Mittwoch, 27. März 2024

Osterstreiks bei Hugendubel in Hannover, München und Würzburg

 

 

Streik bei Hugendubel in München, Hannover und Würzburg am Gründonnerstag

 

Treffpunkt in München am Donnerstag, 28. März um 8:45 Uhr

Lidl Lager Anzing, Gewerbepark 1, 85646 Anzing

 

Beginn ca. 09:00 Uhr Demozug mit abschließender Kundgebung,  Ende: ca. 11:00 Uhr

Anfahrt:

Anfahrt mit S-Bahn Linie 2 – Station Poing (MVV Zonen M,1,2) –
von dort verkehrt ein Shuttle Bus direkt zum Veranstaltungsort
 
 
 
Streik bei Hugendubel in München und Würzburg am Ostersamstag
 
 

 

Montag, 11. März 2024

Gewerkschaften gegen Aufrüstung


Die Welt wird von immer neuen Kriegen erschüttert, Menschen werden getötet, Länder verwüstet. Das Risiko eines großen Krieges zwischen den Atommächten wächst und bedroht die Menschheit weltweit. Gigantische Finanzmittel und Ressourcen werden für Krieg und Militär verpulvert. Statt damit die großen Probleme von Armut und Unterentwicklung, maroder Infrastruktur und katastrophalen Mängeln in Bildung und Pflege, Klimawandel und Naturzerstörung zu bekämpfen.

Die deutsche Regierung und Parlamentsmehrheiten beteiligen sich an dieser verheerenden Politik. Sie reden über „Kriegstüchtigkeit“ und sogar über „eigene“ Atombewaffnung, statt sich mit aller Kraft für ein Ende der Kriege, für Frieden und gemeinsame Problemlösungen einzusetzen. Die Ausgaben für Militär sollen 2024 auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung, über 85 Milliarden Euro, erhöht werden und in den kommenden Jahren weiter steigen. Während in den sozialen Bereichen, bei Bildung und Infrastruktur gravierend gekürzt wird und die Lasten der Klimapolitik auf die Masse der Bevölkerung abgewälzt werden.

Die Gewerkschaften müssen sich unüberhörbar für Friedensfähigkeit statt „Kriegstüchtigkeit“ einsetzen, für Abrüstung und Rüstungskontrolle, Verhandlungen und friedliche Konfliktlösungen. Für Geld für Soziales und Bildung statt für Waffen. Das ergibt sich aus ihrer Tradition und ihren Beschlüssen. Auch und besonders in den aktuellen Auseinandersetzungen um die internationale Politik und um die Haushaltspolitik!

Wir fordern unsere Gewerkschaften und ihre Vorstände auf, den Beschlüssen und ihrer Verantwortung gerecht zu werden! Die Gewerkschaften müssen sich laut und entschieden zu Wort melden und ihre Kraft wirksam machen: gegen Kriege und gegen Aufrüstung! 

 

https://gewerkschaften-gegen-aufruestung.de/



Dienstag, 5. März 2024

Montag, 4. März 2024

Reale Tariflöhne aktuell nur noch auf dem Niveau von 2016

Jahresbilanz des WSI-Tarifarchivs: Experten erwarten "offensive Tarifrunde"

 


 

Durch die starke Inflation in den vergangenen Jahren sind die realen Tariflöhne in Deutschland im Durchschnitt auf das Niveau von 2016 zurückgefallen. Die Kaufkraft der Tarifbeschäftigten lag Ende 2023 im Mittel sechs Prozentpunkte niedriger als 2020, was eine Folge der drastischen Reallohnverluste 2021 und insbesondere 2022 ist. Im vergangenen Jahr konnte die weiterhin hohe Inflation immerhin weitgehend ausgeglichen werden: 

Die Tariflöhne in Deutschland stiegen nominal gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 5,5 Prozent. Die Zuwachsrate ist damit mehr als doppelt so hoch wie 2022, als die Tariflöhne lediglich um 2,7 Prozent wuchsen. Bereinigt um die Inflation von 5,9 Prozent ergibt sich hieraus ein durchschnittlicher Rückgang der tarifvertraglich vereinbarten Reallöhne von 0,4 Prozent im Jahr 2023. 

In dieser Berechnung kann die Wirkung der in vielen Branchen vereinbarten steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleichsprämien allerdings nicht in vollem Umfang berücksichtigt werden. Bei einem Teil der Beschäftigten dürfte die finanzielle Bilanz daher positiver ausfallen (mehr unten). Das ergibt der neue Tarifpolitische Jahresbericht, in dem das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung das Tarifjahr 2023 analysiert und einen Ausblick auf 2024 gibt.*

Freitag, 1. März 2024

Selfpublishing

 

"Wie schätzen Sie den Literaturbetrieb ein?      

Nach welchen Gesetzen funktioniert er Ihrer Erfahrung nach? 

Ich glaube, dass das Buchgeschäft genauso funktioniert wie ein Optiker oder ein Fleischer. Es ist vollkommen wurscht, was wann wo publiziert wird,es geht ausschließlich darum, ob man mit der Sache Geld verdienen kann.Wenn nicht - danke, Wiedersehen.Wer meint, es ginge da um Kultur und um Gesellschaft, vielleicht sogar um die untere Gesellschaft, der hat keine Ahnung. Es geht um Geld und nur um Geld. Alles andere ist Geschwätz.


Hätten Sie ein anderes Modell in petto?

Ja! Ich habe ja mit einem anderen Modell gearbeitet. Anfang der neunziger Jahre hatte ich ungefähr drei Verlage angeschrieben, und nachdem die nein gesagt hatten, wusste ich, dass ich mein Zeug nie loswerden werde. Also hab´ ich mir gesagt: Pass mal auf! Du kennst doch dreißig, vierzig Leute, und die fragst du jetzt alle mal, ob sie nicht so´n Buch mit Gedichten von dir vorbestellen wollen. Zehn Mark waren das damals. Es kam relativ viel Geld rein, und ein befreundeter Architekt hat mir 2000 Mark gegeben, weil er wollte, dass das Ding erscheint, und so konnte ich das Buch drucken lassen. Den Umschlag, ich bin ja Drucker von Beruf, musste ich noch selber drucken, Im Siebdruck. (...)

Ich kann den Leuten also nur empfehlen: Macht Euch selber auf die Strümpfe! Schert Euch nicht darum, was in Verlagen oder auf Messen gesagt wird. (...) Ihr werdet davon nicht reich, ihr werdet davon nicht leben können, aber ihr werdet eure Bücher los."



 Der Lyriker Florian Günther im Interview mit der Zeitschrift Konkret, in: 3/2024, S. 56



 

Mittwoch, 28. Februar 2024

Deconstructed Lidl

 Pro 7 - Reportage über Lidl



Das Fernsehmagazin Galileo / Pro 7 hat eine Reportage zum Unternehmen Lidl unter dem Titel „Deconstructed Lidl: Was steckt hinter der Erfolgsgeschichte des Discounters?“ aktuell veröffentlicht. Ab Minute 16:20 ist der Beitrag von ver.di und den Streikaktionen bei Lidl zu sehen.