Noch im August 2010 konnte man auf der Homepage der PR-Agentur Engel & Zimmermann, die für Hugendubel die Öffentlichkeitsarbeit macht, einen Artikel namens "Demokratie-Maschine Internet" lesen, der sich mit den sozialen und politischen Implikationen des Internet beschäftigte. Kurze Zeit, nachdem unser Hugendubel-Verdi-Infoblog am 1. September 2010 online ging, verschwand er plötzlich. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Nun war dies kein großer Schaden, da es sich dabei um einen oberflächlich zusammengeschusterten Text handelte, mit dem wohl medientheoretisch unbedarften Firmenchefs Internet-Kompetenz suggeriert werden sollte, um für die Agentur neue Aufträge zu akquirieren. Allerdings wäre es schon interessant gewesen zu lesen, was eine für die Kapitalseite tätige PR-Agentur heute über gewerkschaftliche Infoblogs schreiben würde.
Dafür äußern sich andere über uns. So in der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift ver.di publik Hubert Thiermeyer, ver.di-Fachbereichsleiter für Handel in Bayern: "Ich halte Blogs für Bausteine zukünftiger Gewerkschaftsarbeit in Bereichen, wo Leute prekarisiert und in Filialstrukturen vereinzelt werden. Da brauchen wir neue Ideen und Ansätze, um sie zusammenzubringen".
Karl-Herrmann Böker, Ute Demuth und Maria Lück wiesen in ihrer jetzt im Juli erschienenen Studie "Intranet und Internet für Betriebsräte. Planung, Entwicklung, Umsetzung" im Kapitel "Betriebsräte-Blogs" auf den durchschlagenden Erfolg des Konzepts des Hugendubel-Infoblogs als einer beteiligungsorientierten Kommunikations-Plattform hin: "Der Hugendubel-Blog (...) fordert die Leserinnen und Leser auf sich zu beteiligen: Sagt Eure Meinung zu den einzelnen Artikeln: lest das, was andere denken -
und kommentiert es (...)!" Dass das funktioniert, zeigt die eindrucksvolle Bilanz des Blogs..."
Und diese Bilanz (Stand 1. September 2013) kann sich sehen lassen:
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