Montag, 5. Mai 2014

Tarifkommission für Beschäftigungssicherung gewählt

Auf der ver.di-Mitgliederversammlung der bei Hugendubel gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten am 29. April 2014 im DGB-Haus stand neben Berichten zur aktuellen Lage auch die Wahl einer Tarifkommission für Beschäftigungssicherung an.
Die Neuwahl dieser ver.di-Hauskommission für Hugendubel war notwendig geworden, da satzungsgemäß gewerkschaftliche Tarifkommissionen wie die STV-Kommission im Rahmen der derzeit allgemein bei unserer Gewerkschaft stattfindenden Organisationswahlen sich neu konstituieren müssen.
Die bei der Mitgliederversammlung anwesenden Gewerkschaftsmitglieder wählten acht Kolleginnen und Kollegen sowie zwei Ersatzmitglieder aus den Filialen bzw. Abteilungen Marienplatz, Stachus, HSC und Pasing in die Kommission. Gemäß der Satzung unserer Gewerkschaft ist die Kommission paritätisch besetzt, d.h. sie besteht aus vier Männern und vier Frauen.
Die neu gewählte ver.di-Hauskommission für einen Beschäftigungssicherungsvertrag wird die Arbeit der früheren Tarifkommission für einen Sozialtarifvertrag fortsetzen, allerdings nicht mehr bundesweit, sondern laut Beschluß der ver.di-Mitgliederversammlung nur für den Standort München.

Kommentare:

  1. Warum soll der Tarifvertrag für Beschäftigungssicherung nur für München und nicht bundesweit für alle Hugendubel-Standorte gelten?

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  2. Warum nur für München?

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  3. Ich denke, weil die anderen Regionen bis jetzt nicht in die Pötte gekommen sind? Sie hatten Jahre Zeit mitzumachen, richtig engagiert waren sie wohl nicht. Ich jedenfalls hab außerhalb Münchens keine große?, gar keine? Aktivität dafür feststellen können

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  4. Für den Sozialtarifvertrag wurden in vielen Filialen außerhalb von München Unterschriften gesammelt. Allerdings war es das auch schon. An der eigentlichen STV-Arbeit hat sich fast niemand beteiligt, geschweige denn Streiks oder Demos organisiert. Das war eine Bankrotterklärung aller gewerkschaftlich organisierten Kolleginnen und Kollegen, insbesondere von den Betriebsrätinnen und Betriebsräten außerhalb von München. Deswegen ist die Entscheidung in München, sich auf den Standort München zu konzentrieren, konsequent.

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  5. Ich kann die Aktiven in München verstehen, aber ich könnte mir vorstellen, dass das die Zweiklassen-Gesellschaft noch verstärkt... Aber letztendlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied, das sieht man ja auch bei uns Pluslern und der Verlagsgruppe...

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  6. Salvatorplatz, Marienplatz und mal schaun was da noch so passiert. Daher wohl die Konzentration auf München. Aber dort sind nur 8 von 77 Filialen- also vielleicht doch ein zu kleiner Münchner Verdi Kosmos?

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  7. Andere Regionen können ja bei sich auch eine Kommission für Beschäftigungssicherung ins Leben rufen. Dann wäre das gelöst

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    1. Genau dies sollten die "anderen Regionen" tun, und zwar baldmöglichst:

      Endlich (selbst) aktiv werden und sich mit lokaler/regionaler gewerkschaftlicher Unterstützung wappnen gegen das was bevorsteht. Und sich (via Gesamtbetriebsrat) mit München kurzschließen und gemeinsame Aktionen entwickeln.

      Darin liegt Zukunft, so funktioniert Beschäftigungssicherung effektiv!

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    2. "Andere Regionen" kämpfen gerade gegen den Druck der Geschäftsleitung, neue Arbeitsverträge unterschreiben zu lassen (weniger Gehalt bei mehr Arbeitszeit). Leider sind nicht wenige Mitarbeiter bereit, den Forderungen der GL nachzukommen. Die Entsolidarisierung hat schon längst eingesetzt, viele Kollegen haben Angst und die GL freut sich sehr darüber. Ob vor diesem Hintergrund die "anderen Regionen" die Kraft aufbringen, noch einmal um einen STV zu kämpfen, ist fraglich. Die "starke Region" (München ?) müsste vielleicht schon eine Führungsrolle übernehmen.

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  8. Angst ist ein schlechter Ratgeber, und vor allem frage ich mich wovor oder vor wem die Kolleginnen und Kollegen Angst haben. Vor der GL????? Vor der eigenen Courage? "Nein" sagen ist keine Kunst, sondern ein Wort mit vier Buchstaben.....

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