Freitag, 23. Oktober 2020
Absage der Betriebsversammlung in München
Mittwoch, 21. Oktober 2020
"Gegengesellschaft, die befreit"
Dietmar Daths Lichtenberg-Poetikvorlesung
Foto: Hanke Wilsmann
Mittwoch, 14. Oktober 2020
Betriebsversammlung in München
Freitag, 9. Oktober 2020
ÖPNV-Tarifkonflikt: Arbeitgeber weiter nicht verhandlungsbereit
Weitere Warnstreiks am Freitag
Zu den in dieser Woche bereits angekündigten Warnstreiks in Hessen, in Niedersachsen und Bremen sowie in Nordrhein-Westfalen und in Baden- Württemberg und am Freitag, dem 9. Oktober, in Bayern, werden auch Beschäftigte kommunaler Nahverkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg am Freitag in den Warnstreik treten.
Hintergrund ist, dass die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) weiterhin nicht in Verhandlungen über einen bundesweiten Rahmentarifvertrag für die rund 87.000 Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr eintreten will. ver.di hatte die VKA am 30. September dazu aufgefordert, sich bis zum 2. Oktober 2020 zu melden, ob sie ihre Verhandlungsverweigerung aufgeben würde, um weitere Streiks zu vermeiden. Da die VKA die Verhandlungen weiterhin ablehnt, kommt es erneut zu Warnstreiks.
„Wir informieren frühzeitig über die Warnstreiks, damit sich die Bürgerinnen und Bürger auf die Situation einstellen und Alternativen organisieren könnten“, betont die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. Die Arbeitgeber würden nach wie vor keine Bereitschaft zeigen, in Verhandlungen einzutreten und würden damit weitere Streiks provozieren.
Dienstag, 6. Oktober 2020
Big Brother Awards 2020
Digitalcourage e.V. vergibt Oscars für Datenkraken
Spannend, unterhaltsam und gut verständlich werden die ‚Oscars für Datenkraken' (Le Monde) an die größten Datensünder des letzten Jahres vergeben. Eine Jury aus prominenten Bürgerrechtlern verleiht jährlich diesen Datenschutz-Negativpreis an Firmen, Organisationen und Politiker.innen.
Die BigBrotherAwards bewirken viel: Sie machten zum Beispiel Rabattkarten, Scoring, Mautkameras, Farbkopierer und Handyüberwachung als Gefahr für Grundrechte und Privatsphäre bekannt. Sie warnten schon früh vor der Gesundheitskarte, der Steuer-ID und der Vorratsdatenspeicherung. Schon lange vor den Skandalen bei Lidl, Telekom, Bahn und Co. wurden die BigBrotherAwards an diese Konzerne verliehen.
Einer der Negativ-Preisträger 2020 war u.a. der Modekonzern H & M für die Bespitzelung seiner Beschäftigten im Call Center in Nürnberg.
Die Jury des BigBrotherAward zeichnet damit jahrelanges, hinterhältiges und rechtswidriges Erheben und Verarbeiten von datenschutzrechtlich herausragend geschützten Beschäftigtendaten im H&M-Kundencenter in Nürnberg aus.
Freitag, 2. Oktober 2020
Zitat des Tages
"Der Kapitalismus hat keinen Respekt vor Grenzpfählen, Landesfarben und nationalen Ideologien.
Montag, 28. September 2020
Ein neuer Lastenausgleich muß her!
Interview mit dem Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel
Deutschland steuert wegen der Corona-Pandemie auf Schulden in Rekordhöhe zu. Was sagen Sie als Finanzfachmann dazu?
Rudolf Hickel: Es geht um dringend notwendige Kredite. Einmal für Ausgaben wie Kurzarbeitergeld, Miethilfen, Unterstützung von Familien, Verbesserung der Gesundheitsversorgung und vieles mehr Sinnvolles. Dazu kommt der Ausgleich für Ausfälle bei Einnahmen, insbesondere bei den Städten und Gemeinden. Deren Haupteinnahmequelle, die Gewerbesteuer, ist im Schnitt um die Hälfte zurückgegangen, zum Teil sogar um 80 Prozent. Also sind am Ende Kredite in Höhe von schätzungsweise 1,9 Billionen Euro keine Verschwendung.
Aber nach der Krise müssen die Kredite abbezahlt werden. Wie?
Mit einem zweiten Lastenausgleich. Dafür werden in einem Corona-Solidarfonds alle Kreditkosten des Bundes in einem Sondervermögen zusammengefasst. Nur dann hat man einen Überblick über die tatsächlichen Kosten. Denn im Sondervermögen werden auch die Kredite einbezogen, die die Länder an Städte und Gemeinden zahlen. Aus dem Fonds werden dann die Zinsen und die Tilgung der Schulden bezahlt.
Woher kommt das Geld?
Mittwoch, 23. September 2020
Kein Grad weiter!
Globaler Klima-Streik am 25. September
Mit der Corona-Pandemie befindet sich die Welt im Krisenmodus. Zeitgleich sind wir Zeuge der sich verschärfenden Klimakrise: Aufgrund von Hitze und Trockenheit droht Deutschland vielerorts ein neues Waldsterben. Kalifornien erlebt eine extreme Waldbrandsaison, die Arktis Hitzerekorde und das Eisschild Grönlands eine gigantische Eisschmelze. Im Globalen Süden verlieren schon heute Millionen Menschen aufgrund von Dürren und Stürmen ihre Lebensgrundlage.
Die Folgen einer verschärften Klimakrise sind beispiellos. Während sich viele Staaten in ihrer Corona-Krisenpolitik versuchen zu überbieten, unterbieten sie sich beim Klimaschutz. Die Forderung des Klimastreiks ist klar: Die Politik muss auch bei der Klimakrise auf die Wissenschaft hören und endlich entschlossen handeln! Dafür demonstrieren wir - beim nächsten großen Klimastreik am 25. September!



