Montag, 28. November 2016

Arbeitgeberverband kündigt den Manteltarifvertrag Buchhandel und Verlage in Bayern





Entgegen der Absprache vom Juni 2016 hat der Arbeitgeberverband überraschend den Manteltarifvertrag zum kommenden Mai gekündigt. Im Rahmen der letzten Entgelttarifverhandlungen hatte der Verband noch darauf bestanden, dass man mit der ver.di Tarifkommission ab Herbst 2016 Mantelgespräche im ungekündigten Zustand führen möchte, aber dies ist nun Geschichte! Dies bedeutet, dass ab 01. Juni 2017 der Manteltarifvertrag wieder offen ist!

 Was auf dem Spiel steht seht ihr unter:



 www.buch-mit-tv.info

Kommentare:

  1. Streikt für den unveränderten Manteltarifvertrag und mehr GeldMontag, 28. November 2016 um 16:11:00 MEZ

    Wenn der Manteltarifvertrag gekündigt ist, müssen wir Beschäftigte für unseren guten Manteltarifvertrag und besseren Lohn streiken! So einfach ist das! Das trifft die Arbeitgeber finanziell hart (keine Mitarbeiter an den Kassen, beim Auspacken u Verräumen, im HSC etc während eines Streiks). Und nur finanzieller Verlust durch Streiks bringt die Arbeitergeber dazu, unseren Forderungen nach einem unveränderten Manteltarifvertrag und mehr Geld zuzustimmen. Wer etwas anderes glaubt, macht sich selber etwas vor! In anderen Bundesländern, so zb auch in Berlin, wird eklatant schlechter bezahlt! Das würden die Arbeitgeber in Bayern auch gerne machen!
    Aber nicht mit mir! Ich geh streiken!

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  2. Vollkommen richtig! Nitz hat auf der letzten Betriebsversammlung in München mit "Anpassungen" des Manteltarifvertrages gedroht. D.h. wir sollen mit Kürzungen im MTV unsere lohnerhöhung selber finanzieren.
    Da mache ich nicht mit! Ich werde beim Streik dabei sein.

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  3. Gut gebrüllt, Löwe!
    Machen wirs wie die Piloten und die IG Metall! Nur so funktionierts: Streiken bis zum gewünschten Erfolg! Das ist das Mittel der Wahl in Deutschland, anders gehts nicht!

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  4. Ich bin weder bereit, wieder 3 Jahre ohne Gehaltserhöhung mitzumachen noch eine Lohnerhöhung durch MTV-Kürzungen selber zu finanzieren.
    Also entweder ein reales Angebot der Arbeitgeber oder Streik.

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  5. Ich freue mich schon, wenn am 1. Juni die Friedenspflicht endet und die Streiks beginnen. Gerne mit den KollegInnen aus dem Handel zusammen. Und sehr gerne auch bei Hugendubel in Gesamtbayern. Denn ohne Streik wird´s Nitz nie kapieren.

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