Mittwoch, 10. Mai 2017

Tarifinfo Buchhandel & Verlage in Bayern








Kommentare:

  1. Unglaublich in der Tat! Rechnen wir mal pauschal den Traum der bayerischen Arbeitgeber durch, am Beispiel der Tarifgruppe III (5. Tätigkeitsjahr). Da hat das ver.di-Mitglied (also ich) aus seinem Manteltarifvertrag das Recht, aktuell als zusätzliche Leistungen, 3817,50 Euro zu erhalten. Die Forderung die Tarifentgelte um 163 Euro zu erhöhen würde bei einer 1oo%igen Durchsetzung auf 12 Monate gerechnet eine Erhöhungssumme von 1956 Euro ausmachen. Ziehe ich in meinem Alptraum diese Summe von meinem Urlaubs- und Weihnachtsgeld ab, so blieben mir noch 1861,50 Euro. Das wäre ein Nullsummenspiel. Im Arbeitgeberdeutsch ein Win-Win-Geschäft. Will ich meinen Alptraum verschlimmern und die Träume der anderen Interessensseite wahr werden lassen, wird von dem Rest auch noch weiter gestrichen und die Träume der Anderen werden noch wahrer … und ich erwache aus dem Alptraum und frage mich, ob ich mir noch eine Reparatur am Auto oder eine neue Waschmaschine, geschweige einen schönen Urlaub leisten kann. Wären da nicht die vielen Kolleg*nnen, die mit Trillerpfeifen vor meiner Filiale stehen und ich mich freudig zu ihnen stelle.

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    1. Du hast sowas von recht, Karl Chemnitz!

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    2. Guter Name. Ob die Kollegen wissen, warum Du Karl Chemnitz und nicht Karl Zwickau oder Karl Jena heißt?

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    3. Magst Du es den verblödeten Massen auch verraten oder dürfen wir selber Theorie darüber aufstellen (auferstanden aus Ruinen nach den Luftangriffen oder was).

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    4. Die Hürde ist für Anonym 9:41 wohl einfach zu hoch.

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    5. Dann hilf halt den durch jahrzehntelange verfehlte Bildungspolitik nicht auf der Höhe befindlichen über die Hürde und alle sind happy. Über Menschen mit Rechenschwäche lacht man schließlich auch nicht mehr.

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  2. Darauf gibt es nur eine Antwort: Arbeitskampf!

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  3. Wollen die uns verarxxxxx? Hallo?

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  4. Jahrelange Reallohnverluste, keine Wertschätzung für gute Arbeit, schlechtes Management etc pp: Die Entscheidung, mich an Streiks zu beteiligen fällt mir leicht. Ich hoffe, dass das auch viele andere Kolleginnen und Kollegen kapieren und sich nicht wieder aus falsch verstandener Loyalität, Angst oder Trägheit wieder mal selbst für dumm verkaufen.

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  5. Also nochmal zum Mitschreiben: ich soll mir meine Gehaltserhöhung durch Verzicht auf Zuschläge und Reduzierung meines Weihnachtsgeldes selber finanzieren? Bin beim Streik dabei.

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