Donnerstag, 9. August 2018

Offene Tarifverträge Buchhandel und Verlage in Bayern






Kommentare:

  1. 16 Monate ohne Tarifvertrag, d.h. einer Vollzeitkraft fehlen jeden Monat rund 50 EUR, also bisang 1000 EUR insgesamt, und dann fragen diese "Führungskräfte": "WARUM streiken Sie?"

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  2. Alles wird teurer. Viele kriegen mehr Geld. Nur wir nicht! Leute, streikt alle! Lasst Euch nicht einlullen oder verunsichern! Lasst Euch inspirieren und erweitert Euren Horizont und Eure finanziellen Möglichkeiten. Mit Spielen funktioniert das leider nicht. Das geht nur mit Lernen und daraus resultierendem Streik!

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  3. Gut geschrieben! Los Kollegen, setzt Euch für Euch ein. Euer Arbeitgeber will Geld sparen auf Eure Kosten. Wehrt Euch!

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  4. Ich schlage vor: Wenn der Stachus umgebaut ist und wieder eröffnet wird, machen wir die Musik dazu! Und die Leute werden sagen: "Sowas muss man gesehen haben, so sieht die Zukunft des Buchhandels aus." - Wie gefällt Ihnen das, Herr Hugendubel?

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  5. Ganz verstehen kann ich das alles ja nicht. Hier im Blog steht immer wieder, wie toll doch der Münchner Betriebsrat sei und wie kämpferisch die Münchner Belegschaft usw. usf.
    Aber jetzt sind auf einmal die Baden-Württemberger das Vorbild. Kann es sein, dass bei euch roten Lederhosen die Selbstwahrnehmung und Realität nicht so ganz übereinstimmen?

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    1. Nochmal zum Mitschreiben: ein Tarifvertrag wird nicht vom Betriebsrat verhandelt, sondern von einer gewerkschaftlichen Tarifkommission, in diesem Fall von der ver.di-Kommission für die Verlage und den Buchhandel in Bayern. Selbstverständlich arbeitet unser Betriebsrat eng mit unserer Gewerkschaft zusammen, sonst hätten wir schon längst eine miese Vergütungsordnung statt eines Tarifvertrages (wenn derzeit auch nur in der Nachwirkung). Im übrigen kämpfen wir zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus Ingolstadt, Schweinfurt und Würzburg um unseren Tarifvertrag, denn es ist ein bayerischer und kein Münchener Tarifvertrag. Der Hinweis auf den Abschluß in BaWü hat nichts mit getrübter Selbstwahrnehmung zu tun, sondern ist als Hinweis auf bereits abgeschlossene Tarifverträge in BaWü, Berlin und NRW zu verstehen.
      Die Tatsache, dass wir bis jetzt noch keinen neuen Tarifvertrag abschließen konnten, zeigt nur die Härte der Auseinandersetzung. Weitere Streiks werden notwendig sein. Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

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    2. Anonym vom 10. August 2018 um 20:49:00Samstag, 11. August 2018 um 23:28:00 MESZ

      Du bist auf alles eingegangen, nur nicht auf das, was ich gefragt habe. Tatsache ist doch, dass ihr es bisher noch nicht hinbekommen habt.

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    3. Lesen hilft: "Die Tatsache, dass wir bis jetzt noch keinen neuen Tarifvertrag abschließen konnten, zeigt nur die Härte der Auseinandersetzung."

      Ja, wir haben noch keinen neuen Tarifvertrag, stimmt. Das liegt aber auch daran, wie es außerhalb von Bayern aussieht: da gibt es so gut wie keine Tarifverträge, weil es keinerlei gewerkschaftliche Organisierung geschweige denn Streiks gibt. Die Firma möchte gerne ihre miesen Vergütungsordnungen auch in Bayern durchsetzen. Dagegen ist der Widerstand aber zu groß. Andererseits ist die gewerkschaftliuche Mobilisierung für einen Erzwingungsstreik aber auch nicht ausreichend. Deswegen befinden wir uns in einer Pattsituation. Das ändert aber nichts daran, daß wir durch den nachwirkenden Tarifvertrag immer noch 37,5 Std., Spätzuschläge, besonderen Kündigungsschutz für langjährige Beschäftigte und 150% Weihnachtsgeld. Darf ich fragen, wie es bei Dir ausschaut? Wann findet bei Dir der nächste Arbeitskampf für einen Tarifvertrag statt? Hat überhaupt jemals was stattgefunden?
      Denn wenn es endlich auch mal außerhalb von Bayern Bewegung geben würde, dann würde es die Sitaution für alle verbessern.
      Bin auf die Antwort sehr gespannt, aber da kommt wohl nichts.

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  6. Kann ich nur zustimmen. Die Streikbeteiligung ist hoch. Und Verdi organisiert alles sehr gut. Doch es können auch andere Buchhandelskollegen aus Bayern streiken. Es ist ja ein bayernweiter Streik, der nicht nur auf Hugendubel und zb Jehle Rehm beschränkt ist.
    Schön wäre es, wenn Verdi es schaffen würde, dass im TV zb im Bayerischen Fernsehen oder ARD/ZDF über unsere Aktionen berichtet wird.
    Wir müssen aber auf jeden Fall weiterstreiken. Sonst wird auf jeden Fall unser Arbeitgeber jede Chance nutzen, um Lohnkosten zu senken. Das passiert ja auch jetzt wieder in München. STREIKT!

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  7. Unser BR und Verdi tun, was sie können. Und ich denke, je öfter und länger wir streiken, desto höher ist die Chance, dass wir unseren Tarifvertrag behalten und mehr Geld kriegen. Schade, dass sich Kollegen wohl von Einmalprämien ( ein Witz sondersgleichen ) und Freigetränken vom Streiken abhalten lassen. Und: wir kömpfen ja nicht für Reichtümer, sondern für ein dann noch immer unterdurchschnittliches Gehalt. Ich denke, dass ist vielen Kritikern nicht klar.

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  8. Und am Stachus findet ja wohl auch grad Lohndumping statt. Oder findet ihr noch Abteilungsleiterstellen?

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