Samstag, 28. Juni 2014

"Rettet unseren Hugendubel"

Aktion am 28. Juni in München





"Hugendubel am Marienplatz muss bleiben"

Unter diesem Motto fand heute vor der Filiale am Marienplatz in München eine Flugblatt-Aktion statt. Das gemeinsame Zusammenwirken der Münchner Künstlerin Marion Kropp (und ihrer Unterstützer) und der "Aktionsgruppe Marienplatz " (bestehend aus Hugendubel-Mitarbeitern), machte diese tolle Aktion möglich.
Es wurden Lesezeichen mit der Aufschrift "Rettet unseren Hugendubel" an interessierte Kunden und Bürger verteilt, mit der Bitte bei der Petition zu unterschreiben.
Marion Kropp hatte vor einiger Zeit diese Online-Petition für den Erhalt der Filiale Marienplatz ins Leben gerufen.

Wer nicht online bei der Petition mitmachen wollte, konnte auch direkt auf einer Unterschriftenliste unterschreiben und so gegen die Schließung des Marienplatzes protestieren.

Die meisten Kunden reagierten entsetzt, dass diese Filiale Ende 2015 der Telekom weichen soll. Die einhellige Meinung war: alteingesessene Geschäfte werden aus der Innenstadt vertrieben, nur damit die Immobilienunternehmen (in diesem Falle Schörghuber - Bayerische Hausbau) noch mehr Gewinne erzielen können. Hinweis: Die Telekom soll bereit sein, zukünftig mehr als doppelt so viel Miete wie bisher zu bezahlen.

Die Hugendubel-Kunden unterschrieben heute sehr bereitwillig diese Petition. So kamen in kurzer Zeit einige Hundert Unterschriften zusammen. Viele Lesezeichen wurden zusätzlich mitgenommen mit der Aussage, diese auch im Freundeskreis verteilen zu wollen.


Wollt auch ihr die Online-Petition von Marion Kropp unterstützen, unterschreibt bitte hier:




Kommentare:

  1. Die Zeit, da Unternehmer durch spektakuläre Aktionen Maßstäbe setzen zu können glaubten, ist vorbei. Niemand bewundert euch mehr dafür.

    All dieses Raffen, Zocken und Klotzen, das Immer- noch-mehr- haben- wollen, das ist so einfach nicht mehr zeitgemäß.
    Denn: die unvermeidlichen Folgekosten für die Allgemeinheit... werden von höchstderselben penibel und äußerst ungnädig vermerkt.

    Das habt ihr doch schon mitbekommen, oder?

    Die wichtigste ungeschriebene Regel für PR lautet jetzt: Wenn du es irgendwie vermeiden kannst, dann falle in dieser medial aufgeheizten Öffentlichkeit (die heute das Sender-Empfänger-Prinzip jederzeit umkehren kann) nicht negativ auf.

    Nicht durch Steuerhinterziehung, nicht durch Skandale, nicht durch instinktloses Handeln, nicht durch Existenzvernichtung.

    Und versuche auch nicht als Sargnagel von Hugendubel in die Geschichte der Stadt München einzugehen.

    Sonst hast du den größten Image-GAU seit der Bauland-Affäre in den Achtzigern
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13509240.html

    wie einen Mühlstein um deinen Hals hängen.

    Telekom, Schörghuber, Bayerische Hausbau und Co: allen, die München lieben, wird euer Versagen dauerhaft in Erinnerung bleiben.

    Verlaßt euch drauf.

    AntwortenLöschen
  2. Die Aktion war wohl sehr erfolgreich.
    Viele Passanten haben auf bereitgehaltenen Unterschriftenlisten unterschrieben.
    Auf jeden Fall muss die Aktion wiederholt werden - zb auch bei der Shopping-Nacht.

    AntwortenLöschen
  3. Hugendubel muß im Herzen von München bleibenMittwoch, 2. Juli 2014 um 12:54:00 MESZ

    Kann dem nur zustimmen! Ich habe selber bei der Aktion mitgemacht und war über die äußerst positive Rückmeldung vieler Münchnerinnen und Münchner angenehm überrascht.Man merkt, wie stark sie sich mit Hugendubel und speziell mit der Filiale am Marienplatz verbunden fühlen.

    AntwortenLöschen

Ihr könnt Eure Kommentare vollständig anonym abgeben. Wählt dazu bei "Kommentar schreiben als..." die Option "anonym". Wenn Ihr unter einem Pseudonym schreiben wollt, wählt die Option "Name/URL". Die Eingabe einer URL (Internet-Adresse) ist dabei nicht nötig.

Wir freuen uns, wenn Ihr statt "Anonym" die Möglichkeit des Kommentierens unter Pseudonym wählt. Das Kommentieren und Diskutieren unter Pseudonym erleichtert das Austauschen der Argumente unter den einzelnen Benutzern.