Freitag, 14. Februar 2014

First we take Hannover, then we take Berlin



Einigungsstelle folgt Hugendubel-Geschäftsleitung:

Berlin: die 40-Stunden-Woche kommt!


Was bringt uns allen die Zukunft????




Kommentare:

  1. so lange wir nichts zahlen müssen, damit wir arbeiten dürfen, ist alles gut

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  2. Solange die Zukunft eine 40Stunden Woche und Arbeitsplatzsicherung bringt, ist alles gut.

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    1. Mit 42 Stunden wäre Dein Arbeitsplatz aber sicher als mit 40. Noch sicherer wäre er mit 44 Wochenstunden. Schade, dass das Arbeitsgesetz eine Höchstgrenze von 46 Stunden vorsieht. Aber da kann man sicher was machen, wenn alle an einem Strang ziehen. Oder man verzichtet auf das Weihnachtsgeld. Oder man verzichtet auf Lohn. Dann wäre Dein Arbeitsplatz schon wieder um einiges sicherer. Zumindest vorläufig.
      Aber wenn die Wochenarbeitszeit ausgeschöpft ist (da gibt es noch Möglichkeiten: im Sicherheitsgewerbe ist die 6-Tage-Woche mit 12-Stunden-Schicht die Regel) und Du freiwillig auf Lohn verzichtet hast, dann bleibt noch die Lebensarbeitszeit. Also bis 70, 75 oder 80 arbeiten. Und schon wieder ist Dein Job sicherer geworden. Alles Gute!

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    2. Das glaubst Du ja selber nicht, dass deine 40 Stundenwoche dich mehr schützt als 37,5Stunden in der Woche.
      Aber solange sich keiner wehrt, müssen die Berliner sich damit abfinden für weniger Geld mehr zu arbeiten.
      Hoffentlich sind die Münchner streitbarer.

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  3. Was die Zukunft bringt? Arbeitsplatzsicherung sicherlich nicht.
    Kinder, die ihre Eltern nicht mehr kennen, verhungerte Haustiere, versiffte Wohnungen, alles nur wegen der verlängerten Arbeitszeiten, wenn auch noch die Gehälter eingefroren werden, kann sich doch keiner mehr ne Putzfrau leisten.
    Willkommen im 21. Jahrhundert

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    1. Was ist das denn bitte für ein Unsinn? Verhungerte Haustiere wegen längerer Arbeitszeiten. So einen Quatsch hab ich noch nie gelesen.
      Und ne Putzfrau kann sich in unserer Branche auch schon heute niemand leisten.

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    2. Entschuldigung - der Ironiemodus war nicht angeschaltet bzw. durch irgendwas markiert. Dass viele Kollegen ihr Hirn ausschalten, wenn sie zur Arbeit kommen, wusste ich schon, anscheinend vergessen manche, es nach der Arbeit wieder anzuschalten

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  4. Ja genau, ich arbeite auch 45 Std ohne Lohnausgleich, oder sogar für weniger Gehalt, mit weniger Zuschlägen, sonntags auch kein Problem, weniger Urlaub ist auch ok. Hauptsache Arbeit.

    Was das für meine Rente bedeutet: mir doch egal! Was das bei Arbeitslosigkeit für mein Arbeitslosengeld heißt: mir so was von piepegal.
    Hauptsache Arbeit!

    Wie man damit lebt, wie man davon lebt, alles völlig Wurscht.

    Wir sind halt wie die Bienchen, immer fleißig fleißig. Wir tun alles.

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  5. Und als Belohnung für die 40-Stunden-Woche wird das Weihnachts- und Urlaubsgeld um zwei Drittel gekürzt. Kein Scherz.

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    1. Ist das das Resultat der Einigungsstelle in Berlin?
      Wäre für eine kurze Info dankbar.

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  6. Ich rate den verdi-Mitgliedern den Änderungsvertrag nicht zu unterschreiben

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  7. Ist es nich so, dass es in Berlin gar keinen Tarifvertrag gibt?
    Wurde sich nicht bisher an den bayerischen MTV gehalten?

    Anwaltliche Beratung wäre in diesem Falle bestimmt nicht das schlechteste

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  8. Ja, bei uns in Berlin muss zukünftig 40 Std. gearbeitet werden. Es gibt auch neue Eingruppierungen des Gehaltes. Alle neuen Kollegen tun mir leid!

    Weniger Weihnachtsgeld und erst später Abendzuschläge

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    1. Was heißt denn "neue Eingruppierungen des Gehalts?"

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  9. es soll zukünftig nur noch drei 'Lohngruppen' geben. Alle neu Eingestellten haben dann die A...Karte mit weniger Geld

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    1. Gibt es auch schon Zahlen zu den Lohngruppen?

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  10. Wehrt Euch! STREIKT!!!!!

    Diese Einigung ist ein Skandal! Und wird Hugendubel auch nicht retten!

    Unser Arbeitgeber soll sich schämen!

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  11. Zur Klarstellung, was in Berlin passiert ist und welche Auswirkungen das für weitere betriebe bei Hugendubel hat:
    Die Einigungsstelle hat gegen die Stimmen der BR-VertreterInnen eine Entscheidung gefällt, die im Kern folgende Festlegungen beinhaltet:
    - neue Gehaltsstruktur für Neueinstellungen (für bereits beschäftigte KollegInnen gibt es eine Besitzstandszulage, die ihr bisheriges Gehaltsniveau sichert
    - 40 Stundenwoche
    - 50% Urlaubs- und Weihnachtsgeld für bereits Beschäftigte (bisher: 150%)
    - Spätöffnungszuschläge für bereits beschäftigte KollegInnen ab 19:00 Uhr (bisher 18:30 Uhr)
    Als nächsten Schritt wird man sich nun die Berliner KollegInnen vorknöpfen und sie dazu bringen (bzw. dies versuchen), geänderte Arbeitsverträge zu unterschreiben. Jeder kann sich vorstellen, dass man gute Nerven braucht, um Nein zu sagen!
    Der Berliner Spruch ist natürlich Wasser auf den Mühlen der GF. Damit wird sie weitere Betriebsräte unter Druck setzen, über Gehaltsabsenkungen und Arbeitszeitverlängerungen zu verhandeln.
    Was ich nicht weiß: Wird der Berliner BR oder ver.di gegen den Spruch der E-Stelle rechtlich vorgehen? In der Vereinbarung stehen meiner Meinung nach ja Dinge, die klar gegen den Tarifvorbehalt verstoßen (z.B. die Erhöhung der Arbeitszeit).

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    1. Hoffentlich wird gegen diese komische Einigung vorgegangen durch BR und VERDI.

      Das ist nicht akzeptabel was
      in Berlin geschieht!

      Was sind wir doch für
      Memen, wir Arbeitnehmer bei Hugendubel.

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  12. Sicherlich stimmt es, dass man gute Nerven braucht, um Nein zu sagen, wenn einem ein neuer Vertrag vorgelegt wird, aber in erster Linie erfordert es Rückrat, für seine Rechte einzustehen. Keiner ist alleine und die nötige Unterstüzung dabei kommt vom BR und GBR. Wenn die jetzt richtig gute Aufklärungsarbeit machen, wird auch keiner das Ding unterschreiben!

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  13. Liebe KollegInnen vom GBR,
    könntet Ihr bitte ab und an eure Einschätzung zu den Einträgen abgeben, die hier erfolgen. Mir persönlich hilft es nicht, wenn ich weiß, dass der Mantetarifvertrag gekündigt wurde, aber nicht weiß, was das im Detail bedeutet. Mir ist auch nicht damit gehofen, wenn ich erfahre, dass die Einigungsstelle der GL folgt, aber es keine Einschätzung gibt, was nun folgt, in Berlin und auch an anderen Standorten. Gebt doch bitte zu solchen Informationen eure Einschätzung ab. Herzlichen Dank!

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    1. Vielleicht kann auch irgendjemand mal ein Statement zum Verstädnis der Einigungsstellen und deren Arbeit abgeben.
      Dem Wortsinn nach soll eine Einigungsstelle dazu führen, dass eine Einigung erzielt wird. Das ist in Berlin anscheinend passiert. Nun wird dazu aufgerufen, gegen diese Einigung zu streiken, nicht zu unterschreiben usw. Alles begründet und nachvollziehbar. Wenn der BR/GBR eine Einigung der Einigungsstelle nur akzeptiert, wenn sie im Sinne der vorherigen Forderungen aussieht und sonst nicht, kann man die Einigungsstellen nicht abschaffen?

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    2. Ich kann nicht erkennen, wo die GL dem BR überhaupt entgegengekommen ist????

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  14. Bestandssicherung hin oder her - ich fürchte, der Druck auf Kolleginnen und Kollegen mit Altverträgen, aus dem Unternehmen auszuscheiden oder sich mit einer niedrigeren Entlohnung zufriedenzugeben, wird auf Dauer deutlich zunehmen. Es würde mich wirklich mal interessieren, was von Filial- und Regionalleitern diesbezüglich seitens der GL erwartet wird... Ich denke, es ist immens wichtig, dass alle an einem Strang ziehen und sich nicht auseinanderdividieren lassen, wenn es zu den Einzelgesprächen kommt. Denn wer heute glaubt, seinen Hals (Job) durch Nachgiebigkeit zu retten, könnte bald schon bemerken, dass das erst der Anfang war.

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  15. Wann wird die unterbrochene Betriebsversammlung vom 30. Januar 2014 in München fortgesetzt ? Wann und wo treffen sich die gewerkschaftlich organisierten Hugendubler um über neue Strategien zu beraten ? Tarifpolitik im Betrieb und Zusammenhalt sind so wichtig wie nie zuvor !

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  16. Man hat doch schon länger das Gefühl, daß Hugendubel gerne Weltbild sein möchte.
    Damit kommen sie dem Ganzen wieder einen Schritt näher (zumindest kommt mir das sehr bekannt wor...)
    Wenn ihr die Chance habt, euch zu wehren, TUT ES!

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