Wie die gesamte DBH hat auch Hugendubel stark mit den rasanten Umbrüchen in der Buchhandelsbranche zu kämpfen. Die Krise ist nicht zu verleugnen und alle Zeichen stehen eindeutig auf Kostensenkungen und Personalkürzungen
Nun kann man der Geschäftsführung bei Hugendubel Einiges vorhalten, aber sicherlich nicht mangelnden Einfallsreichtum, wenn es darum geht, das Leben für die Beschäftigten noch „aufregender“ zu gestalten. Das Stichwort heißt „Vergütungsordnung“ und dahinter verbirgt sich nichts anderes als der dreiste Versuch, die ohnehin nicht üppigen Gehälter von uns BuchhändlerInnen weiter nach unten zu drücken.
Tarifvertrag nur in Bayern
Eigentlich scheint die Sache klar zu sein: wenn es ums Entgelt geht, verhandeln Arbeitgeber und Gewerkschaft (in unserem Fall ver.di) über einen Tarifabschluss. Wie gerade eben geschehen für den Buchhandel in Bayern. Dort ist Hugendubel tarifgebunden, zahlt seinen Beschäftigten Tarifgehälter und gewährt ihnen die Leistungen aus dem Manteltarifvertrag (z.B. ein Urlaubs- u. Weihnachtsgeld). Jenseits der weiß-blauen Grenze herrscht leider jetzt schon ein ziemliches Durcheinander, was die Gehälter betrifft. Dort existiert keine sog. „originäre“ Tarifbindung und das glauben die Herrschaften in der Hilblestraße ausnutzen zu können.

Kommt in die Pötte!!! Die Arbeit im HSC ist sehr ähnlich wie die Arbeit im CCC bzw. in der Fachabteilung, in der ich seit nun 10 Jahren arbeite (Juhuuu, ich krieg Kündigung und die besten Glückwünsche gleichzeitig... doll) Unsere Abteilung wurde innerhalb von 1 Woche ausgelagert! 1 Woche!!!! Erst kam einer, der sich 2 Tage angeschaut hat, was wir machen, dann wurden die Dienstleister 2 Tage geschult und nochmal 2 Tage später hatten die ihre Finger schon drin, und wir sitzen da und dürfen nur noch die Scheiße ausbaden, die die verbockt haben.. Wiegt euch nicht zu sehr auf der sicheren Seite... die lächeln und lügen euch ins Gesicht und dann ist das Thema durch! Also, Hintern hoch und kämpft um eure Arbeitsplätze!"