Freitag, 11. September 2015

Hugendubel Spendenaktion

Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, viele von ihnen sind nun in Deutschland, wo sie sich eine sichere Zukunft und Perspektive erhoffen. Deutschlands größte inhabergeführte Buchhandlung will helfen und stellt regionalen Hilfsorganisationen wie z.B. Flüchtlingsrat Leipzig e.V. oder Flüchtlingshilfe Langenfeld 30.000 Produkte, darunter Notizbücher, Kinderbücher, Spielzeug, Bildwörterbücher sowie Wörterbücher, zur Verfügung.

Ab sofort können auch Hugendubel Kunden eine Auswahl der genannten Artikel in Filialen an den unten aufgeführten Standorten kaufen und sofort vor Ort spenden. Hugendubel sammelt die Artikel und gibt diese dann direkt an die regionalen Hilfsorganisationen weiter. Hugendubel erwirtschaftet dabei keinen Gewinn, sondern stellt die eingenommene Marge  zum Ende der Aktion als Sachspende bereit.

„In Zeiten wie diesen ist das Engagement aller gefragt, deshalb haben auch wir uns Gedanken gemacht, wie wir am besten helfen können und diese Spendenaktion ins Leben gerufen. Wir freuen uns über alle, die uns bei diesem Projekt unterstützen“, so Nina Hugendubel, geschäftsführende Gesellschafterin.

Filialen folgender Regionen nehmen an der Spendenaktion teil:
Region Süd (München, Würzburg, Schweinfurt)
Region Mitte/Ost (Berlin, Göttingen, Leipzig, Erfurt, Cottbus, Dresden)
Region Nord (Rostock, Schwerin, Stralsund, Kiel)
Region West (Frankfurt)




Update:

Mittlerweile hat sich eine rege Diskussion auf der Hugendubel-Facebook-Seite zu dieser Spendenaktion ergeben. Kunden sind einerseits über diese Aktion erfreut, andererseits kritisieren sie, dass Hugendubel Bücher aus dem Kopp Verlag verkauft.

Der Facebook-Post ist vom 09.September. und läuft unter "Hugendubel Spendenaktion".
Nachfolgend der Link zu der Hugendubel-Facebookseite. Bitte dann einfach zum 09.September scrollen:

https://www.facebook.com/BuchhandlungHugendubel

Kommentare:

  1. Wer die Bilder aus München sieht dürfte bezweifeln, dass sich auch nur ein einziger der Flüchtlinge Gedanken über Bücher aus dem Kopp Verlag macht, wenn diese Aktion ihm nützt. Statt sich über solche Details im Teenie-Medium Facebok aufzuregen, sollten die linken Meckerer lieber selber überlegen, wie sie helfen können.

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    1. Die Spendenaktion von Hugendubel finde ich sehr gut. Es ist aber leider eine Unsitte bei Hugendubel jede Kritik als "meckern" zu diffamieren. Es sollten sich auch nicht die Flüchtlinge irgendwelche Gedanken machen, sondern vielmehr die Hugendubel-GL darüber nachdenken, wie schiozphren es ist, für Flüchtlinge zu spenden und gleichzeitig rassistische Bücher zu verkaufen. Im übrigen sind es in großer Zahl die linken "Meckerer" und nicht das Pegida-Pack, die sich solidarisch zu Flüchtlingen verhält und Neonazis aktiven Widerstand leistet.

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    2. " Die Buchhandlung Hugendubel sieht sich jedoch zu Meinungsfreiheit und -vielfalt verpflichtet, unabhängig von unserer Sichtweise. Nur so ist eine differenzierte Meinungsbildung möglich." Das schreibt Hugendubel auf seiner Facebook-Seite.

      Hugendubel hat sich an diesen Grundsatz, der jetzt für den Verkauf der Kopp-Bücher hergenommen wird, jahrelang selber nicht gehalten, indem es durch den schwachsinnigen Kirchenfilter jahrelang linke, kirchenkritische oder erotische Titel nicht verkauft hat. Und diese Tatsache peinlicherweie wider besseres Wissen auch noch abgestritten hat. Der Blog hat damals vorbildliche Aufklärungsarbeit geleistet.

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  2. Online-Petition auf Change.org, damit Hugendubel die rassistischen Kopp-Bücher aus dem Sortiment nimmt (fast 1000 Unterstützer):
    https://www.change.org/p/hugendubel-deutschland-r%C3%A4umt-den-kopp-verlag-aus-euren-regalen?recruiter=36358190

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    1. Aber nur die rassistischen, gell?
      Nicht die allgemein abgedrehten und abseitigen.
      Ich dachte immer, wir hätten für so etwas Verfassungsschutz und ähnliche Behörden.
      Aber den trauen die Linken nit so gern. Also machen wir mal ne Onlineklickaktion, die klingt toll und tut keinem weh. Hut ab, Kamerad.

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    2. Wenn Hugendubel eine Spendenaktion für Flüchtlinge durchführt, was zu begrüssen ist, und gleichzeitig rassistische Bücher vom Kopp-Verlag verkauft, dann müssen sie sich nicht wunden, wenn man ihnen Doppelmoral vorwirft.

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  3. Tätige Hilfe und gelebte Meinungsfreiheit sind kein Widerspruch. Und Meinungsfreiheit gilt ja wohl nicht nur für Facebook-Posts, sondern auch für Verlage. Als Kunde würde ich nicht bevormundet werden wollen. Der Kirchenfilter hat seinerzeit genügend Schaden angerichtet. Wir konnten damals keine christliche Buchhandlung werden, und wir können eben auch keine linke Buchhandlung sein. Mainstream sind wir, und sollten es auch bleiben, damit wäre allen am meisten gedient.

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  4. Ich finde die Spendenaktion gut und man sollte das nicht dadurch schlechtreden, dass man der GF eine wie auch immer deartete Nähe zum Kopp Verlag unterstellt. Ich bin auch grundsätzlich der Meinung, dass die Indexierung von Büchern von der Bundesstelle durchgeführt werden sollte und nicht von Einzelhändlern. Ich bin aber sehr wohl auch dafür solche Bücher nicht auch noch noch offensiv zu bewerben oder auf Pyramiden auszustellen. Das sollte aber vielleicht einmal intern angesprochen werden und nicht wie immer so gerne öffentlich angeprangert werden. Wenn man das über die Filial-/ Regionalleitung einsteuert, sollte doch irgendjemand schlau genug sein, die Präsentation zu ändern.

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