Montag, 11. Juni 2012

Hugendubel ohne Keimzelle: Salvatorplatz-Schließung + Stachus-Gerüchte ..... R E L O A D E D

...  Ende Oktober 2010  ...


Ein Rückblick auf die Folgen einer  Infoblog-BLITZMELDUNG - zur Schließung des Hugendubel-Stammhauses am Münchner Salvatorplatz - vom 29.Oktober 2010 :   

Noch am selben Tag sorgen die Branchenmedien für die Weiterverbreitung der Nachricht ....... 



Börsenblatt (online) meldet:


Die Münchner Hugendubel-Filiale Salvatorplatz (600 Quadratmeter) wird 2012 geschlossen. Wie es im Hugendubel-Verdi-Blog heißt, wurde dies den Kollegen der Filiale diese Woche von der Geschäftsleitung mitgeteilt.


Buchmarkt (online) schreibt: 


Die Münchner Hugendubel-Filiale Salvatorplatz, Keimzelle des Konzerns und mit 600 qm kleinste der neun Münchner Fililaen, wird 2012 geschlossen. Der Hugendubel-Verdi-Blog hat heute als Blitzmeldung verbreitet, dass das "den Kolleginnen und Kollegen der Filiale diese Woche von der Geschäftsleitung mitgeteilt" worden sei. 


Ausführlich behandelt der Buchreport das brisante Thema auf seiner Internetseite. Das Vorgehen der Hugendubel-Geschäftsleitung wird als "Entscheidung mit Symbolcharakter" gewertet - welche auch als "ein Kappen der Wurzeln" beurteilt werden könne:


... Hugendubel schließt Mitte 2012 am Stammsitz in München eine von 9 Filialen, ... eine Filiale mit tiefen Wurzeln: Am Salvatorplatz hatte Hugendubel (1840 – 1920) das Familienunternehmen gegründet, das erst in den 1960er Jahren unter Heinrich Hugendubel (1936 – 2005) zu filialisieren begann. 
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Der Symbolcharakter ergibt sich aus dem 2009 begonnenen Unternehmensumbau mit Filialschließungen, Personalabbau und neuer Organisation mit eingeschränkten Einkaufsfunktionen der angestellten Buchhändler. Da wird die angekündigte Schließung des ehemaligen Stammhauses auch als ein Kappen der Wurzeln interpretiert.
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In einem von Mitarbeitern und der Gewerkschaft Verdi betriebenen Blog wird offensiv die Frage gestellt, ob weitere Filialen, deren Mietverträge auslaufen, zur Disposition stehen. Dies wird von der Geschäftsleitung dementiert.


Das Börsenblatt kommentiert am 03.11.2010:

Ein Kommentar (Christina Schulte)  

2012 soll Schluss sein am Salvatorplatz in München. Die Keimzelle des Filialisten wird von der Buchhandelslandkarte verschwinden.

… haben wir uns schon gewöhnt an Meldungen der Big Player, die ... begonnen haben, Läden zu schließen. Und die Branche wartet auf die Verstärkung des Trends, wenn in den kommenden Jahren die Zehn-Jahres-Mietverträge für die großen Flächen auslaufen.

Das Besondere an dieser Meldung ist, dass man ihr Symbolcharakter zuweist: Hugendubel, einst Familienunternehmen im klassischen Sinne, hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt wie kaum ein anderer Filialist. 

Die Münchner haben sich in eine Partnerschaft mit Weltbild begeben, mit der DBH neue Wege im Warenhaus beschritten, umstrukturiert – so ist man längst nicht mehr, was man war … Dennoch kratzt diese Schließung am Image: 

Wird Hugendubel doch vorgeworfen, endgültig seine Wurzeln zu kappen. Geführt wird die Diskussion vor Publikum, im Hugendubel-Verdi-Blog etwa. Geführt wird sie von den Personen, die das Kapital des Unternehmens bilden: den Buchhändlern. Die Mitarbeiter mitzunehmen in die Zukunft, das bleibt eine zentrale Aufgabe für die Verantwortlichen.



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Das bundesweite Medienecho ist groß ....... von der Regionalpresse bis zum Feuilleton der FAZ.

Und Maximilian Hugendubel meldet sich sogar telefonisch bei Münchner Zeitungsredaktionen - u.a. auch, um Gerüchte bezüglich einer ebenfalls zu befürchtenden Schließung der Filiale am Stachus zu entkräften: 

"Geplant ist ein kompletter Umbau, der voraussichtlich im Herbst 2011 ( sic !! ) beginnt".
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Münchner Merkur am 01.11.2010 (Johannes Patzig)


Dies bestätigte eine Hugendubel-Mitarbeiterin unserer Zeitung am Montag. Auch der Vorsitzende des Hugendubel-Betriebsrats in München, Uwe Kramm, sagte, die etwa acht bis zehn Mitarbeiter seien bereits informiert worden, dass das Haus mit dem Auslaufen des Mietvertrages im Jahr 2012 nicht mehr weitergeführt werde. Ihnen seien aber Arbeitsplätze in den anderen acht Münchner Hugendubel-Filialen angeboten worden.

Die Hugendubel-Geschäftsleitung war wegen des Feiertags für eine Stellungnahme nicht zu erreichen … 2011 wird zudem eine Filiale in Nürnberg geschlossen. Dem Vernehmen nach soll die Geschäftsleitung prinzipiell alle Filialen auf den Prüfstand stellen – und weitere Stilllegungen nicht ausschließen.



AZ München am 01.11.2010 (Timo Lokoschat)


Der Bestseller im Schaufenster – „Fall of the Giants“ von Ken Follett – spricht Bände. Denn es ist tatsächlich ein Großer, der jetzt ins Stolpern gerät: Die Firma Heinrich Hugendubel, einer von Deutschlands wichtigsten Buchhändlern, schließt ihr Stammhaus in München. Laut der Gewerkschaft Verdi wurde dies den Mitarbeitern schon mitgeteilt – erst jetzt gelangte die brisante Meldung via Internet ans Licht. Hugendubel war gestern für die AZ nicht zu erreichen.

Obwohl die offizielle Bestätigung noch aussteht, machen im Verdi-Blog die ersten Angestellten ihrem Ärger Luft: „Heiner Hugendubel dreht sich leider seit Jahren im Grab um. Dass sein Erbe so verhunzt wird, ist trotz des vielfach strapazierten Begriffs ,Strukturwandel’ äußerst bedauerlich“, schreibt eine Kommentatorin namens „Alt-Hugendublerin“ und spielt wohl auch auf den Personalabbau seit 2009 an.
Gegenüber dem „buchreport“ hat die Geschäftsleitung die Schließung der Stachus-Filiale dementiert – was unter den Mitarbeitern allerdings auf Hohn stößt: 
Erst in diesem August seien drohende Schließungen generell ins Reich der Sagen verwiesen worden.



Junge Welt am 01.11.2010 (jW)


Die Buchhandelskette Hugendubel schließt ihr Müncher Stammhaus. Es besteht seit 1893 am Münchner Salvatorplatz und soll 2012 geschlossen werden, teilte ver.di München mit.

Die Gewerkschaft fordert seit längerem einen Sozialtarifvertrag vom Konzern – »angesichts der gehäuften Schließung von gesamten Abteilungen und vollständigen Filialen – sowie angesichts von zunehmendem Outsourcing und Leiharbeit«. Ein solcher Haustarifvertrag wird von der Hugendubel-Geschäftsleitung bislang abgelehnt. 
 
Noch im August hatte Geschäftsführer Thomas Nitz der Gewerkschaft geantwortet: »Ihre Aufforderung zur Verhandlung eines Sozialtarifvertrags habe ich erhalten. Die ›dringliche Notwendigkeit im Hinblick auf drohende Filialschließungen‹ kann ich nicht erkennen.«




Süddeutsche Zeitung am 02.11.2010 (Michael Tibudd)


Von dieser Keimzelle will sich der Konzern in spätestens zwei Jahren trennen: Hugendubel, das mittlerweile von den Ururenkeln des Firmengründers geführt wird, will den Mietvertrag für die Filiale nicht verlängern, er läuft 2012 aus ...

"In der Lage gibt es einfach zu wenig Laufkundschaft", sagt Maximilian Hugendubel. In den vergangenen Jahren hat man versucht, dieser Schwierigkeit mit speziellen Angeboten Herr zu werden: Hugendubel, das sonst vor allem den Massengeschmack anspricht, unterhält dort ein Antiquariat und eine Handlung für englischsprachige Bücher ...Die Spezialisierungsstrategie sieht er als Beleg dafür, dass man sich sehr wohl um den Standort bemüht habe. 

Freilich funktionieren spezialisierte Läden mitunter sehr wohl in Lagen jenseits der Fußgängerzone.
"Wir haben es uns nicht leicht gemacht", sagt Hugendubel dennoch ...
Voraussichtlich im Herbst 2011 soll in der Filiale am Stachus ein Großumbau beginnen, wie Hugendubel sagt: Der Standort soll als "Flaggschiff" auf den neuesten technischen Stand gebracht werden ... 
"Wir wollen keinen weiteren Standort verlieren", sagt Hugendubel.

Kritik an der Geschäftsführung äußert insbesondere die Gewerkschaft Verdi, die im Internet einen Blog unterhält, wo Mitarbeiter ihrem Ärger Luft machen - nicht nur über die Schließung der Filiale am Salvatorplatz ... Die Gewerkschaft verweist auf einen Beschluss der Betriebsversammlung, eine eigens gebildete Kommission möge einen Sozialtarifvertrag aushandeln. 

"Bislang jedoch hat die Geschäftsleitung sich den Anliegen ihrer Mitarbeiter hartnäckig verweigert", heißt es auf der Internetseite. Man sehe "keinen Anlass, mit Verdi zu verhandeln", sagt dazu die Geschäftsführung von Hugendubel.



Münchner Merkur am 02.11.2010 (Bettina Stuhlweißenburg)

...
- Wann genau schließt die Filiale am Salvatorplatz?
Der Mietvertrag läuft am 30.Januar 2012 aus. ... Wir werden dann schließen, wenn ein Nachmieter gefunden ist. Ende 2012 ist aber definitiv Schluss.

- Wieviele Mitarbeiter sind davon betroffen?
Zehn. Davon sind neun unbefristet und einer befristet bis 30.Januar 2011 beschäftigt.

- Was passiert mit ihnen?
Sie werden von anderen Münchner Filialen übernommen. Dabei werden wir versuchen, die Mitarbeiter in den Läden unterzubringen, in denen sie arbeiten möchten.

- Sind in München weitere Filialen von der Schließung bedroht?
In keinster Weise.

- Man munkelt, die Filiale am Stachus stehe vor dem Aus ...
Im Gegenteil: Die Filiale ist unser Flagschiff und läuft großartig. Wir werden sogar investieren. Geplant ist ein kompletter Umbau, der voraussichtlich im Herbst 2011 beginnt. Wir wollen die Sortimentgruppen neu anordnen, eine andere Beleuchtung. Schließlich hat sich die Warenpräsentation in den vergangenen Jahren geändert. Handel ist Wandel.


- Warum muss die Buchhandlung am Salvatorplatz schließen?
Der Laden ist unser kleinster in schwächster Lage. Schon 2001 wussten wir bereits, dass wir die Filiale am Salvatorplatz nicht werden halten können.

- Wie sehr macht der Online-Buchhandel den Buchhandlungen zu schaffen?
Ich bin da sorgenfrei. Menschen mögen Menschen. Sie gehen gern in die Stadt, wo viele Menschen sind und bummeln an den Schaufenstern entlang. Wir werden auch künftig kein Problem haben, die Leute in die Buchläden zu bekommen.

- Anfang 2009 waren sie auch sorgenfrei. Sie jubilierten, weil der Umsatz 2008 um 20 Millionen höher war als im Vorjahr. Sie planten, eine Filiale in Schweinfurt zu eröffnen. Wenige Monate später haben sie 180 Mitarbeiter entlassen.
Das ist falsch: Wir haben bundesweit 70 Menschen entlassen. Die Filiale in Schweinfurt wurde eröffnet, sie läuft hervorragend. 

- Wie wollen Sie angesichts der Konkurrenz im Internet wettbewerbsfähig bleiben?
Wir setzen auf Toplagen, auf Filialen in attraktiver Umgebung. Deshalb zieht die Filiale an der Pasinger Bäckerstraße im Frühjahr in das neue Pasinger Einkaufszentrum, das dann fertig ist. Dort kann man sich einen Eindruck machen, wie es am Stachus nach dem Umbau aussieht.
...
Aber wir werden nicht zur Gemischtwarenhandlung. Wir bleiben eine Buchhandlung. Als solche haben wir eine tolle Zukunft vor uns.



AZ München am 02.11.2010 (Timo Lokoschat)


Das Stammhaus am Salvatorplatz wird dicht gemacht. Jetzt erläutert der Chef von Münchens größter Buchhandelskette in der AZ die Gründe – und sagt, was aus der Filiale am Stachus wird.

Maximilian Hugendubel ruft persönlich bei der AZ an, weil er Stellung nehmen will zum Hugentrubel, der seit gestern viele Münchner Bücherfreunde verunsichert: 
„Ja, die Filiale am Salvatorplatz wird geschlossen“, bestätigt er.
...
Dann wird aus Sentimentalität Ärger – wegen der „böswilligen Gerüchte“, die von „bestimmten Kreisen“ geschürt worden seien. Es geht um die angeblich geplante Schließung der Filiale am Stachus, wie sie von der Gewerkschaft thematisiert wurde. „Da ist absolut gar nichts dran, null!“, schimpft Hugendubel. Der Vertrag laufe bis 2015. Mit Option auf Verlängerungen. Das Haus werde modernisiert und vom Karlsplatz-Umbau profitieren.




Die Welt - KOMPAKT  am 03.11.2010 (Bettina Ullrich)


2012 gibt der Buchriese Filiale am Salvatorplatz auf - Kündigungen soll es nicht geben

Aus "wirtschaftlichen Gründen" werde der 2012 auslaufende Mietvertrag am Salvatorplatz nicht verlängert, so gestern ein Sprecher des Unternehmens gegenüber WELT KOMPAKT.

Unterdessen wächst bei den 1018 Hugendubel-Mitarbeitern die Sorge um ihre Zukunft. Seit Monaten tauschen sie sich in einem Verdi-Infoblog im Internet aus. Motto: "Erhaltet unsere Arbeitsplätze".



Frankfurter Allgemeine Zeitung am 04.11.2010 (Hannes Hintermeier)


Der Großbuchhändler Hugendubel ist Platzhirsch in der Münchner Innenstadt. Die jetzt angekündigte Schließung des 1893 bezogenen, früheren Stammhauses zeigt, wie sehr die Zeit für Sentimentalitäten im Buchhandel vorbei ist.

„Handel ist Wandel“, das hat Großbuchhändler Maximilian Hugendubel soeben dem „Münchner Merkur“ anvertraut. Handel folgt einem genialischen Konzept, könnte man auch sagen: Erst macht man alles immer größer, bis es nicht mehr größer geht, dann schrumpft man es wieder. Anfang Oktober erst hatte Weltbild-Geschäftsführer Carel Halff ein großes Flächensterben im Buchhandel prophezeit. Bis zu vierzig Prozent würden verschwinden, weil einige Filialisten „über die Möglichkeiten des Marktes hinaus“ in Expansion investiert hätten.

Dass er damit auch seinen Partner in der größten deutschen Buchhandelskette, die unter dem Kürzel DBH firmiert, gemeint hat, steht jetzt fest. Soeben hat Hugendubel angekündigt, bis spätestens Ende 2012 weitere sechshundert Quadratmeter zu schließen. Dabei handelt es sich um eine besondere „Fläche“ - um das frühere, 1893 bezogene Stammhaus der Firma am Münchner Salvatorplatz.
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Die zehn von der Schließung betroffenen Mitarbeiter sollen in anderen Filialen unterkommen; sie haben dennoch dieser Strategie gegenüber wenig Sympathie.



buch-pr.de (Der Buchmarkt) am 10.11.2010  (Jörg Sundermeier)


In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Firma Hugendubel ihr Stammhaus am Münchener Salvatorplatz ... schließen wird. Die Angestellten sind erregt, zurecht, sie fragen sich, was aus ihnen werden wird. Denn auch wenn das Unternehmen versichert, dass es zu keinen Kündigungen kommen werde, hat die Geschichte einen bitteren Beigeschmack.

Und das nicht nur, weil sich die Großfilialisten in den vergangenen Jahren offenkundig ein wenig überfressen haben und nun ihr Filialnetz verkleinern müssen. Nein, es geht dabei vor allem um symbolische Werte ...Wir wissen: die Tradition wird mitverkauft. In Buchhandlungen, in Verlagen, auch in Internetshops. Ein wesentlicher Teil unseres Handelsgutes ist ja bekanntlich Aura unserer Produkte. Die Aura des „guten Buches“, die Aura des Wissens, die Aura der Zeitüberdauerung.
...
In den letzten Jahren hat das Buch vielfach an Aura verloren. Es ist für viele zur Discounter-Ware verkommen, wird im grellen Licht als Lifestyle-Produkt gepriesen … Um dem zu begegnen, werben Verlage und Buchhandlungen gern mit ihrem Alter. Hugendubel verweist auch auf seiner Website darauf, im Jahre 1893 gegründet und bis heute ein Familienunternehmen zu sein.

Doch die Hervorhebung der Tradition ist nicht wirklich ein Zeichen der Stärke. Sie ist vielmehr ein Zeichen der Verunsicherung ... Doch hat, wer Stammhäuser, lange Bestehenszeiten oder Familienführung betonen muss, auch ein Problem – er hat wohl nichts anderes, nichts Neues mehr zu bieten. Damit meine ich nicht E- oder Non-Books, unbedingt neu ist auch kein neues Regal oder ein Café inmitten der Büchertische.

Nein, neu ist in unserer Branche vor allem die immer wieder aufgefrischte Fachkenntnis, auf die man in der Buchhandlung und Verlagen trifft, Beratungskompetenz, Interesse an neuen Büchern, eine Gegenwärtigkeit, die man allerdings nur durch Menschen vermittelt bekommt.
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man muss seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter … dazu animieren, diese Fachkompetenz zu zeigen. Das ist etwas anderes, als Traditionen zu betonen – oder mit ihnen symbolisch zu brechen. Vielmehr erfordert dies ein wirkliches Interesse, an dem, was man denn da eigentlich verkauft.


Kommentare:

  1. "Stachus läuft großartig!"
    "Wird ab Herbst 2011 komplett modernisiert!"
    "Das Flagschiff wird auf den modernsten technischen Stand gebracht!"

    Das ist doch alles der reinste Hohn: Sie werden den Stachus dicht machen. Warum sagen Sie nicht die Wahrheit, Herr Hugendubel??!!

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    1. Der Umsatz geht in den Keller (man munkelt von zweistelligen Minuszahlen)!

      Kein Wunder: Langsam wird die Filiale zum Schandfleck (erinnert schon beinahe an das Foto oben mit dem schmuddeligen AZ-Kasten)!

      Wo soll das alles noch hinführen?

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    2. Wo das hinführen soll? Direkt ins Online-Geschäft!

      Multichannel heißt, daß kein Geld mehr in die Filialen fließt, außer vielleicht noch in Selbstbedienungssoftware. Personal braucht es dann sowieso keins mehr. Die meisten Filialen machen zu, bloß ein paar Selbstläufer werden übrigbleiben.

      Genau dahin führt das!
      Auch wenn die GL tausendmal das Gegenteil behauptet. Kann sie ja ungestraft: Die meisten glauben ihr immer noch!!

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  2. Was sollte denn das ganze lächerliche Rumgeräume am Stachus? Ein Abteilungsverschiebe-Kundenverwirrspiel: hilflos, peinlich, Action kurz vor dem Crash!!!!!

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  3. Ich verstehe nicht, warum jetzt nochmal jeder, aber auch jeder Zeitungsschnipsel wieder recycelt werden muss. Kürzer wäre besser.

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  4. Wenn man so zurückschaut, dann muß man sich wirklich fragen, ob & wie es denn überhaupt noch einen Ausweg aus dieser Katastrophensituation geben soll. Das einzige was Licht am Ende dieses deprimierenden Tunnels bedeuten würde, das wäre der STV. Es sieht aber nicht danach aus, als käme der tatsächlich zustande. Dazu bräuchte es eine andersgeartete Kampfbereitschaft. Die aber sehe ich nicht bei meinen KollegInnen. Ziemlich beschissene Aussichten also!

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  5. Warum ist es so still geworden um den STV? Haben jetzt alle aufgegeben? Ich hoffe nicht!

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