unter dem Eindruck der Kündigungswelle von 2009 hat sich eine breite Mehrheit unserer KollegInnen für einen Sozialtarifvertrag ausgesprochen. Wir wollen für den Ernstfall in Zukunft besser abgesichert sein. Die lange Liste von 400 Unterschriften, die der Geschäftsleitung auf der letzten Betriebsversammlung übergeben wurde, belegt dies deutlich genug. Der Arbeitgeber ist auf unsere Forderungen jedoch nicht eingegangen.
Mittwoch, 13. April 2011
Darum STV !
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
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Verdi
Dienstag, 12. April 2011
München: Betriebsversammlung am 14.April im Literaturhaus
Erinnerung: Betriebsversammlung am 14.04 am Salvatorplatz 1 um 9.30 Uhr
Liebe KollegInnen und Kollegen bitte kommt alle zur Betriebsverammlung ins Literaturhaus München!
Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:
- Was wollen wir gemeinsam erreichen?
- Der Bericht des Betriebsrats
- Eine neue Arbeitszeitdebatte steht an
- Warum der alte Sozialplan nicht das Richtige ist
- Unser aller Ziel: der Sozialtarifvertrag - eine bessere Absicherung für unsere Zukunft
- Die Geschäftsleitung (Fr. Lange und Hr. Nitz) kommen zu Wort
Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen und eine anregende Diskussion
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Montag, 11. April 2011
MEDIEN-LINKS: "Und wann streikt ihr?"
... wird im Einzelhandel (Fa. Dehner) gefragt ...
... während Hugendubel seinen "Gemischtwarenladen" ...
... mit Tiernahrung anreichern will: Telefonaktion läuft bereits!
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| DER WINTER IST VORBEI! - Foto:verdi |
Zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten
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Freitag, 8. April 2011
Libri – Buchgroßhändler oder Logistiker?
„Streik-News: Warnstreik bei Libri“. Unter diesem Titel hatten wir hier im Blog am 09. und 16. Dezember 2010 von einer Arbeitskampfmaßnahme in Bad Hersfeld berichtet. Auslöser der Aktion, mitten im Weihnachtsgeschäft, war das Verbot einer geplanten Betriebsversammlung. Das Bad Hersfelder Arbeitsgericht hatte eine einstweilige Verfügung auf Antrag der Libri-Geschäftsleitung bestätigt.
Wir haben uns gefragt, wo denn die Hintergründe für so heftige Auseinandersetzungen liegen. Durch intensive Recherchen sind wir auf viele interessante Informationen gestoßen:
Der Ursprung liegt im Jahr 2005: Der Arbeitgeber Libri GmbH stieg in jenem Jahr aus dem Arbeitgeberverband Groß- und Außenhandel / Verlage Hessen aus. Dies bedeutete für die Belegschaft in Bad Hersfeld ausbleibende Tariferhöhungen und keine finanziellen Weiterentwicklungen bei möglichen Sprüngen in den folgenden Tätigkeitsjahren. Die Gehälter blieben mit dem Stand von 2005 weitgehend unverändert, was Libri mit dem Hinweis auf seine Wettbewerbsfähigkeit begründet.
Fatal für die dortigen Arbeitnehmer, werden doch steigende Lebenshaltungskosten und inflationäre Entwicklung nicht wenigstens teilweise mehr aufgefangen. Für jeden Mitarbeiter bleibt nur der Schritt zum Einzelgespräch, um über eine Gehaltserhöhung zu verhandeln. Dafür ist allerdings viel Mut, Überwindung und Geschick von Nöten, mit meist wenig Aussicht auf Erfolg, da Arbeitgeber derzeit gerne auf hohe Personalkosten und schlechte wirtschaftliche Lage verweisen.
Auch neuen Bewerbern um einen Arbeitsplatz bleiben nur die Optionen, das Gehaltsangebot bei Libri zu akzeptieren oder ein höheres Gehalt zu verhandeln, in letzterem Fall mit sinkenden Chancen auf Einstellung. Eingruppierungen nach Branchentarif erfolgen nicht mehr.
Jedoch ist es Libri nicht gelungen, vollständig aus der Tarifbindung auszusteigen. Wenigstens bis zum Ende seiner Laufzeit hat der Manteltarifvertrag weiter Gültigkeit, da dieser in Hessen „allgemeinverbindlich“ ist. Ein Tarifvertrag gilt dann als „allgemeinverbindlich“, wenn er vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales oder, wie in unserem Fall auf Landesebene, vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit dazu erklärt wurde. Die Allgemeinverbindlichkeit stärkt die Gleichbehandlung innerhalb einer Branche, gilt daher auch für Arbeitnehmer die nicht in der Gewerkschaft sind und bindet Arbeitgeber, auch wenn sie nicht mehr dem Arbeitgeberverband angehören.
Auch um die Allgemeinverbindlichkeit des Manteltarifvertrages zu kippen ist Libri vor Gericht gezogen; jedoch ohne Erfolg. So verbuchen die Kolleginnen und Kollegen bei Libri noch jährlich Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und weitere Leistungen für sich.
Selbstverständlich hat man bei Libri auch eine passende Begründung für den Ausstieg aus dem Arbeitgeberverband und das mangelnde Interesse eines Wiedereintritts:
Libri sieht sich nicht als Buchgroßhändler sondern als Logistiker, da man ja nur die Bücher zu den Kunden (Buchhandlungen) bringt, und mehr nicht.
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Mittwoch, 6. April 2011
Die Geschäftsleitung und die Arbeitnehmerrechte
Geschäftsführung - MitarbeiterInnen
Die Betriebsversammlung ist das wichtigste Kommunikationsmittel zwischen Betriebsrat und Belegschaft und genießt einen sehr hohen Stellenwert.
Seit etwa einer Woche hängt am schwarzen Brett ein Aushang des Münchener Betriebsrates, mit der Einladung zur Betriebsversammlung, die am 14. April stattfinden wird.
In dieser Einladung weist der Betriebsrat darauf hin, dass es das Recht eines jeden Mitarbeiters ist, an der Betriebsversammlung teilzunehmen und es keinerlei Abmeldung beim Vorgesetzten bedarf.
Die Geschäftsführung widerspricht dieser Aussage vehement.
Sie behauptet nun, dass ArbeitnehmerInnen die Pflicht haben sich abzumelden, wenn sie an den Betriebsversammlungen teilnehmen möchten.
Die Betriebsversammlung ist das wichtigste Kommunikationsmittel zwischen Betriebsrat und Belegschaft und genießt einen sehr hohen Stellenwert.
Seit etwa einer Woche hängt am schwarzen Brett ein Aushang des Münchener Betriebsrates, mit der Einladung zur Betriebsversammlung, die am 14. April stattfinden wird.
In dieser Einladung weist der Betriebsrat darauf hin, dass es das Recht eines jeden Mitarbeiters ist, an der Betriebsversammlung teilzunehmen und es keinerlei Abmeldung beim Vorgesetzten bedarf.
Die Geschäftsführung widerspricht dieser Aussage vehement.
Sie behauptet nun, dass ArbeitnehmerInnen die Pflicht haben sich abzumelden, wenn sie an den Betriebsversammlungen teilnehmen möchten.
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Recht
Montag, 4. April 2011
Termin vormerken: Betriebsversammlung in München
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Samstag, 2. April 2011
April, April !
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
wer den Meldungen vom gestrigen Tag geglaubt hat, ist auf einen Aprilscherz reingefallen.
Alles Falschmeldungen!
Die Mitglieder des Redaktionsteams arbeiten selbstverständlich als engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen in diesem Unternehmen weiter. Nichts wird uns daran hindern, unsere Arbeiten für den Blog in unserer Freizeit fortzusetzen und mit voller Kraft auch Gewerkschaftsarbeit zu betreiben.
Freut Euch also alle auf viele weitere informative und interessante Artikel hier in Eurem
Doch jetzt noch zu einem echten Paukenschlag, ergänzend zum Artikel vom 01.04.2011:
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Freitag, 1. April 2011
Infoblog offline!
Neue Mitarbeiter-Seite online
Liebe Leserinnen und Leser dieses Infoblogs!
Dieser Artikel wird der letzte Beitrag für Euch auf dieser Seite sein.
Auf ihrer Frühjahrsklausur beschloß die Redaktion des Hugendubel-Infoblogs ihre Selbstauflösung.
Die Redaktionsmitglieder haben zum Quartalsende am 31.März 2011 das Unternehmen verlassen und widmen sich nun neuen Aufgaben. Die Redaktion dankt den treuen Leserinnen und Lesern für ihre geschätzte Aufmerksamkeit. Wir wünschen Euch für Eure berufliche Zukunft alles Gute!
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