    3. Der einzige hier, der wie von der Tarantel gestochen herumspringt, ist der Trittbrettfahrer, der Tarifleistungen einkassiert ohne Mitgliedsbeiträge zu gezahlt zu haben. Und welcher Trittbrettfahrer möchte schon hören, dass er ein Trittbrettfahrer ist? Was daran lustig oder Comedy sein soll, weiss ich nicht. Es ist eher erbärmlich und unsolidarisch. Wer das ganze Jahr über auf die Gewerkschaft schimpft, könnte jetzt einmal Charakter zeigen und das Weihnachtsgeld zurückzahlen. Aber dazu reicht´s dann halt doch nicht.

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