Donnerstag, 28. Dezember 2017

Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung

Der Verein Gefangenes Wort e.V. unterstützt AutorInnen


Artikel 5 des Grundgesetzes  garantiert das Recht auf freie Meinungsäußerung:
„(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. […] Eine Zensur findet nicht statt.“ 

Viele Autorinnen und Autoren können weltweit dieses Menschenrecht nicht ausüben.
Der Verein "Gefangenes Wort e.V." hat sich die Unterstützung dieser Schriftsteller und Schriftstellerinnen zum Ziel gesetzt. 

"Zweck des Vereins ist es zum Einen, durch öffentliche Kampagnen, Petitionen sowie durch kulturelle Veranstaltungen auf die bedrohliche Situation jener Menschen aufmerksam zu machen, die aufgrund ihrer literarischen, journalistischen, verlegerischen oder künstlerischen Tätigkeiten unter Repressionen leiden, zensiert, bedroht oder inhaftiert werden. Zum Anderen sollen gezielt Personen der oben genannten Personengruppen unter den Voraussetzungen des § 53 AO durch finanzielle Hilfen unterstützt werden." (Aus der Vereinssatzung).

Wer dieses Ziel unterstützen möchte, kann sich auf der Homepage des Vereins informieren und spenden:

Samstag, 23. Dezember 2017

Frohe Weihnachten!




Die Infoblog-Redaktion wünscht allen 
friedliche Weihnachten und erholsame Feiertage!

Freitag, 22. Dezember 2017

Maria muss noch arbeiten

Nein zum Sonntags-Shopping an Heiligabend!


Der 24. Dezember fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Die Gewerkschaft ver.di hat deswegen vor dem Hintergrund der in diesem Jahr möglichen Sonntagsöffnung an Heiligabend zu einem Einkaufsverzicht aufgerufen.
 
„Die Einzelhandelsbeschäftigten wollen sich wie jeder andere auf das Weihnachtsfest vorbereiten und gemeinsam mit ihren Familien feiern. Wenn Heiligabend dieses Jahr ein Sonntag ist, ist die Überlegung, gerade an diesem Tag die Sonntagöffnungszeiten anwenden zu wollen, unglaublich zynisch“, sagte Ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.
 
Die Gewerkschaft fordere die Verbraucher dazu auf, zu den Zeiten einzukaufen, zu denen es für die Beschäftigten im Handel auch human sei, sagte der zuständige Tarifkoordinator Einzelhandel bei ver.di, Orhan Akman. „Ich würde den Kunden davon abraten, am 24. Dezember einkaufen zu gehen.“

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Zeichen setzen vor Weihnachten

Streik bei Amazon Graben ab heute Nacht

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Graben bei Augsburg, 21.12.2017. Im Kampf um existenzsichernde Arbeitsbedingungen und gegen die drohende Altersarmut durch Tarifverträge bei Amazon, werden die Beschäftigten am Amazon Standort in Graben bei Augsburg am Donnerstag, den 21.12.2017 mit Beginn der heutigen Nachtschicht erneut zum Streik aufgerufen. Seit mehr als vier Jahren kämpfen die Beschäftigten unermüdlich für ihre tarifliche Existenzsicherung.

„Wesentlich den Beschäftigten bei Amazon hat es der Firmengründer Jeff Bezos zu verdanken, dass er mittlerweile der reichste Mensch der Welt ist. Auf 100 Milliarden Dollar wird das Vermögen des Firmengründers geschätzt.  Aber genau diejenigen, die maßgeblich dazu beigetragen haben sollen nicht nur zu Weihnachten, sondern auch später im Alter leer aus-gehen.“, erklärte Thomas Gürlebeck, ver.di Streikleiter in Graben. „Wer am Tag über 100 Millionen Dollar verdient, könnte seinen Beschäftigten ein schönes Geschenk machen. Ein tarifliches Einkommen, das nicht nur für das tägliche Leben ausreicht, sondern auch im Alter ei-ne gute Rente garantiert. Aber solange nach Gutsherrenart entschieden wird, was angeblich das Beste für die Beschäftigten ist werden wir weiter für die tarifliche Existenzsicherung kämpfen,“ so Gürlebeck weiter.

Montag, 18. Dezember 2017

Servus, Schorsch!

Verabschiedung von Schorsch Wäsler


 "Kämpferisch und unbequem!". Das ist nicht nur die Kampfparole der gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten im Handel und Buchhandel in München. Das sind auch wesentliche Charaktereigenschaften unseres Gewerkschaftssekretärs und stellvertretenden ver.di-Geschäftsführers Schorsch Wäsler, der zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet wird.

Lange Jahre stand Schorsch dem Betriebsrat und den Beschäftigten von Hugendubel mit Rat und Tat zur Seite, auch mit großem Engagement und einem unglaublichen Arbeitspensum. Ein Freund klarer Ansagen und kämpferisch und unbequem nicht nur  gegenüber den täglichen Zumutungen der Kapitalseite, sondern wenn nötig auch innerhalb der eigenen Organisation. Nichts für Zartbesaitete, aber immer für die gemeinsame Sache streitend und nach vorwärts gerichtet.

Schorsch - obwohl kein Internet-Aficionado - war auch ein treuer Leser dieses Infoblogs
und hat die Artikel, Diskussionen und Kommentare immer sehr aufmerksam verfolgt.
Für dieses keineswegs selbstverständliche Interesse und Deine Unterstützung möchten wir uns ganz herzlich bei Dir, Schorsch, bedanken!

Deine Spezialisten von der Infoblog-Redaktion


 Hier einige Fotos...

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Mittwoch, 29. November 2017

Weihnachtsgeld fällt nicht vom Himmel

... sondern wurde von unserer Gewerkschaft erkämpft


Die Lohnsonderzahlung, auch "Weihnachtsgeld" genannt, ist keine milde Gabe des Arbeitgebers zur Weihnachtszeit, sondern in den Gebieten, in denen der Manteltarifvertrag des Bayerischen Buchhandels und der Verlage gilt, ist die zusätzliche Leistung im Paragraph 9 des MTVs vertraglich festgeschrieben. Hier ist das Weihnachtsgeld keine freiwillige Zahlung des Arbeitgebers, sondern wurde von unserer Gewerkschaft und deren Mitglieder erkämpft.

Wer daher weder Gewerkschaftsmitglied ist noch sich an Arbeitskämpfen beteiligt, sollte wenigstens einmal im Jahr konsequent sein und sein Weihnachtsgeld an die Streikkasse von ver.di überweisen.

An den meisten Standorten von Hugendubel erhalten die Beschäftigten überhaupt kein Weihnachtsgeld, da in den neuen Vergütungsordnungen diese Lohnsonderzahlung gestrichen ist.
Wer diesen Zustand ändern will, muß sich gewerkschaftlich organisieren, eine Tarifkommission bilden, den Arbeitgeber zu Verhandlungen auffordern und sein Ziel mit Arbeitskampfmaßnahmen durchsetzen.

Mittwoch, 15. November 2017

Aktion in der Filiale PEP in München



Die Tarifaktionen gehen weiter. Gestern wurde die Postkartenaktion in der Filiale PEP fortgeführt.

Sonntag, 12. November 2017

Make Amazon pay!

Aktionswoche bei Amazon

 

AktivistInnen kritisieren krankmachende Arbeitsbedingungen und Gängelung

Linke Gruppen rufen für die Woche vom 20. bis 26. November zu einer bundesweiten Aktionswoche unter dem Motto „Make Amazon Pay“ auf. Sie wollen mit Veranstaltungen und Aktionen in verschiedenen deutschen Städten die anhaltenden betrieblichen Auseinandersetzungen in verschiedenen Amazon Standorten europaweit unterstützen.

Für Freitag, den 24. November, haben sich die AktivistInnen das Innenstadtversandlager der Amazon City Logistik Alpha GmbH im Berliner Kudamm-Karree (Kurfürstendamm 206 – 209, 10719 Berlin) als Ziel gewählt. Es beliefert KundInnen des Dienstes Amazon Prime und garantiert den Erhalt der Bestellung innerhalb von maximal zwei Stunden. Am sogenannten Black Friday, dem vor allem aus den USA bekannten Schnäppchen-Freitag im Rahmen des vitalen Weihnachtsgeschäfts, lockt Amazon mit zahlreichen Angeboten neue KundInnen – und baut so seine Marktstellung aus. Diese Prime–Garantie ist in den engen Gassen Charlottenburgs allerdings durchaus angreifbar.

Die AktivistInnen betonen, dass es bei ihrer Kampagne nicht allein um die laufenden Tarifauseinandersetzungen geht. Im Fokus stehen die krankmachenden Arbeitsbedingungen, Überwachung und Gängelung durch den Konzern. „Amazon verspricht seinen KundInnen günstige Preise und schnelle Lieferung. Dieses Versprechen kann nur durch extreme Ausbeutung der MitarbeiterInnen gehalten werden“, so Maria Reschka, Pressesprecherin der Kampagne.