Dienstag, 23. Mai 2017

Ausrufezeichen!

"Wer zuhause bleibt, wenn der Kampf beginnt,
und läßt andere kämpfen für seine Sache,
der muß sich vorsehen:

Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage.

Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will,
denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes,
wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."

(Bertolt Brecht)

Kommentare:

  1. Kampf, Niederlage, Sieg? Wenn das mal keine Hate Speech ist. Gut, daß Sozialdemokraten so etwas nunmehr unterbinden wollen. Das sollten sie eigentlich auch stolz in ihr Wahlprogramm schreiben.

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    1. Zwischen Kapital und Arbeit gibt es einen Grundwiderspruch. Die Interessen von Unternehmensbesitzern und lohnabhängig Beschäftigten sind nun mal grundverschieden, da helfen auch keine Phrasen vom angeblich selben Boot, in dem wir alle gemeinsam sitzen. Konflikte zwischen diesen beiden unterschiedlichen Interessensvertretern nennt man auch Atbeitskampf oder Streik. Das hat nichts mit hate speech zu tun, sondern ist ein Menschenrecht.

      Wie kommst Du eigentlich zu einer Gehaltserhöhung? (Falls Du überhaupt eine bekommen hast) Durch Bettelei? Oder läßt du andere für dich kämpfen?

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    2. Der Satz von Brecht ist ganz klar und von der Blog-Redaktion wohl nicht zufällig gerade heute plaziert: wer am heutigen Streik nicht teilgenommen hat, der "läßt andere kämpfen für seine Sache".
      Es geht ganz einfach darum, ob man sich solidarisch verhält oder nicht.

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