Freitag, 2. August 2019

Wir lassen uns nicht ausbooten!





Kommentare:

  1. Der GBR hat völlig richtig gehandelt. Wer nur wenige Wochen nach Abschluß eine Betriebsvereinbarung bricht, dem müssen seine Grenzen aufgezeigt werden, notfalls vor Gericht. Zum Thema Beschäftigungssicherung und Qualifizierung kam bislang nichts. Auch das ist bezeichnend. Bei Digitalisirungsprojekten geht es immer um ein Gesamtpaket. Der Salamitaktik der GL wurde zu recht widfersprochen. Als Beschäftigte wollen wir wissen, wo die Reise hingeht.

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  2. Dieses Verhalten der Geschäftsleitung verwundert seit geraumer Zeit schon nicht mehr und paßt leider in das ins negative abrutschende Gesamtbild. Es gab mal Zeiten, da konnte man sich auf das abgegebene Statement der Chefetage verlassen.
    Man muß wohl leider daraus schließen, daß den Damen und Herren ein gutes Verhältnis zu Betriebsrat und Belegschaft nicht all zu sehr am Herzen liegt. Vogel friß oder stirb...

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    1. Anscheinend wurde der GBR-Aushang in den Zentralen Diensten nicht ausgehängt, sehr wohl aber das GL-Statement. Das ist eine Frechheit.

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    2. Ist wohl vergessen worden, ist ja auch nicht so interessant.
      Oder wird hier etwa gezielt Meinungsmache betrieben?

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    3. "Vergessen?" Der GBR-Aushang wurde in den Zentralen Diensten nicht wie üblich ausgehängt, dort hing nur das GL-Statement. Wer betreibt hier also "Meinungsmache"?

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    4. Dann soll der GBR doch seine Aufgaben ordentlich erledigen und seine Aushänge aushängen! Nicht jammern, machen! Anscheinend hat die GL ihre Öffentlichkeitsarbeit besser organisiert.

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    5. Besser organisiert möglicherweise, nicht aber besser gemacht. Wenn man schon im Oktober/November letzten Jahres Leute in den Filialen sich auffällig umschauen und Notizen machen sieht, der BR aber erst im Januar 2019 von anstehenden Maßnahmen informiert wird, darf man sich schon mal fragen, ob das seriöse "Öffentlichkeitsarbeit" ist...

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    6. Zu dem blöden Machen-statt-Jammern-Gequatsche möchte ich nur sagen: "Denken statt reden!" wäre vielleicht auch nicht schlecht. Damit fährt man im Zweifelsfall sogar besser. - Natürlich könnten die GBR- und BR-Mitglieder in ihren Filialen separate Internetzugänge und Bürozeiten verlangen und sich von der Arbeit freistellen lassen, um sich um Aushänge zu kümmern. Aber wer am meisten darüber jammern würde, wäre der Arbeitgeber. Also ist es wahrscheinlich sinnvoller, weil zeit- und kostensparender, BR und GBR schicken ihre Aushänge an die Filialleitungen, die sie dann ausdrucken und aufhängen. Aber wie leider fast immer bei Hugendubel steht das Thema mal wieder unter der Leitfrage: warum einfach, wenn es kompliziert auch geht?

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    7. Richtig! Für eine Kundenbestellung drei Mausklicks mit der KKM und neun mit der ISA. Das Ganze natürlich unter dem Motto: mehr Zeit für den Kunden! Und genau die werden wir mit diesem Software-Schrott auch dringend brauchen! Aber warum einfach, wenn es kompliziert auch geht?

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  3. Oh je, das war eigentlich eher zynisch gemeint.
    Bitte auch gerne mal zwischen den Zeilen lesen und über dem Ernst der Lage nicht den Galgenhumor vergessen.

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    1. Galgenhumor - find ich geil! Wen hängen wir als erstes auf?

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  4. Bislang war es jahrelang üblich, dass die Filial- und Bereichsleiter die BR- und GBR-Aushänge an den Schwarzen Brettern anbrachten. Das funktionierte wie gesagt jahrelang problemlos, war einfach selbstverständlich und zeitsparend im Sinne der Firma. Die letzte GBR-Info mit dem Statement des Betriebsrates zum Bruch der Betriebsvereinbarung zu ISA und Sortimentszentralisierung durch die GL sollte offenbar nicht publik werden. Es sollte anscheinend nur die GL-Info aushängen. In den Zentralen Diensten hängt nichts, im HSC hingen es die Betriebsräte selber aus, in manchen Filialen hängt es, in anderen nicht, in einigen Filialen hing es aus, wurde dann entfernt und dann wieder aufgehängt. Das ist lächerlich. Das war ein Schuss ins Knie. Denn die Mitarbeiter sind nicht so blöd, wie die GL immer noch glaubt. Dann werden eben die Betriebsräte in Zukunft die BR-Aushänge persönlich aufhängen. Oder es wird hier im Blog veröffentlicht, damit auf Standorte ohne BR nicht im Tal der Ahnungslosen leben müssen. Das ganze verhalten ist ein weiterer sinnloser Versuch des hilflosen Herrn Drouet die Betriebsrats- und Gewerkschaftsarbeit zu behindern. Armselig und wirkungslos.

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    1. Mich schüttelt es, wenn ich im Zusammenhang mit Leuten, die für meinen Geschmack bei weitem zu viel Macht über mich haben, Wörter wie "hilflos" und "wirkungslos" lese. Denn es stimmt wojl kaum, dass sie sich nicht zu helfen wüßten oder nichts bewirken. Sie können es sich nur leisten, so aufzutreten, weil sie wissen, dass wir gegen sie wahrscheinlich wenig ausrichten werden. Sie brauchen sich keine Mühe zu geben, uns zu täuschen, weil es ihnen links vorbeigeht, was wir von ihnen halten. Das ist alles. Dass mir ihr Verhalten "armselig" vorkommt, will ich nicht bestreiten, aber das dürfte wohl eher eine Stilfrage sein - und wen interessiert das schon? Es geht hier nicht um eine geistige Überlegenheit, sondern um die materielle Existenz. Also kämpft gegen sie, aber unterschätzt sie nicht!

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    2. Mannomann! Steht sowas bei Clausewitz? Oder wo hast du das her? Mir ist das ziemlich wurst, ob ich diese Typen unter- oder überschätze. Hauptsache, sie kommen mit ihrem Not-Operating-Problem nicht ungeschoren durch!

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    3. Ob von Clausewitz, Beckenbauer oder Sun Tzu ist doch in diesem Zusammenhang nachrangig. Shaw hat Recht. wer die Gegenseite unterschätzt, macht ihr das Agieren leicht. Ich habe den linken Block auch lange unterschätzt und lugt er überall aus den duklen Ecken hervor und hält komische Reden.

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  5. Wo ist dieser linke Bock? Zeig ihn uns, wir wollen ihn zum Gärtner machen!

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