Damit die Fischlein nicht trübsinnig würden, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein schmecken besser als trübsinnige. Es gäbe natürlich auch Schulen in den großen Kästen. In diesen Schulen würden die Fischlein lernen, wie man in den Rachen der Haifische schwimmt. Sie würden zum Beispiel Geographie brauchen, damit sie die großen Haifische, die faul irgendwo liegen, finden könnten.
Montag, 25. November 2013
Wenn die Haifische Menschen wären
Damit die Fischlein nicht trübsinnig würden, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein schmecken besser als trübsinnige. Es gäbe natürlich auch Schulen in den großen Kästen. In diesen Schulen würden die Fischlein lernen, wie man in den Rachen der Haifische schwimmt. Sie würden zum Beispiel Geographie brauchen, damit sie die großen Haifische, die faul irgendwo liegen, finden könnten.
Samstag, 23. November 2013
Erneute Filialschließung
Und wieder wird eine Filiale geschlossen
Heute ist der letzte Tag der Buch-Habel-Filiale in Neustadt an der Weinstraße.
Die Hugendubel-Blog-Redaktion wünscht den dortigen KollegInnen alles Gute für ihre weitere Zukunft.
Anmerkung der Redaktion:
Bei 15 Filialen besteht laut Geschäftsleitung "Handlungsbedarf".
Welche davon muß als nächste ihre Tore schließen?
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Filialschließungen
Mittwoch, 20. November 2013
Zensur treibt neue kuriose Blüten: „Weltbild kommentiert“ - jetzt auch auf hugendubel.de
Kirchenfilter mit Weiterleitung der Kund/innen (per Link) von hugendubel.de direkt zu weltbild.de
Und wie sieht's aus bei buecher.de : Ausbau als „Vertriebskanal für Anstößiges“ - oder Schließung des bisherigen „Zensur-Schlupfloches“ ?
Auf hugendubel.de ist bei diesem wichtigen C.H.Beck-Titel - zwischen „Produktbeschreibung“ und
„Klappentext“ (beide textidentisch!) - folgender Passus zu
finden:
Weltbild kommentiert:
Weltbild kommentiert:
Montag, 18. November 2013
Herr Nitz, Sie haben Post!
Brief der HSC-KollegInnen an die Geschäftsleitung
Am 06. November fand in München die Betriebsversammlung statt.
Auf dieser wurde von den HSC Beschäftigten ein Bekenntnis von der Geschäftsführung zum Standort München und zur langfristigen Zukunft des Service Centers gefordert. Die KollegInnen haben ihr Anliegen in einem Brief festgehalten und Herrn Nitz dort überreicht.
Auf dieser wurde von den HSC Beschäftigten ein Bekenntnis von der Geschäftsführung zum Standort München und zur langfristigen Zukunft des Service Centers gefordert. Die KollegInnen haben ihr Anliegen in einem Brief festgehalten und Herrn Nitz dort überreicht.
Wir unterstützen diese Aktion und wollen euch den Brief, der auch in den Filialen aushängt, hier noch einmal vorstellen:
Sehr geehrte Frau Hugendubel, sehr geehrter Herr Dr. Hugendubel, sehr
geehrter Herr Nitz, sehr geehrter Herr Brunn, sehr geehrter Herr Dr.
Höllermann, sehr geehrte Frau Lange!
Mit großer Sorge verfolgen wir, die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hugendubel Service Centers die Vorgänge
bei Weltbild in Augsburg, insbesondere die Entlassung von 140 Kolleginnen und
Kollegen im dortigen Customer Care Center. Das Outsourcing des Weltbild-Kundenservice
an einen externen Billig-Dienstleister und die Sorge um die Zukunft des HSC und
unserer Arbeitsplätze veranlasst uns zu diesem Brief an Sie.
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HSC
Freitag, 15. November 2013
Griff nach Geld und Rechten verhindern!
Geschäftsleitung will Beschäftigte "beteiligen"
Die ersten Verhandlungen der von der Hugendubel-Geschäftsleitung gerichtlich erzwungenen Einigungsstelle zum Abschluss einer Betriebsvereinbarung „Vergütungsordnung“ für die Berliner Filialen haben deutlich gemacht: Es geht nicht nur um eine neue Gestaltung der Gehälter, sondern um wesentlich mehr. Als Forderungen der Geschäftsleitung wurden genannt:
- Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 40 Stunden,
- Abschaffung von Zuschlägen,
- Kürzung des Weihnachtsgeldes,
- Verringerung der Anzahl von Urlaubstagen,
- Gehaltsabzug für bestimmte Tätigkeiten.
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Mittwoch, 13. November 2013
Buch-Laden statt Buch-Läden
Gestern erschien als "Kooperation von Focus und hugendubel.de" (!) das Focus-Spezialheft "Die besten Bücher 2013". Im Editorial versprach Chefredakteur Quoos die "schönsten, klügsten, unterhaltsamsten Bücher des Jahres". Heraus kam eine langweilige Melange aus Bestseller-Rezensionen, zudem wie bei Focus üblich, schlecht geschrieben. Quoos wies nicht nur darauf hin, daß das Heft "in den bundesweit 86 Filialen unseres Kooperationspartners Hugendubel angeboten" wird, sondern lobte auch die "Zusammenarbeit, bei der wir die Hugendubel-Mitarbeiter als exzellent informierte und leidenschaftliche Buchhändler kennen lernten".
Im Heft selbst ist davon nichts zu sehen: kein einziger Hugendubel-Mitarbeiter taucht mit einem Buch-Tipp auf. Das Heft ist auch nicht exklusiv bei Hugendubel erhältlich, wie das Editorial suggeriert, sondern ganz normal im Zeitschriftenhandel erhältlich. Dafür gibt es zwei große Werbeseiten, eine mit Werbung für den Tolino, der auch auf der Titelseite symbolkräftig über einem Bücherstapel thront - die andere Werbeseite verheißt "Buch-Laden leicht gemacht. Rund 1 Mio. eBooks sofort verfügbar!" Von den Buch-Läden und ihren MitarbeiterInnen ist nirgends die Rede. Warum auch? Es gibt doch die schöne, kluge, unterhaltsame Welt des Herunter-Ladens.
Im Heft selbst ist davon nichts zu sehen: kein einziger Hugendubel-Mitarbeiter taucht mit einem Buch-Tipp auf. Das Heft ist auch nicht exklusiv bei Hugendubel erhältlich, wie das Editorial suggeriert, sondern ganz normal im Zeitschriftenhandel erhältlich. Dafür gibt es zwei große Werbeseiten, eine mit Werbung für den Tolino, der auch auf der Titelseite symbolkräftig über einem Bücherstapel thront - die andere Werbeseite verheißt "Buch-Laden leicht gemacht. Rund 1 Mio. eBooks sofort verfügbar!" Von den Buch-Läden und ihren MitarbeiterInnen ist nirgends die Rede. Warum auch? Es gibt doch die schöne, kluge, unterhaltsame Welt des Herunter-Ladens.
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Zensur
Montag, 11. November 2013
"Die Pläne der Geschäftsführung werden von Aktionismus bestimmt"
Update zur aktuellen Situation bei Weltbild - Interview mit BR-Berater Klaus Warbruck
Bei Weltbild in Augsburg überschlagen sich die Ereignisse. Nachdem 140 Kolleginnen im Costumer Care Center (CCC) rausgeworfen werden, heuerte man den "Sanierungs-Experten" Josef Schultheis an, der vorher bereits bei Karstadt, Alpine (Insolvenz) und Praktiker (Insolvenz) tätig war. Für den Job bei Praktiker kassierte Schultheis 985.000 EUR ab. Sein offizieller Titel bei Weltbild: "Chief Restructuring Officer (CRO)". Was Halff und Beer im Konzern noch zu melden haben, ist unklar. Und nachdem - aus Eigentümer-Kreisen - gestreut wurde, daß Weltbild kurz vor der Insolvenz steht bzw. finanziell klamm ist und einen Finanzbedarf von 70 Millionen hat, sickerte jetzt durch, daß Weltbild seinen 33% Anteil bei www.buecher.de auf 66% aufstockt. "Absurdes Theater" nannte dies ver.di-Gewerkschaftssekretär Thomas Gürlebeck.
Wir bringen hier einen Überblick auf die aktuelle Lage sowie ein Interview mit dem BR-Berater Klaus Warbruck, das unsere KollegInnen des Weltbild-Verdi-Infoblogs geführt haben.
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Weltbild
Freitag, 8. November 2013
Nie dürft Ihr so tief sinken!
Die Hoffnung stirbt zuletzt – auch im Betrieb. Dort aber leider eher selten, ohne sich vorher noch gründlich durch den Kakao ziehen zu lassen! Das gilt für Betriebsräte, die sich einbilden, mit ihrem Arbeitgeber irgendwelche einseitigen und halbseidigen „Bündnisse für Arbeit“ schließen zu müssen, damit faktisch aber lediglich zur Verschlechterung der Arbeitsbedingungen ihrer KollegInnen beitragen. Und es gilt auch für Belegschaften, die sich einreden, man brauche den Vorstellungen seines Arbeitgebers nur immer brav in allem zu folgen, dann werde schon alles irgendwie gut gehen: vielleicht nicht für jeden, doch zumindest für einen selbst.
Dass Beschäftigungssicherungsmaßnahmen à la ILMA UUDA (Ich liebe meine Arbeit und unterschreibe dafür alles) schlecht hinhauen, dürfte bekannt sein. Aber wie kommt es dann, dass Betriebsräte - nicht zuletzt durch die eigenen Wähler – immer mehr unter Druck stehen, mit ihren Arbeitgebern längere Arbeitszeiten, niedrigere Gehälter und sonstige Grausamkeiten auszuhandeln? Ist wirklich alles erklärt, wenn man die Akteure einfach nur als opportunistische Verräterschweine und harmoniesüchtige Waschlappen abstempelt? Vermutlich kaum! Betriebsräte, die sich auf faule Kompromisse zu Lasten ihrer KollegInnen einlassen, tun dies oft in ehrlichem Glauben, damit Arbeitnehmerinteressen zu vertreten.
Dass Beschäftigungssicherungsmaßnahmen à la ILMA UUDA (Ich liebe meine Arbeit und unterschreibe dafür alles) schlecht hinhauen, dürfte bekannt sein. Aber wie kommt es dann, dass Betriebsräte - nicht zuletzt durch die eigenen Wähler – immer mehr unter Druck stehen, mit ihren Arbeitgebern längere Arbeitszeiten, niedrigere Gehälter und sonstige Grausamkeiten auszuhandeln? Ist wirklich alles erklärt, wenn man die Akteure einfach nur als opportunistische Verräterschweine und harmoniesüchtige Waschlappen abstempelt? Vermutlich kaum! Betriebsräte, die sich auf faule Kompromisse zu Lasten ihrer KollegInnen einlassen, tun dies oft in ehrlichem Glauben, damit Arbeitnehmerinteressen zu vertreten.
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