Mittwoch, 4. Oktober 2017

Neuer ver.di-Blog!


"Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist": Dieses Victor-Hugo-Zitat machten sich auch die kämpferischen Kolleginnen und Kollegen der Modekette Zara zu eigen. Es gibt einen neuen ver.di-Infoblog der dortigen Beschäftigten, der über Arbeitsalltag und Arbeitskämpfe berichtet.
Wir wünschen der Zara-Blogredaktion Durchhaltevermögen, kreative Ideen, engagierte Autorinnen und Autoren und viele Leserinnen und Leser!



Hier geht´s zum Zara-Verdi-Blog:


Montag, 2. Oktober 2017

"1789, nicht 1989. Aber weltweit!"

Fehlfarben:  Die Internationale


Vielleicht fehlt mal wieder ein langer Marsch
Nicht nur die Kö ist doch völlig für´n A...
Tussis entliftet, Ludenhunde vergiftet
Strassen gesäubert, ach komm doch, vergisset

Ich denk nur daran
Dass ich mit dir vergessen kann

Im Oktober wär auch gar nicht schlecht
Internationale im letzten Gefecht
Türme gefällt, Börse entkernt
Eine schönere Welt, alles so weit entfernt

Mittwoch, 27. September 2017

Deine Rechte als Azubi

Basics für Azubis
Liebe Azubis bei Hugendubel!

Herzlich willkommen in unserer Firma und alles Gute für den neuen Lebensabschnitt!
Wir als gewerkschaftlicher Infoblog, der von Hugendubel-Beschäftigten gemacht wird, möchten Euch auf Eurem Weg begleiten und ein paar nützliche Informationen geben.

Als Azubi ist man gerne mal das "Mädchen für alles". Doch du musst Dir nicht alles gefallen lassen. Im Gegenteil: Du hast sogar viele Rechte, die Dir eine gute Ausbildung sichern sollen. Diese zu kennen, ist wichtig - denn "Mädchen für alles" ist ja nicht der Beruf, den Du lernen möchtest.

Freitag, 22. September 2017

Wahlcheck 2107

Heute:  Die Linke

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Die Partei DIE LINKE kämpft "für eine Umverteilung des Reichtums von den Profiten zu den Löhnen". Kernforderungen sind ein Mindestlohn von 12 EUR und eine armutsfeste Rente auf der Basis von 53% des Lohnniveaus.  Sie unterstützt gewerkschaftliche Forderungen wie die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen. Die Vergabe von öffentlichen Aufträgen soll an die Tariftreue gebunden werden, auch bei Outsourcing sollen bisher geltende Tarifverträge unbefristet weitergelten.

Das Auseinanderdriften der Gesellschaft soll durch die (Wieder-)Einführung  einer Vermögenssteuer und eine Obergrenze für Managergehälter angestrebt werden, d.h. sie dürfen nicht mehr als das Zwanzigfache des niedrigsten Gehalts im Unternehmen betragen. Lohndumping durch Leiharbeit und Lohndiskriminierung bei Frauen soll abgestellt werden.

Arbeitsschutzrechte sollen auch für Crowdworker gelten, es soll ein Recht auf vorübergehende Arbeitszeitverkürzung geben. Für Arbeitnehmer, die einen Betriebsrat gründen wollen, wird ein besonderer Kündigungsschutz gefordert, generell sollen die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten und ihrer Betriebsräte in allen wirtschaftlichen Fragen, also z.B. bei Betriebsänderungen oder Entlassungen ausgebaut werden.

Donnerstag, 21. September 2017

Wahlcheck 2017

Heute: SPD



Als der SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz die Parole "Mehr soziale Gerechtigkeit!" ausgab, ging ein Aufatmen durch die sozialdemokratische Parteibasis. Endlich wieder wie früher Partei der Arbeitnehmer sein nach dem langen Marsch durch die Hartz-IV-Wüste. Ein aus heutiger Sicht unglaublicher Hype begann.
 
Das aktuelle Wahlprogramm der SPD formuliert durchaus arbeitnehmerfreundliche Positionen:
Die Bezugsdauer des ALG I soll für Ältere bei Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen als Arbeitslosengeld Q auf bis zu 48 Monate verlängert werden. Zudem will Schulz keine sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnisse mehr zulassen. Ferner plädiert er dafür, den Kündigungsschutz für Beschäftigte auszubauen, die Betriebsratswahlen organisieren.

Schulz kündigte an, in den ersten 100 Tagen seiner Kanzlerschaft ein Gesetz zur Schließung der Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen vorzulegen sowie für eine stärkere europäische Integration zu werben. Er möchte den Rechtsanspruch einführen, nach Teilzeitarbeit wieder auf eine Vollzeitstelle zurückzukehren, und Managergehälter begrenzen. Zudem fordert er die bundesweite Gebührenfreiheit der Bildung von der Kita bis zur Universität und zum Meister. Die Zusatzbeiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung sollen wieder paritätisch von den Arbeitgebern mitgetragen werden.


Allerdings mischt sich hier Wein mit Wasser.