Samstag, 13. April 2013

It's later than you think


Betriebsversammlung in München

Am 12. April fand im DGB-Haus in München die Betriebsversammlung statt.
Zu Gast waren außer unserem Gewerkschaftssekretär Georg Wäsler, Hr. Nitz von der Geschäftsleitung und der Personalleiter Herr Drouet.

Zu Anfang wurde das Ergebnis des Einigungsstellenverfahrens zur Arbeitszeit vorgestellt.
Dass es Veränderungen - und nicht unbedingt zum Positiven - geben wird, wurde leider jedem klar. Der BR hat sein bestmöglichstes versucht, um für alle MitarbeiterInnen eine Art Regelmäßigkeit in die Arbeitszeit zu bekommen. Das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats beim Personaleinsatzplan wird zukünftig eine zentrale Rolle spielen. Der BR wird den erstellten Plan der Vorgesetzten und die eingereichten Wünsche der Mitarbeiter sehr genau prüfen und gegebenenfalls bei Nichteinigung bzw. bei groben Abweichungen, Einspruch einlegen.

Mittwoch, 10. April 2013

Was für eine Überraschung: Ohne Druck geht´s nicht!


Neues vom Konzernbetriebsrat

Der Konzernbetriebsrat (KBR) ist die gesetzlich verankerte Plattform zum Informationsaustausch zwischen den Belegschaftsvertretungen der Konzernteile und ein Gremium für die strategische Zusammenarbeit der (Gesamt-)Betriebsräte. Derzeit sind VertreterInnen von Hugendubel, Weltbildplus, den Karstadt-Filialen und der Augsburger Verlagsgruppe im KBR vertreten. Die Zusammenarbeit der Interessenvertretungen untereinander funktioniert gut. Anders sieht es auf der Arbeitgeberseite aus: Die Geschäftsführungen in Augsburg und München erklären sich wechselseitig für nicht zuständig und lassen den KBR so regelmäßig ins Leere laufen.

Montag, 8. April 2013

Die letzte Chance,

(in der 15.KW)

an einer Betriebsversammlung teilzunehmen!


Am Freitag, den 12. April ab 9:30 Uhr im DGB-Haus Schwanthalerstraße 64


Unsere Agenda:

  • Wie funktioniert die neue Arbeitszeit?
  • Wie funktioniert Hugendubel mit immer weniger BuchhändlerInnen?



Herzliche Grüße,


Euer Münchner Betriebsrat




Freitag, 5. April 2013

Wie funktioniert die neue Arbeitszeitregelung für München?

I. Was der Arbeitgeber wollte


Appetitlich war es wirklich nicht, was dem Münchner Betriebsrat in der Einigungsstelle zur Neuregelung der Arbeitszeit aufgetischt wurde: ein Arbeitgeberentwurf mit Geltungsbereich Filialen und HSC, der deutlich auf eine möglichst kurzfristige und flexible Gestaltung der Personaleinsatzpläne angelegt war – und zugleich die Verzichtserklärung des Betriebsrats auf seine Mitbestimmungsrechte oder zumindest deren starke Beschneidung.

Das heißt im Klartext: die KollegInnen sollen jeden Monat erfahren, wie sie im jeweiligen Folgemonat zu arbeiten haben – und das kann jedes Mal anders sein! Zudem wollte man den Personalplanern ermöglichen, die Einsatzzeiten bei Teilzeitkräften fast beliebig über die Woche zu verteilen oder kurzfristige Arbeitseinsätze einfach anzuordnen.

Sicher wäre letztlich nur mehr gewesen, was ohnehin durch den Manteltarifvertrag verbindlich vorgeschrieben ist – und selbst das nur, solange er für uns gilt. So z.B. die Fünf-Tage-Woche, aber lediglich alle vier Wochen ein freier Samstag. Alles Übrige hätten sich die KollegInnen zwar wünschen dürfen, ohne letztlich jedoch eine halbwegs verlässliche Garantie zu haben, dass ihre Wünsche angemessen berücksichtigt werden.

Dienstag, 2. April 2013

Herzlich Willkommen bei einem der besten Arbeitgeber in Bayern!


Jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Da kann die Blog-Redaktion noch so sehr auf unserer Geschäftsleitung herumhacken. Es nützt nichts, wir können es nicht leugnen: wir alle arbeiten bei einem von Bayerns besten Arbeitgebern, bei der DBH.


So lässt es der tz-Artikel, der letzte Woche groß auf der Titelseite angekündigt wurde, vermuten, immerhin landet die Verlagsgruppe Weltbild/DBH auf Platz 86. 
Wir geben zu, wir sind verwundert. Wer genau entscheidet denn da, wer in die Liste kommt und wer nicht? Und wie schneiden wir wirklich im großen Vergleich ab?

Wir hätten da ein paar Dinge zu Klärung beizusteuern...

Samstag, 30. März 2013





Liebe Kollegen,

es ist 20 Uhr, die meisten unserer Filialen haben nun geschlossen. 
Wir wünschen Euch fröhliche Ostern. 
Habt ein paar erholsame Feiertage!
Auch wir werden nun einige Tage Ferien machen. Nach Ostern sind wir aber wie gewohnt wieder für Euch da und werden über all die faulen Eier berichten, die die Geschäftsleitung uns Mitarbeitern immer in die Nester legt.

Eure Infoblog-Redaktion

Dienstag, 26. März 2013

Pontius-Pilatus-Preis 2013 für Kardinal Marx

"Ich wasche meine Hände in Unschuld"

(Matthäus 27,24)




 
Die Redaktion des gewerkschaftlichen Infoblogs www.hugendubel-verdi.de vergibt den Pontius-Pilatus-Preis 2013 an den Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx.

Aus der Begründung der Jury:

Kardinal Marx verweigert seit 18 Monaten jedes Gespräch mit Betriebsrat und Sozialtarif-Kommission der von massivem Personalabbau bedrohten Belegschaft der Buchhandelskette Hugendubel.
Damit stellt er sich selbst ein Zeugnis der Armut aus - allerdings gewiß nicht im Sinne des franziskanischen Armutsideals des neuen Papstes. Es ist vielmehr das seelsorgerische Armutszeugnis des führenden Vertreters der katholischen Soziallehre in Deutschland. Und es ist die moralische Bankrotterklärung des Miteigentümers des Weltbild-Konzerns, der 50% von Hugendubel kontrolliert und sich aus seiner sozialen Verantwortung zu stehlen versucht.

An diesem Gründonnerstag erwarten wir den Kardinal um 15.00 Uhr zur Übergabe der Auszeichnung in den Räumen des ver.di-Fachbereiches Handel/Buchhandel im DGB-Haus in München. Der Preis besteht u.a. aus einem Stück Seife und einem weißen Baumwollhandtuch. Damit Sie, Herr Kardinal, Ihre Hände auch in Zukunft in Unschuld waschen können.

Montag, 25. März 2013

Tempora Mutantur

Rede von Jürgen Horn zum Thema Arbeitszeit auf der Betriebsversammlung am 21.03.2013


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

(...) TEMPORA MUTANTUR - "die Zeiten ändern sich" - und das gilt leider bald auch für unsere Arbeitszeiten.

Dass Betriebsrat und Geschäftsführung sich in dieser Sache schon seit Jahren abwechselnd mal eher zusammensetzen, mal eher auseinandersetzen, ist bekannt; neu ist, dass die Sache jetzt in einer Einigungsstelle entschieden wird. (...) Damit komme ich zu den drei zentralen Fragen: Was ist eine Einigunsstelle? Wie stehen unsere Chancen? Und welche dritte Frage müssen wir beantworten?