Dienstag, 21. Oktober 2014

Hape Kerkeling wünscht Hugendubel-Beschäftigten alles Gute!










Hape signiert sein Buch für die Beschäftigten: "Für die Kollegen von Hugendubel: Alles Gute!"



Anmerkung der Infoblog-Redaktion: 

Die Tarifkommission für Beschäftigungssicherung bat uns um den Abdruck des folgenden Statements:

"Wir als Mitglieder der Hugendubel-Tarifkommission für Beschäftigungssicherung haben am vergangenen Samstag in unserer Freizeit mit einer gültigen Eintrittskarte die Veranstaltung mit Hape Kerkeling besucht.
Nach seiner ca einstündigen Lesung, die ohne jede Störung ablief, haben wir Hape Kerkeling darüber informiert, dass die Filiale Marienplatz Ende 2015/ Anfang 2016 schliessen wird, dass wir uns als Mitglieder der aus gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten gebildeten Tarifkommission für den Erhalt unserer Arbeitsplätze einsetzen und dass wir wollen, dass die Buchhandlung Hugendubel weiterhin im Herzen der Stadt bleibt.

Hape Kerkeling war also über unser Anliegen im Bilde und sofort zu einem spontanen Foto bereit.
Dutzende von TeilnehmerInnen der Veranstaltung am Marienplatz machten ebenfalls Fotos, liessen sich mit Hape Kerkeling zusammen fotografieren und posteten dies schliesslich auch auf Facebook oder in anderen sozialen Medien. Dies störte unserer Kenntnis nach weder Hape Kerkeling, noch die anwesenden Verlagsvertreter noch den Vertreter der Eventagentur.

Wir haben in diesem Kontext diese spontane solidarische Geste - die wir nach wie vor grossartig finden - als Erlaubnis zur Information der Beschäftigten auch über diesen Infoblog interpretiert. Denn wir haben mit dieser Aktion nach unserem Ermessen weder die Person von Hape Kerkeling verunglimpft noch uns damit kommerziell bereichert.

Leider sah das die in Hamburg auf Urheber- und Medienrecht ansässige Rechtsanwaltskanzlei Unverzagt von Have, die von Hape Kerkeling mit der Wahrung seiner Persönlichkeitsrechte beauftragt worden ist, anders. Sie forderte uns zur Löschung der Fotos und Textzitate von Hape Kerkeling auf.
Da eine persönliche Kontaufnahme mit dem Autor, der gegenwärtig auf Lesereise durch Deutschland ist, nicht möglich war, sind wir dem nachgekommen.

Schade.

Wir bleiben trotzdem Fans des großartigen Autors und Entertainers Hape Kerkeling, der - wie auch in seinem neuen Buch nachzulesen ist - die Welt der sogenannten kleinen Leute, aus der er kommt, nie vergessen hat und dessen anarchistischen Humor wir immer lieben werden."


Kommentare:

  1. Leider hat hier die Gewerkschaft einen prominenten Autor schamlos für ihre Zwecke ausgenutzt!

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    1. Eine Frechheit ohnegleichen! Dies wird Folgen haben!

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    2. Lasst Euch überraschen .......

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    3. Ich finde diese Idee von der Tarifkommission super - und nicht schamlos.Prima Öffentlichkeitsarbeit.
      Mehr davon!

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  2. Es ist wirklich eine Frechheit, dass sich Prominente für den Erhalt von 90 Arbeitsplätzen einsetzen!!

    Wer es nicht gemerkt hat: das war Ironie!!

    Und noch peinlicher ist es, dass sich Prominente dafür einsetzen müssen, weil die eigenen, betroffenen Mitarbeiter es nicht tun!!

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  3. Coole Aktion. Ich hoffe, so geht es weiter

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  4. Jetzt muss die Belegschaft endlich mal ihren Hintern hochkriegen.

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  5. Wo war eigentlich unser Betriebsratsvorsitzender?

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    1. Was sollen diese Kommentare. Uwe Cramm muss nicht bei jeder Aktion mitmachen. Macht doch selber mit! Infos zu folgenden Aktionen gibts bei der Tarifkommission und auch bei Mitgliedern des Betriebsrats.
      Also:Auf auf macht mit!

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    2. Genau - macht mit!
      Und organisiert Prominente, die mitmachen!
      Und zur Info: Das war nicht nur eine Gewerkschaftsaktion, sondern eine Aktion der Tarifkommission. Und in der Tarifkommission sind nur Hugendubelmitarbeiter!!!.
      Anstatt zu meckern, tut was für den Erhalt von Hugendubel in der Innenstadt!!!

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  6. Die Frage nach dem Fehlen unseres Betriebsratsvorsitzenden (der sich übrigens mit "K" schreibt) ist durchaus legitim; ebenso die Frage warum etliche BetriebsrätInnen gefehlt haben. Am MPL gibt es 4 BR, nur 2 waren anscheinend bei der Aktion dabei. Warum? BR haben Kündigungsgschutz um genau bei solchen kritischen Sachen dabei sein zu können.

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    1. Wie gesagt, in der Tarifkommission sind nur Hugendubelmitarbeiter.
      Aber nicht zwingend Betriebsräte.
      Aber anstatt auf unseren BR zu schimpfen: Selber den Arsch hochkriegen und Aktionen starten + durchführen!

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    2. Mitglied der Hugendubel-Tarifkommission für BeschäftigungssicherungMittwoch, 22. Oktober 2014 um 19:15:00 MESZ

      Zur besseren Klarheit einige Infos:
      Organisatorisch und rechtlich verantwortlich für die Aktion am Marienplatz ist ver.di .
      Durchgeführt hat die Aktion die Hugendubel-Tarifkommission für Beschäftigung, die aus 10 gewerkschaftlich organisierten Hugendubel-Kolleginnen besteht sowie unseren Gewerkschaftssekretären Hubert Thiermeyer und Schorsch Wäsler. Alle Mitglieder dieser Tarifkommission sind Mitglieder oder Ersatz-Mitglieder des Münchner Hugendubel-Betriebsrates.
      Neben dieser ver.di-Hauskommission für den Hugendubel-Standort München gibt es noch eine ver.di-Tarif-Kommission für den Entgelt- und Manteltarifvertrag des Bayerischen Buchhandels, in der auch Beschäftigte anderer Unternehmen Mitglied sind.

      Wichtiger Unterschied zur Betriebsrats-Ebene: gewerkschaftliche Tarif-Kommissionen sind innerhalb der Tarifautonomie berechtigt, Arbeitskampfmaßnahmen durchzuführen.
      Sinnvollerweise sind zur optimalen Vertretung von Arbeitnehmerinteressen die Betriebsrats- und die Gewerkschafts-Ebene eng verzahnt.

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    3. Stimmt das? Ist das wirklich wahr?

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    4. ....es gibt eben Wichtiges und Unwichtiges!!!

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    5. So setzt ein BR-Vorsitzender eben seine Prioritäten!

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    6. Was soll das werden?
      Wer will hier Uwe schlechtmachen?
      Die GL oder Beauftragte der GL?
      Zur Info: Die Aktion mit Hape war ja erst anonym - Uwe wäre gleich zu Beginn aufgefallen - das wäre nicht zielführend gewesen.

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    7. Einerseits: Einzelfälle unter Namensnennung sollten hier nicht diskutiert werden. Der Kollege mag seine Gründe gehabt haben.
      Andererseits: der Kollege ist kein x-beliebiger Kollge, sondern Betriebsratsvorsitzender.
      Das Fehlen bei so einer wichtigen Aktion provoziert zwangsläufig Fragen und Spekulationen. Das sollte der Kollege bedacht haben bzw. in Zukunft bedenken.

      Davon abgesehen. in diesem Blog ist in der Vergangenheit schon öfter das Verhalten von BetriebsrätInnen kristisch hinterfragt worden, teilweise durchaus recht deutlich.
      Von manchen BR wurde das als unangemessen, man kann auch sagen als Majestätsbeleidigung empfunden.

      Diese BR sollten ihre Abwehrhaltung gegenüber solcher Kritik selbstkritisch hinterfragen.
      Wer die Interessen der lohnabhängig Beschäftigten in einer offiziellen Funktion vertritt (und dafür auch völlig zurecht Kündigungsschutz geniesst), muss sich darüber im Klaren sein, dass an ihn/sie auch besondere Anforderungen gestellt werden, d.h. er/sie hat eine Vorbildfunktion, im Guten wie im Schlechten. Das sollte jeder/jede im Hinblick auf zukünftige Aktionen bedenken. Die Zeit des Abtauchens ist vorbei. Von jedem/jeder BR wird eine klarer Standpunkt verlangt. Und zwar auf Seiten der KollegInnen, deutlich sichtbar in der ersten Reihe.

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    8. in aller Unbescheidenheit möchte ich sagen, dass ich mich seit beinahe neun Jahren für ein enges Zusammenwirken zwischen Betriebsrat und Gewerkschaft einsetze und damit vermutlich auch nicht so ganz erfolglos war. Auch ich bin daher der Meinung, dass unsere Betriebsratsmitglieder die Arbeit der Tarifkommission unterstützen sollte,
      Zusammenarbeit und Solidarität sind aber keine Einbahnstraßen. Sie sollten auch nicht von Mitgliedern der Tarifkommission in Frage gestellt werden. Deshalb halte ich es für einen großen Fehler, wenn ein paar allzu eifrige KollegInnen, die ich durchaus namentlich nennen könnte, hier im Blog bei jeder Gelegenheit den Betriebsrat und seinen Vorsitzenden durch den Kakao ziehen. So funktioniert Zusammenarbeit und Solidarität, nämlich auch nicht. Schminkt euch also bitte die alberne "Ich-will-Betriebsratsvorsitzender-werden-anstelle-des-Betriebsratsvorsitzenden-Nummer" wieder ab - und denkt an die Beschäftigen und eure Interessen. Ich bin sicher, sie werden es euch danken.

      Ich freue mich auf eine künftig fruchtbare Zusammenarbeit

      Jürgen Horn

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    9. Bravo Jürgen! Das stimmt völlig. Gut dass auch noch ein paar von euch an uns denken. Die ganzen Nögler sollen erst mal so gute Arbeit leisten wie Uwe. Dann dürfen sie weiternörgeln,

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    10. Tut mir leid Jürgen, aber das ist lächerlich!
      Hier will keiner BR Vorsitzender werden. Es geht um ein Miteinander, das ich leider des öfteren vermisse.
      Kritikfähigkeit ist etwas, das man auch lernen kann und auch lernen sollte.
      Nur weil man schon lange im BR ist bedeutet dies nicht unfehlbar zu sein.

      Erinnern möchte ich nur daran, dass der BR nicht aus ein oder zwei Personen besteht. Die Arbeit leistet das komplette Gremium!

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    11. Der BR besteht in München aus 11 Mitgliedern. Jede Stimme zählt gleich, es gibt keine Gewichtung. Auch die Stimme des Vorsitzenden ist nur eine unter elf.

      Beschlüsse Werden vom kompletten Gremium gefasst. Auch die Arbeit leistet das komplette Gremium, keine einzelne Person.
      Natürlich gibt es innerhalb des Gremium engagierte und weniger engagierte Mitglieder, wie überall auch. Ich denke, unser BR ist eine gute Mischung und man kann gemeinsam viel erreichen.

      Aber bitte nicht vergessen: die BR-Arbeit wird von allen zusammen gemacht

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    12. Ich glaube nicht, dass der Kollege Horn das vergessen hat. Ich glaube eher, er wollte ein paar Leute daran erinnern. Deshalb hat er wahrscheinlich auch geschrieben, er freut sich auf die Zusammenarbeit. Nicht gelesen?

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    13. Und noch was: es war ja nicht Jürgen, der hier angefangen hat, hier über einzelne BR-Mitglieder zu reden. Er hat einen Einzelnen verteidigt, weil ein Einzelner angegriffen wurde. Davon, dass im Betriebsrat nicht jede Stimme gleichviel zählt und irgendwer mehr oder weniger tut, hat er kein Wort gesagt. Das waren andere.
      Außerdem geht es hier nicht um Kritikfähigkeit, sondern darum, ob es gut für die Sache der Mitarbeiter ist, wenn jede Kritik öffentlich geübt wird.
      Er glaubt das anscheinend nicht. Ich glaube es auch nicht!

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    14. Richtig!
      Diese Diskussion erinnert mich an eine Szene in dem ersten Wiki-Film, in der sich Snorre und Tjure gegenüberstehen und abwechselnd mit den Fäusten auf den Kopf schlagen.

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    15. Wenn sich sich 2 streiten freut sich der 3.

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    16. Diese Sache mit 'Vorsitzender werden' ist wirklich ein Witz. Um das geht es hier doch überhaupt nicht.
      Es geht in dieser Diskussion nur darum, auch einmal Kritik üben zu können. Und das muss ja wohl erlaubt sein. Auch alteingesessene BR Mitglieder müssen sich wohl oder übel Kritik anhören.

      Die Tarifkommission bemüht sich seit Jahren um eine Beschäftigungssicherung. Hier zu behaupten, es würde nicht um die Belange der Mitarbeiter gehen, finde ich gelinde gesagt, ganz mies.

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    17. Wir haben euch Betriebsräte aber nicht gewählt, damit ihr euch öffentlich kritisiert.
      Macht euren Mist während eurer Sitzungen aus, dass die GL nicht alles mitkriegt. Ich möchte wissen, was daran so schwer zu kapieren ist.

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    18. Ich kapier das hier alles nicht wirklich. Ich bin auch im BR und meiner Meinung nach sind wir ein gutes Team.
      Im Großen und Ganzen sind wir doch meist auf einer Linie und in wichtigen Dingen auch einer Meinung.
      Hier entsteht der Eindruck, wir streiten nur. Dem möchte ich widersprechen. Wir diskutieren, tauschen uns aus, aber wir ziehen am selben Strang und sind uns meist einig!

      Versteh das hier deshalb eigentlich nicht.

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  7. Ich habe k e i n e n Kündigungsschutz und werde bei der nächsten Aktion auf jeden Fall dabei sein, ob jetzt unsere Arbeitnehmervertreter da sind oder nicht.

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  8. Ich kenne unseren Betriebsratsvorsitzenden als jemanden, der im Interesse der KollegInnen keinen Konflikt mit dem Arbeitgeber scheut. Seit Jahren kämpft er in der verdi-Tarifkommission für unsere Gehälter und hat bisher bei keinem Streik gefehlt.
    Was sollen also diese Ermahnungen, wenn er einmal bei einer Aktion nicht dabei gewesen ist? Haben wir nichts wichtigeres zu tun?

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    1. Diesem Beitrag kann ich nur zustimmen.

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    2. Richtig! Und wenn demnächst unsere größte Filiale dicht gemacht wird und fast hundert Arbeitsplätze den Bach runtergehen, brauchen wir einen Sozialplan und Interessenausgleich. Die Verhandlungen darüber wird nicht Hape Kerkeling führen, sondern Uwe Kramm, und das ist auch gut so.

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    3. Diese Verhandlung wird der BR führen und keine einzelne Person aus dem BR! Das Gremium wird das machen!

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    4. Wie hier völlig richtig angemerkt worden ist, ist die Betriebsratsarbeit keine One-Man-Show, sondern die gemeinsame Leistung aller gewählten ArbeitnehmervertreterInnen.
      Diese Interessensvertetung funktioniert zum einen auf einer Betriebsratsebene, zum anderen auf einer Gewerkschaftsebene, in unserem Fall ist es die Tarifkommission für Beschäftigungssicherung. Der grosse Vorteil bei uns München besteht darin, dass alle Mitglieder der Tarifkommission auch Mitglieder oder Ersatzmitglieder des Betriebsrates sind. Und der Vorteil einer Tarifkommission liegt darin, dass weit umfangreichere Massnahmen zur Durchsetzung möglich sind, als es das ein Betriebsrat jemals könnte.

      Die T-Shirt-Aktion mit Hape Kerkeling ist im Rahmen einer solchen tariflichen Auseinandersetzung zu sehen. Ein Ausspielen der beiden genannten Personen ist daher Unsinn.

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    5. Na super! Wenn das alles keine Ein-Mann-Show ist und bei Verhandlungen immer 11 Mann ohne Verhandlungsführer aufschlagen, dann kann es ja auch nicht so schlimm sein, wenn einer von den Gleichen unter Gleichen mal irgendwo nicht dabei ist. Was soll also das ganze Gedönere?

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    6. Der BR-Vorsitzende setzt die Beschlüsse des gesamten BR-Gremiums um; er "führt" keine eigenständigen Verhandlungen. Lies bitte dazu des Betriebsverfassungsgesetz.
      Als Vorsitzender ist er aber natürlich in der Betriebsöffentlichkeit die sichtbarste Figur.
      Deswegen stehen seine Handlungen oder Nicht-Handlungen in einem besonderen Fokus.
      Darum ging es in einigen kritischen Kommentaren hier im Blog. Und Kritik muss möglich sein.

      Denn wie heisst es im Motto dieses Infoblogs auf der Startseite links oben:
      "... in schwierigen Zeiten für mehr Transparenz im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zur Information und zum Austausch geben."


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    7. Die GL hat ja nicht nur diese Diskussion hier höchst interessiert zur Kenntnis genommen, sondern auch, dass bei der Aktion selber wichtige Kollegen gefehlt haben.
      Um das zu vermeiden: macht einfach beim nächsten Mal alle mit!

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  9. Es soll Menschen geben, die neben ihrer Arbeit und ihrem Engagement im BR, auch ein Privatleben haben, wo sich auch hin und wieder nicht aufschiebbare Verpflichtungen ergeben sollen. Insofern würde ich die Nachfrage, warum ein BR-Mitglied bei einer Aktion ausserhalb regulärer Arbeitszeiten nicht dabei nur dann für legitim halten, wenn der entsprechende BR zu dieser Aktion aufgerufen hätte. Im übrigen wurde an diesem Abend so weit ich es dem Blog entnehmen kann keinerlei in irgendeiner Weise kündigungsrelevanten Dinge getan, was da das stererotype Herumreiten auf dem besonderen Kündigungsschutzes für BR soll.

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  10. Zu den letzten Betriebsratswahlen sind 24 Kandidatinnen und Kandidaten angetreten, viele davon Gewerkschaftsmitglieder und alle mit dem Versprechen, sich für die Beschäftigten von Hugendubel zu engagieren. Bei den ganzen Aktionen in den letzten Wochen und Monaten hat sich davon immer nur ein kleiner Teil aktiv beteiligt. Die Mehrheit war unsichtbar. Insofern ist es durchaus legitim, nach der Rolle unserer BetriebsrätInnen zu fragen. Wie ich gehört habe, haben sich die bei der Kerkeling-Lesung anwesenden Hugendubel-Führungskräfte sehr aggressiv aufgeführt. Der Hinweis auf den besonderen Kündigungsschutz ist deshalb ebenfalls berechtigt, weil normale Beschäftigte einen größeren Druck aushalten müssen. Künftige Diskussionen lassen sich vermeiden, wenn bei kommenden Aktionen einfach alle mitmachen.

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  11. Hinter dem Vorgehen der hamburger Kanzlei steckt doch unsere GL, da bin ich mir ziemlich sicher.

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    1. Welche "Hamburger Kanzlei"? Welches "Vorgehen"? Was ist da los?

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    2. Steht oben im Artikel im Statement der Tarifkommission.

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  12. Wo steht das mit der Kanzlei? Hab ich dem Statement nicht entnehmen können.

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  13. "Leider sah das die in Hamburg auf Urheber- und Medienrecht ansässige Rechtsanwaltskanzlei Unverzagt von Have, die von Hape Kerkeling mit der Wahrung seiner Persönlichkeitsrechte beauftragt worden ist, anders. Sie forderte uns zur Löschung der Fotos und Textzitate von Hape Kerkeling auf.

    Da eine persönliche Kontaufnahme mit dem Autor, der gegenwärtig auf Lesereise durch Deutschland ist, nicht möglich war, sind wir dem nachgekommen."

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    1. Leute, noch einmal Glüclwunsch zu der couragierten Aktion, die über die notwendige, oft fade Betriebsrats- und Gewerkschaftsarbeit hinausweist. Dass sie Wirkung zeigt, bestätigt die "Hamburger Kanzlei" (ist deren Meinung in Bayern überhaupt justizialeb?). Und noch was: Solche Aktionen machen Spaß und "wer sich vor Schlägen fürchtet, darf nie keinen Spaß haben" (Ludwig Thoma)

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  14. Hallo Free Internet, wie kann die GLl dafür verantwortlichsein, wenn die Rechtsanwaltskanzlei die die Persönlichkeitsrechte von Herrn Kerkeling vertritt, rechtliche Schritte einleitet??

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    1. Das Lesen des Statements kann nicht schaden:
      "Hape Kerkeling war also über unser Anliegen im Bilde und sofort zu einem spontanen Foto bereit. Dutzende von TeilnehmerInnen der Veranstaltung am Marienplatz machten ebenfalls Fotos, liessen sich mit Hape Kerkeling zusammen fotografieren und posteten dies schliesslich auch auf Facebook oder in anderen sozialen Medien. Dies störte unserer Kenntnis nach weder Hape Kerkeling, noch die anwesenden Verlagsvertreter noch den Vertreter der Eventagentur."

      Die einzigen, der sich daran störte, übrigens nicht an den Dutzenden von Kunden-Fotos und Kunden-Postings - waren die anwesenden Hugebndubel-Führungskräfte. Tja, wer hat da wohl den Tipp gegegeben?

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  15. Also:
    jetzt habe ich die ganzen Kommentare gelesen und wurde immer betroffener.
    Erstmal: die Hape Kerkeling Aktion finde ich super, klasse, genial...
    Super Einfall von der Tarifkommission!
    Betroffen macht mich, dass Leute hier öffentlich ihren Zwist innerhalb des BR austragen. Vorschlag: Macht das lieber in der BRsitzung!
    Die Gl freut sich doch diebisch, dass ihr uneins seid und denkt, sie kann machen, was sie will! Stimmt ja teilweise leider auch!
    Jedenfalls DANKE an alle, die den Mut hatten, bei der Hapeaktion mitzumachen.
    Und danke an Uwe,Jürgen ..., die sich für die Beschäftigten einsetzen.


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  16. Gewerkschaftlich organisierte BuchhändlerinSonntag, 26. Oktober 2014 um 16:56:00 MEZ

    Ich denke, wir sollten diese Debatte hier beenden. Um solche Diskussionen in Zukunft zu vermeiden, sollten an der nächsten Aktion einfach ALLE Beschäftigten, BetriebsrätInnen und Mitglieder der Tarifkommission mitmachen. Wie ich gehört habe, ist da schon einiges in Planung.
    DARÜBER können wir dann in aller Ausführlichkeit reden. Am schönsten natürlich, wenn die kommende Aktion genauso erfolgreich und kreativ wie die Aktion mit Hape Kerkeling werden wird.
    Ich bin jedenfalls dabei!

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  17. Hape Kerkeling wurde nicht verunglimpft, aber vielleicht wurde er mit dieser Aktion überrumpelt. Es wäre interessant zu erfahren, wie er diese Aktion im Nachhinein sieht. Aus der Ferne betrachtet finde ich es nicht nett, einen Gast in eine solche Lage zu bringen.

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    1. Kerkeling ist doch Profi genug, um spontan zu entscheiden, ob er so etwas möchte oder nicht. Den muß nicht man schonen. Der kennt sich mit Medien und der Öffentlichkeit schon ganz gut aus, glaub mir.

      Ich kann verstehen, dass er sich nicht für etwas politisieren lassen will, mit dem er sich vorher nicht ausreichend befasst hat. Bzw. dass seine Agentur das nicht möchte. Okay.

      Letztlich ist es so: im spontanen Moment war er ganz auf Seiten der betroffenen Kolleginnen und Kollegen und hat sich mit ihnen solidarisiert. Das ist, was zählt. Egal, ob man nachher ein Foto davon online stellt oder nicht.

      Zur ganzen BR-Diskussion: ich persönlich finde es schade, wenn BRs bei einer solchen Aktion fehlen. Egal, ob Vorsitzender oder nicht. Der Termin stand lange genug fest, die BRs waren darüber ausreichend im Vorlauf informiert. Es verwundert mich dann doch schon sehr, dass nachträglich Termine ausgemacht werden, die genau auf diesen Tag fallen. Da hätte man einfach sagen können: "Sorry, tut mir leid, da hab ich schon was vor." Wie gesagt: es geht nicht nur um den BR-Vorsitzenden. Es geht auch um die anderen BRs. Das finde ich schade und schon ein wenig enttäuschend.

      Und: Kritik am BR muß erlaubt sein. Ich finde die Arbeit toll, die der BR für uns leistet. Ich respektiere das sehr!!! Und wir können dankbar sein für unseren Münchner BR, wenn man hört, was in den anderen Regionen teilweise los ist.
      Aber warum muß ich dann zu allem Ja und Amen sagen? Warum kann es mir nicht gestattet sein, auch mal meine Unmut über gewisse Dinge öffentlich zu äußern? Warum immer nur lobhudeln? Wenn mir was nicht passt, möchte ich das genauso sagen dürfen, ohne dann vom BR blöd angeredet zu werden, was das jetzt soll. Wir haben hier Meinungsfreiheit.

      Wenn Ihr was gut findet, äußert es. Wenn Ihr was schlecht findet, äußert es auch. Nur äußert es! Zeigt Eure Stimme! Zeigt, dass Ihr da seid und dass Euch interessiert, was so vor sich geht.

      Letzten Endes steh ich immer auf der Seite MEINER Interessensvertretung. Das ist doch ganz klar. Aber warum soll man nicht auch mal anbringen, was man nicht so gut findet? Wo ist das Problem? Dass die GL mitliest? Na und! Die kriegen hier doch auch ordentlich ihr Fett weg. Die brauchen sich nicht zu denken: oh! Unsere Belegschaft mag den BR nicht! Sehr gut!
      Pfff... Ich mag manche Dinge, die im BR vorgehen, nicht gut finden. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich dadurch alles von der GL gut finde, was die so treiben. Im Gegenteil. Am Ende stehe ich immer auf der Seite des BR, egal wie blöd ich manches finde.

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    2. Der arme Harpe... vor dreißig Jahren hat er schon den Scharfrichterpreis (Passau, Scharfrichterhaus) für seine kabarettistischen Leistungen erhalten - sozusagen einen Vorschuss auf Aktionen wie die tolle Nummer bei Hugendubel.

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  18. Manchmal ist eine kluge Aktion mehr wert als alle Paragrafen im Betriebsverfassungsgesetz: Erstens weil sie Aufmerksamkeit erzeugt und der Illusion entgegenwirkt, durch braves Stillhalten wird der Kelch schon vorübergehen. Zweitens weil sie Spaß macht. Drittens weil sie Diskussionen auslöst – die solange nicht schaden, wie sie nicht verletzen. Darum waren die Einladungen an den Erzbischof Marx zu Betriebsversammlungen richtig, darum auch die Aktion vor dem erzbischöflichen Palais, darum die Valentinade von Jürgen Horn usw. Lasst euch durch Rechtsverdreher den Mut nicht nehmen. Ihr braucht ihn, wenn ihr eure Arbeitsplätze verteidigen wollt. Aus einer Rede von Papst Franziskus (28.10.2014) „…es gibt keine schlimmere materielle Armut… als von der Würde der Arbeit ausgeschlossen zu sein … nicht unvermeidlich, sondern Ergebnis einer zugrunde liegenden sozialen Option, eines ökonomischen Systems, das die Profite über den Menschen stellt …“ Dagegen hilft, so meint Franziskus: „…sich organisieren, studieren…“ und, an anderer Stelle, „kämpfen“. Ihr habt also den Segen des Papstes, solange wenigstens, bis nicht ein römischer Anwalt auf die Idee kommt, Papstzitate zu untersagen.

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