Dienstag, 16. Juni 2020

"Arbeit: demokratisieren, dekommodifizieren, nachhaltig gestalten!"

 Manifest für ein Wirtschaften nach der Pandemie,
 unterzeichnet von über 3.000 Wissenschaftlern 


Wirtschaften nach der Pandemie: "Die Menschen, die das Leben durch die Pandemie hindurch am Laufen halten", schreiben die Verfasserinnen und Verfasser, "sind der lebende Beweis dafür, dass Arbeit nicht auf ein bloßes Gut reduziert werden kann."


"Die Menschen, die das Leben durch die Pandemie hindurch am Laufen halten", schreiben die Verfasserinnen und Verfasser, "sind der lebende Beweis dafür, dass Arbeit nicht auf ein bloßes Gut reduziert werden kann." © links: EyeEm, rechts: Akos Stiller/​Bloomberg/​Getty Images
 
 
 
Arbeitende Menschen sind sehr viel mehr als bloße Ressourcen. Dies ist eine der zentralen Lehren aus der gegenwärtigen Krise. Die Pflege von Kranken, die Lieferung von Lebensmitteln, Medikamenten und anderen lebensnotwendigen Gütern, die Beseitigung unseres Abfalls, das Auffüllen der Regale und das Bedienen der Kassen in unseren Lebensmittelgeschäften: Die Menschen, die das Leben durch die Covid-19-Pandemie hindurch am Laufen halten, sind der lebende Beweis dafür, dass Arbeit nicht auf ein bloßes Gut reduziert werden kann.

Die Sorge um die menschliche Gesundheit und die Versorgung der Schwächsten kann nicht allein von Marktkräften geregelt werden. Sonst laufen wir Gefahr, die Ungleichheiten so weit zu verschärfen, dass wir das Leben der am stärksten benachteiligten Gruppen aufs Spiel setzen. 

Wie lässt sich ein solches Szenario vermeiden? Durch die Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Entscheidungen, die ihr Leben und ihre Zukunft am Arbeitsplatz betreffen – durch die Demokratisierung der Unternehmen. Und indem man Arbeit dekommodifiziert – indem eine nützliche Beschäftigung für alle gemeinsam garantiert wird. Angesichts der enormen Gefahren einer Pandemie und eines ökologischen Zusammenbruchs würden es uns diese strategischen Veränderungen ermöglichen, die Würde aller Bürgerinnen und Bürger zu bewahren und gleichzeitig die kollektive Kraft und Anstrengung zu bündeln, die wir brauchen, um unser gemeinsames Leben auf diesem Planeten zu erhalten. 



Warum demokratisieren?

Jeden Morgen stehen Männer und Frauen auf – besonders auch die Angehörigen von Minderheiten, Migrantinnen und Migranten und diejenigen in der informellen Ökonomie –, um denjenigen unter uns Dienste zu leisten, die in Quarantäne bleiben können. Die Würde der Arbeit dieser Dienstleister drückt sich in keinem Begriff besser aus als dem der "Systemrelevanz". Dieses Wort enthüllt auch einen entscheidenden Umstand, den der Kapitalismus schon lange mit einem anderen Begriff unsichtbar zu machen versuchte: Menschen sind nicht nur eine Ressource unter vielen, auch wenn der Begriff "Human Resources" das impliziert. Ohne diejenigen, die ihre Arbeitskraft investieren, gäbe es keine Produktion und keine Dienstleistungen. 

Diejenigen Männer und Frauen dagegen, die in Quarantäne sind, stehen jeden Tag in ihren Häusern auf, um aus der Ferne die Aufgaben der Organisationen zu erfüllen, für die sie arbeiten. Sie beweisen denjenigen das Gegenteil, die glauben, dass man Angestellten nicht zutrauen kann, ihre Arbeit ohne Aufsicht zu erledigen; sie müssen nicht überwacht und extern diszipliniert werden. Sie führen Tag für Tag vor, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht nur eine Art von stakeholder unter vielen sind: Sie sind der Schlüssel zum Erfolg ihrer Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Sie sind die Kerngruppe des Unternehmens, aber dennoch sind sie meist von der Beteiligung an der Führung der Unternehmen ausgeschlossen – ein Recht, das von der Kapitalseite monopolisiert wird. 

Wenn man sich ernsthaft fragt, wie die Unternehmen und die Gesellschaft als Ganzes diese Beiträge ihrer Mitarbeitenden in Krisenzeiten anerkennen könnten, ist die Antwort: durch Demokratisierung. Gewiss, wir müssen die Kluft der Einkommensungleichheit schließen und die Mindestlöhne erhöhen – aber das allein reicht nicht aus. Nach den beiden Weltkriegen war der unbestreitbare Beitrag der Frauen zur Gesellschaft ein wichtiger Faktor dafür, ihnen das Wahlrecht zuzugestehen. Jetzt ist es aus den gleichen Gründen an der Zeit, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Stimmrechte in den Firmen zu verleihen.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gibt es in Europa die Vertretung von Arbeitnehmerinnen ud Arbeitnehmern durch Betriebsräte. Diese Vertretungsorgane haben jedoch oft nur eine schwache Stimme in der Unternehmensleitung und sind den Entscheidungen der von den Aktionärinnen und Aktionären ernannten Führungsriegen untergeordnet. Sie waren nicht in der Lage, die unerbittliche Dynamik der Kapitalakkumulation zu verhindern, die immer stärker zur Zerstörung unserer Umwelt beiträgt. 

Diesen Arbeitnehmervertretungen sollten vergleichbare Rechte eingeräumt werden wie den Aufsichtsräten. Die Unternehmensleitung (d. h. die oberste Führungsebene) könnte verpflichtet werden, für Entscheidungen doppelte Mehrheiten zu erhalten: sowohl von einer Arbeitnehmer- als auch von einer Aktionärskammer. 


In Deutschland, den Niederlanden und Skandinavien waren verschiedene Formen der Mitbestimmung, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach und nach eingeführt worden waren, ein entscheidender Schritt, um den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine Stimme zu geben – aber sie reichten nicht aus, um echte Teilhabe in den Unternehmen zu schaffen. Sogar in den Vereinigten Staaten, wo das Recht auf gewerkschaftliche Organisation stark unterdrückt wurde, wird inzwischen zunehmend gefordert, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das Recht einzuräumen, Delegierte mit einer qualifizierten Mehrheit in die Aufsichtsräte zu wählen

Fragen wie die Wahl des – oder auch der! – CEO, die Festlegung wichtiger Strategien und die Gewinnverteilung sind zu wichtig, um sie den Aktionärinnen und Aktionären allein zu überlassen. Diejenigen, die ihre Arbeit, ihre Gesundheit, ja, ihr Leben, in eine Firma investieren, sollten auch das kollektive Recht haben, derartigen Entscheidungen zuzustimmen oder ein Veto einzulegen.  

 

Warum dekommodifizieren?

Diese Krise zeigt auch, dass nicht Marktmechanismen allein das Sagen über die Entscheidungen haben können, die für unsere Gesellschaften so zentral sind. Seit Jahren unterliegen die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Beschaffung von Material im Gesundheitssektor dem Prinzip der Profitabilität; heute zeigt die Pandemie, wie sehr dieses Prinzip uns blind gemacht hat. Bestimmte strategische und kollektive Bedürfnisse müssen gegen Rentabilitätsüberlegungen immun gemacht werden. Die weltweit steigende Zahl der Todesopfer mahnt schmerzhaft daran, dass einige Dinge niemals als Ware behandelt werden dürfen. Diejenigen, die weiterhin das Gegenteil behaupten, folgen Ideologien, die uns alle in Gefahr bringen. Die Rentabilitätslogik kann nicht alles entscheiden und bestimmte Bereiche müssen vor unregulierten Marktkräften geschützt werden, während gleichzeitig jedes Individuum Zugang zu einer Arbeit, die mit der eigenen Würde vereinbar ist, haben sollte. 

Ein Weg, um dies zu erreichen, ist die Schaffung einer Arbeitsplatzgarantie ("job guarantee"). Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erinnert uns daran, dass jeder Mensch "das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf angemessene und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz gegen Arbeitslosigkeit" hat. Eine Arbeitsplatzgarantie würde nicht nur jeder Bürgerin und jedem Bürger Zugang zu einer Arbeit bieten, die ein Leben in Würde ermöglicht, sie würde auch unsere kollektive Fähigkeit entscheidend stärken, die vielen drängenden sozialen und ökologischen Herausforderungen zu bewältigen, vor denen wir gegenwärtig stehen.

Eine Arbeitsplatzgarantie würde es den Regierungen ermöglichen, auf lokaler Ebene menschenwürdige Arbeit bereitzustellen und gleichzeitig zu den immensen Anstrengungen im Kampf gegen den ökologischen Zusammenbruch beizutragen.
Die Europäische Union muss ein solches Projekt in ihren green Deal aufnehmen. Eine entsprechende Änderung in der Mission der Europäischen Zentralbank – sodass sie dieses für unser Überleben notwendige Programm finanzieren kann – würde ihre Legitimität im Leben all ihrer Bürgerinnen und Bürger sichern. Als antizyklische Lösung für die explodierende Arbeitslosigkeit, die sich abzeichnet, würde ein derartiges Programm einen entscheidenden Beitrag zum Wohlstand der EU leisten.

Und Nachhaltigkeit:

Wir sollten jetzt nicht mit der gleichen Naivität wie 2008 vorgehen, als wir auf die Wirtschaftskrise mit einer Rettungsaktion ohne Auflagen reagierten, die die Staatsverschuldung in die Höhe trieb, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Wenn unsere Regierungen in der gegenwärtigen Krise eingreifen, um Unternehmen zu retten, dann müssen auch Unternehmen in die Pflicht genommen werden, die allgemeinen Grundbedingungen der Demokratie zu erfüllen. 

Unsere Regierungen müssen ihre Hilfe für Unternehmen von bestimmten Änderungen in deren Strategien abhängig machen – im Namen der demokratischen Gesellschaften, denen die Regierungen dienen und durch die sie konstituiert werden, und im Namen ihrer Verantwortung, unser Überleben auf diesem Planeten zu sichern. 

Zusätzlich zur Einhaltung strenger Umweltnormen müssen die Unternehmen bestimmte Bedingungen demokratischer Governance erfüllen. Ein erfolgreicher Übergang von der Umweltzerstörung zur Umweltsanierung und -erneuerung wird am ehesten von demokratisch regierten Unternehmen ausgehen, in denen die Stimmen derjenigen, die ihre Arbeitskraft investieren, bei strategischen Entscheidungen das gleiche Gewicht haben wie die derjenigen, die ihr Kapital investieren. 

Wir hatten mehr als genug Zeit, um zu sehen, was passiert, wenn Arbeit, unser Planet und Kapitalgewinne unter dem gegenwärtigen System gegeneinander ausgespielt werden: Arbeit und der Planet verlieren immer. Dank der Forschung der Fakultät für Ingenieurwesen der Universität Cambridge (Cullen, Allwood, and Borgstein, Environmental Science & Technology, 2011) wissen wir, dass "erreichbare Designveränderungen" den globalen Energieverbrauch um 73 Prozent senken könnten. 

Aber diese Änderungen sind arbeitsintensiv und erfordern Entscheidungen, die auf kurze Sicht oft kostspieliger sind. Solange Firmen rein auf die Maximierung der Kapitalgewinne ausgerichtet sind – und dies in einer Welt, in der Energie billig ist –, gibt es keine Gründe, diese Änderungen vorzunehmen. Sozial orientierte oder genossenschaftlich geführte Unternehmen dagegen verfolgen hybride Ziele, bei denen finanzielle, soziale und ökologische Erwägungen berücksichtigt werden, und sie werden demokratisch geführt. Sie beweisen, dass ein solcher Weg gangbar ist. 

Machen wir uns nichts mehr vor: Die meisten Kapitalanlegerinnen und -anleger werden sich, wenn sie sich selbst überlassen sind, weder um die Würde der Beschäftigten kümmern noch werden sie den Kampf gegen die ökologische Katastrophe führen. Es gibt eine Alternative: Demokratisieren wir die Unternehmen, dekommodifizieren wir die Arbeit, hören wir auf, Menschen als Ressourcen zu behandeln – damit wir uns gemeinsam um die Erhaltung des Lebens auf diesem Planeten kümmern können. 

15. Mai 2020

Die Unterzeichnenden: 

Isabelle Ferreras (University of Louvain/FNRS-Harvard LWP), Julie Battilana (Harvard University), Dominique Méda (University of Paris Dauphine PLS), Julia Cagé (Sciences Po-Paris), Lisa Herzog (University of Groningen), Sara Lafuente Hernandez (University of Brussels-ETUI), Hélène Landemore (Yale University), Pavlina Tcherneva (Bard College-Levy Institute), Christine Abbt (Universität Graz), Claus Offe (Hertie School of Governance), Hartmut Rosa (Max Weber Kolleg Erfurt), Stefan Gosepath (Freie Universität), Rahel Jaeggi (Humboldt Universität), Bénédicte Zimmermann (EHESS / Wissenschaftskolleg zu Berlin), Rainer Forst (Goethe University Frankfurt), Beate Roessler (University of Amsterdam), Stephan Lessenich (LMU Munich), Alberto Alemanno (HEC Paris-NYU Law), Elizabeth Anderson (University of Michigan), Philippe Askénazy (CNRS-Paris School of Economics), Aurélien Barrau (CNRS et Université Grenoble-Alpes), Adelle Blackett (McGill University), Neil Brenner (Harvard University), Craig Calhoun (Arizona State University), Ha-Joon Chang (University of Cambridge), Erica Chenoweth (Harvard University), Joshua Cohen (Apple University, Berkeley, Boston Review), Christophe Dejours (CNAM), Olivier De Schutter (UCLouvain, UN Special Rapporteur on extreme poverty and human rights), Nancy Fraser (The New School for Social Research, NYC), Archon Fung (Harvard University), Javati Ghosh (Jawaharlal Nehru University), Stephen Gliessman (UC Santa Cruz), Hans R. Herren (Millennium Institute), Axel Honneth (Columbia University), Eva Illouz (EHESS, Paris), Sanford Jacoby (UCLA), Pierre-Benoit Joly (INRA - National Institute of Agronomical Research, France), Michele Lamont (Harvard university), Lawrence Lessig (Harvard University), David Marsden (London School of Economics), Chantal Mouffe (University of Westminster), Jan-Werner Müller (Princeton University), Gregor Murray (University of Montréal), Susan Neiman (Einstein Forum), Thomas Piketty (EHESS-Paris School of Economics), Michel Pimbert (Coventry University, Executive Director of Centre for Agroecology, Water and Resilience), Raj Patel (University of Texas), Katharina Pistor (Columbia University), Ingrid Robeyns (Utrecht University), Dani Rodrik (Harvard University), Saskia Sassen (Columbia University), Debra Satz (Stanford University), Pablo Servigne PhD (in-Terre-dependent researcher), William Sewell (University of Chicago), Susan Silbey (MIT), Margaret Somers (University of Michigan), George Steinmetz (University of Michigan), Laurent Thévenot (EHESS), Nadia Urbinati (Columbia University), Jean-Pascal van Ypersele de Strihou (UCLouvain), Judy Wajcman (London School of Economics), Léa Ypi (London School of Economics), Lisa Wedeen (The University of Chicago), Gabriel Zucman (UC Berkeley) und 3.000 weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von mehr als 600 Universitäten auf der ganzen Welt.


Quelle: Die Zeit Online

 

Kommentare:

  1. Dass Arbeit nicht nur eine Ware ist, war mir bekannt, dass sie obendrein kein Gut ist, eher weniger - und wie man sie investieren kann, kein bisschen. Aber ich will ja nicht spitzfindig sein.
    Sagt mir mal lieber mal, wer diese "Wir" sind, die meine Arbeit demokratisieren und dekommodifizieren wollen. Dann bin ich dabei!
    Schade übrigens, dass man vom DGB so wenig darüber hört. Die Herrschaften sind wohl im Augenblick zu sehr damit beschäftigt, die Regierung für die Anhebung des Konsums durch Absenkung der Mehrwertsteuer zu lobpreisen. Irgendjemand muss den Job ja schließlich machen!
    Ach ja, und dann noch eine Frage: gilt das mit der Demokratisierung und Dekommodifizierung auch für Irak und Syrien und Afghanistan?

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    1. Von wegen Arbeit nicht investieren können! Ich geh mit meiner demnächst an die Börse. Da werde ich einen Reibach machen, dass euch die Kerne aus dem Pfirsich fliegen.

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  2. Ach Ihr Verdi-Zensoren! Seid doch nicht so humorlos!
    Es heißt doch "sagt Eure Meinung"!?
    Viele sind es anscheinend zur Zeit nicht, die trotz Kurzarbeit die Zeit fnden, hier ihre Meinung zu sagen. Erstaunlich genug. Der Themen wären viele. Anscheinend haben die meisten schon vor dem schönen Wort "dekommodifizieren" aufgegeben.
    Nicht genehme Kommentare werden trotzdem natürlich sofort gelöscht, das kennen wir schon, aber so schlägt man keine Brücken zu Andersdenkenden.

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    1. Ja, ja, schon Isaac Newton hat gesagt, wir sollten mehr Brücken und weniger Mauern bauen. Aber mal abgesehen davon, dass sich hieraus nach heutiger Denke vor allem das Problem ergäbe, wie man die Brückenköpfe auf der anderen Seite des Flusses sichern soll (und das natürlich kostengünstig und mit privaten Securities, denn wir sind ja neo-liberal), möchte ich doch eines sehr deutlich klarstellen: deine Behauptung, dass hier "[n]icht genehme Kommentare [...] natürlich sofort gelöscht" würden, kann nicht stimmen. Wenn dem nämlich so wäre, müsste es mich nämlich sehr wundern, dass meiner da oben noch steht. Ich weiß zwar nicht, was genau dir die Petersilie verhagelt hat, aber hier von "Verdi-Zensoren" zu sprechen, finde ich schon ein bisschen heftig.

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    2. Meiner Petersilie geht es gut, keine Sorge.
      Es ist ganz klar, daß in einem offenen Blog wie diesem irgendjemand Sorge dafür tragen muß, daß hier kein Rassismus, Spam oder Werbung auftauchen.
      Meiner Meinung nach habe ich nichts dergleichen geschrieben. Wenn also doch der eine oder andere Beitragsversuch von mir gelöscht wird, kann ich mir das nur dadurch erklären, daß dem Sorge Tragenden jeglicher Sinn für Sarkasmus, Ironie etc. abgeht, oder daß die beschriebene Zensur betrieben wird.
      Was hier oftmals geschieht ist falsch eingeschätzte Repräsentativität - daß das, was man sieht, ist eben nicht die Gesamheit alles Seienden. Das macht die Filterblase der Identitären auch. Dem versuche ich abzuhelfen.
      Es nennt sich halt Hugendubel-Verdi-Blog. Will man einen Verdi-Blog, entscheide man sich doch bitte für ein Login mit Gewerschaftsnummer und vermeide das Geschwurbel mit "jederzeit willkommen"

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    3. Wie in jeder anderen Publikation bestimmt die Redaktion, ob ein Kommentar veröffentlicht wird oder nicht. Es gibt im Netz schon genug kranke und bösartige Hate Speech, die die Kommunikation vergiftet. Für Gewerkschaftshasser, die die Kommentarfunktion nur für ihre eigene Selbstbespiegelung mißbrauchen, ist hier kein Platz. Und das ist gut so.

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